DD271267A1 - Verfahren zur herstellung eines mittels zur normalisierung des immunsystems - Google Patents

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DD271267A1
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Klaus Forner
Heinrich Repke
Angelika Ehrlich
Elke Euthin
Renate Mentel
Hans-Dieter Volk
Rolf Eckert
Manfred Schuett
Ralph Schmidt
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Akad Wissenschaften Ddr
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Mittels mit normalisierender Wirkung auf das Immunsystem. Diese Mittel bestehen aus Spleninsequenzen, insbesondere dem Splenopentin (SP5) und dem Splenotritin (SP3), vor allem in Form ihrer Acylverbindungen. Diese Verbindungen eignen sich zur Behandlung viraler Infektionen, zur Behandlung nach chemotherapeutischen Massnahmen, zur Stimulierung des Wachstums und der Reifung von Knochenmarkzellen, zur Therapie von HIV-Infektionen, zur Verhinderung immunsuppressiver Effekte chronischer Intoxikationen, wie chronischem Alkoholkonsum oder zur Therapie von Autoimmunreaktionen. Das Anwendungsgebiet der Erfindung ist die pharmazeutische Industrie.

Description

Verfahren zur Herstellung eines Mittels zur Normalisierung des Immunsystems
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Mittels mit normalisierender Wirkung auf das Immunsystem. Verbindungen mit einer derartigen Wirkung eignen sich zur Behandlung viraler Infektionen, aur Behandlung nach chemotherapeutischen Maßnahmen, zur Stimulierung des Wachstums und der Reifung von Knochenmarkzeller., zur Therapie von HlV-Infektionen, zur Verhinderung immun f.uppressiver Effekte chronischer Intoxikationen, wie chronischem Alkoholkonsum oder zur Therapie von Autoimmunreaktionen.
Das Anwendungsgebiet der Erfindung ist die pharmazeutische Industrie.
Charakteristik der bekannten Lösungen
Im Ergebnis umfangreicher Untersuchungen zur Isolierung und Charakterisierung von Peptiden, die das Immunsystem beeinflussen, wurden in den vergangenen Jahren u.a. die Thymopoietine und da3 Splenin (T. Audhya et al., Biochemistry 2£, 519? (1901)) aus dom Thymus bzw. der Milz isolisrt.
Bei unterschiedlicher Organherkurift weisen diese Peptide eine weitgehende Strukturähnlichkeit auf; sie bestehen aus 49 Aminosäuren und unterscheiden sich in ihrer Sequenz nur in Position 34 durch Asparaginsäure bzw. Glutaminsäure voneinander. Hinsichtlich ihrer biologischen Aktivität unterscheiden sie sich dagegen deutlich. So beeinflussen die Thymopoietine die neuromuskuläre Transmission (M. P. Scheid et al., J. Exp. Med. 1471 1727 (1978)), stimulieren die Differenzierung früher T-Zellen und inhibieren die Differenzierung früher B-Zellen. Splenin stimuliert dagegen die Differenzierung von T- und B-Zellen und weist keine Neuroaktivität auf. Die biologische Wirkqualität des Gesamtmoleküls Splenin \/\.rd durch seine Teilsequenzen 32-36 Arg-Lys-Jlu-Val-Tyr (Splenopentin, SP5) und 32-34 Arg-Lys-Glu (Splenotritin, SP3) reproduziert.
Verfahren zur Herstellung der Spleninsequenz 32 bis 34 Arg-Lys-Glu sind im DD-WP 250 539, das Tripeptid SP3 selbst in den DE-OS · 3712 090 und 3712 050, das Pentapeptid SP5 in den EP-PS 166 612, 164 654, 144 103 sowie DE-OS 2938 420 beschrieben worden.
271257 ' 3
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, Mittel mit normalisierender Wirkung auf das Immunsystem zur Verfügung zu stellen, die eine beschleunigte Rekonstitution des Immunsystems bei Immunaefizienzen bewirken.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und Mittel zu entwickeln, die zur Normalisierung des Imniunsystems geeignet sind.
Die Aufgabe wurde dadurch gelöst, daß Spleninsequenzen und Spleninsequenzderivate eingesetzt werden. Es hat sich überraschenderweise gezeigt, daß Splenopentin (SP5) und Splenotritin (SP3) sowie ihre Derivate der Formeln I und II,vor allem ihre Acylverbindungen, gute pharmakologische Eigenschaften auf weisen.
k1-Arg-Iys(R2)-Glu-Val-Tyr(R3)R4 I R1-Arg-I#s(R2)-Glu-R5 U
In den Formeln I und II bedeuten
R1 = R2: Wasserstoff, Cj-Cy-Alkyl, G5-C12-ATyI, Cg-C^-Alkaryl Cg-G20-Aralkyl, C^-C-jg-Alkanoyl, C1-Cy-Alkenyl,
C1-Cy-Alkinyl, Cg-Cj 2-Polyhydroxyalkanoyl,
-CO(CH2)n-COOH (n = 1-8), -CO(CHOH)n-COOH (n =, 1-12),
1 wobei R zusätzlich
-CO-(CH2)n-CO-Arg-Lys-Glu-Val-Tyr (n = 1-8), -CO-(CHOH)n-CO-ATg-LyS-GIu-VaI-TyT (n = 1-12)
ρ und R zusätzlich
-CO(CH2)n-CO-(N£-Lys)-SP5 (n = 1-8), -CO(CHOH)n-OO-^-IOrS)-SPS (n β 1_12)
sein kann,
Wasserstoff, Cj-cy-Alkyl, C5-C12~Aryl, C6-C2()-Alkaryl
OH, NH2, NHR5, Nr|, OR5, worin R5 für
C1-Cy-Alkenyl, Cj-Cy
, Cg-C20-Alkaryl, -(CHOH)n-PoIyhydroxyalkyl mit η = 1-8 steht und
worin R zusätzlich
-(.CH^-NH-Tyr-Val-Glu-Lys-Arg mit m * 1-18 -(CH2CH2-'" ^-Tyr-Val-Glu-Lys-Arg und
-(CH2GH2-O)1n-riil-Tyr-Val-GIu-Ly s-Arg mit m = 1-10000 und R zusätzlich
-(GH2)m-M-Glu-Iys-Arg mit m = 1-18,
-(CH2CH2-O)ra-Glu-Lys-Arg und -(CH2 CH2O)1nNH-GIu-LyS-Arg
mi·, m = 10000 sein kann.
Die bedeutendsten Vertreter unter den Spleninqequenzen sind die Mono- und die Diacylverbindungen des SP5 und des SP3, vor allem die diacetylierten Verbindungen, Diacetylsplenopentin (DAc-SP5) und Diacetylsplenotritin (DAc-SP3).
Mit der Acylierung von Spleninsequenzen v;ird das Ziel erreicht, die enzymatisch^ Abbaustabilität zu erhöhen und damit die Bioverfügbarkeit des Wirkstoffes zu verbessern.
Zum Nachweis der immunologxschen Wirkungen wurden zunächst folgende Modelle verwendet:
- die quantitative Zunahme von T4-Antigenen auf der Oberfläche menschlischer T-Lymphozyten bei Patienten mit Systemp'achem Lupus ßrythernatodes (SLE) in vitro (Beispiel 1, Tab. 1) und
- die Antikörperbildung gegen Schafserythrozyten (Plaque-bildende Milzzellen) durch AB/Bln.-Mäuse nach Röntgenbestrahlung (Beispiel 1, Tab. 2, Beispiel 8, Tab. 8).
Die acylierten Splenopentine (Ac-SP5) und Splenotritine (AC-SP3) weisen weitere pharmakolo^ische Eigenschaften, insbesondere solche zur Normalisierung des Immun sy st ems., auf. Daher eignen sie sich zur Anwendung bei folgenden medizinischen Indikationer:
- Behandlung viraler Infektionen (Beispiel 2, Tab. 2.V2.3·). AC-3P5 haben sich als geeignete Mittel gegen Influenzaviren oder als Mittel zur Pankreatitis-Behandlung nach Infektion mit Goxsackieviren erwiesen. Hinsichtlich des Ausmaßes der Stimulierung der antiviralen Immunabwehr ist festgestellt worden, daß bei Gabe von Virusrnengen, di j zu einer Infektion mittlerer Schwere führen, die Erkrankung vollständig verhindert werden kann und daß die zur Auslösung einer Erkrankung gleichen Schweregrade3 notwendige Virusdoais unter der Behandlung etwa 10fach höher ist ale bei Individuen ohne Therapie.
- Behandlung nach Chemothei ipie (Beispiel 3, Abb. 3.1., Tab. 3.1.) Die Mittel sind geeignet zur Überw—indung immunsuppressiver Zustände nach chemotherapeutischen Maßnahmen, z.B. bei der Krebsbehandlung oder infolge überdosierter Cyclosporin-Therapie.
Die Normalisierung der humoralen Immuaantwort nach Cyclojjhösphamid- oder Dexamethason-Behandlung voü Mausen läßt sich duroh Gabe von Ac-SP5 erreichen. Ac-SPJ haben jedoch keinen Einfluß auf die Ausbildung der normalen Antigen-spezifischen humoralen Immunantwort, so daß nachteilige immunomodulatorische Nebenwirkungen nicht zu erwarten sind (Abb. 3.1.). Ac-SPS bewirken die beschleunigte Rekonstitution des Immunsystems von Patienten mit sekundärer Immundefizienz als Folge immunsuppressiver Therapie (Tab. 3·1·)·
- Stimulierung des Wachstums und der Reifung von Knochenmarkzellen (Beispiel 4, Tab. 4.1.-4.2., Abb. 4.1.). Die Anwendung der erfindungsgemäß hergestellten Verbindungen führt in vitro zu einer Erhöhung der Bildungsrate von Stammzellkolonien aus Maus-Knocheninarkzellen, die mit Leukozyten
271 2 7 δ
von Normalpersonen oder SLE-Patienten in Agar ko-kultiviert wurden. Die vermehrte Bildung von "Kolonien" als Folge der Gegenwart von Ac-SP5 ißt ein Hinweis dafür, daß durch Ac-SP5 direkt die Proliferation unreifer Stammzellen dea Knochenmarks angeregt wird und/oder Leukozyten des Menschen unter dem Einfluß von Ac~SP5 vermehrt Kolonie-bildende Faktoren sezernieren (Tab. 4.I.),
Bei subletal bestrahlten und mit syngenen Knochenmarkzellen transportierten Mäusen ist eine beschleunigte Rekonstitution der hi-.iioralen Immunar.twort zu beobachten (Abb. 4.I.). Die Y/irkstoffe sind bei immunsuppressiver bzw. cytostatiacher Therapie, nach Bestrahlung und nach Knochenmarktransplantationen anwendbar. Sie wirken dadurch, daß sie spezifische Bindungsorte (Rezeptoren) £tuf Knochenmarkzellen des Menschen (insbesondere auf Stammzellen) besitzen, die durch Kadioli-, gand-Bindungsstudien nachgewiesen werden können. Derartige Bindungsstellen finden sich auch auf Thymozyten und können
3 125
durch Η-markiertes Splenopentin oder durch I-markiertes
DAC-SP5 nachgewiesen werden (Tab. 4.2.).
Therapie von HIV-Infektionen (Beispiel 5, Tab. 5.1. und Abb. 5.I.).
DAc-3P5-Gabe bewirkt bei HIV-infizierten Patienten eine Anhebung der Gesamtlyniphozytenzahl in den Kontrollbereich sowie eine Erhöhung der Absolutzahl von CD3+-, CD4+- und DR+-Zellen sowie eine Verbesserung des CD4+/GD8+-Verhältnisses. Mach I6wöchiger Therapie traten keine"'ITebenwirkungen auf (Tab. 5.I.).
Eine Kombination mit dem in der AIDS-Therapie eingesetzten Zytostatikum und Revertasehemmer Azido-Thymidin sowie wirksameren Substanzen dieses Typs (Fluor-Thymidin) führt zu einer beschleunigten Normalisierung der durch diese Substanzen bewirkten nachteiligen Veränderungen im Immunsystem (Abb. 5.I.).
Verhinderung immunsuppressiver Effekte chronischer Intoxikationen (Beispiel 6, Tab. 6.).
Die Wirkung von Spleninsequenaen besteht darin, daß die durch Alkohol und andere chronisch wirkende Noxen induzierte Suppression der Antigen-spezifischen humoralen Iinmunreaktion sowie die Verminderung der Zahl bzw. Aktivität phagozytierender Zellen aufgehoben und die partielle Atropie des Thymus und der Milz verhindert wird.
Therapie von Autoimmunreaktionen (Beispiel 7, Tab. 7.1·- 7·2.). Die erfindungsgemäß hergestellten Substanzen eignen sich zur Therapie verschiedener Krankheiten mit einer Autoimmankomponente (dargestellt am Beispiel der induzierten AnIοimmunreaktion gegen Neuroantigene (Tab. 7.1·)), wie der Rheumatoidarthritia, SLE und atopischen Reaktionen.
Sie bewirken jedoch nicht die nachteilige Reduktion des Antigen-spezifischen Antikb'rpertiters nach erfolgter .Immunisierung (Tab. 7.2.).
Auaführungsbeisplele
I.. Immunbiologische Wirkung von Arginyl-(l· -acetyl-lysyl)- ;Tlutamylvalyltyrosin (N-MAc-SP^).
&LA.c-SP5 (Sequenz 32 bia 36 des Milzhormons Splenin) hat die gleichen bzw. ähnlichen immunbiologischen Wirkungen wie daa Gesamtmolekül Splenin. So induziert C -IvIAc-SPS die quantitative Zunahme von T4-Antigeren auf der Oberfläche von T-Lymphozyten, die auf der Oberfläche funktionstüchtiger T-HeIferlymphoüyten nachweisbar sind. Funktionstüchtige T-HeIferlymphozyten stimulieren die Antikörperbildung. Zum Nachweis einer Erhöhung der Antikörper-Bildung durch £-MAc-SP!? wurde ein relevantes tierexperimentelles Modell gewählt: AB/Bln.-Mäuse wurden mit Röntgenstrahlen subletal bestrahlt und danach mit bzw. ohne £ -LLA.C-SP5 therapiert. Gleichzeitig erfolgte die Immunisierung der Tiere mit Schafseryth—rozyten. Da aubletal bestrahlte Tiore die Fähigkeit verlieren, quantitativ ausreichend Antikörper zu produzieren, ist eine vermehrte Bildung von Antikörpern · gegen Sohafaerythrozyten bei den <f -MAC-SP5 behandelten Tieren ein Maß für die Regeneration des Immunsystems durch £ -MAC-SP5· t-MAc-üP5 behandelte Tiere konnten bereite nach 34 Tagen Antikörper in gleicher Menge wie unbestrahlte Kontr,olltie?.'e bilden. Im Vergleich dazu waren S-MAc-SP5 unbehandelte Tiere dazu erst 43 Tage nach der einmaligen Röntgenbestrahlung befähigt (Tabelle 1 und Tabelle 2).
Testung
1.1 Zunahme von T4-Antigenen auf der Oberfläche menschlicher Lymphozyten nach Kontakt mit £ -MAc-SP^»
Funktionstüchtige (reife) T-HeIferlymphozyten besitzen auf ihrer Oberfläche T4-Antigene, T-Suppressorlymphozyten T8-Antigene. Bei Patienten mit systemischem Lupus Erythematodes (SLE) wurde mittels monoklonaler Antikörper ein verminderter Gehalt von T4-Antigenen auf der Lymphozytenoberflache bestimmt. Als Folge therapeutischer Maßnahmen normalisieren sich die Werce. Wurden vor Therapie die Lymphozyten der Patienten mit £-MAc-8P5
712 6 7
in Kontakt gebracht, war nach 2stündiger Inkubation eine individuell differente, jedoch permanent erhöhte Anzahl von T4-Antigenen nachweisbar (Tabelle 1). Die T8-Antigene (Oberflächenantigene auf T-3uppressorlymphozyten bzw. zytotoxischen T-Lymphozyten)veränderten sich dagegen quantitativ nicht. T4-Antigene nehmen zu, wenn sich T4-Zellen vermehren bzw. wenn die Antigene vermehrt auf ihrer Oberfläche exprimiert werden. Die Untersuchungen ergaben, daß die Lymphozyten der SLE-Patienten nach Kontakt mit £ -MAC-SP5 keine erhöhten · H -Thyrnidineinbauraten aufweisen (910 ± 180 Impulse je Minute c'me£ -MAc-SPS-Kontakt/ 820 ± 210 Impulse je Minute nach Kontakt mit E -MAc~SP5} η = 5, keine signifikante Abweichung im t-Test). Die Zunahme der 'J?4-Antigene kommt nicht durch eine Vermehrung von T4-Zellen zustande, sondern ist Folge einer strukturellen Veränderung der T-Zelloberfläche, möglicherweise identisch mit einem "Reifeprozeß" der Zelle. Reife, funktionstüchtige T-HeIferlymphozyten stimulieren die Antikörperbildung durch B-Lymphozyten.
1.2 An.tikörperbildung nach Immunosuppression und systemischer £ -MAc-SPS-Medikation.
Zum Nachweis der Beeinflussung der Antikörperbildung wurde ein relevantes tierexperimentelles Modell verwendet': Vier Monate alte AB/Bln.-i,iäuse (Akaiemie der Wissenschaften der DDR, 3erlin-Buch) wurden systemisch (subletal) mit Röntgenstrahlen behandelt (600 c GY) und anschließend mit bzw. ohne ff-MAc-8P5 therapiert (Tiergruppen Nr. 1, 2 und 3 der Tabello ?.)· Eine weitere Tiergruppe wurde weder röntgenbestrahlt noch mit £-MAc-SPJ behandelt (Gruppe Nr. 4, Tabelle 2). Die Tiergruppe Nr. 2 und 3 wurden umtägig mit entweder 10/Ug oder 50 /Ug £ -MAc-SP5 behandelt (intraperitoneale Applikation). In differenten Zeitabständen nach Bestrahlung (14· Tag, 20. Tag uws., Tabelle 2) wurde mittels des JERNB-Plaque-Testes (modifiziert nach Eckert, R. et al., Biomed. Biochim. Acta 44 (1985) 1239-1246) das Ausmaß der Antikörperbildung der Tiere gegen Schafserythrozyten bestimmt. Dazu wurden die Tiere 5 Tage vor der Untersuchung mit Schafserythrozyten immunisiert (intraperitoneale Applikation von je 5 χ 10 Zellen pro Tier)
und an den in Tabelle 2 angegebenen Untersuchungstagen hinsichtlich ihrer Fähigkeit, Antikörper gegen Schafserythrozyten zu bilden, untersucht (Methodische Details siehe Diezel, W. et al., Biomed. Biochim. Acta 45 (1?86) 1349 bis 1352). Es ist bekannt, daß subletal bestrahlte Tiere die Fähigkeit verlieren, ausreichend Antikörper zu bilden. Eine normale Bildung tritt erst nach einer gewiesen Latenzperiode ein, in welcher sich die antikörperbildenden Zellen der Tiere regenerieren. In unseren Experimenten konnten die Tiere frühestens 48 Tage nach der einmaligen Röntgenbestrahlung Antikörper in gleicher Menge wie unbestrahlte Kcntrolltiere bilden (kein signifikanter Unterschied zwischen Nr. 1 und 4 &m Tag 48, Tabelle 2), Im Vergleich dazu waren mit £-MAc-SP5 behandelte Tiere schon 34 Tage nach der Röntgenbestrahlung zu einer normalen Antikörperproduktion befähigt (kein signifikanter Unterschied zwischen den Werten Nr, 2 und 4 bzw. 3 und 4 am Tag 34, Tabelle 2).
Die vorgestellten Ergebnisse berechtigen zu der Annahme, daß Immunabwehrschwächen durch £ -MAc-SP5 günstig beeinflußt werden können. Ein derartiger Zustand ist angeboren bzw. erworben.
Eine erworbene Immunabwehrschwäche kann als Folge notwendiger therapeutischer Maßnahmen (Zytostatikatherapie und Bestrah- ' lungstherapie bei Krebserkrankungen) auftreten bzw. ist obligat bei AIDS im Spätstadium der Krankheit. Entsprechend der vorgestellten Ergebnisse sollte durch £ -LiAc-SPp eine derartige beeinträchtigte Funktion des Immunsystems zumindest partiell behoben werden können.
Tabelle 1
Quantitative Zunahme von T4-Antigenen auf der Oberfläche menschlicher T-Lymphozyten nach Kontakt mit £-MAc-SP5. 5 Bestimmung des T4-Antigens mittels monoklonaler Antikörper (VIT4-CD4 cluster und VITB-CDB cluster). T-Lymphozyten von Patienten mit Systemischem Lupur Erythematodes (SLE).
Nr. Patient T-ZeIle-Oberflächenantigene (%)
(SLE) . . T4 TB
1. Sehr.,R. Kontrolle (K) 1 10
(ohne f-MAc-SP5) + <f-MAc-SP5 54 10
2. H., A. K K 4S 40
+ ^-MAc-SP5 + f-MAc-SP5 GO ,45
20 3. 0., R. K 44 50
+ i -MAc-SP5 66 48
4. o., H. K 42 12
+ (T-MAC-SP5 65 15
25
5 . W., B. 45 40
67 42
Tabelle 2:
Antikorperbildung gegen Schafsery^.hrozyten (Plaqüe-bildende Milzzellen) durch AB/Bln.-Mäuse nach einmaliger Röntgenbestrahlung der Tiere mit 600 c-Gy'und nachfolgender Behandlung mit £-MAc-SB5. Uf-itägige Peptidapplikation von 10 μg und 50 pg pro Tier. Jeder Wert (Mittelwart - Streuung) repräsentiert den Mittelwert von mindestens 5 Tiaren,
Hr. Behandlung
Tag·14
Anzt-hl Plaque-bildender Milzzellen pro Milz Tag ?0 tag1 27 . Tag 34 Tag 41
Tag 48
1. "Röntgenbestrahlung 1600- 600 1500- 500 4000^1000 12000-2500 28000-7800 40000-6600
C^ 2. Höntgenbestrahl.15 3200^1500 4400^1000 17000-2000 41000-9500 44000-8500 44500-4000 + MAc-SP 5 (IC pg)
3. Röntgenbestrahlung 3000- 400 5200- 900 15000-3000 39000-7000 n.b. 2) + HAc-SP 5 (50 'g)
4. ohne Röntgenbestr. 44100-6600. 42500-4000 44000-55LO 44000-BOOQ 43000-9300 43500-9000 ohne MArSP 5 '
ι
1^ U-Test (Mann und Whitney). Vergleich zwischen Nr. 1/2 und 1/3: Tag 14: ρ 0,05; Tag 20: ρ 0,001;. Tag 34: ρ 0.001: Vergleich Nr. 1/2: Tag 41: ρ 0,01; Tag <*8: kein signifikanter Unterschied. Vergleich 2/4 und 3/4: Tag 34: kein signifikanter Unterschied.
2)
n.b. = nicht bestimmt.
27t 267 13
Beispiel 2: Behandlung viraler Infektionen
Tab. 2.Λ'· Wirkung der DAc-SP5-Behandlung auf die ßterberate von Balb/c-Mäusen nach Infektion (intranasal) mit dem Influenzavirus A/PR/8/34 (n = 10-12)
Infektionsdor-Ls 101 102 103 104 105
Sterberate nach 6 Tagen in % 50 66,6 -
Kontrolle 33,1 33,3 100
DAc-SP5-The rapie während der Infektion4" n.g. n.g. 66,
DAC-SP5 vor der Infektion4"4" n.g
100 100
100
100 100
Tab. 4.2: Wirkung der DAc-SPp-Behandlung auf die Entwicklung einer histologisch gesicherten,Pankreatitis nach Infektion mit dem Coxsackievirus B4 (Balb/c-Mäuse) (n = 10-25)
Tiere mit Infektionsdosis (TCIDcn)
Pankreatitis ^ 21 1,
(in %, η = 10-15) 1(r 10 10p 10b
Kontrolle 60 60 100 100
DAc-SP5-Therapie
während der 0 0 60 100
Infektion4"
DAc~3P5-Therapie
vor der Infektion T n.g. 0 0 0
2 71 2
Tab. 2.3: Wirkung der DAc-SP5-Behandlung auf die Entwicklung histopathologischer Veränderungen der Lunge "bei der Maus (Balb/c) und beim syrischen Hamster (n = 9-10)
Anzahl der Tiere mit histopathologischem Lungebsfund (%)
Hamster (TCID50
2 χ 10-*»
Kontrolle
1CO
DAc-SP5-The rapie' während dar Infektion
DAc-3P5-0?he rapie4"1* vor der Infektion
10
Ί00
Maus (TCID = 1O3'5)
100
100
0,5 mg DAC-SP5, s.c. (pro kg), tägliche Gabe über 5 Tage, Beginn der Behandlung am Tage der Infektion.
0,5 mg DAC-SP5 pro kg, s.c, 3x pro 7/oche während der 2 'Jochen vor Infekt ions be ginn.
n.g. = nicht getestet
271 2ί7 ΐί
Beispiel 3: Behandlung nach Chemotherapie Abbildung 3*1»
Einfluß von DAc-SP5 und immunsuppressiv wirkenden Verbindungen
auf die Antigen-spezifische IgM-Antwort bei Mäusen. 5
Unabhängig von der Appiikationaart hat die Gabe der therapeutischen Dosis von DAc-SP? (3x im Abstand von 24 Stunden, 0,5 mg/kg) keinen siknifikunten Einfluß auf die Stärke und Kinetik
10 der IgM-Antwort von Mäusen gegen Schaferythrozyten.
Tiere: männliche NMRI-Mäuse. (Koloniezucht) im Alter von 2-2,5 Monaten.
Methodik des Jerne-Plaquetests entsprechend: R. Eckert und G. Pasternak, Acta biol. med. germ. 31: 127-137 (1973)
15 η= 16 (NaCl-Kontrolle), η= 8 (DAc~SP5-Versuche)
DAC--SP5 rekonstituiert bereits durch wenige aufeinanderfolgende Applikationen die chemisch induzierte Suppression der humoralen Immunantwort.
Die nach einmaliger Gabe von Cyclophosphamid (7,2 mg/Tier, i. p.) ausgelöste nahezu vollständige Suppression der Antigen-spezifischen IgM-Antwort wird durch Behandlung mit DAC-SP5 (0,5 mg/kg, s. c.) an den 4 nachfolgenden Tagen teilweise rekonstituiert.
Die Reduktion der Antigen-spezifischen IgM-Antwort durch Gabe von Dexamethason ( a) = 0,2 mg/Tier, i. p.; ο) = 0,08 mg/Tier, i. p.) wird durch DAc-SP5 (0,5 mg/kg, s. c.) Gabe an den zwei nachfolgenden Tagen vollständig rekonstituiert. Ä = p 0,05 (Vergleich mit dem entsprechenden Wert ohne
30 DAC-SP5 Behandlung)
η = 6-8 Versuchstiere wie bei A.
Plaques pro 10 Milzzellen
O O
ω γ-
α > ο ο
TJ
cn
cn
(Λ Ο O >
cn cn
er
-I1
T)
cn cn
CO
•o
Abb. 3-1.(3)
600
N N ~
O O
(U CT
200
Cyctophosphamid Dexamethason
3 4 5 6
o-o -
QAc-SP
Kontr.
4.Tag
6 7
nach Immunisierung
.Tabelle 3·1 ·
Zytofluor.imetrisch.er Nachweis (quantitative Bestimmung) von Monozyten bzw. I^ymphozytensubpopulationen mittels nionoklonaler Antikörper bei einer Patientin mit sekundärer Immunodefizienz vor und unter Diacetyl-Splenopentin-Medikation und gleichbleibender sonstiger Therapie
Parameter Normalwerte vor Behandlung Therapie mit DAc-£>P5 (Wochen)
. 2 3 4
Itfmphozyten (Gpt/1} 1,5 - 3,5 0,28 0,84 0,74 0,83
CD 3 (Gpt/1) 1,0 - 2,0 0,04 0,39 0,55 0,67
CD 4 (Gpt/1) 0,6 - 1,3 0,03 0,29 0,34 0,38
CD 4/ CD 8 1,5 - 3,0 0,58 2,3 2,2 2,4
DR+-Monozyten (Gpt/1) O -0,6 0,02 0,08 0,26 0,60
DR+-Monozyten {%) 65 - 90 16 22 62 72
19
Beispiel 4·:, Stimulierung des Wachstums und der Reifung von Knochenmarkstammzellen
Tabelle 4.1»:
Anzahl der Zell-"Kolonien" nach Kultivierung von Knochenmarkstammzellen von C57 Bl-iääusen und Leukozyten von Kontrollpersonen bzv;. von Kranken mit Systemischem Lupus iJrytbänatodes in Gegenwart unterschiedlicher DAc-SP5 Konzentrationen (Koloniebildungs-Test). Alle Zahlenwerte repräsentieren die prozentualen Mittelwerte von 4 Parallelkulturen, bezogen auf die . "Kolonien" ohne Zusatz von DAc-SP5 (Methodik: Schunck, H. et al. (1987): Biomed. Biochim. Acta 46:581).
Gruppe
Zell-"Kolonien:· pro 1Cr Knochenmarkzellen
ohne und nach Kultivierung der Zellen mit
DAC-3P5· Prozentuale Angabe, bezogen auf
die "Kolonien" ohne Kultivierung mit
DAC-SP5 (= 100 %).
DAC-SP5 Konzentration pro 1 ml halbfestem
Agar.
2/Ug
10/Ug 20/Ug
Kontroll A 99 98 114- 125
personen B 135 136 147 187
Patienten
(Systemischer A 180 316 270 256_
Lupus Erythe- B 284 873 642 438
matodes)
27) 267
Tabelle 4,.2.:
ITachv/eis einer durch den unmarkierten Liganden verdrängba::«m Bindungsstelle für %-3plenopentin und -^L-Diacetyl-Splenopen-
tin durch Radioligand-Bindungsstudien und Affinitätsberechnung
durch computergestützte Affinitätsspektren-Analyse
Zellart/ Radioligand-Dissoziationslconstante (Kß, Ll) ^ 125I-DAc-SP5 (n = 2-4)
OUc u JLC O 3H-SP5 (n = 2-5) 8.5 i 0.5 χ 1O~9
Knochenmark/ Ratte 8.7 - 2.2 χ ΙΟ"8 1.2 ± 0.3 x 10~8
Knochenmark/ Mensch n.g. η «g.
Stammzellinie K 564 /Mensch 12 χ ΙΟ"*8 n.g.
Thymuszellen/ Ratte 7.5 ± 3.5 χ io~8 n.g.
Milzze Ilen/ Ratte ke ine ve rdräng- bare Bindung n.g.
Per it one air; inastzellen γ Ratte 4.3 ± 1.3 χ 10"8
Methodik entsprechend: H. Repke und G. Liebmann, Membranrezeptoren und ihre Bffektorsysteiae, Akademie-Verlag, Berlin und VCH '.Veinheim, BRD (1987) pp. 55 - 101
Methodik entsprechend: H. Renke, Bicchiin. Bionhys. Acta 929: 47 - 61 (1987)
Berechnet aus v/erten unterhalb des Sättigung 3 be reiches
Methodik der Zellpräparation: H. Reoke et al., Agents and Actions ?.O: 216,- 218 (1987)
n.g. = nicht getestet
Abbildung 4.1»
Ro. bestrahlt t Knochenmarktransplantation tDASF*5
Rö.bestrahlt + Knochenmarktransplantation
Kontrol-e
{nur Rö.bestrahlt)
21 28 36
ßehand.lungsdauer
Antikörperbildung gegen Schaferythrozyten (Plaque-bildende Milzzellen durch AB/Bln.-Mäuse) nach einmaliger Röntgenbestrahlung der Tiere mit 800 oGy, nachfolgender
27) 267
22
Transplantation ayngener Knochenmarkzellen und anschließender Medikation mit 10/Ug DAc-SP5 3 mal wöchentlich ( t ) oder ohne DAc-SP5 Behandlung ( 0 ). Jeder Wert (Mittelwert ί Streuung) repräsentiert den Mittelwert von mindestens 5 Tieren. Schraffierte Fläche: Plaque-bildende Milzzellen der Tiere ohne Röntgenbestrahlung und ohne DAC-SP5 Behandlung. Minimal- und Maximalwerte innerhalb der Versuchszeit von 49 Tagen. Immunisierung der Tiere mit Schaferythrozyten 5 Tage vor der Bestimmung der IgM Plaque-bildenden Milzsellen.
2712,7 · 23
Beiapiel 5; Therapie von HIV-Infektionen Abbildung 5.1.
Wirkung von Diacetyl-Splenopentin auf die Beeinflussung der
humoralen Iramunreaktion durch den HIV-Revertasehemmer 3'-Pluorothymidin-5'triphosphat (PdTTP) (E.Matthes et al. Biochem. Biophys. Res. Com. 148,1,1987,
S. 78-85).
Abb. 5.1.a
2,5 Monate alten männlichen Balb/c Mäusen wurde über das Trinkwasser eine Dosis von 1 rag PdTTP täglich über 4 Tage
verabreicht. 24 Stunden nach Absetzen der Substanz erfolgte die dreimalige Gabe von DAc-SP5 (0,5 mg/kg, s.c.) im Abstand von 12 Stunden. 12 Stunden nach der letzten DAc-SP5-Behandlung
erfolgte die Immunisierung mit Schaferythrozyten (i.p*)· Nach weiteren 24 Stunden setzte erneute FdTTP-Gabe (s.o.) bis zum Töten der Tiere ein (Plaquetest: 4· Tag nach der Immunisierung).
Gruppe 1: NaCl-Kontrolle (n= 6)
Gruppe 2: PdTTP (n= 6)
Gruppe 3: PdTTP + DAc-SP5 (n= 6)
Abb. 5.1.b
Tiere, Methodik und Substanzen wie bei 5»1»a Dauer der FdTTP-Behandlung: 11 Tage
24 Stunden nach Absetzen von PdTTP erfolgt die Gabe von DAc-SP5, die im Abstand von 24 Stunden über 5 Tage fortgesetzt wurde.
Gruppe 1; Gruppe 2: Gruppe 3: Gruppe 4:
Der Box und Whisker Plot stellt die Daten einer Stichprobe durch 4 Bereiche gleicher Häufigkeit dar. Die Box enthält die mittleren 50% der Stichprobe, der Querstrich ist der Median (bei normal verteilten Daten in der Mitte der Box). Die Striche ober- und unterhalb der Box überstreichen den Rest der Stichprobe, χ a p<0,05 bzw. p<0,01
DAC-SP5 Kontrolle (n= 6)
PdTTP (n= 6)
PdTl1P + DAC-SP5 (n= 6)
NaCl-Kontrolle (n= 4)
Plaque-bildende Zellen pro 1 Mio. Milzzellen Plaque-bildende Zellen/ Milz
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Plaque-bildende Zellen pro 1 Mio. Milzzellen Plaque-bildende Zellen/Milz
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Tabelle 5.1 «a
ZytofluorometrisctLer Nachweis (quantitative Bestimmung) von Monozyten bzvr· Iymphozytensubpopulationen mittels monoklonaler Antikörper "bei HIV-infizierten Patienten vor und unter Therapie mit Diazetyl-Splenopentin
Patienten Parameter (Sranlckeits-
stadien)
Normalwerte
Vor Behandlung Therapie mit Splescpentin (Wochen)
4 3 12 15 24
Nr. 1 (G-ThOlynphozyt.en (Gpt/1) DC: IHb CD 3 (Gpt/1) CD 4 (Gpt/1) CD 4 / CD 8 c>J DR+-KOn ozyt en (Gpt/l)
DR+-üonοzyten (6)
1,5 - 3,5 1, 44 · ο ,35X 2,33X 1 ,38X 2,02* 1,S3X
1,0 - 2,0 o, 04 0 ,57 ^" J • • 0 ,75 1,54* 0,30
0,6 - 1,3 o, 10 0 ,17 0,17 0 ,28 1,O1X 0,29
1,5 - 3,0 o, 21 η 0,26 0 ,58 1,85X
O - 0,6 o, 10 η .b.3> 0,28 η • b. 0,26 0,37
65 - 90 29 1 • b· 65X η • b. 44 74*
1,5 - 3,5 1, 12 0 ,86X 2,12X 1 ,34 1,24
1,0 - 2,0 • o, 01 . 0 ,02 0,53 0 ,43 0,71
0,6 - 1,3 o, 06 0 ,13 0,15 0 ,11 0,17
1,5 -3,0 o, 18 0 ,20 0,22 0 ,22 0,24
O - 0,6 o, 08 ,16 n»b. C ,20 0,32
Ur. 2 (S.H.) lyinphozyten (Gpt/1) CDC: IVb CD 3 (Gpt/1)
CD 4 (Gpt/1)
CD 4 / CD 8
DR+-KOnozyten (Gpt/l)
DR+-i£onozyten - 90
38
30
37
die mit (x) gekennzeichneten V/erte entsprechen Norraalwerten n.b. = nicht bestimmt
Tabelle5«1.b
Zytofluoronetrischer Nachweis (quantitative' Bestimmung) von Monozyten bzw. Iymphozytensubpopulationen mittels monoklonaler Antikörper bei. HIV-infizierten Patiente: Tor und unter Therapie mit Diazetyl-Splenopentin
Patienten Hr. 4 (S.F.) Parameter (Gpt/1) (Gpt/l) Normalwerte Vor Behandlung Therapie mit 8 Splenopentin (Wochen) 16 24
(Krankheit s— CDC: lib GO C*) 4 12
Stadien) Iymphozyten (Gpt/1) 3,81X χ 2) 1,84X
Hr. 3 (3.A.) CD 3 (Gpt/1) 1,5 - 3,5 1,3 3,30x 1 ,"Io 2,53X 1,20*
Iv CDC: IHb CD 4 (Gpt/1) 1,0 - 2,0 0,05 0,53 , }0,34 1,7SX 0,93
CD 4 / CD 8 0,6 - 1,3 0,02 0,21 0,30 0,72
CM Iymphozyten (Gpt/l) DR+-Monozyten 1,5 - 3,0 0,05 n.b. n.b· 0,27 0,41
CD 3 (Gpt/1) DR+-Mon ozyt en O - 0,6 0,03 0,13 r;. b · 0,24 67X
OJ CD 4 (Gpt/1) 65 - 90 5 32 1,07 54 2?24X
CD 4 / CD 8 1,5 - 3,5 1,30 2,02x 0,75 n.b. 0,74
DR+-Konozyten 1,0 - 2,0 0,26 0,68 0,47 n.b. 0,81x
DR+-Konozyten 0,6 - 1,3 0,08 ' 0,04 0,27 n.b. 1,1 0x
1,5 - 3,0 0,06 . 0,20 0,22 n.b. 0,45
O - 0,6 0,11 0,23 53 n.b. 72*
65 - 90 18 52 n.b·
die mit (x) gekennzeichneten Werte entsprechen Normalwertep n»b. = nicht be stimmt
Beispiel β'. Verhinderung immunsuporessiver Effekte chronischer Intoxikationen
Tab. β ι V/irkung chronischer Alkohol Intoxikation auf ausgewählte Parameter des Immunsystems von männlichen Balb/c-Mäusen
Gabe von 15 %
Ethanol über 1,5 + + - -
Monate
0,1 mg DAc^SP5 . .
i.p., 5x täglich
vor Test (n=40) (n=40) (n=40) (n=40)
% phagozytierende
Peritonealzellen 29,0-1,7 47,5-1,7 75,0-2,6 46,0-1,7 Phagozytoseindex 3,0*0,08 4,5*0,1 4,9*0,15 3,7*0,08 Thymusmasse (mg) 15,0*2,6 29,0*2,2 40,0*3,0 25,0*2,3 Milzmasse (mg) 60,0*3,2 82,0*5,6 95,0*7,1 85,0*3,6
Plaque-bildende
oro^O^Zellen2 61)3*3,8 214,3*5,9 285,0*11,3 156,6*12,0 £jerne-Plaquetest)
Durchschnittswerte *
Mit den im wesentlichen gleichen Resultaten wurde 0,1 mg DAc-SP3 j i.p. 5 χ tätlich vor dein Test verabreicht. i
2712*7
Reisp iel 7 '· Therapie von Λιιtoiir.r.iunrer.k tionen
Tab. 7.1.: Norn-.alisicrendcr Effekt von DAc-SPö auf die induzierte Autoioiunrcaktion gegenüber neuronalen Antigenon beim Kaninchen
>uchsr % Antigen-spezifische Reaktion von Casophilen )pen ' mit iNcuroanticjcn (!Kaninchen) Stcndard-
Versuch; gruppen'
präparation
Ausgangs- nach 2 V.O. nach 6 V.o. nac,h 8 l'.'o. werte
1. lÜppocar.pus- 31.3 - 1.0 42.0 - 4.S 23.3 - 3.0-1 15.0 -
2) Läsion '
+ DAc-SPo3) η = 6
2. Hippocampus- 2G.0 - 4.0 44.0 - 6.7 46.6 - 7.0-» 33.6 - 0.7-läsion
η = 6
3. Kontrolle 21.0 - 5.0 2C.5 +- 3,2 10-0 - 2,7 23.0 - 6.2 + CAc-SPc
4. Kontrolle 11.0 - 3.0 2C.5 - 4.5 33 5 - 3.3 22.5 i 3.3
+ .\'cCl η = 4
' Chinchilla-Kaninchen (ca. 3OCOg) nit spontaner Autoircrcun-P.ecktion gegen neuronale Antigene.
Lokale Läsion des dorsalen l-lippocar.pus führt zu einer Erhöhung der Autoinir.iunreaktion gegen neuronale Antigene. 3)
Cabe von DAc-SPö (1mg/kg, s.c.) 5 χ im Abstand von 4 Tagen. 4)
*= p< 0.005 (t-Test nach Student)
η = Anzahl der Tiere
Tabl. 7.2.: Wirkung von DAc-SPS auf cicn Ti tcr von (Anti-Ovalbumin) Antikörpern
log,. PCA-Ti tcr Gruppe I Gruppe II
2. Booster C.3
3. üoostcr 12.3
4. Cooster 13.3
Gruppe III Gruppe IV
10.3 12
IO
. O
10.3 13.3 14.3
9.3 12.3 14.3
DAC-5P5 (3 χ pro V/oche, s.c.)
Kontrolle
Gruppe i
Tage nach 10 pg/kg letzter Doosterung
Gruppe II' ICO pcj/kg
Cruppe III . Gruppe IV 500 pg/kg
7 13. G - .6 13.5 - C.7 -ίο ±*J . U - 0.G 13.4 - 0.5
14 13.5 - 1.0 13.3 - o!g to *-» Io . υ ± 0.G 13.0 - 0.8
21 13.0 i 0.4 12.G - 0.4 12.G - 0.5 12.7 ~ 0.5
12.9 - 1.3 12.9 - 0.C 13.0 - 1.0 13.0 - 0.9
35 12.8 - 0.5 13.2 - 0.5 12.7 - 0.5 12.9 - ,0.5
13.0 i 0.6 13.1 ί 0.9 12.7 - 0.5 12.9 - 0.5
49 12.9 ί 0.7 13.1 - 0.9 12.G + ρ. ^ 12.6 - 0.4
5G η ο X ί- · yJ ί 0.4 12.6 i 0.9 12.1 i 0.9 12.1 ί 0.4
X - S.D. χ - S.D. χ - S.D. X - S.D.
η = 10 η = 10 π = 10 η = 10
1Es wurden F^llybridnäusc (Dalb/c χ C57 CL/GJ) mit 1 pg Ovalbumin (cmulgiert in 1 mg Al (01I)0 immunisiert. Der Anti-Ovalbumin-Ti tcr wurde mit Hilfe iior Methode der passiven kutonen Anaphylaxie (l'/yczotlcov/slai et al. Int. Archs. Allergy appl. Immun. 72:1G-21.(1933)9 anhand von Vcrdünnungs-
rcihen des Serums der Einzeltierc bestimmt.
" Die Vierte von Versuchs- und Kontrol !gruppe v/oison keinen
statistisch signifikanten (Jr.verschied nuf.
2712*7
31
Beipiel 8s
Antikörperbildung gegen Schafserythrozyten (Plaque-bildende Milzzellen) durch AB/Bln.-Mäuse nach einmaliger Röntgenbestrahlung der Tiere mit 600 cGy und nachfolgender differenter Medikation mit DAc-SP5 bzw. DAc-S?3· Bestimmung der Antikörperbildung 4 Wochen nach der Röntgenbestrahlung. Jeder Wert (Mittelwert - Streuung) repräsentiert den Mittelwert von 20 Tieren.
Tab. 8
Tiergruppe Anzahl Plaque-bildender Milzzellen pro Milz
nach einmaliger Röntgenbestrahlung und 4
1)
Behandlungswochen J
DAc-SP5
DAc-SP.3
26350 - 3800 6150 - 1600 12430 ±3100 15100 - 1850 24050 ± 3900
I 32650 ± 4700
II 8250 ± 2000
III 15550 - 4100
IV 21100 ± 265O
V 30950 - 3100
Behandlungsregime
Tiergruppe Röntgen- DAc-SP5- bzw. DAc-SP3-Medikation bestrahlung
I keine keine (Kontrolle)
II 600 cGy 1. bis 4· Woche: wöchentlich umtägig
3 mal NaCl
III 600 cGy 1. Woche: umtägig 3 mal DAc-SP5 bzw.
DAC-SP3
2. bis 4· V/oche: wöchentlich umtägig 3 mal NaGl
IV 600 cGy 1. und 2. Woche: wöchentlich umtägig
3 mal DAC-SP5 bzw. DAc-SP3
3. und 4· Woche: wöchentlich umtägig 3 mal NaCl
V 600 cGy 1. bis 4· Woche: wöchentlich umtägig . 10 /Ug DAC-SP5 bzw. DAc-SP3 pro Tier
2) ' NaCl = physiologische NaCl-Löaung

Claims (3)

  1. Patentanaprücha
    1. Verfahren zur Herstellung eines Mittels zur Normalisierung des Immunsystems, dadurch gekennzeichnet, daß Spleninsequenzen und Spleninsequenzderivate eingesetzt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß SpIenopentine und Splenotritine der Formeln I und II,
    R1-Arg-Lys(R2)-Glu-Val-Tyr(R3)R4 I
    in denen
    R^=R2: Wasserstoff, C-,-C7-Alkyl, C5-C12-ATyI, Cg-C20-Alkaryl, C6-C20-Aralkyl, Cj-Cjg-Alkanoyl, C,-C~-Alkonyl,
    -.CO(CH2)n-COÜH (n = 1-8),
    "CO(CHOPI)n-COOH (n = 1-12) bedeuten,
    wobei R zusätzlich
    -C0-(CH2)n-C0-Arg-Ic/s-Glu-Val-!ryr (n = 1-8),
    -CO-(CHOH)n-CO-ATg-IUrS-GIu-VaI-TyI- (n = 1-12)
    ρ und R zusätzlich
    -C0(CH2)n-C0-(N -Lys)-SP5 (n = 1-8), -CO(CHOH)n-CO-(N -Iys)-SP5 (n = 1-12) sein kann,
    R3: Y/asserstoff, Cj-O^-Alkyl, C5-C13-ATyI, C6-C2()-Alkaryl,
    Cj-Cjg-Alkanoyl, C^Cy-Alkenyl, C1-C7-Alkinyl
    27t
    33
    = H-: OH, NH2, NHH5, Ni^, OR', worin H5 für
    -(CHOH)n-PoIyhydroxyalkyl mit η = 1-8 steht und
    worin R^ zusätzlich
    -(CH2)m-NH-Tyr-Val-Glu-Lys-Arg mit m = 1-18 -(GH2CH2-O)ra-Tyr-Val-Glu-Iys~Arg und
    -(CH2CH2-0)m-NH-Tyr-Val~Glu-Itfs-Arg mit m « 1-10000
    5
    und H zusätzlich
    -(GH2)m-NH-GIu-Lya-Arg mit m = 1-18,
    -(GHpCH9-O)-GIu-LyO-ATg und -(GH9CH9O)mNH-Glu-Lys-Arg mit in = 10000
    sein kann, eingesetzt werden, insbesondere
    in Form ihrer Acy!verbindungen, vor allem der Monoacetyl- und der Diacetylve.vbindungen.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungen der Formeln I und II in Mengen von 0,01 bis 2,0 mg/kg verabreicht werden.
    2712 6?
    Verwendung von Spleninaequenzen der Formeln I und II nach Anapruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß aie zur Herateilung von Arzneimitteln zur Normalisierung des Immunsystems, so zur Behandlung viraler Infektionen, Behandlung nach chemotherapeutischen Maßnahmen, Stimulierung des Wachstums und der Reifung von Knochenmarkzellen, Therapie von HIV-Infektionen, Verhinderung immunauppreaaiver Wirkungen bei chronischen Intoxikationen, wie chronischem Alkoholkon3um oder Therapie von Autoimmunreaktionen.
DD31431288A 1987-06-19 1988-03-31 Verfahren zur herstellung eines mittels zur normalisierung des immunsystems DD271267A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0445581A1 (de) * 1990-03-06 1991-09-11 Berlin-Chemie Ag Parenteral applizierbares lagerbeständiges immunstimulierendes Präparat, Verfahren zu seiner Herstellung und dessen Verwendung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0445581A1 (de) * 1990-03-06 1991-09-11 Berlin-Chemie Ag Parenteral applizierbares lagerbeständiges immunstimulierendes Präparat, Verfahren zu seiner Herstellung und dessen Verwendung

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