DD269405A1 - Dekontaminationsvorrichtung fuer offene rohrenden - Google Patents

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DD269405A1
DD269405A1 DD31262888A DD31262888A DD269405A1 DD 269405 A1 DD269405 A1 DD 269405A1 DD 31262888 A DD31262888 A DD 31262888A DD 31262888 A DD31262888 A DD 31262888A DD 269405 A1 DD269405 A1 DD 269405A1
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DD
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tube
tampon
decontamination
leg
pipe ends
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DD31262888A
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English (en)
Inventor
Klaus Oertel
Matthias Schneider
Original Assignee
Energiewerke Nord Gmbh
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Dekontaminationsvorrichtung fuer offene Rohrenden zur elektrochemischen Reinigung metallischer Oberflaechen im Tamponverfahren. Insbesondere findet sie in Kernkraftwerken zur Dekontamination von Schnittstellen in Rohrleitungen grosser Nennweiten Anwendung. Ziel und Aufgabe bestehen darin, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der es unter technologisch, strahlenschutztechnisch und oekonomisch guenstigen Bedingungen moeglich ist, radioaktiv kontaminierte offene Rohrenden elektrolytisch zu reinigen. Erfindungsgemaess wird dies dadurch geloest, dass ein elektrolytisch wirkender Tampon, der pneumatisch bedarfsgerecht mit Elektrolyt versorgt wird, auf einem Schenkel eines U-foermigen Verteilerrohres mit Spannverschluessen montiert ist und ueber Raeder oder Rollen, die an dem anderen Schenkel des Verteilerrohres federnd angeordnet sind, auf der Rohraussenseite sicher gefuehrt wird.

Description

Titel der Erfindung • Dekontaminationsvorriohtung für offene Rohrenden
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur elektrolytisohen Reinigung metallisoher Oberflächen im Taraponverfahren, Insbesondere findet sie in Kernkraftwerken Anwendung zur Dekontamination von Schnittstellen in Rohrleitungen großer Nennweite«
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Zur elektrochemischen Dekontamination von Rohrleitungen und Hohlzylindern sind verschiedene Anordnungen entwickelt worden« Einige von ihnen, z. B. DE-OS 3136186 und DD-WP 216051 arbeiten naoh dem Bauverfahren und setzen einen mit Elektrolyt gefüllten Rohrleitungsabsohnitt voraus« Dieses Prinzip schränkt ihre Anwendbarkeit für Rekonstruktionsvorhaben in Kernkraftwerken ein.
Dem Stand der Teohnik entsprechen ferner Vorrichtungen, die mit elektrolytisohen Tampons die Innenfläche von Rohrleitungen bearbeiten. Die US-PS ^00109^, JP-PS 57-^9H 9 und das DD-WP 136982 beschreiben Anordnungen, bei denen im Inneren der zu bearbeitenden zylindrischen A-iode eine koaxiale Trägerwelle angeordnet ist« Von dieser Welle avts werden mehrere Tampons an das Reinigungsobjekt gedrückt und bewegt« Pur die Anwendung dieser Vorriohtungen sind jedooh Montage- und Demontagearbeiten in dem Strahlenkegel erforderlioh, der von offenen, innen kontaminierten Rohr-
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enden ausgeht« Nachteilig 1st ferner der Platzbeüarf derartiger Vorrichtungen, der bei Rekonstruktionsarb*!ten an Kernkraftwerkeblöoken mitunter nloht abgesichert werden kann«
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zu sohaffen, mit der es unter technologisch, strahlensohutzteohnisoh und ökonomisch günstigen Bedingungen möglloh 1st, radioaktiv kontaminierte offene Rohrenden elektrolytisch zu reinigen«
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen elektrolytisohen Tampon so zu führen, JaB der notwendige Andruok an die zu reinigende Fläche gewährleistet ist und Rohrenden untersohiedlioher Nennweite bearbeitet werden können, ohne daß der vom Rohrende ausgehende Strahlenkegel betreten werden muß«
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe daduroh gelöst, daß der Tampon auf einem Schenkel eines u-förmigen Verteilerrohres mit Spannsohellen befestigt wird« Der andere Sohenkel des Verteilerrohres erhält Räder oder Rollen, die eine sichere Führung des Tampons auf der Rohraußenseite ermöglichen« Die Tamponelektrode wird pneumatisch mit Elektrolyt versorgt, mit einer geeigneten Stromquelle verbunden und kann mit Hilfe eines gelenkig angeordneten Handgriffs über den Rohrumfang bewegt werden« Der verbrauchte Tempern kf»nn duroh Lösen der Spannsohellen bertihrungsfrei ausgeworfen werden« Für große Rohrdurchmesser kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung ein Querstabilisator an dem u-förmigen Verteilerrohr installiert werden«
Ausführungsbeispiel
Bin Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeiohnung dargestellt« Bs zeigt Fig« 1 eine Sohnittdarstellung der Vorrichtung in der Seitenansicht und
lig« 2 die Vorderansicht der Vorrichtung im Rohr 1« Das Rohr 1, in dem die elektrolytisch arbeitende Tamponvorriohtung eingesetzt wird, 1st mit dem Anodenansohluß 2 verbunden« Der Einbau sowie Ausbau der Vorrichtung ins/aus dem Rohr 1 erfolgt mit den unter Federspannung stehenden Rädern 3 und 6« Hierbei wird die Vorrichtung bis zum Anschlag der isolierenden Begrenzungssoheihe 4 auf das Rohr 1 gesohoben« ' Die Queraohsenstabilisation 5 mit Rad 6 dient im Bedarfsfall zur besseren Führung des Tampons 16 während der Dekontamination in Rohren großer Nennweite« Da die Queraohsenstabilisation 5 mit Rad 6 in der Elektrodenhülse 19 eingeschraubt ist, können durch Ausbau lieser Bauteile auoh Rohre kleinerer Nennweiten bearbeitet werden« Am Griff 10 wird der Katodenanschluß 7 und der vom Druckspeicher 8 herangeführte Versorgungssohlauch 9 befestigt« Im Griff 10 ist ein Hebel mit Außenisolierung 1 ι eingeschraubt, der in ein Drehgelenk 12 eingebunden ist« Der mittels Abzug 20 dosierte Elektrolyt gließt in den Hebel mit Außenisolierung 11, duroh das Drehgelenk 12 über das u-förmige Verteilerrohr 14 in die Elektrode 15 und tritt duroh Bohrungen Ib in das Tamponmaterial 16, das gegen die Rohrinnenoberflache drückt« Der Tampon 16 wird von zwei Befestigungsschellen 17 an der Elektrode 15 gehalten und kann bei Bedarf duroh Lösen des Spannversohlusses 21 berührungs·1 frei ausgeworfen werden« Durch manuelle Bedienung des Hebels wird der Tampon 16 im Rohr 1 bewegt« Hierbei führen die Räder 3 und 6 die Elektrode 15 mit Tampon 16 und gewährleisten über die elastische Aufhängung der Gabel 22 und Queraohsenstabilisation 5 den erforderliohen Andruck des Tampons 16 an die Rchrinnenoberflache«

Claims (1)

  1. 2694
    Pat entanspruch
    Dekontaminationsvorriohtung für offene Rohrenden gokennzeiohnet dadurch, daß ein elektrolytisch wirkender Tampoja (16)| der pneumatisch bedarfsgerecht mit Elektrolyt versorgt wird, auf einem Schenkel eines u-fbrmigen Verteilerrohres (1*0 mit Spannverschlussen (21) uontiert ist und über Roder (6) oder Rollen, die an dem anderen Sohenkel dieses Verteilerrohres. (1*0 federnd angeordnet sind, auf der Rohraußenseite sicher geführt wird·
    Μ ι il M
    Hierzu 1 Saite ZolehmmteH
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