DD272164A1 - Elektronischer treppenlichtautomat - Google Patents

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DD272164A1
DD272164A1 DD31566388A DD31566388A DD272164A1 DD 272164 A1 DD272164 A1 DD 272164A1 DD 31566388 A DD31566388 A DD 31566388A DD 31566388 A DD31566388 A DD 31566388A DD 272164 A1 DD272164 A1 DD 272164A1
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DD
German Democratic Republic
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pushbutton
switching element
lighting
astable multivibrator
electronic
Prior art date
Application number
DD31566388A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Martin
Uwe Hanke
Original Assignee
Sdag Wismut
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Publication date
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen elektronischen Treppenlichtautomat zur Steuerung einer Treppenlichtanlage fuer eine vom Benutzer vorgewaehlte Zeitdauer durch die Anordnung einer Zenerdiode in Reihe zum Drucktaster und parallel zum Drucktaster und der Zenerdiode einer Luminizenzdiode mit Vorwiderstand. Die so beschalteten Drucktaster sind mit einer stabilisierten Spannung und ueber eine Messleitung mit Triggerstufen verbunden, denen ein ODER-Glied nachgeschaltet ist. Diesem ODER-Glied ist ein Schaltglied zugeordnet und parallel zum astabilen Multivibrator und dem Schaltglied ist eine Treiberstufe geschaltet. Nach einer Drucktasterbetaetigung wird von einer stabilisierten Spannung ein bestimmter Spannungswert subtrahiert. Dieser Spannungswert wird in nachfolgenden Triggerstufen ausgewertet, gespeichert, einem astabilen Multivibrator zugefuehrt und gleichzeitig ueber ein Schaltglied die vorgewaehlte Dauer der Beleuchtung eingeschaltet. Fig. 1

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Der elektronische Treppenlichtautomat gehört in das Gebiet elektrischer Schalter und betrifft die elektronische Steuerung einer Treppenlichtanlage für eine vom Benutzer vorgewählten Zeitdauer.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Gegenwärtig sind Treppenlichtautomaten, die an einer bestimmten Stelle eine einmalig eingestellte Zeit die Treppenbelouchtung einschalten. Dies geschieht durch im Treppenhaus verteilte geschaltete Drur.ktaster. Der Ablauf der eingestellten Zeit erfolgt meistens so, daß jede Person den größten vorhandenen Etagenunterschied erreichen kann.
Eine bekannte Steuerung der Treppenhausbeleuchtung — dargestellt in WP DD 243797 — ist eine zeitintervallende Bedeutung die bei ein- bzw. mehrmaliger Betätigung des Drucktasters die Beleuchtung entsprechend der gewünschten Etage einschaltet.
Diese Lösung hat den Nachteil, daß die Benutzer mehrere Handhabungen ausführen müssen bzw nicht kundige Personen vor technische Probleme gestellt werden.
Auch in der bekannten Lösung — dargestellt in OS DE 2826282 — wird der Einschaltvorgang der Beleuchtung durch die Zahl oder die Dauer der Drucktasterbetätigungen eingeleitet. Hier treffen ebenfalls die Nachteile, wie zu WP DD 243797 aufgezeigt,
Einer weiteren bekannten Lösung — dargestellt in WP DD 144620 — liegt nur die zeitabhängige Steuerung der Beleuchtung in Treppenaufgängen zugrunde. Mit dieser Lösung kann nur der schaltungstechnische Aufwand verringert und nicht die Einsparung von Elektroenergie erreicht werden.
Die Lösung dei Treppenhausbeleuchtung — dargestellt in OS DE 3Q25589 — ist so aufgebaut, daß über ein Stromstoßrelais die Beleuchtung von Hand ein- bzw. ausgeschaltet wird.
Ein Nachteil ist, daß nur eine einstellbare Zeit möglich ist, die von Parterre bis ins oberste Stockwerk und umgekehrt, gleich lang
Ziel der Erfindung
Die Erfindung hat das Ziel, durch einfache Handhabung eine bedarfsgemäße Einschaltung dor Beleuchtung und einen ökonomischeren Einsatz von Elektroenergie zu ermöglichen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen elektronischen Treppenlichtautomaten zu entwickeln, der in alle Hauslichtanlagen ohne nennenswerte Neuinstallation eingebaut werden kann und in seiner Handhabung den jetzigen Bedienungseinrichtungen nahe kommt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß in Reihe zum Drucktaster eine Zenerdiode und Parallel zum Drucktaster und der Zenerdiode eine Luminizenzdiode mit Vorwiderstand angeordnet ist. Die so beschalteten Drucktaster sind mit einer stabilisierten Spannung und über eine Meßleitung mit Triggerstufen verbunden, denen ein ODER-Glied nachgeschaltet ist.
Diesem ODER-Glied ist ein astabililer Multivibrator und ein Schaltglied zugeorndet und parallel zum astabilen Multivibrator und dem Schaltglied ist eine Treiberstufe geschaltet.
Nach einer Drucktasterbetätigung wird von einer stabilisierten Spannung die Subtraktion einus Spannungswertes durchgeführt.
Dieser Spannungswert wird in nachfolgenden Triggerstufen ausgewertet, einem astabilen Multivibrator zugeführt und gleichzeitig über ein Schaltglied die vorgewählte Dauer der Beleuchtung eingeschaltet. Der zu substrahierende Spannungswert wird durch die Zenerdiode, die je Etage verschiedene Zenerspannungen hat, gebildet.
Die Differenz zum stabilisierten Spannungswert ergibt die Anzahl der zu setzenden Triggerstufen.
Je nach Ablauf der mit einem veränderbaren Widerstand am astabilen Multivibrator eingestellten Zeit, die eine Person sicher von Etage zu Etage benötigt, wird eine geset7"> Triggerstufe durch einen Impuls vom astabilen Multivibrator gelöscht und eine noch gesetzte Triggerstufe zum Löschen vorbe;«»itet.
Sind alle gesetzten Triggerstufen gelöscl.i, wird die Beleuchtt ,g abgeschaltet.
Durch nochmaliges Betä'igen eines Drucktasters wahrend der Brenndauer der Beleuchtung wird eine Treiberstufe gesetzt, die bewirkt, daß vor Ablauf der vorgewählten Zeitdauer die Beleuchtung abgeschaltet wird.
Ausführungsbeispiel
Die erfindungsgemäße Lösung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die Figur 1 zeigt die dazugehörige Schaltungsanordnung.
In der Schaltungsanordnung wird aus einer unstabilisierten Spannung 1 eine stabilisierte Spannung 2 gewonnen.
Bei Betätigung eines Drucktasters 3 wird Ober die zugehörig- ?enerdiode 4, welche verschiedene Zenerspannungen haben, ein Spannungsabfall gebildet, der von der stabilisierten Spannung 2 subtrahiert wird.
Die durch Subtraktion von der stabilisierten Spannung 2 gewonnene Meßspannung wird über V1/R9,V2/R 10, V3/R11.V4/R 12, V5/R13 und V6/R14 den Triggerstufen 5 zugeführt.
In den Triggerstufen 5 wird die zugeführte Meßspannung mit einer an den Triggerstufen 5 mittels der Widerstände R15, R16, R17, R18 und R19 eingestellten Spannung verglichen.
Wird an den Triggerstufen 5 ein Spannungswert größer als der mit vorgenannten Widerständen eingestellten Spannung ausgewertet, so wird die jeweilige Triggerstufe 5 gesetzt und über die Dioden V7, V8, V9, V10, V11 oder V12 gespeichert.
Der von den gesetzten Triggerstufen 5 ausgegebene Spannungswert wird über die Dioden V13, V14, V15, V16, V17, V18 oder V 25 zusammengefaßt. Mit diesem Spannungswert wird ein astabiler Multivibrator β angestoßen und über Widerstand R 41 und Transistor V19 das Schaltglied K beträgt und die Beleuchtungskörper 7 werden eingeschaltet. Gleichzeitig wird mit dem zusammengefaßten Spannungswert nach einer mit C 2 erzeugten Zeitverzögerung von etwa 5 s eine Treiberstufe 10 über
Eingang'1 geschaltet. Diese Treiberstufe 10 erkennt, daß die Beleuchtungskörper 7 eingeschaltet sind.
Wenn die am astabilen Multivibrator 6 mit Widerstand R 39 und Kondensator C1 eingestellte Zeit, die eine Person sicher von Etage zu Etage benöiigt, abgelaufen ist, wird eine Triggerstufe 5 gelöscht und eine eventuell noch gesetzte Triggerstufe 5 über einen Transistor 8 zum löschen vorbereitet. Bei nochmaligen Zeitablauf am astabilen Multivibrator 6 wird die über Transitor 8 vorbereite Triggerstufe 5 gelöscht. Dieser Ablauf wiederholt sich solange, bis alle gesezten Triggerstufen 5 gelöscht sind.
Mit dem Löschen der letzten gesetzten Triggerstufe 5 wird der astabile Multivibrator 6 gestoppt, Transistor V19 gesperrt und mit Schaltglied K die Beleuchtung ausgeschaltet.
Im Ausführungsbeispiel sind für zwei Drucktaster 3 keine Zenerdioden 4 vorgesehen, da davon ausgegangen wurde, daß der E*'.nutzer von der obersten Etage treppabwärts geht und somit die größte eingestellte Zeitdauer der Beleuchtung vorwählt.
Damit werden alle Triggerstufen 5 gesetzt und nach vorgenannten Ablauf wieder gelöscht bis Schaltglied K die Beleuchtungskörper 7 abgeschaltet. Der gleiche Ablauf trifft auf den Drucktaster 3 am Hauseingang zu. Hier wird davon ausgegangen, das der Benutzer treppaufwärts geht und ebenfalls die größte eingestellte Zeitdauer vorwählt. Um eine noch bedarfsmäßere Einschaltung der Beleuchtung zu ermöglichen, wurde dieses Problem erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei noch eingeschalteter Beleuchtung und nochmaliger Betätigung eines Drucktasters 3 eine Treiberstufe 9, über Eingang 2, gesetzt und gleichzeitig Kondensator C2 über Transistor V22 und Widerstand R42 entladen und die Treiberstufe 10 gelöscht wird. Die Treiberstufe 9 bewirkt über Ausgang 3, daß alle gesetzten Triggerstufen 5 am Eingang 4 vorzeitig gelöscht werden, der astabile Multivibrator 6 gestoppt wird, Transistor V19 gesperrt wird und Schaltglied K die Beleuchtungskörper 7 vor Ablauf der vorgewählten Zeitdauer ausschaltet.
Diese Möglichkeit der vorzeitigen Abschaltung der Beleuchtung würde sich bei Benutzung des Drucktasturs 3 am Hauseingang, nach erreichen der gewünschten Etage, vorteilig machen.
Im Ausführungsbeispiel lösen die Kombination B1/R1, B2/R2, B3/R3, B4/R4, B5/R5, B6/R6, B7/R7 und B8/R8 die bekannten Glimmlampen für die Drucktasteranzeige ab.
Der Schalter S ist für das Einschalten von Dauerlicht, z. B. bei Hausflurreinigung.

Claims (3)

1. Elektronischer Treppenlichtautomat mit vorgeschaltetem Netzteil und Betätigung der Beleuchtungskörper mittels Drucktaster, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe zum Drucktaster (3) eine Zenerdiode (4) und parallel zum Drucktaster (3) und der Zenerdiode (4) eine Luminizenzdiode mit Vorwiderstand angeordnet ist und die so beschalteten Drucktaster (3) mit einer stabilisierten b tsnnung (2) und über eine Meßleitung mit Triggerstufen (5) verbunden und denen ein ODER-Glied nachgeschaitet ist.
2. Elektronischer Treppenlichtautomat, nach Anspruch 1, dadurch {^kennzeichnet, daß dem ODER-Glied ein astabiler Multivibrator (6) und ein Schaltglied (S) nachgeschaltet ist.
3. Elektronischer Treppenlichtautomat, nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum astabilen Multivibrator (6) und dem Schaltglied (S) eine Treiberstufe (9) angeordnet ist.
DD31566388A 1988-05-11 1988-05-11 Elektronischer treppenlichtautomat DD272164A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19646330A1 (de) * 1996-11-09 1998-05-14 Dirk Tunger Treppenhauslichtautomat mit differenzierter Steuerung
DE19704017A1 (de) * 1997-02-04 1998-08-06 Abb Patent Gmbh Treppenlicht-Zeitschalter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19646330A1 (de) * 1996-11-09 1998-05-14 Dirk Tunger Treppenhauslichtautomat mit differenzierter Steuerung
DE19704017A1 (de) * 1997-02-04 1998-08-06 Abb Patent Gmbh Treppenlicht-Zeitschalter

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