DD269497A1 - Kalibrierzange fuer radial-stanz-biegeautomaten - Google Patents

Kalibrierzange fuer radial-stanz-biegeautomaten Download PDF

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DD269497A1
DD269497A1 DD31261788A DD31261788A DD269497A1 DD 269497 A1 DD269497 A1 DD 269497A1 DD 31261788 A DD31261788 A DD 31261788A DD 31261788 A DD31261788 A DD 31261788A DD 269497 A1 DD269497 A1 DD 269497A1
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DD31261788A
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Dietrich Lehmann
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Hermsdorf Keramik Veb
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  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Kalibrierzange fuer Radial-Stanz-Biegeautomaten und findet insbesondere bei der Herstellung von aus Blech geformten Crimpkontakten Anwendung. Die Aufgabe der Erfindung, die Anzahl der in der Biegestation durchfuehrbaren Umformstufen mit einfachen Mitteln und ohne zusaetzlich notwendige Antriebe zu erhoehen, um damit kuerzeste Bearbeitungszeiten zu erreichen, wird geloest, indem an einem, vorzugsweise waagerecht angeordneten Biegeschlitten ein Z-foermiger Ausleger befestigt ist, der Zangenhaelften aufnimmt, wovon eine Zangenhaelfte fest am Ausleger montiert, waehrend die andere ueber Fuehrungselemente in einer Richtung zur ersten verschiebbar oder schwenkbar angeordnet ist, und ein weiterer L-foermiger Ausleger, der vorteilhafterweise am Pressentisch befestigt ist, einen einstellbaren und mit einem federnden Druckbolzen versehenen Anschlag, der die Zange in ihrer Endlage schliesst, aufnimmt. Fig. 2

Description

Ausführungsbelsplel
Die erfindungsgemäße Kalibrierzange sowie ihre vorteilhafte Funk4lon sollen an einem Ausführungsbeispiel und dazugehörigen Prinzipzeichnungen näher erläutert werden
Es zeigen:
Fig. 1: Vorderansicht einer geöffneten Zange
Fig. 2: Draufsicht der geschlossenen Kalibrierzange einschließlich der beiden Bearbeitungsstationen I und Il
Es sollen aus Blech gerollte Crimpkontakte hergestellt werden. Dazu sind an dem massiv ausgelegten Z-förmigen Ausleger 1 die beiden Zangenbacken 2 und 3 montiert, die in ihrer Teilungsebene die zur Herstellung der Kontaktzone notwendigen formgebenden Konturen aufweisen. Während der Zangenbacken 2, wie in Flg. 2 dargestellt, fest mit dem Ausleger 1 verbunden ist, wurde der Zangenbacken 3 über Führungselemente verschiebbar angeordnet.
Der nach Fig. 1 am Pressentisch 8 befestigte Ausleger 4 nimmt einen verstellbaren Anschlag 5 auf, welcher durch die Kontermutter 6 gesichert ist. Der Anschlag ist mit einem Druckbolzen 7 versehen, der mit der Federkraft F1 gegen die Zange gedrückt wird. Dieser Kraft entgegengerichtet sind die auf den beweglichen Zangenbacken 3 wirkenden Federkräfte F2.1 und F 2.2, wobei Σ F2.1 + F2.2 um einen bestimmten Betrag geringer als F1 sein muß.
Sind die Umformvorgänge in der Bearbeitungsstation I abgeschlossen, wird dü3 Teil durch den Mittelstempel 9 in die Bearbeitiingsstation Il gebracht und dort von den beiden Backen 2 und 3 der Kalibrierzange gefaßt. Nach dem Zurückfahren des Mittelstempels kann die Bearbeitungsstation I sofort mit einer neuen Platine beschickt werden. Mit Bearbeitung in der Station I durch die Biegeschlitten wirken gleichzeitig die auf den gleichen Biegeschlitten zusätzlich angeordneten formgebenden Elemente auf das durch die Zange gehaltene Teil in der Bearbeitungszone Il und stellen dabei die Endform her. Unmittelbar daraufzieht der den Ausleger 1 tragende Biegeschlitten die Zange zurück, welche durch den federnden Druckbolzen 7 zunächst geschlossen gehalten wird. Dadurc ι wird das Fertigteil aus der Bearbeitungszone Il transportiert. Hat der Druckbolzen 7 seine Endlage erreicht, bleibt durch das Wirken der Federkraft F2 der Zangenbacken 3 in dieser Lage stehen. Durch das weitere Zurückfahren de; Auslegers 1 öffnet die Zange und gibt das fertige Teil frei.

Claims (1)

  1. Kalibrierzange für Radial-Stanz-Biegeautomaten, dadurch gekennzeichnet daß an einem vorzugsweise waagerecht angeordneten Biegeschlitten ein Z-förmiger Ausleger (1) befestigt ist, der Zangenhälften (2; 3) aufnimmt, wovon eine Zangenhälfte (2) fcöt am Ausleger montiert, während die andere über Führungselemente in einer Richtung zur ersten verschiebbar oder schwenkbar angeordnet !st, und ein weiterer L-förmiger Ausleger (4), der vorteilhafterweise am Pressentisch (8) befestigt ist, einen einstellbaren und mit einem federnden Druckbolzen (7) versehenen Anschlag (5), der die Zange in ihrer Endlage schließt, aufnimmt.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft eine Kalibrierzange für Radial-Stanz-Biegeautomaten und findet insbesondere boi der Herstellung von aus Blech geformten Crimpkontakten Anwendung.
    Charakteristik des bekannten Standes der Technik
    Bekannte Radial-Stanz-Biegeautomaten besitzen eine Schneideinheit, in der die zu formenden Teile freigeschnitten werden, um sie anschließend in der nachfolgenden zentralen Biegestation durch radial angeordnete Biegeschiober umzuformen. Die Teile müssen zur Umformung vollständig aus dem Streifen getrennt und durch einen Niederhalter in der Biegestation fixiert werden. Hierzu ist es erforderlich, die Umformung komplett an dem fixierten Teil in dieser Station auszuführen, um es als Fertigteil durch den Mittelstempel des Automaten auswerfen zu können. Die einzelnen Biegeoperationen müssen also zeitlich aneinandergereiht werden. Die Anzahl der realisierbaren Umformstufen wird dabei durch die räumlichen Möglichkeiten zur Unterbringung der Biegeschlitten sowie der entsprechend der Hubzahl zur Verfügung stehenden Zeit begrenzt. Des weiteren kann aus jeder, durch einen Biegeschlitten realisierbaren Richtung nur ein formgebendes Element auf das zu fertigende Teil einwirken. Bekannte Lösungen, bei denen mit Pneumatikzylindern gearbeitet wird, um fehlonde Biegeschlitten zu ersetzen, sind in ihrem Aufbau kompliziert und haben den weiteren Nachteil, daß oie unter Berücksichtigung ihres träg-ji. Ansteuerverhaltens zusätzlich in den zeitlichen Ablauf eines Hubes eingeordnet werden müssen und somit die Bearbeitungszeit verlängern. Die herkömmlichen Möglichkeiten der Automaten zur kompletten wirtschaftlichen Bearbeitung von komplizierten Starz-Biegeteilen reichen daher nicht immer aus.
    Ziel der Erfindung
    Das Ziel der Erfindung besteht in der Erweiterung der Fertigungsmöglichkeiten auf den betreffenden Automaten, um auch bei komplizierten Stanz-Biegeteilen auf Nachfolgearbeitsgänge verzichten zu können und optimale Hubzahlen zu erreichen.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Anzahl der in der Biegestation durchführbaren Umformstufen mit einfacht.. Mitteln und ohne zusätzlich notwendige Antriebe zu erhöhen, um damit kürzeste Bearbeitungszeiten zu erreichen. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, indem an einem, vorzugsweise waagerecht angeordneten Biegeschlitten ein Z-förmiger Ausleger befestigt ist, der Zangenhälften aufnimmt. Davon ist eine Zangenhälfte fest am Ausleger montiert, während die andere über Führungselemente in einer Richtung zur ersten verschiebbar oder schwenkbar angeordnet ist. Ein weiterer, L-förmiger Ausleger, der vorteilhafterweise am Pressentisch befestigt ist, dient zur Aufnahme eines einstellbaren Anschlages, der die Zange in ihrer Endlage schließt. Dieser Anschlag ist mit einem federnden Druckbolzen versehen, der beim Fahren der Zange in ihre Ausgangslage die Backen mit einer Federkraft F1 so lange geschlossen hält, bis das Fertigteil genügend weit aus der Biegestation transportiert wurde. Das Öffnen der Zange zum Auswerfen des Teiles erfolgt dadurch, daß, nachdem der Druckbolzen seine Endlage erreicht hat, eine der Federkraft F1 entgegengerichtete und um einen bestimmten Betrag geringere Federkraft F2 auf die bewegliche Zangenhälfte wirkt, so daß diese beim weiteren Zurückfahren der Zange stehen bleibt. Unter Anwendung sämtlicher Umformmöglichkeiten an dem in der zentralen Biegestation fixierten und vom Band vollständig getrennten Stanz-Biegeteil ist es mit der erfindungsgemäßen Lösung möglich, dieses nicht wie allgemein üblich durch den Mittelstempel auszuwerfen, sondern nur einen bestimmten Betrag in axialer Richtung votzuschieben und diese Position als eine zweite Bearbeitungsstation zu nutzen, die der ersten axial unmittelbar vorgelagert ist. Des weiteren ist es möglich, das Teil in dieser Position zu greifen, bereits mit der Greifbewegung gegebenenfalls zu formen und so lange zu halten, bis im darauffolgenden Arbeitstakt parallel mit dem nächsten Teil eine Weiterbearbeitung durch die Biegeschlitten oder sonstige Bearbeitungseinheiten erfolgt. Die formgebenden Elemente der Biegeschlitten sind dabei so gestaltet, daß sie in einer Hubbewegung das erste Teil vorformen und das in der Zange gehaltene Teil fertigbiegen. Abschließend wird das fertige Teil aus der Bearbeitungszone gebracht und ausgeworfen.
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