DD270633A3 - Laufflaechenprofil fuer ein gleisband aus elastomerem material mit mehrreihigen profilstraengen - Google Patents

Laufflaechenprofil fuer ein gleisband aus elastomerem material mit mehrreihigen profilstraengen Download PDF

Info

Publication number
DD270633A3
DD270633A3 DD30148687A DD30148687A DD270633A3 DD 270633 A3 DD270633 A3 DD 270633A3 DD 30148687 A DD30148687 A DD 30148687A DD 30148687 A DD30148687 A DD 30148687A DD 270633 A3 DD270633 A3 DD 270633A3
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
lugs
profile
center
tread
angle
Prior art date
Application number
DD30148687A
Other languages
English (en)
Inventor
Winfried Derdack
Erhard Pille
Klaus Drechsler
Reinhard Blumenthal
Norbert Marx
Original Assignee
Fortschritt Veb K
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fortschritt Veb K filed Critical Fortschritt Veb K
Priority to DD30148687A priority Critical patent/DD270633A3/de
Publication of DD270633A3 publication Critical patent/DD270633A3/de

Links

Landscapes

  • Tires In General (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Laufflaechenprofil fuer ein Gleisband eines Gleisbandfahrzeuges, mit den Anwendungsgebieten in der Landwirtschaft, Melioration und verwandter Bereiche sowie einem Einsatzzweck auf unterschiedlichen, d. h. natuerlichen und befestigten Fahrbahnen. Guenstige Fahreigenschaften werden erreicht durch die geneigte Anordnung zweier Aussenprofilstollen zu einem Mittenprofil, wobei lagebestimmend das aus den verlaengerten Mittellinien zweier sich jeweils gegenueberliegenden Aussenprofilstollen ein Parallelogramm gebildet ist, das ein Mittelstollen einschliesst und beim Aufsetzen auf die Fahrbahn durch die Eingriffslinie ein staendiger Eingriff und guter Eingriffsueberdeckungsgrad der Profile gewaehrleistet ist. Es ergeben sich geminderte Schwingungsanregungen, verbessertes Wendeverhalten und ein guenstiges Aufstandsflaechenverhaeltnis. Fig. 1

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Laufflächenprofil für ein Gleisband aus elastomere"! Material von Fahrzeugen, die in der Landwirtschaft, in der Melioration und in verwandten Bereichen Verwendung finden, wobei für die Fahrzeuge ein EinsaUfall auf unterschiedlichen Fahrbahnen gegeben ist.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik Laufflächenprofile für Gleisbänder aus elastomerem Material sind bekannt. Dabei wurdan entsprechend ihrem Einsatzzweck, für
die einzelnen Gleisbänder unterschiedliche Profile gestaltet.
So zeigt eine Lösung nach Patentschrift DE-OS 3242408 ein Gleisband für ein Motorfahrzeug, wo die Profillauffläche auf zwei Teilprofilsträngen untergebracht ist, beide Teilprofilstränge bzw. Teilprofile in Laufrichtung relativ zueinander verstellbar sind
und komplementär auf Lücke gesetzt werden können. Damit soll bei Versatz der Profile zueinander einem Einsatz auf ebenem
Boden, bei nebeneinander deckungsgleicher Anordnung einem Einsatz im Gelände entsprochen werden. Dieses für ein Raupenfahrzeug definierte Profil hat Nachteile, die sich aus dem Verhältnis Stollenlücke zu Stollenbreite 1:1, und
durch eine gerade Anordnung der Profile begründen. So ist ein weiches Einlaufen über geradlinig geordnete Profile überhaupt nicht möglich, das Profil neigt zu Schwingungsanregungen.
Ein derartiges Profil kann die Forderungen eines Gleisbandes bezüglich der Griffigkeit nicht erfüllen, weil Profilanordriung und Profilabstand auch eine gute Griffigkeit nicht gewährleisten. Eine Lösung für ein Gleisband ist auch weiterhin aus einem bekanntgewordenen Prospektmaterial ersichtlich. Diese Lösung
zeigt drei Profilstränge, auf denen die Profile im verhältnismäßig großen Abstand untereinander entgegengesetzt in Form eines verzerrten Z über die Gesamtbreite des Gleisbandec gesetzt sind. Die einzelne Stollen bzw. Profilform ist in Art einer Paßfeder bezüglich ihrer Länge, Breite und Höhe grazil ausgeführt. Beide Außenprofile auf dem Gleisband sind von ihrer Anordnung her in einer Richtung gleichgerichtet.
Diese Lösung bietet Vorteile im bezug auf Griffigkeit im natürlichen Gelände. Ein derart ausgeführtes Gleisband zeigt aber
insbesondere Nachteile auf festen Fahrbahnen. Infolge großer Stollenabstände ist dieses Profil auf festen Fahrbahnen ungeeignet. Es beeinflußt infolge dieser Anordnung Festigkeit und Haltbarkeit der Stollen negativ, es mindert auch
Schwingungen nicht, so daß eine unzureichende Laufruhe auf befestigten bzw. festen Fahrbahnen gegeben ist. Gemäß DE-OS 2856204 !st auch ein mehrreihiges Gleisband für die Verwendung an einer Fahrzeugraupe bekannt, das aus
elastomerem Material bisteht wo aber zur Verstärkung der Bänder und Profilstollen sogenannte Tragglieder κ .ι Metall eingearbeitet worden sind.
Nachteilig wirkt sich aus, daß bei etwas abgenutzcen Profilstollen die metallischen Tragglisder auf befestigten Straßen die Fahrbahn beschädigen, sich selbst stark verschleißen und deshalb Laufruhe nicht gewährleisten bzw. Schwingungsanregungen nicht vermindern
Ein universeller Einsatz auf unterschiedlichen Fahrbahnen ist damit befriedigend nicht gegeben.
Ziel der Erfindung Ziel der Erfindung ist es, ein Gleisband zu entwickeln, das auf natürlichen und befestigten Fahrbahnen vorteilhaft einsetzbar ist. Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gleisband zu entwickeln, welches eine hohe Hai.barkeit bei gleichzeitig guter Griffigkeit aufweist und eine geringere Schwingungsanregung des Gleisbandfahrzeuges über das Laufflächenprofil sicher stellt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß eine definierte symmetrische Anordnung der Profilstollen zueinander verfolgt, wobei die beidseitig äußeren Profilstollen schräg und die Mittelstollen senkrecht zur Bewegungsrichtung geordnet sind und das beim Abrollvorgang des Gleisbandes auf der Fahrbahn ein kontinuierlicher Eingriff der Profilstollen erfolgt. Die Lageanordnung der Profilstollen erfolgt in der Weise, daß die in Bewegungsrichtung weisenden unter einem Winkel α stetig verlängerten Mittellinien zweier benachbarter Außenprofilstollen mit den jeweils gegenüberliegenden Außenprofilstollen die Symmetrieachse des Gleisbandes schneiden und mit den Schnittpunkten der Mittellinien der äußeren Profilstoller· ein Parallelogramm bildet und jeweils einen Mittelstollen einschließt.
Der Neigungswinkel α der Außenprofilstollen zur Symmetrieachse und Mittelstollen soll im Bereich 8° bis 12" liegen, wobei der Abstand a der Mittelstollen von 92 bis 100 mm eine günstige Aufstandsfläche für den Nacheinandereingriff der Stollen mit der Fahrbahn gewährleistet. Der Freiraum zwischen den Mittelstollen und den Außenprofilstollen soll unter einem Winkel von 70° in Richtung der Aufstandsfläche der Profilstollen geöffnet sein. Damit werden gute Voraussetzungen für einen relativ geringen Verschleiß bzw. für die Haltbarkeit der Profilstollen erfüllt. An den Außenkanten sind die Außenprofilstollen 45° abgeschrägt, das erhöht die Festigkeit am Stollenfluß, da der Wendevorgang des Fahrzeuges eine starke Beanspruchung des Außenstollens auslöst. Zu den Profillücken in Fahrtrichtung sind die Profilstollen zur weiteren Festigkeitserhöhung und Griffigkeit 20° geneigt, wobei das Verhältnis Stollenlücke zu Stollenbreite 1,1-1,3 beträgt. Die Profilstollen bilden somit eine pyramidenstumpfartige Form. Im Unterband des Gieisbandes sind in jeder 2. Profillücke Senkungen eingearbeitet, die der Erhöhung der Nutzbarkeit das Gleisbandes durch Befestigung der inneren Führungsstollen dienen. Einer verminderten Schwingungsanregung wird entsprochen, durch diezueinanderberichtete, versetzte Schrägstellung der Außenprofilstollen, durch den definierten relativ geringen Abstand der Profile untereinander, durch die beteiligte Aufstandsfläche und einen Abrollvortang auf den Außenprofilen, dem ein günstiger Eingriffs-Überdeckungsgrad zugrunde liegt.
Ausführungsbeispiel Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1: die Anordnung der Profilstollen auf dem Gleisband Fig. 2: den Schnitt A-A durch die Fig. 1 Fig.3: den Schnitt B-B durch die Fig. 1
Fig. 1 zeigt die symmetrische Anordnung der Profilstollen auf dem Gleisband in der Bewegungsrichtung. Die Ai'ßenprofilstollon 3,4 sind in der Bewegungsrichtung unter einem Neigungswinkel α im Vorzugsbsreich 10° gesetzt, wobei die Außenprofilstollen 3,4 zueinander so geordnet sind, daß die in Bewegungsrichtung weisenden verlängerten Mittellinien 1,2
zweier benachbarter und gegenüberliegender Außenprofilstollen 3,4 mit den Schnittpunkten S' und den Schnittpunkten S der
Symmetrieachse 6 ein Parallelogramm bilden und den Mittelstollen 5 einschließt. Mehrere im Unterband eingelassene Senkungen 7 dienen der besseren Befestigung von Führungselementen auf den Innenseiten des Gleisbandes. Fig. 2 zeigt den Schnitt A-A durch die Fig. 1. Von der Pro'illücke zu den benachbarten Profilen sind die Übergänge aus Gründen hoher Beanspruchung im Winkel 20°
ausgefüi irt, se daß bei gegebener Profilhöhe im Profilboden ein guter Widerstand gegen die wirkenden Verschleißkräfte gegeben ist.
Fig.3 zeigt den Schnitt B-B durch die Fig. 1. Die Neigung zwischen den Außenprofilstollen und dem Mittelstollen ist auf Grund der Haltbarkeit der Stollen und auftretenden Spannungen im Gleisband im Winkel 70° ausgeführt. Die Außenkanten sind bezüglich der erzielbaran höheren Festigkeit zum Unterband hin an den Außenprofilstollen im Winkel 45" ausgebildet.

Claims (7)

1. Laufflächenprofil für ein Gleisband aus elastomerem Material mit mehrreihigen Profilsträngen, dadurch gekennzeichnet, daß die in Bewegungsrichtung weisenden unter Winkel α stetig verlängerten Mittellinien (1,2) zweier benachbarter Außenprofilstollen (3) mit den jeweils gegenüberliegenden Profilstollen zweier benachbarter Außenprofilstollen (4) ein Parallelogramm bilden, das ein zu dieser Richtung senkrecht gelegenen Mittelstollen (5) einschließt, wobei das Parallelogramm bei symmetrischer Anordnung der Außenprofilstollen (3,4) aus den direkten Schnittpunkten S' der Mittellinien (1,2) gebildet wird und die jeweiligen Mittellinien (1,2) die Symmetrieachse (6) in der Lücke im Schnittpunkt S zweier benachbarter Mittelstollen schneiden und das Verhältnis Stollenbreite zu Stollenlücke 1,1-1,3 definiert ist.
2. Laufflächenprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungswinkel α = 8-12° zur Symmetrieachse (6) beidseitig gleich ausgeführt ist.
3. Laufflächenprofil nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittenabstand zweier benachbarter Mittelstollen (5) im Vorzugsbereich 92-100mm liegt.
4. Laufflächenprofil nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenkanten der Außenprofilstollen (3,4) in einem Winkel 45° ausgefühlt sind.
5. Laufflächenprofil nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Freiranm zwischen den Mittelstollen und Außenprofilstollen (3,4) sich in Richtung der Aufstandsfläche einen Winkel von 70° bilden.
6. Laufflächenprofil nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die in Bewegungsrichtung des Gleisbandes liegenden Seitenflanken der Außenprofilstollen (3,4) und Mittelstollen (5) zu einer auf dem Gleisband stehenden Senkrechten einen Winkel von 20° einnehmen.
7. Laufflächenprofil nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Unterband des Gleisbandes im doppelten Abstand zweier Mittelstollen (5) auf Lücke mehrere Senkungen (7) angeordnet sind.
DD30148687A 1987-04-03 1987-04-03 Laufflaechenprofil fuer ein gleisband aus elastomerem material mit mehrreihigen profilstraengen DD270633A3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD30148687A DD270633A3 (de) 1987-04-03 1987-04-03 Laufflaechenprofil fuer ein gleisband aus elastomerem material mit mehrreihigen profilstraengen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD30148687A DD270633A3 (de) 1987-04-03 1987-04-03 Laufflaechenprofil fuer ein gleisband aus elastomerem material mit mehrreihigen profilstraengen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD270633A3 true DD270633A3 (de) 1989-08-09

Family

ID=5588019

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD30148687A DD270633A3 (de) 1987-04-03 1987-04-03 Laufflaechenprofil fuer ein gleisband aus elastomerem material mit mehrreihigen profilstraengen

Country Status (1)

Country Link
DD (1) DD270633A3 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0962381A3 (de) * 1998-06-05 2001-03-21 BRIDGESTONE/FIRESTONE, Inc. Vibrationsarmer Laufflächenwinkel für Gummi-Raupenketten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0962381A3 (de) * 1998-06-05 2001-03-21 BRIDGESTONE/FIRESTONE, Inc. Vibrationsarmer Laufflächenwinkel für Gummi-Raupenketten

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3105209C2 (de)
DE60004532T2 (de) Gummigleiskette
DE3324649A1 (de) Fahrzeugluftreifen
DE1039861B (de) Luftreifen fuer Fahrzeugraeder
DE7240716U (de) Luftreifen
DE3302874A1 (de) Kettenstollen fuer gleiskettenfahrzeuge
DE1605570B2 (de) Fahrzeug-gleiskette
DE1918847A1 (de) Raupenband
DE102016202626A1 (de) Verschleißpolster für eine Gleiskette eines Kettenfahrzeugs, Gleiskette und Baumaschine
DD270633A3 (de) Laufflaechenprofil fuer ein gleisband aus elastomerem material mit mehrreihigen profilstraengen
AT401373B (de) Stegglied für reifenketten
EP0618092B1 (de) Fahrzeugreifen
DE2914127C2 (de) Kettenrad, insbesondere Antriebsrad für Gleiskettenfahrzeuge
DE2545310C2 (de) Gleitschutzkette für Kraftfahrzeugreifen
AT394002B (de) Radialreifen fuer raeder von lkw-antriebsachsen
EP0844113B1 (de) Stegglied für eine Reifenkette
DD283110A5 (de) Laufflaechenprofil fuer ein gleisband aus elastomerem material mit mehrreihigen profilstraengen
AT393247B (de) Radialreifen fuer lastkraftwagen
DE3335937C2 (de)
EP0625438B1 (de) Stegglied für Reifenkette
DE1780717A1 (de) Stegglied fuer reifenschutzkette
DE2933633A1 (de) Raupe fuer gelaendegaengige fahrzeuge und maschinen
EP0381642B1 (de) Pistenmaschinenlaufkette
DE4333262C1 (de) Stegglied für Reifenketten
DE4123332A1 (de) Gummibandgleiskette

Legal Events

Date Code Title Description
RPI Change in the person, name or address of the patentee (searches according to art. 11 and 12 extension act)
RPI Change in the person, name or address of the patentee (searches according to art. 11 and 12 extension act)
RPI Change in the person, name or address of the patentee (searches according to art. 11 and 12 extension act)
PV Patent disclaimer (addendum to changes before extension act)