DD271143A1 - Vorrichtung zum verschliessen von in wandelementen parallel zur tragrichtung durchgehend eingeformten hohlraeumen, zum sichern der lage distanzkoerpern auf diesen wandelementen und zum fixieren des abstandes von bewehrungsstaehlen eines ringakers - Google Patents

Vorrichtung zum verschliessen von in wandelementen parallel zur tragrichtung durchgehend eingeformten hohlraeumen, zum sichern der lage distanzkoerpern auf diesen wandelementen und zum fixieren des abstandes von bewehrungsstaehlen eines ringakers Download PDF

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DD271143A1
DD271143A1 DD31410588A DD31410588A DD271143A1 DD 271143 A1 DD271143 A1 DD 271143A1 DD 31410588 A DD31410588 A DD 31410588A DD 31410588 A DD31410588 A DD 31410588A DD 271143 A1 DD271143 A1 DD 271143A1
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DD
German Democratic Republic
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distance
rod
recesses
spacers
cap
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Application number
DD31410588A
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English (en)
Inventor
Erich Hoffmann
Horst Bandmann
Helmut Achenbach
Original Assignee
Bauakademie Ddr
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Publication date
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  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)

Abstract

Die erfindungsgemaesse Vorrichtung besteht aus einem pilzfoermigen Stopfen, auf dessen Kappe axial ein Stab angeformt ist, der an seinem freien Ende in beiden Achsen seines quadratischen Querschnitts Ausnehmungen zur Aufnahme eines Bewehrungsstabes aufweist und mit einem weiteren Stab um den Abstand der Bewehrungsstaehle zueinander verlaengert werden kann. Auf der Kappe sind mit Abstand zu den Seitenflaechen des Stabfusses paarweise Distanzkoerper angeordnet, deren Dicke durch weitere Distanzkoerper verstaerkt werden kann und deren Breite der Breite des Ringankers entspricht.

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung Die Erfindung ist bei der Errichtung von Bauwerken aus vorgefertigten Wandelementen mit parallel zur Tragrichtung
durchgehend eingeformten Hohlräumen anwendbar.
Die Fuge zwischen den Stirnflächen dieser Wandekimente und den Stirnflächen der auf ihnen lagernden Deckenelemente.wird
üblicherweise mit Ringankerbeton umschlossen. Damit der Frischbeton nicht in die zur Material- und G."wichtsersparniseingeformten Hohlräume eindringt, ist es erforderlich, sie zuvor mittels Stopfen zu verschließen.
Bevor der Ringankerbeton in die Fuge gefüllt wird, ist es darüber hinaus notwendig, die unerwünschten Abweichungen der auf
den Wandelementen lagernden Decken, Träger oder Balken von der Waagerechten und von ihrer projektierten Höhenlage durch
Justiervorrichtungen oder Distanzkörper zu beheben. Und es ist schließlich erforderlich, den Abstand der Bewehrung in dem Ringankerbeton zu siehe* n. Die Bewehrung besteht
grundsätzlich aus zwei übereinander angeordneten Bewehrungsstählen, deren Lage zueinandei und zu den angrenzenden
Bauelementen eingehalten werden muß. Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Vorgefertigte Wandelemente mit parallel zurTragrichtung durchgehend eingeformten, vorzugsweise zylindrischen Hohlräumen sind u.a. durch die DE-OS 2728911 bekannt Geworden.
Das Verschließen der eingeformten Hohlräume mittels Verschlußstopfen ist aus den OE-PS 821537 und 3038265 für Deckenelemente bekannt. Die in DE-PS 3038265 beschriebenen Probleme des Wasser} tau? in Decken sind bei Wandelementen nicht zu verzeichnen. Daher ist die Anwendung der für Decken empfohlenen Verschlußstopfen bei Wänden nicht sinnvoll. Die Hohlräume werden bei Wandelementen grundsätzlich bereits bei deren Herstellung mitte's Betonstopfen verschlossen. Die bekannten Justiervorrichtungen rind für Wandelemente mit zurTragrichtung durchgehend eingeformten Hohlräumen ungeeignet, weil die durch die Hohlräume geschwächten Stirrflächen keine Gewindehühen aufnehmen können und in den Wandflächen auf Grund der hinter 'hnen befindlichen Hohlräun e keine Hülsen, z. B. nach DD-WP 97914, verankert werden . können.
Die in die Wandelemente eingeformten Hohlräume erschweren auch das Auflegen und Befestigen bekannter Distanzkörper aus Mörtel, Holz, Plast oder Elast. Mehr noch als bei anderen Wandelementen mit ungeschwächten Stirnflächen besteht die Gefahr, daß die Distanzkörper verschoben werden oder herunterfallen.
Die Bewehrungsstähle für den Ringanker werden in üblicher Weise mittels Aufhängestählen, die sich auf den Deckenelementen zu beiden Seiten abstützen, in ihrer projektieren Lage gehalten. Das manuelle Biegen und Anbringen dieser Stähle, die im Beton verbleiben, ist sehr aufwendig.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, auf einfache Weise die Einhaltung der projektierten Höhenlage der Bauelemente und der Lage der Ringankerbewehrungsstähle zu sichern und den dafür erforderlichen Zeit- und Materialaufwand zu verringern.
Darlegung des Wesens der Erfindung Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der die in Wandelementen in Tragrichtung durchgehend
eingeformten Hohlräume verschlossen, die Lage von Distanzkörpern auf den Wandelementen gesichert und der Abstand der
Bewehungsstähle des Ringankers fixiert werden. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Vorrichtung aus
einem pilzförmigen Stopfen gebildet wird, auf dessen Kappe axial ein Stab angeformt ist, der an seinem freien Ende in beiden
Achsen seines quadratischen Querschnitts Ausnehmungen zur Aufnahme eines Bewehrungsstahles aufweist und mit einem Stab axial um den Abstand der Bewehrungsstähle zueinander verlängert werden kann, und daß auf der Kappe mit Abstand zu
den Seitenflächen des Stabfußes paarweise Distanzkörper angeordnet sind, deren Dicke durch weitere Distanzkörper verstärktwerden kann, die mittig eine quadratische Aussparung passend zum Querschnitt des Stabes aufweisen.
Der Außendurchmesser des Stieles des Stopfens entspricht dem Durchmesser der Hohlräume, die mit dem Stopfen
verschlossen werden sollen.
Die Ausnehmungen am freien Ende der Stäbe umschließen den Bewehrungsstahl jeweils halbschalenförmig. Der Stab zur Verlängerung weist an seinen freien Enden Ausnehmungen auf, die die Bewährungsstähle halbschalenförmig
umschließen und an einem Ende—um 90° zu den Ausnehmungen versetzt—zwei Zungen, die in die freien Ausnehmungen desanderen Stabes passen.
Von den auf der Kappe angeordneten und mit ihr fest verbundenen Distanzkörperpaaren ist das eine dreimal so dick wie das
andere.
Die nicht mit der Kappe verbundenen Distanzkörperpaare sind etwas breiter als die Stäbe und ebenso lang und dick wie das
dünnere der mit der Kappe verbundenen Distanzkörperpaare. Die Breite der Distanzkörper entspricht der Breite des Ringankers.
Die Vorrichtung wird so angewandt, daß zunächst mit dem pilzförmigen Stopfen einer der eingeformten Hohlräume,
vorzugsweise der Hohlräume an den Stirnseiten der Wandelemente, verschlossen wird. Nach dem erforderlichen
Höhenausgleich, der durch Nivelliergeräte gemessen wurde, werden dann die Distanzkörper zusammengesteckt. Dabei kann
durch Drehen des Stopfens um 90° und durch Aufstecken nur eines Distanzkörpers die Dicke in vier Stufen variiert werden.
Anschließend werden die Bewehrungsstähle mit den Stäben verbunden und die Stäbe zusammengesteckt. Wenn allo Vorrichtungen angebracht und die Decken verlegt sind, wird der Ringankerbeton eingefüllt. Die Vorrichtung kann aus Sekundärmaterial, insbesondere aus Plast oder Elast hergestellt werden. Durch sie wt rr?an die Arbeitsgänge Verschließen der Hohlräume, Anbringen und Sichern der Distanzkörper und Fixieren des Abstandes der Ringankerbewehrung wesentlich vereinfacht. Es wird Arbeitszeit und durch das Wegfallen der Aufhängestähle auch Matertal
eingespart. Ihr Hauptvorteil besteht aber darin, daß die Lage der Distanzkörper und damit der Decken sowie der
Bewehrungsstähle gesichert wird, wodurch mögliche Nacharbeiten und Schäden vermieden werden. Ausführungsbeispiel In Fig. 1 ist eine Ansicht des pilzförmigen Stopfens dargestellt mit dom Stiel 1, der paßgerecht für die zylindrischen Hohlräume
des Wandelementes ist, der Kappe 2 und den an ihr angeformten Distanzkörperpaaren 3, von denen das eine dreimal so dick wiedas andere ist, und den an die Kappe 2 angeformtem Stab 4, an dessen freiem Ende sich die Ausnehmungen 5 befinden, für die
Aufnahme eines Bewehrungsstahles. Diese Ausnehmungen sind in beiden Achsen des quadratischen Querschnittes des Stabes
4 vorhanden.
Fig. 2 zeigt einen Distanzkörper, der entsprechend des Querschnittes des Stabes 4 eine mittige Aussparung 6 aufweist, durch die
er mit dem Stab 4 des pilzförmigen Stopfens zusammengesteckt werden kann und dann nicht mehr verschiebbar oderverdrehbar ist.
In Fig. 3 ist der Stab zur Verlängerung dargestellt. Er weist an beiden Enden Ausnehmungen 5 zur Aufnahme von Bewehrungsstählen auf und an einem Ende — um 90° versetzt zu den Ausnehmungen — Zungen 7, die in die Ausnehmungen 5
des anderen Stabes 4 passen.

Claims (7)

1. Vorrichtung zum Verschließen von in Wandelementen parallel zur Tragrichtung durchgehend eingeformten Kohlräumen zum Sichern der Lage von Distanzkörpern auf diesen Wandelementen und zum Fixieren des Abstandes von Bewehrungsstählen eines Ringankers, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem pilzförmigen Stopfen besteht, auf dessen Kappe axial ein Stab angeformt ist, der an seinem freien Ende in beiden Achsen seines ouadratischen Querschnitts Ausnehmungen zur Aufnahme eines Bewehrungsstahles aufweist und mit einem Stab um den Abstand der Bewehrungsstähle zueinander verlängerbar ist, und daß auf der Kappe mit Abstand zu den Seitenflächen des Stabfußes paarweise Distanzkörper angeordnet sind, deren Dicke durch weitere Distanzkörper verstärkt werden kann, die mittig eine quadratische Aussparung passend zum Querschnitt des Stabes aufweisen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außendurchmesser des Stieles dem Durchmesser der Hohlräume entspricht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen den Bewehrungsstahl halbschalenförmig umschließen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab zur Verlängerung an seinen freien Enden Ausnehmungen aufweist, die den Bewehrungsstahl halbschalenförmig umschließen, und daß an einem Ende um 90° zu den Ausnehmungen versetzt zwei Zungen angeformt sind, die in die freien Ausnehmungen des ande en Stabes passen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadur ^h gekennzeichnet, daß das eine der auf der Kappe angeordneten Distanzkörperpaare dreimal so dick wie das andere ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nicht an der Kappe befestigten Distanzkörperpaare etwas breiter als die Stäbe sind und ebenso lang und so dick wie das dünnere der mit der Kappe fest verbundenen Distanzkörperpaare.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzkörper die Breite des Ringankers haben.
DD31410588A 1988-03-28 1988-03-28 Vorrichtung zum verschliessen von in wandelementen parallel zur tragrichtung durchgehend eingeformten hohlraeumen, zum sichern der lage distanzkoerpern auf diesen wandelementen und zum fixieren des abstandes von bewehrungsstaehlen eines ringakers DD271143A1 (de)

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