DD270327A1 - Transporteinrichtung fuer naehmaschinen - Google Patents

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DD270327A1
DD270327A1 DD31453488A DD31453488A DD270327A1 DD 270327 A1 DD270327 A1 DD 270327A1 DD 31453488 A DD31453488 A DD 31453488A DD 31453488 A DD31453488 A DD 31453488A DD 270327 A1 DD270327 A1 DD 270327A1
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DD
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presser foot
force
feed dog
transducer
transport device
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DD31453488A
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Inventor
Peter Kuss
Karl-Heinz Paukert
Original Assignee
Textima Veb K
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B29/00Pressers; Presser feet
    • D05B29/06Presser feet
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B29/00Pressers; Presser feet
    • D05B29/02Presser-control devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steuerung der Transporteinrichtung an Naehmaschinen. Erfindungsgemaess wird durch einen an sich bekannten Kraftmessgeber, beispielsweise ein piezokeramisches Element, die momentane Drueckerfusskraft waehrend des Naehvorganges ermittelt, der Messwert in einer Auswerteschaltung mit 2 einstellbaren Stellgroessen verglichen und in Abhaengigkeit vom Ergebnis des Vergleiches ein Stellglied, z. B. ein von einem Gleichstrommotor beeinflusster pneumatischer Druckwandler, aktiviert wird. Durch eine Druckaenderung wird ueber einen Arbeitszylinder die Drueckerfusskraft geregelt. Fig. 1

Description

Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steuerung der Transporteinrichtungen an Nähmaschinen. Charakteristik des bekannten Standes der Technik Bei herkömmlichen Nähmaschinen erfolgt der Transport des Nähgutes durch die entsprechende Bewegung des Transporteurs
im Zusammenspiel mit einem federbelasteten Stoffdrücker. Die Stoffdrückerkraft kann dabei von Hand eingestellt werden und zwar so, daß in Abhängigkeit der Nähgutcharakteristik und der vorgesehenen maximalen Drehzahl das Nähgut immer sicher geklemmt wird.
Der Stoffdrücker durch seine Masse, die Feder des Stoffdrückers zur Erzeugung der Vorspannkraft, die Elastizität des Nähgutes
und des Transporteurs einerseits sowie die Elastizität des Nähgutes und der Stichplatte andererseits bilden schwingungsfähige
Systeme mit wenigstens zwei Eigenfrequenzen, die durch die vertikale Bewegung des Transporteurs zur Schwingung angeregt
werden. Die Folge dieser Schwingungsvorgänge ist eine schwankende Kraft zwischen Stoffdrücker und Transporteur bzw.
Stichplatte, deren Amplituden weiter über bzw. unter der statisch voreingestellten Stoffdrückerkraft liegen. Die von Hand einzustellende statische Stoffdrückerkraft muß dabei entsprechend der Charakteristik des Nähgutes und der
vorgesehenen maximalen Drehzahl so hoch eingestellt werden, daß die erwähnten Minima der Kraftamplituden stets einen
Wert Fmin > 0 ergeben. Die Folge einer derartigen Stoffdrückerkrafteinstellung für eine heute üblichen Nähmaschinendrehzahl von η = 10000 min'1 ist
die, daß beim zwischenzeitlichen Absenken der Nähmaschinendrehzahl immer noch die hohe Stoffdrückerkraft wirkt, die zu einer Storf beschädigung führen kann. Würde man dagegen die Stoffdrückerkraft für eine niedere Drehzahl einstellen, kommt es beim Erhöhen der Nähmaschinendrehzahl zu einem „Schwimmen" des Nähgutes, das eine Störung des Nähguttransportes bedeutet.
In US-PS 2541888 und in DE-OS 3118726 werden nun Einrichtungen beschrieben, die eine drehzahlabhängige Drückereinrichtung aufweisen. Dabei werden mechanische, pneumatische und hydraulische Drehzahlregler vorgeschlagen. Die
drehzahlabhängige Drückerfußkrafteinstellung ist aber nur eine Seite des Erfordernisses.
Wie schon erwähnt, erfordert auch die unterschiedliche Charakteristik des Nähgutes eine unterschiedliche Drückerfußkraft. So erfordert ein weiches elastisches Nähgut geringere Drückerfußkrähe als ein harter Popelinestoff. Diese Tatsache wird durch
die Darlegungen in den genannten Erfindungsbeschreibungen in keiner Weise berücksichtigt.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur Steuerung des Transportes, speziell der Drückerfußkraft, in Nähmaschinen zu schaffen, die eine einwandfreie Nahtqualität sichert.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Erfindung hat die Aufgabe, eine Drückerfußeinrichtung für Nähmaschinen zu schaffen, die unabhängig von der Charakteristik des Nähgutes und der momentanen Nähmaschinendrehzahl einen voreingestellten Minimalwert der Drückerfußkraft konstant hält.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß durch einen an sich bekannten Kraftmeßgeber, beispielsweise ein piezokeramisches Element, die momentane Drückerfußkraft während des Nähvorganges ermittelt, der Meßwert in einer Auswerteschaltung mit 2 einstellbaren Stellgrößen verglichen und in Abhängigkeit vom Ergebnis des Vergleiches ein Stellglied, z. B. ein von einem Gleichstrommotor beeinflußte.' pneumatischer Druckwandler, aktiviert wird. Durch eine Druckänderung wird über einen Arbeitszylinder die DrückerfuSkraft geregelt. Der Kraftmeßgeber kann wahlweise in einem Drückerfuß, einem Drückerfußhalter, an der Stichplatte oder am Transporteur bzw. am Transporteurträger angeordnet sein.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: Seitenansicht eines Ausführungsbeispieles an einer Überwendlichnähmaschine Fiy.2: Blockschaltbild der Auswertesteuerung Fig. 3: Darstellung des Kraftverlaufes zwischen Nähfuß und Transporteur
Das Nähgut 1 ist zwischen dem Drück srfuß 2 und dem Transporteur 3 in der Transportphase geklemmt. Die dazu erforderliche Drückerfußkraft wird durch einen pneumatisch beaufschlagten Kolben 5, dessen Kolbenstange 6 mit dem Drückerfuß über den Drückerfußhalter 4 in Verbindung steht, realisiert (siehe Fig. 1). In der Nähfußsohle 2 ist ein Kraftmeßgeber 7 eingebaut, der die momentane Kraft zwischen Nähfuß und Transporteur bzw. zwischen Nähfuß und Stichplatte während des Nähens ermittelt. In einem Verstärker 9 wird das Signal des Kraftmeßgebers 7 soweit verstärkt, daß es zwei Komparatoren 10 und 11 ansteuern kann, in denen es mit den Spannungen U1) und Ut2 verglichen wird Dit. Spannungen Ur) -nd Ur2 entsprechen dabei den vorwählbaren Mindestkräften Ft bzw. F2 zwischen Drückerfuß und Nähgut (siehe Fig.3).
In Fig.3 sind drei verschiedene Zustände des Kraftverlaufes zwischen Nähfuß und Transporteur dargestellt. Unterschreitet die momentane Drückerfußkraft die Mindestkraft F1 (Fig.3c) werden die Kippstufen 12 und 13 gesetzt, deren Ausgangssignal beim Eintreffen eines Signals vom Handradgeber 14 in zwei weitere Kippstufen 15 und 16 übernommen wird, worauf die Kippstufen 1? und 13 gelöscht werden. Die Ausgangssignale der Kippstufen 15 und 16 werden in zwei UND-Schaltungen 17 und 18 zu den Signalen vei knüpft, die einen E-Motor 19 im Rechts- bzw. Linkslauf schalten. Der E-Motor 19 wiederum ist mit einem Druckwandler 20 verbunden, so daß dadurch der eingestellte Luftdruck verändert, in diesem Falle erhöht werdeakann. Der Druckwandler 20 steht über die Luftleitung 23 mit dem Arbeitszylinder 8 in Verbindung, dessen Kraft erhöht wird.
Wird zwischen zwei Signalen des Handradgebers 14 die Kraft F2(Fig.3a)nichtunterschritten dann wird keine der Kippstufen 12 und 13 gesetzt, damit erfolgt auch keine Übernahme in die Stufen 15 und 16. Am Ausgang der UND-Schaltung 17 erscheint jetzt das Signal, welches den E-Motor 19 in die Drehrichtung schaltet, wnlche am Ausgang des Druckwandlers 20 eine Druckabnahme bewirkt. Wird zwischen zwei Signalen des Handradgebers 14 die Kraft F2 unterschritten und die Kraft Fi nicht unterschritten (Fig. 3 b), dann wird die Kippstufe 13 gesetzt. Beim Eintreffen des Signals vom Handradgeber 14 erfolgt nach der Übernahme in die Kippstufe 16 kein Schaltsignal an den Ausgängen der UND-Schaltungen 17 und 18. Das entspricht Stillstand des E-Motors 19 und damit keiner Änderung des Auflagedruckes, da dieser bereits den optimalen Wert erreicht hat. Die Stufe 21 hat monostabiles Verhalten und bewirkt bei jedem Übergang von H nach L des Handradgebers einen kurzen L-Impuls zum Zurücksetzen der Kippstufen 12 und 13.
22 ist eine Schaltung, welche die rotierende Bewegung der Nähmaschine erkennt. Bei Stillstand der Maschine werden die Kippstufen 15 und 16 so gesetzt, daß der E Motor 19 zum Stillstand kommt. Damit wird gewährleistet, daß keine ungewollte Druckverstellung eintritt. Während der rotierenden Bewegung der Nähmaschine sorgt ein Η-Signal am Ausgang von 22 dafür, daß die Kippstufen 15 und 16 ungehindert arbeiten können
Damit wird der erfindungsgemäße Zweck erreicht.

Claims (3)

1. Transporteinrichtung für Nähmaschinen, bestehend aus einem Drückerfuß und dessen Halter, einer auf den Drückerfuß wirkende Drückeinrichtung, einer Stichplatte und einem bzw. mehreren Transporteuren, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Drückerfuß (2) oder im Drückerfußhalter (4) oder an der Stichplatte oder am Transporteur (3) bzw. am Transporteurträger eine Kraftmeßeinrichtung (7) vorgesehen ist, die ein elektrisches Signal abgibt, das der Kraft zwischen Transporteur (7) und Drückerfuß (2) bzw. zwischen Stichplatte und Drückerfuß (2) entspricht, und daß dieser Kraftmeßgeber (7) mit einer Auswertoschaltung verbunden ist, die zwei Komparatoren (10; 11) enthält, in der das ankommende Signal mit den Sollgrößen Un undUr2 verglichen wird und daß die Auswerteschaltung mit einem Stellglied (19) verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftmeßgeber aus einem oder mehreren piezokoramischen Elementen besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein pneumatischer Druckwandler (20) über einen Arbeitszylinder (8) mit dem Drückerfußhalter (4) verbunden ist.
DD31453488A 1988-04-08 1988-04-08 Transporteinrichtung fuer naehmaschinen DD270327A1 (de)

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