DD270894A1 - Vorrichtung zum ausgleich von massen - Google Patents

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DD270894A1
DD270894A1 DD31314188A DD31314188A DD270894A1 DD 270894 A1 DD270894 A1 DD 270894A1 DD 31314188 A DD31314188 A DD 31314188A DD 31314188 A DD31314188 A DD 31314188A DD 270894 A1 DD270894 A1 DD 270894A1
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DD
German Democratic Republic
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working
mass
working cylinder
carriage
parallel
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Application number
DD31314188A
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English (en)
Inventor
Horst Erfurth
Original Assignee
Umform & Plastverarb Fz
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Abstract

Die Erfindung wird angewendet, um die Gewichtskraft sich vertikal bewegender Maschinenteile und Baugruppen von Aggregaten zu kompensieren. Mit der Vorrichtung wird eine Loesung erreicht, bei der mit verringertem technischem Aufwand eine Hubhoehenveraenderung der auszugleichenden Masse realisiert werden kann, die groesser ist als die Laenge einer Kolbenstange eines Arbeitszylinders. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass die auszugleichende Masse an einem, ueber ein feststehendes Umlenkelement und zwei oder mehrere jeweils am freien Ende von in den Arbeitszylindern gefuehrten Kolbenstangen befestigte Umlenkelemente laufenden Seilzug haengt und die Laengsachsen der Arbeitszylinder, die vorzugsweise um etwa die Laenge einer Kolbenstange in Seilbewegungsrichtung alternierend versetzt und mit entgegengesetzt wirkender Arbeitsrichtung angeordnet sind, parallel oder annaehernd parallel zur Fahrtrichtung eines Schlittens auf dem die Arbeitszylinder und das Umlenkelement befestigt sind, liegen. Darueber hinaus wird die Aufgabe dadurch geloest, dass bei waagerecht verfahrbaren Schlitten die Arbeitszylinder vorzugsweise neben- oder uebereinander angeordnet sind. Fig. 1

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Vorrichtung zum Ausgleich von Massen wird angewendet, um die Gewichtskraft sich vertikal bewegender Maschinenteile und Baugruppen von Aggregaten zu kompensieren.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik Masseausgleiche sind insbesondere bekannt von Hebezeugen, bei denen die durch die zu hebenden Massen entstehenden Gewichtskräfte durch über Umlenk· und Zugelemente mit dem Kranhaken verbundene) Gegenmassen kompensiert werden. Ähnliche Lösungen finden im Maschinenbau, vorzugsweise im Werkzeugmaschinenbau, Anwendung, in dem die Gewichtskräfte sich in vertikaler Richtung bewegender Baugruppen durch Gegenmassen, die über Umlenk- und Zugelemente
mit der betreffenden Baugruppe verbunden sind, ausgeglichen werden. Diese Lösungen haben die Nachteile, daß bei mobilen
Einrichtungen die Gegen· und/oder Ausgleichsmassen mit transportiert, das heißt beschleunigt, gleichförmig bewegt und
verzögert werden müssen. Dadurch wird ein hoher Antriebsaufwand nötig, gleichzeitig erfordert das Führungselemente für die
Ausgleichsmassen und bedingt zusätzlichen Platzbedarf. In eiiier weiteren technischen Lösung wird der Masseausgleich mittels Luftlamellenmotor, wie er in preßluftgetriebenen Werkzeugen Anwendung findet, erzeugt. In DE 2923349 wird der Antrieb des Luftlamellenmotors über Ritzel und Zahnstange mit
der sich in vertikaler Richtung bewegenden Masse verbunden.
Die gleichfalls am Motor befindlichen Lamellen werden mit Druckluft entgegengesetzt zur Drehrichtung beaufschlagt und
erzeugen somit eine Gegenkraft zur wirkenden Gewichtskraft der bewegten Massen.
Nachteilig wirkt sich bei dieser Lösung aus, daß ein zusätzliches Getriebe erforderlich wird, da im niedrigen Drehzahlberaich kein
gleichmäßiges A rbeiten des Motors gewährleistet werden kann. Außerdem hat diese Einrichtung einen hohen Verbrauch an
Druckluft zur Folge. Bekannte technische Lösungen arbeiten mit einem stehend angeordneten pneumatisch oder hydraulisch betätigten Arbeitszylinder, dessen Kolbenstangenkopf über geeignete Zugmittel mit der auszugleichenden Masse verbunden ist. Diese Lösung ist nur für kleine Arbeitswege, sprich hier Hubhöhenveränderungen, geeignet, da die Baulänge der Arbeitszylinder
begrenzt ist und darüber hinaus einen erhöhten Platzbedarf erfordert, denn die Kolbenstange muß denselben Weg zurücklegen wio die auszugleichende Masse.
Din maximale Geschwindigkeit der auszugleichenden Masse wird durch die mögliche Arbeitsgeschwindigkeit des Arbeitszylinders begrenzt. Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, dali mit der Vorrichtung zum Ausgleich von Massen eine Lösung geschaffen wird, die einen erheblich verringerten Platzbedarf erfordert und damit verbunden einen verminderten Materialeinsatz und Antriebsenergieaufwand ermöglicht.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, daß mit der Vorrichtung zum Ausgleich von Massen, wie Teilen von Maschinen und deren Baugruppen, wobei ein über Umlenkelemente geführter Seilzug die auszugleichende Masse mit einem, aus hydraulisch oder pneumatisch betätigten Arbeitszylindern zur Erzeugung einer äquivalenten Gegenkraft bestehenden Ausgleichsaggregat
verbindet, mit verringertem technischen Aufwand eine Hubhöhenveränderung der auszugleichenden Masse realisiert werden kann, die größer ist als die Länge einer Kolbenstange eines Arbeitszylinders.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die auszugleichende Masse an einem, über ein feststehendes Umlenkelement und zwei oder mehrere jeweils am freien Ende von in den Arbeitszylindern geführten Kolbenstangen befestigte Umlenkelemente laufenden Seilzug hängt und die Längsachsen der Arbeltszylinder, die vorzugsweise um etwa die Länge einer Kolbenstange in Seilbewegungsrichtung alternierend versetzt und mit entgegengesetzt wirkender Arbeitsrichtung angeordnet
slr.d, parallel oder annähernd parallel zur Fahrtrichtung eines Schlittens auf dem die Arbeitszylinder und das Umlenkelement befestigt sind, liegen.
Darüber hinaus wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß bei waagerecht verfahrbaren Schlitten die Ai Leitszylinder vorzugsweise
nebeneinander oder übereinander angeordnet sind.
Durch Realisierung der Erfindung wird eine wesentliche Verbesserung der Kompaktheit der Vorrichtung erreicht und durch eine Mihrfachnutzung des zur Verfügung stehenden Weges durch eine fiktive Reihenschaltung von Arbeitszylindern wird die
mögliche Hubhöhenveränderung beträchtlich erweitert. Da sich für eine vorgegebene Hubhöhenveränderung durch
Anwendung der Erfindung eine um die Hälfte oder das Mehrfache kleinere Baugröße erzielen läßt, wird gleichfalls eine Materialeinsparung und damit eine Verringerung des Arbeitsaufwandes ermöglicht. Ausführungsbeispiel Fig. 1 zeigt die erfindungsgemäße Ausführung mit zwei pneumatisch betätigten Arbeil szy lindern 1; 2. Die Arbeitszylinder 1; 2
sind hier parallel übereinanderliegend angeordnet und weisen mit ihren Längsachsen in die Bewegungsrichtung des sie tragenden Schlittens 5. Zur Befestigung der Ht entgegengesetzt wirkender Arbeitsrichtung angeordneten Arbeitszylinder 1; 2 auf dem Schlitten 5 dient ein Gestell 6.
Der als 7ugmittel verwendete Seilzug 7 ist an einem Ende mit der auszugleichenden Masse 11 und über die Umlenkelemente 8; 9
am andei on ende mit dem Gestell 6 verbunden. Als Umlenkelemonte 8; 9 werden im Ausführungsbeispiel Umlenkrollen verwendet. Das Umlenkelement 8 ist fest am Arbeitszylinder 1 angebracht. Die Umlenkelemente 9 sind an Kolbenstangen 3; 4 der in den Arbeitszylindern 1; 2 geführten Kolben befestigt.
Die Kolben werden zum Beispiel mit Druckluft so beaufschlagt, daß zwischen der Gewichtskraft der auszugleichenden Masse 11
und der von den Arbeitszylindern 1; 2 erzeugten Kraft ein Gleichgewichtszustand entsteht.
Um die Druckschwankungen in den Versorgungsleitungen niedrig zu halten, werden die Arbeitszylinder 1; 2 über einen
entsprechend großen Druckbehälter, der nicht auf dem Schlitten 5 angeordnet ist, gespeist.
Bei der erfindungsgemäßen Ausgleichsvorrichtung verteilt sich die zu realisierende H jbhöhenveränderung der
auszugleichenden Masse 11 zu gleichen Teilen auf die Arbeitszylinder 1; 2, wodurch die Baulänge der gesamten
Masseausgleichsvorrichtung wesentlich eingeschränkt wird. Zusätzliche Führungen für die Kolbenstangen 3; 4 sind durch die parallele Verlegung des Seilzuges 7 und die kleinen Kolbenhübe
nicht erforderlich. Das Gleiche gilt für Versteifungen zur Vermeidung von Schwingungen. Dies wird außerdem durch die
Ar.oiunung der Längsachsen der Arbeitszylinder 1; 2 in Fahrtrichtung des Schlittens 5 begünstigt. Das Herabfallen des Seilzuges 7 von den Umlenkelementen 8; 9 wird durch die oeilzugführungskappen 10 verhindert.

Claims (2)

1. Vorrichtung zum Ausgleich von Massen, wie Teilen von Maschinen und deren Baugruppen, wobei ein üoer Umlenkelemente geführter Seilzug die auszugleichende Masse mit einem, aus hydraulisch oder pneumatisch betätigten Arbeitszylindern zur Erzeugung einer äquivalenten Gegenkraft bestehenden Ausgleichsaggregat verbindet, gekennzeichnet dadurch, daß die auszugleichende Masse (11) an einem, über ein feststehendes Umlenkelement (8) und zwei oder mehrere jeweils am freien Ende von in den Arbeitszylindern (1; 2) geführten Kolbenstangen (3; 4) befestigte Umlenkelemente (9) laufenden Seilzug (7) hängt und die Längsachsen der Arbeitszylinder (1; 2), die vorzugsweise um etwa die Länge einer Kolbenstange (3; 4) in Seilbewegungsrichtung alternierend versetzt und mit entgegengesetzt wirkender Arbeitsrichtung angeordnet sind, parallel oder annähernd parallel zur Fahrtrichtung eines Schlittens (5) auf dem die Arbeitszylinder (1; 2) und das Umlenkelement (8) befestigt sind, liegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch !,gekennzeichnet dadurch, daß bei waagerecht verfahrbaren Schlitten (5) die Arbeitszylinder (1; 2) vorzugsweise nebeneinander oder übereinander angeordnet sind.
DD31314188A 1988-02-24 1988-02-24 Vorrichtung zum ausgleich von massen DD270894A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN101643182B (zh) * 2009-08-19 2014-07-09 三一汽车制造有限公司 一种平衡重装卸装置及移动式起重机

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