DD272778A3 - Mechanische ueberlastkupplung, insbesondere fuer heckenscheren - Google Patents

Mechanische ueberlastkupplung, insbesondere fuer heckenscheren Download PDF

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DD272778A3
DD272778A3 DD30437387A DD30437387A DD272778A3 DD 272778 A3 DD272778 A3 DD 272778A3 DD 30437387 A DD30437387 A DD 30437387A DD 30437387 A DD30437387 A DD 30437387A DD 272778 A3 DD272778 A3 DD 272778A3
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DD30437387A
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Reinhard Franz
Hans Glaeser
Willi Kittel
Eberhard Lohr
Egon Weigel
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Mechanik Ehrenfriedersdorf Veb
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G3/00Cutting implements specially adapted for horticultural purposes; Delimbing standing trees
    • A01G3/04Apparatus for trimming hedges, e.g. hedge shears
    • A01G3/047Apparatus for trimming hedges, e.g. hedge shears portable
    • A01G3/053Apparatus for trimming hedges, e.g. hedge shears portable motor-driven
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H35/00Gearings or mechanisms with other special functional features
    • F16H35/10Arrangements or devices for absorbing overload or preventing damage by overload
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H55/00Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine mechanische Ueberlastkupplung, insbesondere fuer Heckenschere. Sie dient als in die Getriebeeinheit integriertes elastisches Glied dazu, bei Blockierung des Abtriebes einen mechanischen Schaden im Getriebe zwischen Antrieb und Abtrieb zu verhindern. Waehrend es Ziel der Erfindung ist, den Bauteil- und Herstellungsaufwand zu reduzieren und gleichzeitig auf Justagearbeiten zur Ein- und Nachstellung des maximal zu uebertragenden Drehmomentes zu verzichten, besteht deren Aufgabe darin, im Kupplungsbereich jene Elastizitaet zu schaffen, die die Trennung der Antriebsverbindung bei Blockierung des Abtriebes garantiert und dennoch das maximal zu uebertragende Drehmoment sicherstellt. Diese Aufgabe wird dadurch geloest, dass das Antriebselement in seinen Stirnseiten mit mindestens einer Aussparung versehen ist, diese Aussparungen versetzt zueinander angeordnet sind und am Umfang der Aufnahmebohrung mindestens ein radial verlaufender Schlitz vorgesehen ist.

Description

Titel der 'Erfindung
Mechanische Überlastkupplung, insbesondere für Heckenscheren
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine mechanische Überlastkupplung, insbesondere für elektromotorisch angetriebene Heckenscheren. Sie dient als in die Getriebeeinheit integriertes elastisches Glied dazu, bei Blockierung des Abtriebes beispielsweise durch Eindringen metallischer oder anderer nicht den Anwendungsfall der Heckenschere entsprechender Fremdkörper in das Schersystem, einen mechanischen Schaden im Getriebe zwischen Antrieb und Abtrieb zu verhindern, d. h. eine Relativbewegung geeigneter Bauteile des Getriebes zueinander zu gestatten, wodurch ein wirksamer Überlastschutz gewährleistet werden kann.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Allgemein bekannt sind Überlastkupplungen, die aus zwei radial verzahnten Kupplungshälften bestehen. Eine Kupplungshälfte wird durch eine in axialer Richtung angreifende Feder angepreüt. Bei Überlastung wird die Federkraft überwunden und der EnergiefluO
unterbroc hen. Derartige Kupplungen bedingen einen hohen zusät2-
lichen Bauteile- und Herstel.lungsaufwand "sowie einen Justageaufwand zur Ein- und Nachstellung des maximal zu übertragenden Drehmomentes infolge des Verschleißes.
Eine weitere Lösung gemäß der DE-OS 23 40 888 für eine Überlastkupplung, insbesondere für Heckenscheren, besteht aus einem eine ringförmige Aussparung aufweisenden Antriebselement und einem darin gelagerten Abtriebselement, wobei im freien Ringraum mehrere Kupplungselemente in Form von vorgespannten Blattfedern angeordnet sind. Während bei dieser Lösung der Justageaufwand verringert werden kann, wird jedoch der Aufwand an zusätzlichen Bauteilen weiter erhöht.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Überlastkupplung vorzuschlagen, die den Bauteil- und Herstellungsaufwand reduziert und gleichzeitig auf Justagearbeiten zur Ein- und Nachstellung des maximal zu übertragenden Drehmomentes verzichten kann.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, unter Nutzung des vorhandenen Antriebselementes im Kupplungsbereich jene Elastizität zu schaffen, die die Trennung der Antriebsverbindung bei Blockierung des Abtriebes garantiert und dennoch das maximal zu übertragende Drehmoment sicherstellt.
ErfindungsgemäQ wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Antriebselement in seinen Stirnseiten mit mindestens einer Aussparung versehen ist, diese Aussparungen versetzt zueinander angeordnet sind und am Umfang der Aufnahmebohrung mindestens ein radial verlaufender Schlitz vorgesehen ist.
In vorteilhaften Weiterbildungen der Erfindung weisen die Aussparungen einen im wesentlichen dreieckförmigen Querschnitt auf, und mehrere Schlitze sind paarweise gegenüberliegend angeordnet. Die Vorteile der Erfindung bestehen darin, daß eine Uberlastkupi iung geschaffen wurde, die ohne zusätzliche Bauteile auskommt und dabei das ohnehin vorhandene Antriebselement in Form
eines Stirnrades und dessen durch Aussparungen und Schlitze realisierte elas+ische Gestaltung nutzt, um einerseits das maximal zu übertragende Drehmoment sicherzustellen und andererseits die Trennung der Antriebsverbindung bei Blockierung des Abtriebes im Sinne eines Uberlastschutzes zu bewerkstelligen. Ferner kann bei der Erfindung auf Justagearbeiten zur Ein- und Nachstellung des maximal zu übertragenden Drehmomentes verzichtet werden, da die Elastizität des Stirnrades durch die Lage und Abmessungen der Schlitze und Aussparungen bestimmt wird*
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel und zugehörigen Zeichnungen näher erläitert werden. Es zeigen
Fig. 1 eine Schnittdarstellung der Getriebeeinheit einer Heckenschere
Fig. 2 eine Schnittdarstellung entlang der Linie A-A gemäß Fig.
Die in Fig. 1 dargestellte Getriebeeinheit einer Heckenschere besteht aus einem elektromotorischen Antrieb, welcher über ein Motorritzel 1 ein damit in Eingriff stehendes Stirnrad 2 treibt» Dieses Stirnrad 2 ist auf eine Hohlwelle 3 aufgedrückt. Das Stirnrad 2 und die Hohlwelle 3 bilden gleichzeitig die Paarung für die Überlastkupplung, wobei das Stirnrad 2 das Antriebselement und die Hohlwelle 3 das Abtriebselement ier Kupplung darstellen. In der Hohlwelle 3 ist ein Ooppelexzenter 4 eingeschraubt, der in das bodenseitig befestigte Schersystem, bestehend aus dem Schermesser 5 und dem Scherkamm 6, eingreift. Diese Teile werden durch die Bodenplatte 7 und die Deckschiene 8, 9 verschiebbar gehalten .
Das Stirnrad 2 ist an beiden Stirnseiten 10, 11 mit je einer im wesentlichen einen drsieckförmigen Querschnitt aufweisenden Aussparung 12 versehen, die versetzt zueinander angeordnet sind und damit dem Stirnrad 2 eine wellenförmige Querschnittsform verleihen. Weiterhin ist am Umfang die Aufnahmebohrung 13 des Stirnrades 2
mit vier sich paarweise gegenüberliegenden Schlitzen 14 versehen (Fig, 2).
Eine Überlastkupplung wird nach dem Aufdrücken des Stirnrades auf die Hohlwelle 3 dadurch realisiert, daß die durch die Aussparungen 12 gebildete Querschnittsform des Stirnrades 2, in Verbindung mit den radial verlaufenden Schlitzen 14 am Umfang der Aufnahmebohrung 13 eine elastische Verbindung mit der Hohlwelle bildet. Diese Lösung garantiert, daß in dem zu gewährleistenden Drehmomentenbereich die leistungsgerechte Funktion der Heckenschere erreicht wird und ein zuverlässiger Betrieb des Gerätes mit wirksamen Schutz gegen überlast gesichert ist* Für den dauerhaften Einsatz und die wiederholbare Funktion der Überlastsicherung durch die Kupplung werden die Passungsflächen bei der Montage mit einem Gleitmittel, τ, B. Molypdändisulfit, eingestrichen»

Claims (3)

  1. Patentanspruch
    Mechanische Überlastkupplung, insbesondere für Heckenscheren, bestehend aus einem Antriebselement, welches in radialer Antriebsverbindung mit einem Abtriebelement steht, gekennzeichnet dadurch, daß das Antriebselement (2) in seinen Stirnseiten (10, 11) mit mindestens einer Aussparung (12) versehen ist, diese Aussparungen (12) versetzt zueinander angeordnet sind und am Umfang der Aufnahmebohrung (13) mindestens ein radial verlaufender Schlitz (14) vorgesehen ist*
  2. 2* Mechanische Überlastkupplung nach Punkt 1 gekennzeichnet dadurch, daß die Aussparungen (12) einen im wesentlichen dreieckförmigen Querschnitt aufweisen*
  3. 3, Mechanische überlastkupplung nach Punkt 1 gekennzeichnet dadurch, daß mehrere Schlitze (14) paarweise gegenüberliegend angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DD30437387A 1987-07-01 1987-07-01 Mechanische ueberlastkupplung, insbesondere fuer heckenscheren DD272778A3 (de)

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DD30437387A DD272778A3 (de) 1987-07-01 1987-07-01 Mechanische ueberlastkupplung, insbesondere fuer heckenscheren
DE19883811428 DE3811428A1 (de) 1987-07-01 1988-04-05 Mechanische ueberlastkupplung, insbesondere fuer heckenscheren
FR8805756A FR2617553B1 (fr) 1987-07-01 1988-04-29 Accouplement de surcharge mecanique, en particulier pour cisailles a haies

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3386266A (en) * 1966-06-02 1968-06-04 Lord Corp Slip coupling
US3802222A (en) * 1972-08-30 1974-04-09 Black & Decker Mfg Co Torque-responsive clutch for hedge trimmers and the like

Also Published As

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FR2617553A1 (fr) 1989-01-06
DE3811428A1 (de) 1989-01-12
FR2617553B1 (fr) 1992-07-03

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