DD270669A5 - Verfahren und vorrichtung zur pruefung des flankenprofils der zahnflanken von zahnraedern - Google Patents
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Abstract
Es wird ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Pruefung des Flankenprofils der Zahnflanken von Zahnraedern angegeben, wobei ein in Anlage an der zu pruefenden Zahnflanke befindlicher Messfuehler entlang einer zur Zahnradachse senkrechten und zu einem wenigstens mit dem Flankenprofil kompatiblen Grundkreis tangentialen Bahn bewegt wird, und zwar bei gleichzeitiger Drehung des Zahnrades entsprechend dem Abwaelzen der tangentialen Bewegungsgroesse des Messfuehlers auf dem Grundkreis. Hier ist vorgesehen, dass dem Messfuehler entlang bezueglich rechter und linker Zahnflanken gegeneinander geschwenkt verlaufender und sich ausserhalb des Grundkreises schneidender, tangentialer Bewegungsbahn bewegt wird, derart, dass die zur Pruefung rechter und linker Zahnflanken erforderlichen tangentialen Wegstrecken des Messfuehlers im Bereich des Schnittpunktes liegen. Fig. 1
Description
Hierzu 4 Seiten Zeichnungen
Die Erfindung betrifft ein Vorfahren zur Prüfung des Flankenprofils der Zahnflanken von Zahnrädern, insbesondere Evolventenzahnräder, wobei ein in Anlage an der zu prüfenden Zahnflanke befindlicher Meßfühler entlang einer zur Zahnradachse senkrechten und zum Grundkreis des Zahnrades bzw. einem mit dem Flankenprofil kompatiblen Grundkreis tungentialen Bahn bewegt wird bei gleichzeitiger Drehung des Zahnrades entsprechend dem Abwälzen der tangentialen Bewegungsgröße des Meßfühlers auf diesem Grundkreis und wobei ferner bezüglich der Berührungsstelle der tangentialen Bahn mit dem Grundkreisder Meßfühler zur Prüfung—von der Zahnradmitte aus gesehen—rechter und linkerZahnflanken auf der entsprechenden Seite der Berührungsstellen an der jeweiligen Zahnflanke in Anlage ist sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Ein solches Verfahren und die dazugehörende Vorrichtung finden in der Regel, worauf sich die nachfolgenden Ausiührungen auch im wesentlichen beziehen, für die Prüfung der Flanken von Evolventenzahnrädern Anwendung, wobei der Grundkreis des Zahnrades die Erzeugende für das Evolventenprofil liefert. Es eignet sich jedoch auch zur Prüfung von einem Evolventenprofil vergleichbare bogenförmigen Raumkurven, die sich im Abwälzverfahren prüfen lassen und daher durch die Erfindung mit erfaßt sein sollen. Solche vergleichbare Raumkurven sind beispielsweise die Zahnflanken von Wildhaber-Novikov-Verzahnungen, deren Flankenverlauf in bekannter bzw. feststehender Weise von dem einer Evolvente abweicht. Bezüglich der genannten vergleichbaren Raumkurven ist nur wesentlich, daß sich die Abweichungen von der Evolvente in dem Bereich bewegen, den der Meßfühler im Rahmen seiner Auslenkbarkeit aus einer Mittellage erfassen kann.
Des eingangs umrissene Verfahren zur Prüfung des Evolventenprofils der Zahnflanken bei Zahnrädern ist allgemein gehandhabt und bekannt, wozu nur beispielshalber auf die DE-PS 3212082 hingewiesen wird. Danach wird der Meßfühler zusammen mit dem X-Schlitten in Richtung der Führungsbahn des X-Schlittens bewegt, wobei sich im Hinblick auf den Ursprung der zu prüfenden Evolvente, der im Schnittpunkt des Grundkreises mit der durch die Zahnradachse gehenden Senkrechten auf der Richtung der Führungsbahn des X-Schlittens liegt, für die rechten und linken Zahnflanken zwei Meßbereiche ergeben, die entsprechend rechts und links das genannten Evolventenursprunges angeordnet sind. Demzufolge muß in Richtung der Verschiebbarkeit des X-Schlittens das Prüfgerät entsprechend ausladend ausgebildet sein, um die Prüfung rechter und linker t'ahnflanken zuzulassen. Dies trifft auch für das Prüfgerät nach der genannten DE-PS 3212082 zu, mit dem ar· sich bereits die gleichzeitige Prüfung benachbarter rechter und linker Zahnflanken möglich ist.
In diesem Zusammenhang ist weiter die Prüfung der Flanken von Innenverzahnungen besonders problematisch, weil hier im wesentlichen radial von innen nach außen ragende Meßfühler über die beiderseits des Evolventenursprunges gelegene Prüfstrecke in der Regel mit der Verzahnung während des Prüfvorganges kollidieren, was nur dadurch abgewendet werden kann, daß Meßfühler verwendet werden, die jeweils unterschiedlich für die Prüfung rechter und linker Zahnflanken abgekröpft ausgebildet sind.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die vorgenannten Nachteile zu vermeiden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, ausgehend vor ainem Verfahren der eingangs genannten Art für die Flankenprüfung der Zahnflanken von Zahnrädern, insbesondere Evolventenzahnräder, eine neue Verfahrensweise nebst dazugehörender Vorrichtung anzugeben, die es ermöglicht, den in Verschieberrichtung des X-Schlittens für den Meßfühler erforderlichen Verschiebebereich erheblich einzuschränken, um insbesondere auch bei der Prüfung von Zahnflanken von Innenverzahnungen die Gefahr einer Kollision des Meßfühlers mit der Verzahnung nicht mehr auftreten zu lassen. Die Lösung dieser Aufgabe soll in einfacher Weise unter Zuhilfenahme an sich bei Zahnradprüfgeräten üblicher Mittel ermöglicht werden. Ausgehend von einem Verfahren der eingangs genannten Art ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe dadurch gelöst, daß der Meßfühler entlang bezüglich rechter und linker Zahnflanken gegeneinander geschwenkt verlaufender und sich außerhalb des Grundkrefces schneidender, tangentialer Bewegungsbahnen bewegt wird, derart, daß die zur Prüfung rechter und linker Zahnflanken erforderlichen tangentialen Wegstrecken des Meßfühlers im Bereich des Schnittpunktes liegen. Durch diese erfindungsgemäße Verfahrensweise wird das Erfordernis verlassen, den Meßfühler entlang einer mit der Führungsbahn des X-Schlittens hinsichtlich der Richtung übereinstimmenden Bahn tangential zum Zahnrad zu bewegen. Vielmehr wird nunmehr der Bewegungsrichtung des X-Schlittens eine dazu senkrechte Bewegung des Meßfühlers überlagert, so daß letztere eine zur Bewegungsrichtung des X-Schlittens schräg stehende Bewegung ausführt, was grundsätzlich in Bewegungsrichtung des X-Schlitiens einer Verkürzung des für den einzelnen Prüfvorgang erforderlichen Bewegungsbereiches mit sich bringt.
Dadurch aber, daß andererseits die Bewegungsbnhnen des Meßfühlers für die Prüfung rechter und linker Zahnflanken sich derart kreuzend angeordnet sind, daß die tangentialen Wegstrecken des Meßfühlers sowohl für die Prüfung rechter als auch für die Prüfung linker Zahnflanken im Beroich des Kreuzungspunktes liegen, ist außerdem eine wesentliche Verkürzung des notwendigen Bewegungsbereiches des Meßfühlers in Richtung der Führungsbahn des X-Schlittens erreicht, was die Möglichkeit einer Verkleinerung und Verbilligung der Meßeinrichtung sowie insbesondere eine erhebliche Beschleunigung im Hinblick auf die Meßzeiten mit sich bringt. Auf diese Weise ist schließlich trotzdem der Vorteil der Prüfung im Abwälzverfahren aufrecht erhalten, der darin besteht, daß der Meßfühler kontinuierlich, das heißt ohne positive oder negative Beschleunigung, über die zur Zahnflankenprüfung herangezogene Bewegungsbahn geführt wird.
In diesem Zusammenhang ist es zweckmäßig, daß der Schnittpunkt bezüglich beider für die Prüfung rechter und linker Zahnflanken erforderlicher Wegstrecken auf dieser Mitte liegt, womit sich der erfordorliche Bewegungsbereich des Meßfühlers quer zur Zahnradachse auf ein Minimum reduziert.
Zur Steuerung der geschilderten Bewegung des Meßfühlers wird bei den heutzutage gebräuchlichen Prüfgeräten vorhandene Rechner herangezogen, durch den die Bewegung des Meßfühlers in Verschieberrichtung des X-Schlittens und quer dazu, das heißt in Y-Richtung, einerseits sowie die damit nach den Gesetzmäßigkeiten der Evolventenverzahnung koordinierte Drehbewegung des zu prüfenden Zahnrades andererseits gesteuert wird, und zwar so, daß der Meßfühler sich entlang der jeweils zu prüfenden Zahnflanke auf einer idealen, also fehlerfreien Evolvente bewegt, von der ausgehend er die Abweichungen der zu prüfenden Zahnflanke erfaßt.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßon Verfahrens wird entsprechend von einer Vorrichtung mit einem auf einer Führungsbahn quer zur Achse des Zahnrades geradlinig verschiebbaren X-Schlittens ausgegangen, der durch eine in Abhängigkeit von einem System zur Längenmessung rechnergesteuerten Motorantrieb verschiebbar ist, während dazu nach den Gesetzmäßigkeiten der Evolventenverzahnung korrespondierend das Zahnrad durch einen in Abhängigkeit von einem System zur Winkelmessung rechnergesteuerten Drehantrieb bewegbar ist, wobei auf dem X-Schlitten ein mit seinem i/ießkopf tangential zum Grundkreis des Zahnrades bzw. einem mit dem Flankenprofil kompatiblen Grundkreis bewegbarer Meßfühler angeordnet ist. Diese Vorrichtung ist erfindungsgemäß derart gestaltet, daß der Meßfühler zusätzlich durch einen Y-Schlitten senkrecht zur Zahnradachse und zur Bewegungsrichtung des X-Schlittens verschiebbar geführt ist, daß die Bewegung des Y-Schlittens gegenüber dem X-Schlitten durch einen in Abhängigkeit von einem System zur Längenmessung rechnergesteuerten Motorantrieb bewegbar ist, derart, daß der Meßkopf des Meßfühlers entlang einer von der Bewegungsrichtung des X-Schlittens abweichenden geradlinigen, der Profilprüfung der Zahnflanken dienenden Bahn tangential
zum Grundkreis bewegbar ist, und daß die Drehbewegung des Zahnrades entsprechend der Abwälzbewegung der sich aus der Bewegung des X-Schlittens sowie der des Y-Schlittens ergebenden tangentialen Bnwegungsgröße des Meßfühlers auf dem Grundkre's steuerbar ist.
Weitere Merkmale und Einzel!..iten der Erfindung ergeben sich aus u'eren nachfolger der Beschreibung anhand derZeichnunp. In der Zeichnung zeigen:
angeordnete Achse 3 drehbar aufgespannt ist.
bewegbar ist.
beweglichen X-Schlitten 7 auf, der durch einen rechnergesteuerten Motorantrieb 8 angetrieben wird, wobei seine Bewegungdurch ein System zur Längenmessung 9 beispielsweise in Form eines Glasmaßstabes ablesbar ist.
rechnergesteuerten Motorantriebes 11 über die Stellspindel 12 verschiebbar, wobei diese Verschiebebewegung an θίη<?τι
schematisierter Darstellung einen horizontal quer zur Achse 3 des Zahnrades 2 verschiebbaren X-Schlitten 20, dessen
einem System 22 zur Längenmessung ablesbar und bezüglich des abgelesenen Wertes an den Rechner übertragbar ist bzw. zur
dargestellt, wobei die Warte der Auslenkung des Meßfühlers 6 in bekannter Weise durch einen Meßwertgeber 27 ermitteltwerden können.
während das Zahnrad um den Winkel φ durch den Drehantrieb 5, rechnergesteuert kontrolliert über das System 29 zur
einer geradlinigen bahn 31 tangential zum Grundkreis 32 des Zahnrades bewegt, indem gleichzeitig das Zahnrad entsprechendder Abwälzung der Bahn 31 auf dem Grundkreis 32 gedreht wird, wobei die Bahn 31 mit dem Grundkreis 32 an der Stelle ?3 in
rechts des Evolventenurspruiiges 33 stattfinden kann, innerhalb einer jeweiligen Wälzlänge L9 sowohl auf der rechten als auchauf der linken Seite des Evolventenursprunges ein Profilprüfbereich L0, womit im bekannten Falle der notwendige
entspricht.
des Y-Schlittens 23 bewegbar, so lassen sich, wie dies in Figur 4 veranschaulicht ist, die mit der Bahn 31
vergleichbaren Bahnen 35 für die linken Zahnflanken und Bahnen 36 für die rechten Zahnflanken gegeneinander verschwenkt ausführen, so daß sie sich außerhalb des Grundkreises 32 in der Weise kreuzen, daß bezüglich rechter und linker Zahnflanke die Wege X des X-Schlittens 20 und Y des Y-Schlittens 23 aufeinander fallen, wobei sich ergibt, daß bezüglich des durch den Schnittpunkt der beiden Bahnen 35 und 36 gehenden Halbmessers des Zahnrades die Evolventenursprünge 37 für die linken Zahnflanken und die Evolvei.«enL-sprünge 38 für die rechten Zahnflanken um gleiche Winkel φ nach rechts bzw. nach links versetzt sind.
Auf diese Weise ist also ersichtlich, der für die Evolventenprüfung linker und rechter Zahnflanken eines Zahnrades erforderliche Bewegungsbereich des Meßfühlers 30 auf ein Minimum reduziert, wobei gleichzeitig durch den in einfacher Weise rechnergesteuerten Bewegungsablauf von Zahnrad und Meßfühler ohne Schwierigkeiten und insbesondere ohne die im bekannten Falle noch notwendigen Umrüstarbeiten wahlweise die Prüfung rechter uno linker Zahnflanken erfolgen kann.
Das vorstehend anhand der Figuren 3 und 4 für eine Außenverzahnung Erläuterte gilt entsprechend für die in den Figuren 5 und 6 dargestellte Evolventenprüfung einer Innenverzahnung.
Auch hier zeigt wieder Figur 5 zunächst die bekannte Vorgehensweise, gemäß der der Meßfühler 50 sowohl für die rechten als auch für die linken Zahnflanken entlang einer geradlinigen Gähn 51 bewegt wird, aus deren Abwälzung auf dem Grundkreis 52 der Verzahnung sich die der translatorischen Bewegung des Meßfühlers 50 zu überlagernde Drehbewegung des Zahnrades ergibt.
Wie aus Figur 5 ersichtlich, ist auch hier der für die Prüfung rechter und linker Zahnflanken entlang der Linie b1 erforderliche Bewegungsbereich für den Mäßfühler 50 erheblich, wobei im Falle der dargestellten Innenverzahnung als weiteres Problem hinzukommt, daß in der Regel eine Kollision des Meßfühlers 50 mit der Verzahnung unvermeidbar ist, wie dies die rechts und links außen gezeigten Positionen des Meßfühlers veranschaulichen. Um dem zu begegnen, muß man im bekannten Falle in der Regel abweichend von der Darstellung gemäß Figur 5 abgewinkelte Meßfühler verwenden, wobei die Abwinkelung der Meßfühler für die Prüfung rechter und linker Flanken einer Innenverzahnung entgegengesetzt gerichtet sein muß.
Auch in diesem Falle ergi'jt sich eine erhebliche Einschränkung des erforderlichen Bewegungsbereiches für den Meßfühler 50, wenn gemäß Figur 6 die Bewegungsbahnen zur Evolventenprüfung rechter und linker Zahnflanken gegeneinander geschwenkt und sich außerhalb des Grundkreises 52 im Punkt 53 überschneidend angeordnet werden, so daß der Evolventenursprung 54 für die zu μίüfenden Linksflanken rechts vom Schnittpunkt 53 und der Evoiventenursprung 55 für die zu prüfenden Rechtsflanken links vorn Schnittpunkt 53 angeordnet ist, wobei gegenüber dem durch den Schnittpunkt 53 gegen den Halbmesser des Zahnrades die Evolventenursprünge 54 und 55 jeweils um einen gleichen Winkel φ geschwenkt sind.
Außerdem ergibt sich aber, wie Figur 6 deutlich macht, der erhebliche Vorteil, daß nunmehr für einen normalen Meßfühler keine Gefahr einer Kollision mit der Innenverzahnung mehr besteht, so daß also auch diesbezüglich eine Umrüstung des Prüfgerätes für die Prüfung linker Zahnflanken einer Innenverzahnung einerseits und rechter Zahnflanken einer Innenverzahnung andererseits nicht mehr erforderlich ist.
Zurückkommend auf die Darstellung gemäß Figur 2 in Verbindung mit Figur 1 sei noch einmal betont, daß entsprechend der Gesetzmäßigkeit des Evolventenverlaufes für die zu prüfende Verzahnung die geschilderten Bewegungsahläufe durch den erwähnten, nicht dargestellten Rechner in an sich bekannter Weise gesteuert erfolgen, indem die Motorantrieb«) 5 bzw. 21 und 24 betätigt werden, wobei die dabei e· reichten Stellgrößen durch einen nicht dargestellten, mit dem Drehantrieb 5 zusammen nicht dargestellten, mit dem Drehantrieb 5 zusammenwirkenden Winkelmaßstab einerseits sowie die Längenmaßstäbe 22 und 25 gemäß Figur 2 andererseits erfaßt und an den Rechner zurückgemeldet werden. In diesem Zusammenhang sei noch einmal daran erinnert, daß die an sich entsprechend einer Evolvente erzeugte Führung des Meßfühlers nicht nur der Prüfung entsprechender Evolventonflankeri von Zahnrädern dienen, sondern auch dazu herangezogen werden kann, Zahnflanken anderweitiger Verzahnungen zu prüfen, deren Verlauf nur nahe genug im Bereich der in der beschriebenen Weise für den Verlauf des Meßfühlers erzeugten Evolventen liegen.
Zum Vorstehenden sei der Vollständigkeit halber darauf hingewiesen, daß für eine normale Evolventenverzahnung sich ergibt
Q) -.= arc tan \"
wenn für diesen Fall der Normalverzahnung der Radius des Fußkreises r( gleich ist dem Radius des Grundkreises rb, r, ist der Kopfkreisradius.
Bei Verzahnungen, die von einer solchen normalen Evolventenverzahnung abweichen, also beispielsweise bei einer Wildhabor-Novikov-Verzahnung, ergeben sich weitere Korrekturgrößen zu dieser grundlegenden Beziehung ebenso wie bei einer Evolventenverzahnung, bei der beispielsweise der Fußkreisradius größer als der Grundkreisradius ist.
Claims (3)
1. Verfahren zur Prüfung des Flankenprofils der Zahnflankenvon Zahnrädern, insbesondere Evolventen-Zahnrädern, wobei ein in Anlage an der zu prüfenden Zahnflanke befindlicher Meßfühler entlang einer zur Zahnradachse senkrechten und zum Grundkreis des Zahnrades bzw. einem mit dem Flankenprofil kompatiblen Grundkreis tangsntialen Bahn bewegt wird bei gleichzeitiger Drehung des Zahnrades entsprechend dem Abwälzen der tangentialen Bewegungsgröße des Meßfühlers auf diesem Grundkreis, und wobei ferner bezüglich der Berührungsstelle der tangentialen Bahn mit dem Grundkreis der Meßfühler zur Prüfung — von der Zahnradmitte aus gesehen — rechter und linker Zahnflanken — auf der entsprechenden Seite der Berührungsstelle an der jeweiligen Zahnflanke in Anlage ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßfühler entlang bezüglich rechter und linker Zahnfianken gegeneinander geschwenkt verlaufender und sich außerhalb des Grundkreises schneidender, tangentialer Bewegungsbahn bewegt wird, derart, daß die zur Prüfung rechter und linker Zahnflanken erforderlichen tangentialen Wegstrecken des Meßfühlers im Bereich des Schnittpunktes liegen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnittpunkt bezüglich beider Wegstrecken auf deren Mitte liegt.
3. Vorrichtung zur Prüfung des Flankenprofils der Zahnflanken mit einem auf einer Führungsbahn quer zur Achse des Zahnrades geradlinig verschiebbaren X-Schlitten, der durch einen in Abhängigkeit von einem System zur Längenmessung rechnergesteuerten Motorantrieb verschiebbar ist, während dazu nach den Gesetzmäßigkeiten der Evolventenverzahnung korrespondierend das Zahnrad durch einen in Abhängigkeit von einem System zur Winkelmessung rechnergesteuerten Drehantrieb bewegbar ist, wobei auf dem X-Schlitten ein mit seinem Meßkopf tangential zum Grundkreis des Zahnrades bzw. einem mit dem Flankenprofil kompatiblen Grundkreis bewegbar Meßfühler angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßfühler (6,30,50) zusätzlich durch einen Y-Schlitten (10,23) senkrecht zur Zahnradachse (3) und zur Bewegungsrichtung des X-Schlittens (7,20) verschiebbar geführt ist, daß die Bewegung des Y-Schlittens gegenüber dem X-Schlitten durch einen in Abhängigkeit von einem System zur Längenmessung (25) rechnergesteuerten Motorantrieb (11,24) bewegbar ist, derart, daß der Meßkopf des Meßfühlers entlang einer von der Bewegungsrichtung des X-Schlittens abweichenden geradlinigen, der Profilprüfung der Zahnflanken dienenden Bahn (35,36) tangential zum Grundkreis (32,52) bewegbar ist, und daß die Drehbewegung des Zahnrades entsprechend der Abwälzbewegung der sich aus der Bewegung des X-Schlittens sowie der des Y-Schlittens ergebenden tangentialen Bewegungsgröße des Meßfühlers auf dem Grundkreis steuerbar ist. ·
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