DD271231A3 - Stoffgreifer - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erfassen biegeschlaffer Flaechengebilde, insbesondere von Zuschnitteilen fuer die Bekleidungsindustrie. Aufgabe der Erfindung ist es, mit minimalem Aufwand Flaechengebilde unterschiedlichster Art sicher zu erfassen. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass ein Klemmstueck als Differenzialkolben ausgebildet ist und gegenueber dem Gehaeuse ueber Dichtringe axial beweglich gelagert ist und der Greifer mit einem Federelement axial verschiebbar und in der Unterlage ein als Drucksensor dienendes Element angeordnet sind. Die Erfindung findet Anwendung zur Automatisierung der Naeh- und Fuegeprozesse in der Textil- und Bekleidungsindustrie, insbesondere bei Beschickungs- und Vereinzelungseinrichtungen in Naehrobotern. Fig. 1
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erfassen biegeschlaffer Flächengebilde, insbesondere von Zuschnitteilen für die Bekleidungsindustrie.
bestehend aus einem Kolbengehäuse mit einem Druckluftansciluß, einem im Kolbengehäuse geführten, durch eine Fader und
voneinander einzustellen. Nachteilig ist, daß mit technisch nicht vertretbarem Aufwand eine Feinabstimmung des gewählten
ist und dies zu Funktionsstörungen bei der Anwendung dieser Vorrichtung führt. Der steuerungstechnische Aufwand ist enorm hoch und unter Produktionsbedingungen kaum realisierbar.
und in dieser Richtung beweglicher Taststift zugeordnet ist und der Taststift ein Signal an die Vereinzelungsvorrichtung abgibt, wenn diese vom Stapel abhebt und er dabei seine unterste Lage erreicht.
dessen, hat den Nachteil, daß das Eigengewicht zum Betätigen des Mikrotasters zu groß wird und ein Ablösen des Stoffes vom
über den gesamten Tisch angeordnet sind und damit ein großer Energiebedarf erforderlich ist. Die Wirkung der Druckluft über die Greifer ist durch die notwendigen Schlitze zwischen den Klemmbacken nur gering.
Ziel der Erfindung ist es, mit gering im technischen Aufwand unterschiedlichste biegeschlaffe Flächengebilde, insbesondere Zuschnitteile für die Bekleidungsindustrie, mit einem Stoffgreifer erfassen zu können, wobei der Einstellaufwand bei Wechsel der Art des Flächengebildes minimal ist.
Die Erfindung hat die Aufgabe, einen Stoffgreifer zum Erfassen biegeschl jffer Flächengebilde zu schaffen, der es ermöglicht, unterschiedlichste Flächengebilde so zu erfassen, daß der Einstellaufwand bei Wechsel der Art des Flächengebildes minimal ist. Erf indungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein Klemmstück als Differenzialkolben ausgebildet ist und gegenüber dem Gehäuse über Dichtringe axial beweglich gelagert ist jnd der Greifer mit einem Federelement axial verschiebbar und in der Unterlage ein ais Drucksensor dienendes elastisches Element angeordnet sind. Die Arbeitsbewegung des als Diiferenzialkolben ausgebildeten Klemmstückes erfolgt durch Druckluft und die Ruckstf !!bewegung durch ein Federelement, welches jich über ein Verächlußstück am Gehäuseboden abstützt. Durch die Bewegung oes als Differenzialkolben ausgebildeten Klemmstückes wird eine Schließkante des Klemmstückes mit einer Schließkante des Greifers in Wirkverbindung gebracht und somit der Greifer geschlossen bzw. über die Rückstellbewegung durch die Elastizität des Greifers geöffnet. Die Schließbewegung ist abhängig
vom Hub des als Differenzialkolben ausgebildeten Klemmstückes. Das Klemmstück arbeitet gegen ein, vorzugsweise unter Vorspannung, angeordnetes Federelement mit definierter Vorspannung derart, daß der auf die Ringfläche wirkende Druck proportional der Verschiebung des Klemmstückes ist und somit durch Veränderung des Arbeitsdruckes ein unterschiedlich großer Hub des Klemmstückes und damit eine Veränderung der Öffnung der Greifersegmente des Greifers erreicht wird. Bei Wechsel der Spezifik der Eigenschaften des Verarbeitungsgutes kann somit durch stouerungstechnisch geregelte Druckveränderung der Stoffgreifer automatisch auf das Verarbeitungsgut eingestellt werden. Um zu gewährleisten, daß der Greifer jeweils unter gleichen Bedingungen zur Wirkung gebracht wird, ist dieser entgegen der Bewegung des Klemmstückes beweglich ungeordnet, wobei er vorzugsweise durch ein weiteres Federelement in seiner Grundstellung gehalten wird. Über am Gehäuse angeordnete Stellmuttern und Markierungen wird der Stoffgreifnr auf die für die Verarbeitung vorgesehene Stoffpalette voreingestellt. Der Stoffgreifer wird, vorzugsweise über weitere Stellmuttern, an entsprechenden Halterungen, beispielsweise einer Vereinzelungs- oder Zuführeinrichtung, derart befestigt, daß er über ein angeordnetes Ferterelement elastisch befestigt ist. Die für das sichere Erfassen des Verarbeitungsgutes erforderlichen Reaktionskräfte werden durch die Unterlage, in Verbindung mit dem Verarbeitungsgut, auf dem Greifer erzeugt. Hier ist es vorteilhaft, in die Unterlage im Arbeitsbereich des Greifers ein elastisches Element anzuordnen und dieses elastische Element als Drucksensor derart auszubilden, daß über den Drucksensor das Beer den des Greifvorganges gesteuert wird.
Nach Aufsetzen des Stoffgreifers auf das Verarbeitungsgut wird, vorzugsweise über den in der Unterlage angeordnete Drucksensor, die Druckluft zugeschaltet. Dadurch bewegt sich das als Differenzialkolben ausgebildete Klemmstück, mit einer dem Druck proportionalen definierten Kraft, um einen definierten Betrag gegen das angeordnete Federelement relativ zum
Die Lrfindung soll anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. Es zeigen:
Der Stoffgreifer wird an der Halterung 10, beispielsweise einer Vereinzelungseinrichtung, durch Stellmuttern 9 und vorzugsweise einem Federelement 11, derart befestigt, daß dieser federelastisch befestigt ist. Der Stolfgreifer besteht aus einem Gehäuse 1, welches zur Aufnahme des Druckluftanschlusses 6 und der Stellmuttern 5,9 ausgebildet ist. Im Gehäuse 1 ist ein Klemmstück 2 beweglich angeordnet, wobei das Klemmstück 2 als Differenzialkolben ausgebildet und mit Dichtringen 7,8 versehen ist, wobei sich am Klemmstück 2 eine Schließkante 14 befindet. Vorzugsweise zentrisch im Gehäuse 1 befindet sich ein Greifer 3 mit einer Schließkante 15, der durch ein Federelement 12 in Grundstellung gehalten und in seiner Relativbewegung zum Klemmstück durch Muttern 22 eingestellt wird.
Zentrisch im Greifer 3 befindet sich eine Bohrung 24 zur Führung und Aufnahme des Fühlers 23, welcher mit einem Serisor 25, der vorzugsweise am Gehäuse 1 angeordnet und vorzugsweise als optoelektronischer Sensor ausgebildet ist, in Wirkverbindung steht. Der Fühler 23 ist dabei so ausgebildet, daß sich dieser durch sein Eigengewicht in der Bohrung 24 des Greifers 3 vertikal vorschieben kann. Die Verschiebung ist dabei so groß gewählt, daß diese von der einen zur anderen Stellung größer als die Schaltschwelle des Sensors 25 ist. Es ist vorteilhaft, den oberen Bereich des Fühlers 23 und den Sensor 25 durch eine Abdeckung 26 vor äußeren Einflüssen zu schützen.
Um eine stoffspezifische druckabhängige definierte Relatiwerschiebung des Klemmstückes 2 gegenüber dem Greifer 3 zur Begrenzung des Schließweges des Greifers 3 zu ermöglichen, wirkt der Differenzialkolben des Klemmstückes 2 gegen ein unterhalb des Klemmstückes 2, mit vorzugsweise definierter Vorspannkraft, angeordnetes Federelement 13, welches sich zwischen einem Vorschlußstück 4 und dem Klemmstück 2 befindet. Zur Voreinstellung des Stoffgreifers auf die für die " Verarbeitung vorgesehene Stoffart sind im Bereich der Stellmuttern 5 Markierungen 16a igeordnet. Der Stoffgreifer wird auf das Verarbeitungsgut aufgesetzt. Danach bilden sich über die Unterlage 19, die als Aufnahme für das Verarbeitungsgut dient, und dem Verarbeitungsgut die Reaktionskräfte auf dem Greifer 3 aus, die vorzugsweise durch die Anordnung eines als Drucksensor ausgebildeten elastischen Elementes 20 im Arbeitsbereich des Greifers 3 in der Unterlage 19 definiert begrenzt werden. Bei der Anwendung des Stoffgreifers zum Trennen zweier Stofflagen, deren obere Stoff lage 17 durch den Greifer 3 erfaßt wird, ist die Anordnung eines Vakuumanschlusses 21 im Arbeitsbereich des Greifers 3 und seiner Wirkung auf dia unter Stofflage 18 vorteilhaft.
Die Wirkung des Stoffgreifers wurde durch den Sensor 25 übeiwacht. Beim Aufsetzen des Stoffgreifers wird der Fühler 23 vertikal entgegen der Aufsetzbewegung bewegt.
Durch diese Bewegung wird der logische Wert des Sensors 25 umgekehrt. Nach Abheben des Stoffgreifers und erfolgtem Erfassungsvorgang wird dieser Wert beibehalten, wurde der Erfassungsvorgang nicht zufriedenstellend abgeschlossen, bewegt sich der Fühler 23 während des Anhebevorganges in seine Grundstellung. Dadurch ergibt sich das Ausgangssignal des Sensors 25 erneut, welches gleichzusetzen ist mit dem Nichterfassen des Zuschnittes. Eine Wiederholung des Erfassungsvorganges kann eingeleitet werden.
Claims (2)
- Vorrichtung zum Erfassen biegeschlaffer Flächengebilde, insbesondere von Zuschnitteilen für die Bekleidungsindustrie, bestehend aus einem Stoffgreifer mit einem in einem Gehäuse axial bevyeglich angeordneten Klemmstück rr.it einer Schließkante, einem Greifer mit Schließkante und einem mit einem Sensor in Wirkung stehenden Fühler und einer Unterlage mit Vakuumanschluß, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmstück (2) als Differenzialkolben ausgebildet ist und gegenüber dem Gehäuse (1) über Dichtringe (7,8) axial beweglich gelagert ist und der Greifer (3) mit einem · Federelement (12) verschiebbar und in der Unterlage (19) ein als Drucksensor dienendes elastisches Element (20) angeordnet sind.Hierzu
- 2 Seiten Zeichnungen
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