DD270100A1 - Vorrichtung zur steinaushaltung - Google Patents

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DD270100A1
DD270100A1 DD31366288A DD31366288A DD270100A1 DD 270100 A1 DD270100 A1 DD 270100A1 DD 31366288 A DD31366288 A DD 31366288A DD 31366288 A DD31366288 A DD 31366288A DD 270100 A1 DD270100 A1 DD 270100A1
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hopper
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DD31366288A
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Georg Heidtmann
Arno Thiel
Hans-Felix Peinhardt
Peter Biegel
Eberhard Schuster
Karl-Heinz Jeck
Adalbert Klinger
Heinz Mummert
Original Assignee
Senftenberg Braunkohle
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Abstract

Die Erfindung ist vor allem einsetzbar an Schaufelradbaggern mit schwenkbarem Verladeausleger. Die Aufgabeöffnung eines Aufgabetrichterwagens wird teilweise von Roststäben überdeckt, die in der Tragkonstruktion des Aufgabetrichterwagens unter einem bevorzugten Winkel von 35 Grad verlagert sind. Die einfache Konstruktion gestattet den Einsatz an bewährten Aufgabetrichterwagen bei Senkung des Material- und Instandhaltungsaufwandes sowie der Fallhöhe gegenüber ähnlichen Lösungsvorschlägen. Fig. 1{Bergbau, Braunkohlentagebau, Bagger, Schaufelradbagger, Fördergutübergabe, Aufgabewagen, Hochleistungsförderer, Steinaushaltung, diskontinuierlich}

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steinaushaltung aus Massenströmen im Bereich der Aufgabetrichterwagen von Hochleistungsförden. Der Einsatz ist insbesondere im Abraumbetrieb mit Schaufelradbaggern eines Braunkohlentagebaues zweckmäßig.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Zur Steinaushaltung aus Massenströmen in Abraumbandbetrieben gibt es eine Vielzahl von Vorschlägen, von denen sich in der Praxis für Eimerkettenbagger ein einschwenkbarer Steinrost im Mitteltrichter nach DD-PS 108566 und für Schaufelradbagger eine Steingabel nach DD-PS 120474 durchgesetzt haben.
Einschwenkbare Steinroste haben das Ziel, den verfügbaren Förderquerschnitt im Interesse hoher Leistungen nur bei Steinanfall durch den eingeschwenkten Steinrost zu vermindern. Nachteilig bei ihrem Einsatz auch für andere Fördergurtübergabestellen ist der hohe Materialeinsatz, eine relativ umfangreiche Wartung und Instandhaltung zur Sicherung ihrer Funktionsfähigkeit und die Abhängigkeit von der rechtzeitigen Reaktion dos Bedienungspersonals beim Auftreten von Steinen bzw. von einer brauchbaren Steinortungseinrichtung.
Bisherige Vorschläge zur Steinortung sind jedoch aufgrund einer Vielzahl qualitativer und quantitativer Faktoren, z. B. die Häufung eines Steineanfalles oder die üblichen hohen Fördergeschwindigkeiten bei modernen Tagebaugroßgeräten und Bandanlagen nicht wirksam geworden.
Der Einsatz von Su .nyabeln für Schaufelradbagger führt neben den bereits genannten Nachteilen zur notwendigen Unterbrechung des f-'örderstromes, um die Steine zu beseitigen.
Es ist deshalb auch vorgeschlagen worden, die Steinaushaltung im Bereich des Aufgabetrichterwagens vorzunehmen.
Die wesentlichen Lösungen dazu sind in der DD-PS 121814 beschrieben.
Das konstruktive Grundprinzip dieser Lösungen geht von einem zweiteiligen Aufgabenwagen aus, der aus einem Aufgabeband und einem >r?chneschalteten Steinrost besteht, wobei dieser Steinrost nach Bedarf in den Förderstrom eingeschaltet werden
Zur Realisierung dieser Vorschläge ist ein erheblicher konstruktiver Aufwand erforderlich, der im wesentlichen von dem gewählten Konstruktionsprinzip gesonderter Funktionseinheiten für Steinrost und Aufgabeschurre und dem Bemühen um eine Reduzierung der dadurch entstehenden großen Fallhöhen gekennzeichnet ist.
Die bereits beschriebenen Nachteile eines hohen Wartunqs- und Iristandhaltungsaufwandes für die Gewährleistung der Betriebssicherheit der Funktionseinheiten treten bei diesen Lösungen mit schwenkbarem Steinrost ebenfalls auf.
Zusätzlich wird ein erhöhter steuerungstechnischer Aufwand zum Verfahren des Aufgabewagens und ein extra Austragsförderer für die Steinaushaltiing erforderlich.
Schließlich sind derartig Lösungen an den in der Anwendungspraxis für Hochleistungsförderer durch gute Beladbarkeit und Gurtführung bewährten Aufgabetrichterwagen konstruktiv nicht realisierbar.
Ziel der Erfindung
Durch die Erfindung soll die Aushaltung von Steinen im Bereich des Aufgabetrichterwagens ohne zusätzliche aufwendige Steuerungen erfolgen.
Die Kosten für Material, Wartung und Instandhaltung solcher Steinaushaltungen sollen wesentlich reduziert werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, an sich bekannte Aufgabetrichterwagen derart auszugestalten, daß eine Steinaushaltung mit hoher Bedienungssicherheit und eine Reduzierung c'er Fallhöhe durch einfache konstruktive Maßnahmen realisierbar sind und dabei die vorteilhafte Beladbarkeit, Gurtführung und weitestgehend kontinuierliche Förderung erhalten bleiben=
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Aufgabeöffnung eines Aufgabetrichterwagens teilweise durch
Roststäbe überdeckt ist. Diese Roststäbe sind unter einem bevorzugten Winkel von 35° zum Planum entgegen der Rückrichtung angeordnet und ragen mit ihrem unteren Ende über das Profil des AufgabeUichtei wagens hinaus.
Die Roststäbe sind auf der Tragkonstruktion des Aufgabetrichterwagens verlagert. Das Oberteil dieser Roststäbe ist abgeflacht.
-2- 270100 Aüsfuhrungsbelspiel Die Erfindung soll nai hstehend an einem Ausführungsbeispiel nfiher erläutort werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Figur 1: die Seitenansicht des Aufgahetrichterwagens mit Steinaushaltung Fig.2: den Schnitt A-A gemäß Figur 1 Fig.3: den Schnitt B-B gemäß Figur 2.
In der Tragkonstruktion 2 des Aufgabetrichterwagens 1 sind 4 Roststäbe 3 unter einem Winkel von 35° zum Planung entgegen
der Rückrichtung einfallend in einem stabilen Zwischenrahmen 4 und Halterungen 5 angeordnet. Im oberen Bereich sind diese
Roststäbe 3, gemäß Figur 2, abgeflacht. Die Roststäbe 3 ragen über die Tragkonstruktion 2 seitlich hinaus, um Fahrwerke und
elektrische Ausrüstungen des Aufgabetrichterwagens 1 zu schützen.
Die Aufgabeöffnung des Aufgabetrichterwagens 1 wird etwa zur Hälfte von den Roststäben 3 überdeckt. Dadurch wird es
möglich, Fördergut ohne Steineinlagerunge, ungehindert über den unbewehrten Teil der Aufgabeöffnung abzufordern. Bei
Steinausfall ist der Steinrost durch einfaches Verschwenken des Verladeauslegers einschaltbar. Der Förderstrom wird nicht
ur.<erbrochen. Die gesamte Konstruktion ist einfach und unkompliziert. Dia gewählte Halterung gestattet eine leichte
Auswechselbarkeit der Roststäbe 3 bzw. ein schnelles Lösen bei verklemmten Steinen. Die Abflachung des Steinrostes im oberen Bereich ermöglicht ein besseres Überschwenken des Verladeauslegers und das Einstellen einer optimalen Fallhöhe. Der Steinrost ist im Querschnitt gesehen leicht gemuldet, so daß eine bessere Führung ausgehaltener Steine erfolgt.

Claims (1)

  1. Vorrichtung zur Steinaushaltung, die dem schwenkbaren Verladeausleger eines Gewinnungsgerätes nachgeschaltet und aus einteiüqen starren, in einer Tragkonstruktion stoßelastisch angeordneten Roststäben besteht, die im Querschnitt in Ausweisrichtung muldenförmig ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgabeöffnung eines Aufgabetrichterwagens (1) durch im oberen Teil abgeflachte Roststäbe (3) überdeckt ist, die unter einem bevorzugten Winkel von 35° zum Planum entgegen der Rückrichtung und im hinteren Bereich über das Profil des Aufgabetrichterwagens (1) hinausragend, auf dessen Tragkonstruktion verlagert wird.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
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DD270100B5 DD270100B5 (de) 1997-08-07

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