DD270859A5 - Langlaufskischuh - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Langlaufskischuh mit einem Schaft und einer Laufsohle, welche an ihrem Umfang mit dem Schaft verbunden ist. Weiterhin weist der Langlaufskischuh an der Laufsohle zumindest eine Abstuetzflaeche zum Zusammenwirken mit einer Skibindung auf. In der Laufsohle ist ein aus mehrfach abgewinkeltem Draht bestehendes Einhakelement eingeformt, welches mit einer Skibindung in Eingriff bringbar ist. Erfindungsgemaess ist das Einhakelement in einem ersten, vorderen Abschnitt der Laufsohle aus festem Kunststoff eingeformt. Es ist weiterhin erfindungswesentlich, dass der erste Abschnitt mit dem darin eingebetteten Einhakelement in einem zweiten Abschnitt der Laufsohle aus gegenueber dem ersten Abschnitt weicherem, elastischem Kunststoff eingeformt ist. Dadurch wird ein Langlaufskischuh mit langer Lebensdauer geschaffen, welcher auch die fuer das Abrollen erforderliche Laengselastizitaet besitzt. Fig. 2
Description
Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
Die Erfindung betrifft einen Langlaufskischuh mit einem Schaft, einer Laufsohle, welche an ihrem Umfang mit dem Schaft verbunden ist und mit mindestens einer Abstützfläche zum Zusammenwirken mit einem Skibindungsteil
Ein solcher Langlaufskischuh ist etwa in der DE-PS 2942806 beschrieben. Bei diesem bekannten Langlaufskischuh befindet sich die Abstützfläche am vorderen Ende der Laufsohle. Weiterhin ist ein aus Draht gebogenes Halteelement direkt in der Laufsohle des Langlaufskischuhs verankert, d. h. eingespritzt. Eine solche Anordnung ist bei im Handel erhältlichen Produkten verwirklicht, jedoch nur dann durchführbar, wenn das Material der Laufsohle eine ausreichende Festigkeit aufweist. Bei Langlauf-Skischuhen für Freizeitläufer wird aber häufig eine weichere, d. h. elastischere Sohle gewünscht. Eine solche weiche Laufsohle besitzt nicht die erforderliche Ausreißfestigkeit für die direkte Verankerung des Einhakelements.
Es wurde daher schon gemäß DE-OS 3334144 vorgeschlagen, das Einhakelement an einem metallischen plattenförmigen Einsatz zu befestigen und gemeinsam mit diesem in der Laufsohle zu verankern, d. h. einzuspritzen. Bei dieser bekannten Lösung ist es jedoch nachteilig, daß der metallische Einsatz in der Kunststoff laufsohle einen Fremdkörper darstellt. Beim Abrollen des Fußes treten dadurch Spannungen auf, die besonders an den Kanten des Einsatzes zur Bildung von Spalten und Rissen führen können. Überdies besteht bei diesem bekannten Langlaufskischuh die mit der Skibindung zusammenwirkende Abstützfläche aus dem weichen Sohlenmaterial, was zu einer vorzeitigen Abnützung derselben führt.
Darüber hinaus sei erwähnt, daß bei einem im Handel erhältlichen Produkt der zum Eingriff in die Skibindung bestimmte Teil selbst aus hartem Kunststoff besteht und in die Schuhsohle eingespritzt ist. Es handelt sich hier allerdings um eine andere Gattung von Langlaufskischuh, da kein aus Draht gebogenes Einhakelement vorhanden ist.
Das Ziel der Erfindung besteht darin, einen Langlaufskischuh zur Verfügung zu stellen, welcher einen hohen Gebrauchswert besitzt und welcher kostengünstig herstellbar ist.
ihrem Umfang mit dem Schaft verbunden ist, und mit mindestens einer Abstützfläche zum Zusammenwirken mit einem
verdrehbar ist, ohne daß dadurch die Abrollbewegung des Fußes behindert wird, dabei soll der das Einhakelement tragende
aus festem Kunststorf eingeformt, insbesondere verankert ist, und daß dieser erste Abschnitt der Laufsohle mit dem darineingefon nten Einhakelement in bzw. an einem zweiten Abschnitt der Laufsohle aus gegenüber dem ersten Abschnitt weicherem
beeinträchtigt wird.
der Laufsohle ausgebildet und symmetrisch zur Längsachse des Langlaufskischuhs angeordnet sind. Dadurch wird eine lange
zugewandten Seiten, zumindest bereichsweise Wellen, Rippen oder Vorsprünge aufweist.
wirksame Kontaktfläche zwischen den beiden Abschnitten der Laufsohle erhöht.
vorzugsweise entlang des gesamten Umfangs. Dadurch wird es ermöglicht, die Laufsohle an ihrem Umfang gegen vorzeitige
umschließende Segmente des ersten Abschnittes der Laufsohle durch einstückig mit ihnen ausgebildete und gegebenenfallsmiteinander ebenfalls in Verbindung stehende Stege verbunden sind. Dadurch kann die Stabilität der Laufsohle in der
Die Erfindung soll nachstehend an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
In der Fig. 1 ist ein Langlaufskischuh erkennbar. Er weis7 einen Schaft 1, eine ar. ihrem Umfang mit dem Schaft 1 verbundene Laufsohle 2 und ein in der Laufsohle verankertes, aus mehrfach abgewinkeltem Draht gebildetes Einhakelement 3 auf. In den folgenden Figuren wurde der Schaft 1 weggelassen, da er nicht Gegenstand der Erfindung ist.
In den Fig. 2 und 3 ist der vordere Bereich einer ersten Ausführungsform der Laufsohle 20 dargestellt. Dabei ist erkennbar, daß das Einhakelement 3 in einem ersten, d.h. vorderen Abschnitt 40 der Laufsohle 20 verankert ist. An dem ersten Abschnitt 40 der Laufsohle 20 sind zwei zum Zusammenwirken mit einor nicht dargestellten Langlaufskibindung vorgesehene Abstützfläche 40a angebracht. Der orste Abschnitt 40 der Laufsohle 20 besteht aus einem festen, widerstandsfähigen Kunststoff (beispielsweise »us Polyamid mit einer Härte von etwa 50-70 Shore D und ist in einem zweiten, ihn teilweise umschließenden Abschnitt 60 der Laufsohle 20 eingeformt. Dieser zweite Abschnitt 60 der Laufsohle 20 besteht aus einem im Vergleich zum Abschnitt 40
weicheren, elastischeren Kunststoff, beispielsweise aus Thermorubber mit einer Härte von etwa 30-50 Shore D. Durch das
ist aber auch möglich, die beiden Abschnitte 40; 60 zusätzlich zu verkleben. Dadurch, daß das Einhakelement 3 im erston
vorgesehen sind, führt zu einer langen Haltbarkeit.
unterscheiden. Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 4 und 5 weist der erste Abschnitt 41; 42 der Laufsohle 21; 22 an seinerdem zweiten Abschnitt 61; 62 zugewandten und in der Gebrauchsstellung des Langlaufskischuhes oberen Seite 41 b; 42 b Wellen41 c oder Rippen 42c auf. Dadurch entsteht eine größere Verbindungsfläche zwischen den jeweiligen Abschnitten 41; 42 und 61;62 und somit eine besonders guto Verbindung.
beschrieben, Vorsprünge 43c auf, welche zumindest bereichsweise den zweiten Abschnitt 63 der Laufsohle 23 durchsetzen. Dieobere Seite 43b des ersten Abschnittes 43 ist bei dieser Ausführungsform nach hinten und unten geneigt. Eine solche
zweiten weichen Abschnitt 63 der Laufsohle 23.
vorgesehen, welche wie zuvor beschrieben, die Verankerung des ersten Abschnittes 44 im zweiten Abschnitt 64 der Laufsohle 24verbessern. Weiterhin sind bei dieser Ausführungsform im Bereich der Längsmittelachse des ersten Abschnittes 44 der
oberen Seite 44b und an seiner unteren Seite 44f vom Material des zweiten Abschnittes 64 der Laufsohle 24 bedeckt ist. Die
wurde bei den Figuren 10 bis 13 nur der vordere Abschnitt 45 mit dem Einhakelement 3 dargestellt und der zweite Abschnitt 65der Laufsohle 2 weggelassen oder nur angedeutet.
auf, welche sich in Längsrichtung des ersten Abschnittes 45 symmetrisch zu dessen Längsmittelachse erstrecken. An denvorderen Enden der Rippen 45g sind zur Seite hin Erweiterungen 45h ausgebildet. Anschließend an die Erweiterungen 45herstrecken sich erhöhte Bereiche 45k zur Aufnahme von sich in Längsrichtung erstreckenden Abschnitten des Einhakelementes
3. Die Abstützflächen 45a sind an den Außenseiten der erhöhten Bereiche 45k vorgesehen. Der erste Abschnitt 45 weist seinen
ersten Abschnittes 45 eine Ausnehmung 45i vorhanden. Die Durchbrechungen 45 e und die Ausnehmung 45i sind vom Materialdes zweiten Abschnittes 65 der Laufsohle 25 durchsetzt (s. bes. Fig. 14).
des ersten Abschnitts 46 den zweiten Abschnitt 66 der Laufsohle 26 an seinem Umfang umschließen.
ersten Abschnitts 47 sind hier durch Stege 47 ρ verbunden, welche ihrerseits ebenfalls durch mi*, ihnen einstückig ausgebildeteweitere Stege 47 g verbunden sind. Durch diese Ausgestaltung wird eine erhöhte Quersteifigkeit der Laufsohle 27 bei guter
sind zahlreiche Abwandlungen derselben möglich, ohne den Rahmen des Etf indungsgedankens zu verlassen. So sindinsbesondere Kombinationen der einzelnen Varianten möglich. Es ist z. B. denkbar, die Segmente des ersten Sohlenabschnittsan ihrer Innenseite mit Rippen oder Vorsprüngen zu versehen. Weiter wäre es möglich, den ersten Abschnitt zwar keilförmignach hinten verjüngt aber ohne Vorspränge auszubilden, in der Ausführungsform nach den Fig. 10 bis 14 ist weiterhin eine
Claims (7)
1. Langlaufskischuh mit einem Schaft, einer Laufsohle, welche an ihrem Umfang mit dem Schaft verbunden ist, und mit mindestens einer Abstützfläche zum Zusammenwirken mit einem Skibindungsteil, sowie einem mit der Skibindung in Eingriff bringbaren, aus mehrfach abgewinkeltem Draht bestehenden Einhakelement, dadurch gekennzeichnet, daß das Einhakelement (3) in einem ersten, vorderen Abschnitt (40 bis 47) der Laufsohle (20 bis 27) auf festem Kunststoff eingeformt, insbesondere verankert ist, und daß dieser erste Abschnitt (40 bis 47) der Laufsohle (20 bis 27) mit dem darin eingeformten Einhakelement (3) in bzw. an einem zweiten Abschnitt (60 bis 67) der Laufsohle (20 bis 27) aus gegenüber dem ersten Abschnitt (40 bis 47) weicherem Kunststoff eingeformt or er eingebettet ist.
2. Langlaufskischuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Abstützflächen (40a bis 47a) vorgesehen sind, die am ersten Abschnitt (40 bis 47) der Laufsohle (20 bis 27) ausgebildet und symmetrisch zur Längsachse des Langlaufskischuhs angeordnet sind.
3. Langlaufskischuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Abschnitt (41 bis 45) der Laufsohle (21 bis 25) an mindestens einer seiner dem zweiten Abschnitt (61 bis 65) der Laufsohle (21 bis 25) zugewandten Seiten, zumindest bereichsweise, Wellen (41 c; Rippen (42,45g) oder Vorsprunge (43a; 44d; 45j) aufweist.
4. Langlaufskischuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Abschnitt '44 bis 47) der Laufsohle (24 bis 27) zumindest eine Durchbrechung oder Ausnehmung (44e; 45e; 45 i) zur Aufnahme des Materials des zweiten Sohlenabschnitts (64 bis 67) aufweist.
5. Langlaufskischuh nach Anpruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Abschnitt (43 bis 45) der Laufsohle (23 bis 25) einen sich nach hinten verjüngenden Verlauf aufweist.
6. Langiaufskischuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Abschnitt (46; 47) der Laufsohle (26; 27) den zweiten Abschnitt (66; 67) der Laufsohle (26; 27) zumindest bereichsweise, vorzugsweise entlang des gesamten Umfangs, umschließt.
7. Langlaufskischuh nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß den zweiten Abschnitt (67) der Laufsohle (27) an seinem Umfang bereichsweise umschließende Segmente (47o) des ersten Abschnittes (47) der Laufsohle (27) durch einstückig mit ihnen ausgebildete und gegebenenfalls miteinander ebenfalls in Verbindung stehende Stege (47 p) verbunden sind.
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