DD272779A3 - Zweikanalige drehdurchfuehrung zum unabhaengigen beaufsckhlagen von druckraeumen in umlaufenden systemen - Google Patents

Zweikanalige drehdurchfuehrung zum unabhaengigen beaufsckhlagen von druckraeumen in umlaufenden systemen Download PDF

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Klaus Matthees
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Barkas Werke Veb
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L39/00Joints or fittings for double-walled or multi-channel pipes or pipe assemblies
    • F16L39/04Joints or fittings for double-walled or multi-channel pipes or pipe assemblies allowing adjustment or movement

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine zweikanalige Drehdurchfuehrung zum unabhaengigen Beaufschlagen von Druckraeumen in umlaufenden Systemen, in dessen Nabe ein vorzugsweise zentrischer Zufuehrkanal in einem ersten Druckraum muendet und Zufuehrkanal oder parallele Zufuehrkanaele um den zentrischen Zufuehrkanal fuer einen zweiten zu beaufschlagenden Druckraum angeordnet und ueber ein die Nabe umschliessendes Ringstueck gespeist werden. Es soll eine vorhandene Toleranzen ausgleichende, klein ausfuehrbare Drehdurchfuehrung erzielt werden, die ausschliesslich Kanaelein festen Bauteilen aufweist. Erreicht wird dies durch an dem Ringstueck und einem Deckel des Gehaeuses angeordnete Klauenpaare, deren Klauen ueber eine Kreuzschlitzscheibe mit Kanaelen verbunden sind. Fig. 1{Drehdurchführung, zweikanalige, Nabe, Ringstück, _bertragungskanäle; Klauen, Deckel, Kreuzschlitzscheibe}

Description

Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine zweikanalige Drehdurchführung zum unabhängigen Beaufschlagen von Druckräumen in umlaufenden Systemen, in dessen Nabe ein vorzugsweise zentrischer Zuführkanal in einem ersten Druckraum mündet und ein Zuführkanal oder parallele Zuführkanäle um den zentrischen Zuführkanal für einen zweiten zu beaufschlagenden Druckraum angeordnet sind. Sowohl der zentrische Zuführkanal als auch der oder die weiteren Zuführkanäle sind über Bohrungen und Ringnuten in der Nabe und in einem nichtdrehenden, die Nabe umschließenden Ringstück mittels Übertragungskanälen in diesem Ringstück beaufschlagbar.
Charakteristik der vorbekannten technischen Lösungen
Vorbekannt ist durch die DD-PS 127307 eine zweikanalige Drehdurchführung mit einem ersten zentrischen Zuführkanal in Form eines Standrohres, welches die Nabe durchragt.
Der zweite Zuführkanal ist ein Rir gkanal, dessen Querschnitt zwischen einer Bohrung in der Nabe und dem zentrischen Standrohr—dem ersten Zuführkanal—gebildet wird. Das Standrohr ist über eine gepreßte Profildichtung axial abgedichtet. Der Zuführraum für den zweiten Zuführkanal ist über eine Laufbüchse und einen Radialdichtring, beide Dichtelemente wirken mit der Nabe zusammen, abgedichtet. Nachteilig ist bei dieser Lösung, daß eine hohe Achsgenauigkeit zwischen dem umlaufenden System und dem Gehäuse der Drehdurchführung notwendig ist. Diese Bauart eignet sich nicht bei Anordnungen, die Sammeltoleranzen verschiedener Art und Achsungenauigkeiten aufweisen.
Vorbekannt sind weiterhin zweikanalige Drehdurchführungen der eingangs genannten Art, wobei jeweils der erste und zweite Zuführungskanal von einer Umlaufbüchse umgehen und durch axiale- Dichtscheiben aus Graphit (Gleitringdichtungen) abgedichtet ist. Die Ringstücke bzw. Gehäuse dieser Drehdurchführungen sind auf der äußeren Laufbuchse kugelgelagert und werden über flexible Schläuche der Druckanschlüsse ausgleichend gehalten. Dies ist durch die geringen Reibmomente in dem präzis gelagerten Aufbau der Drehdurchführung möglich. Katalog 825 D; Fa. Deublin Company, North Brooks III. USA, S.33,
Die Halterung einer Drehdurchführung über flexible Schläuche ist nicht günstig bei einer Anwendung in ges Jilossenen Gehäusen für das zweikanalig zu speisende hydraulische System.
Vorbekar.nt ist es, für einkanalige Drehdurchführungen axial verspannte Kugeldichtelemente mit Querbohrung vorzusehen, die vorzugsweise exzentrisch gelagert sind — DE-PS 723144; Literatur: ο +ρ—ölhydraulikundpneumatik29(1985)Nr. 7;S.553.
Diese Anordnung vermag Achsversätze zwischen Zuführung und Umlaufsystem auszugleichen, muß jedoch in jedem Fall eine kraftschlüssige axiale Verspanr.ung aufweisen.
Ziel der Erfindung
Es soll eine klein ausführbare sowie aus Fertigung und/oder Montage resultierende, radiale und axiale Toleranzen in sich ausgleichende, zweikanalige Drehdurchführung erzielt werden, die gehäusefeste Druckmittelzuführungen aufweist.
Darlegung zum Wesen der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine wie eingangs beschriebene Drehdurchführung zu schaffen, bei der axialer und radialer Versatz zwischen deren gehäusefesten Druckmittelzuführung in einem Deckel und dem umlaufenden System ausgleichbar ist und das Druckmittel ausschließlich in Kanälen von festen Bauteilen in das umlaufende System gelangt. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Rinastück und ein etwa gleichachsiger, in ax'aler Nähe des Ringstückes (7) angeordneter Deckel je ein Paarzueinandergerichtete Klauen aufweisen, die in an sich bekann'er Weise in einer Kreuzschlitzscheibe schiebbar im Eingriff sind und in den Klauen jeweils eine der Kanalanordnungen münd'jt, wobei diese Kanalanordnungen vermittels Kanälen, die in von den Klauen abgedeckten Schlitzflächen der Kreuzschlitzscheibe münden, verbunden sind.
Solche erfindungsgemäßen Drehdurchführungen vermögen Achsversatz, Montage- und Bauteiltoleranzen nachgiebig, jedoch bei Formschluß auszugleichen.
Vorteilhaft ist weiterhin eine kraftschlüssige Dichtung der Kanalübergänge in den Kreuzschlitzscheiben zu den Klauen hin dadurch zu lösen, daß die Kanäle mit elastischen, in dem Kreuzschlitz vorgespannten Dichtungen umgeben sind.
Ausführungsbeispiel
Anhand einer Zeichnung coil ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben werden. Es zeigt:
Fig. 1: die erfindungsgemäße Drehdurchführung im Längsschnitt, wobei der Ausschnitt I eine Schnittebene aufweist, welche durch einen der Anschlüsse verläuft;
Fig. 2: das Gehäuse mit einem Deckel, der die beiden Anschlüsse aufweist, Fig. 3: einen Schnitt A-A in der axialen Mitte der Kreuzschlitzscheibe, Fig. 4: eine erfindungsgemäße Drehdurchführung, bei der im Deckel das elektromagnetische Wegeventil angeordnet ist.
Das in Fig. 1 gezeigte umlaufende System, ein auf der Nockenwelle einer Einspritzpumpe montierter und vom Nebentrieb eines Verbrennungsmotors angetriebener hydraulischer Spritzversteller, wird über seine Nabe 2 zweikanalig mit Druckmittel gespeist.
Ein zentrischer Zuführkanal 3 und zu diesem parallele Zuführkanäle 4 in der Nabe 2 speisen einerseits den inneren Druckraum 5 und andererseits die äußeren Druckräume 6.
Die Nabe 2 wird von einem stehenden Ringstück 7 umfaßt, worin sie gleitet, wobei eine Kanalanordnung für den Zufuhrkanal 3 durch die Kanäle 31, gegenüberstehende Ringnuten 32 in Nabe 2 und Ringstück 7 sowie Kanäle 33 im Ringstück 7 mit Kanälen 34 in einer Klaue mündet.
In gleicher Weise wird eine Kanalanordnung für die parallelen Zuführkanäle 4 gebildet, und zwar durch den Kanal 41, die Ringnuten 42, die Kanalführung 43 im Ringstück 7 und den in der anderen Klaue 10 mündenden Kanal 44.
Ein Deckel 8, der in dem das umlaufende System 1 umgebenden Gehäuse 9 gelagert ist, weist ebenfalls Klauen 11 auf. Die Klauen 10; 11 des Ringstückes 7 und des Deckels 8 greifen entgegengesetzt gerichtet axial in eine Kreuzschlitzscheibe 12 ein.
Jeweils zwischen benachbarten Kreuzschlitzen sind verbindende Kanäle 35; 45 angeordnet, die jeweils im Bereich der Kanäle 34 und 36 bzw. 44 und 46 der Klauen 10 bzw. 11 münden.
Über Kanäle 37 und 47 im Deckel 8 besteht eine Verbindung zu den Anschlüssen 38 und 48.
Entsprechend der Darstellung aller in Fig. 1 bis 3 beschriebenen Kanäle wird die innere Druckkammer 5 vom Anschluß 38 und die äußere Druckkammer 6 vom Anschluß 48 gespeist.
Um die Kanäle 34; 44 bzw. 36; 46 sind zentrisch Rundringe 13 eingesenkt angeordnet, die jedoch unter Vorspannung jeweils an der angrenzenden Schlitzfläche des jeweiligen Kreuzschlitzes anliegen und die dort mündenden Kanäle 35; 45 umschließen.
Entgegen der Darstellung des Zweileitungsanschlusses in Fig. 2 gestattet die Verwendung der erfindungsgemäßen Drehdurchführung in vorteilhafter Weise die unmittelbare Anflanschung des elektromagnetisch gesteuerten Wegeventils am Deckel 8, verbunden mit nur noch einem Druckmittelanschluß und Öl-Rücksteuerung unmittelbar in das Gehäuse 9. Eine derartige Lösung — siehe Fig.4 — bringt nicht nur bautechnische Vorteile, sondern beeinflußt auch die Systemdynamik sehr positiv.

Claims (2)

1. Zweikanalige Drehdurchführung zum unabhängigen Beaufschlagen von Druckräumen in umlaufenden Systemen, in dessen Nabe ein vorzugsweise zentrischer Zuführkanal in einem ersten Druckraum mündet und ein Zuführkanal oder parallele Zuführkanäle um den zentrischen Zuführkanal fürein-jn zweiten zu beaufschlagenden Druckraum angeordnet sind, wobei sowohl der zentrische als auch der oder die weiteren Zuführkanäle über Bohrungen und Ringnuten in der Nabe und in einem nichtdrehenden, die Nabe umschließenden Ringstück mittels Übertragungskanälen in diesem Ringstück beaufschlagbar sind, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
— das Ringstück (7) und ein etwa gleichachsiger, in axialer Nähe des Ringstückes (7) angeordneter Deckel (8) weisen je ein Paar zueinander gerichteter Klauen (10; 11) auf, die in an sich bekannter Weise in einer Kreuzschlitzscheibe (12) schiebbar im Eingriff sind;
— in den Klauen (10; 11) mündet jeweils eine der Kanalanordnungen (31-37; 41-47), wobei diese Kanalanordnungen vermittels Kanälen (35; 45), die in von den Klauen (10; 11) abgedeckten Schlitzflächen der Kreuzschlitzscheibe (12) münden, verbunden sind.
2. Zweikanalige Drehdurchführung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Kanäle (35; 45) mit elastischen, in dem Kreuzschlitz vorgespannten Dichtungen (13) umgeben sind.
DD30818387A 1987-10-22 1987-10-22 Zweikanalige drehdurchfuehrung zum unabhaengigen beaufsckhlagen von druckraeumen in umlaufenden systemen DD272779A3 (de)

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