DD270967A1 - Verfahren zum ausrichten von gestellen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung dient zum Ausrichten von Gestellen, insbesondere der Fernmeldetechnik, die durch Unebenheiten des Fussbodens verzogen sind. Bei entfernten Verkleidungselementen werden an den beiden oberen Scharnieren ein bifilares Lot und an den unteren Scharnieren eine Justierschiene angebracht. Die Fuesse des Gestells werden derart verstellt, bis das bifilare Lot auf eine Markierung der Justierschiene weist. Fig. 1
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ausrichten von Gestellen, die einzeln aufgestellt beziehungsweise in Reihen angeordnet sind und die jeweils durch zwei gegenüberliegend angebrachte Verkleidungselemente verschlossen werden, beispielsweise Gestelle für Fernmeldeanlagen.
Beispielsweise in der Fernmeldetechnik werden Gestelle mit den fernmeldetechnischen Einbauten an ihrem Einsatzort einzeln beziehungsweise in Reihen angeordnet und miteinander verschraubt aufgestellt. Nach den Prüf-und Inbetriebnahmearbeiten werden die Gestelle durch Blenden und Anschläge für Verkleidungselemente komplettiert sowie von einer oder von beiden Seiten mit jeweils zwei Verkleidungselementen verschlossen, die mindestens an zwei gegenüberliegend angeordneten oberen und unteren Scharnieren angebracht sind.
Trotz eines vorherigen Nivellierens des Fußbodens tritt schon bei relativ geringen Unebenheiten der Umstand ein, daß infolge der Leichtbauweise der Gestelle und durch dae meist erhebliche Gewicht der Einbauten einige der Gestelle von ihrer ursprünglichen Quaderform mit rechtwinkligen Front- und Seitenflächen abweichen. Durch ein Verziehen und Verwinden werden die Gestelle deformiert, wobei ihre Front- und Seitenflächen unterschiedliche Parallelogramme bilden. Die Folge ist, daß die rechteckigen Verkleidungselemente nicht mehr in die nunmehr ein Parallelogramm bildende Öffnung passen, nicht plan anliegend das Gestell verschließen und die Kanten von geschlossenen Verkleidungselementen nicht mehr fluchten, sondern Stufen bilden. Neben einem Funktionsmangel hinsichtlich eines gegebenenfalls geforderten Berührungsschutzes verleiht das schon bei relativ geringen Fehlern dem Gestell ein unschönes Aussehen.
Es ist üblich, die Gestelle mitteis Wasserwaage und verstellbarer Füße an den Eckpunkten der Gestellgrundfläche in der waagerechten Ebene auszurichten. Dabai sind die verstellbaren Füße meist nur bei geöffneten oder entfernten Verkleidungselementen zugänglich. Di6 Anwendung einer Wasserwaage setzt jedoch gerade Anlegekanten des Gestells voraus, die parallel zu den Seitenflächen infolge der Einbauten nicht zur Verfügung stehen. Während des Verstellens der Füße ist eine Vielzahl einzelner Messungen zu beiden Seiten des Gestells beziehungsweise der Gestellreihe an jedem einzelnen Gestell erforderlich. Weiterhin sind die Gestelle durch die noch fehlenden Blenden und Anschläge für die Verkleidungselemente noch nicht komplett, die Anlegekanten weisen Toleranzen in bezug auf die Scharniere auf, und schließlich ist die Genauigkeit von Wasserwaagen begrenzt. Das alles führt dazu, daß nach dem Anbringen der elenden, der Anschläge und der Verkleidungselemente ein nachträgliches Ausrichten der Gestelle vorgenommen werden muß, wozu zum Zweck der Kontrolle mehrfach die Verkleidungselemente geöffnet und geschlossen und zum Teil sogar entfernt und wieder angebracht werden müssen. Dabei können die Verkleidungselemente hinsichtlich ihrer dekorativen Wirkung beschädigt werden.
Ziel der Erfindung ist es, die Zeiten zur Inbetriebnahme einer Anlage durch Vermindarung des Aufwandes an Arbeitszeit bei einem präzisen Ausrichten von einzelnen beziehungsweise von in Reihen angeordneten Gestellen zu verkürzen.
des Verstellens der Füße beobachtet werden kann. Dabei ist von Ges\nlien auszugehen., deren zwei Verkleidungselemente mindestens an in einer Ebene sich gegenüberliegend angeordneten zv/ei oberen und zwei unteren Scharnieren schwenkbar angebracht sind.
angebracht v/erden und daß die Füße des Gestells derart verstellt werden, bis das bifilar aufgehängte Lot auf eine auf der
den noch nicht komplettierten Gestellen, bei noch nicht angebrachten Verkleidungselenenten und schon wShrend des Versteilens der Füße des Gestells zu erkennen und mit großer Exaktheit zu beseitigen. Die danach angebrachten rechteckigen ( Verkleidungselemente passen in die nunmehr rechteckigen Türöffnungen und schließen dicht mit dem Gestell bei fluchtenden
Kanten ab.
vergrößert dargestellten Unebenheit 2 des Fußbodens verzogen sind und deren Frontflächen Parallelogramme bilden. An zwei
oberen Scharnieren 3' für Verkleidungselemente 4 ist ein Lot 5 Öifilar aufgehängt. An zwei unteren Scharnieren 3" ist eine
kennzeichnet die Ebene, in der sich sowohl die zwei oberen und die zwei unteren Scharniere 3'; 3" als auch die Markierung 7 befinden.
jedoch ohne Verkleidungselemente 4, werden auf dem zuvor nivellierten Fußboden in der gewünschten Reihenanordnung aufgestellt und an ihren Seitenflächen lose miteinander verschraubt. Das Nivellieren des Fußbodens verhindert nicht, daß einzelne Füße 8 von Gestellen 1 auf Unebenheiten 2 des Fußbodens aufsetzen. Die betroffenen Gestelle 1 weichen infolgedessen von ihrer ursprünglichen Quaderform ab. Die Front- und Seitenflächen gehen on der Rechteckform in unterschiedliche
dienen beispielsweise zwei Hülsen, die mit leichter Reibpai>sung auf die Lagerzapfen der beiden oberen Scharniere 3' aufgeschoben werden. Auf die Lagerzapfen der beiden unteren Scharniere 3" wird die Justierschiene 6 mit der Markierung 7 aufgesetzt. Die Markierung 7 liegt in der Ebene der oberen und unteren Scharniere 3'; 3" und in der Mitte zwischen den unteren
des Lotes 5 auf einen Punkt außerhalb des Zentrums der Markierung 7. Nunmehr sind die Füße 8 des Gestells 1 derart zu verstellen, bis das bifilar aufgehängte Lot 5 exakt auf die Markierung 7 zeigt. Dabei ist die Auswirkung des Versteilens der
beobachten. Diese Arbeitsvorgänge sind an jedem Gestell zu wiederholen, bis alle Gestelle 1 in der Reihe ausgerichtet sind. Die einzelnen Gestelle 1 in der Reihe sind durch Anziehen der Verschraubung an ihren Seitenflächen zusätzlich zu sichern. Nach
oberen und unteren Scharniere 3'; 3" einzusetzen und zu schließen.
beispielsweise beim Aufstellen von Schrankwänden der Möbelindustrie.
Claims (2)
- Verfahren zum Ausrichten von Gestellen mit jeweils zwei Verkleidungselementen, die mindestens an in einer Ebene sich gegenüberliegend angeordneten zwei oberen und zwei unteren Scharnieren schwenkbar angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß bei entfernten Verkleidungselementen (4) an den beiden oberen Scharnieren (3') des Gestells (1) ein bifilar aufgehängtes Lot (5) und an den beiden unteren Scharnieren (3") des Gestells (1) eine Justierschiene (6) angebracht werden und daß . die Füße (8) des Gestells (1) derart verstellt werden, bis das bifilar aufgehängte Lot (5) auf eine auf der Justierschiene (8) in der Ebene der oberen und unteren Scharniere (3'; 3") vorgesehene Markierung (7) weist.Hierzu
- 2 Seiten Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD31318888A DD270967A1 (de) | 1988-02-25 | 1988-02-25 | Verfahren zum ausrichten von gestellen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DD31318888A DD270967A1 (de) | 1988-02-25 | 1988-02-25 | Verfahren zum ausrichten von gestellen |
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| DD270967A1 true DD270967A1 (de) | 1989-08-16 |
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ID=5597261
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DD31318888A DD270967A1 (de) | 1988-02-25 | 1988-02-25 | Verfahren zum ausrichten von gestellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD270967A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1999057514A1 (en) * | 1998-05-01 | 1999-11-11 | Ericsson, Inc. | Leveling device |
-
1988
- 1988-02-25 DD DD31318888A patent/DD270967A1/de unknown
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