DD272939A5 - Stationaere vorrichtung zur verkehrsueberwachung - Google Patents

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DD272939A5
DD272939A5 DD88318984A DD31898488A DD272939A5 DD 272939 A5 DD272939 A5 DD 272939A5 DD 88318984 A DD88318984 A DD 88318984A DD 31898488 A DD31898488 A DD 31898488A DD 272939 A5 DD272939 A5 DD 272939A5
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DD
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housing
insert
camera
traffic monitoring
control
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DD88318984A
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Mario Gross
Original Assignee
Robot Foto U. Electronic Gmbh U. Co. Kg,De
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    • G08G1/01Detecting movement of traffic to be counted or controlled
    • G08G1/017Detecting movement of traffic to be counted or controlled identifying vehicles
    • G08G1/0175Detecting movement of traffic to be counted or controlled identifying vehicles by photographing vehicles, e.g. when violating traffic rules

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Abstract

Bei einer stationaeren Vorrichtung zur Verkehrsueberwachung ist an einem Einsatzort ein Gehaeuse fest installiert. In das Gehaeuse ist ein Einsatz mit einer Aufnahmekamera und einer Steuer- und Auswerteeinheit wahlweise einsetzbar. Die fuer den Einsatzort spezifischen Daten, wie Kennung des Einsatzortes, Ausschaltzeiten oder die fuer den Einsatzort erforderlichen Verzoegerungszeiten sind in einem gehaeusefesten Datenspeicher gespeichert und werden beim Einsetzen des Einsatzes in das Gehaeuse automatisch auf die Steuer- und Auswerteeinheit uebertragen. Fig. 3

Description

Stationäre Vorrichtung zur Verkehrsüberwachung Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine stationäre Vorrichtung zur Verkehrsüberwachung, enthaltend
ein am Einsatzort f^st installiertes Gehäuse und
einen Einsatz mit einer Aufnahmekamera und einer Steuer- und Auswerteeinheit, in welche Daten eingebbar sind, die für den Einaatzort spezifisch sind.
Die Vorrichtung zur Verkehrsüberwachung kann eine "Rotlichtüberwachungsanlage" zur Überwachung einer ampelgesteuerten Kreuzung oder beispielsweise eine Geschwindigkeits-Qberwachungsanlage mit Doppler-Radar sein, durch welche die Überschreitung einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit erfaßt wi«"d. Die Aufnahmekamera kann eine photographische Kamera sein· Es kann sich aber auch beispielsweise um eine elektronische Kamera, z« P. eine Videokamera, handeln, bei welcher das Bild elektronisch aufgezeicnnet und gespeichert wird.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es sind Vorrichtungen zur photographischen Überwachung ampelgeregelter Kreuzungen bekannt (DE-AS 1 078 797). Solche Vorrichtungen sollen Fahrzeuge identifizierbar erfassen, die während der Sperrphase in eine Kreuzung einfahren. Zu diesem Zweck ist in der Fahrbahndecke der überwachten Straße kurz vor der Einmündung in die Kreuzung ein Fühler in Form einer Induktionsschleife eingelassen» der auf ein darüberfahrendes Fahr-
zeug anspricht und ein Fühlersignal liefert. Ein weiteres Signal wird an der Ampel ebgegriffen, wenn die Ampel in die Sperrphase schaltet. Eine photographische Kamera wird durch eine Steuer- und Auswerteeinheit ausgelöst, wenn wehrend der Sperrphase ein Fühlersignal erscheint, also ein Fahrzeug bei Sperrphase in die Kreuzung einfährt. Die Kamera liefert dann eine Aufnahme, auf welcher das Fahrzeug in der Kreuzung und die Ampel auf "Rot" stehend erkennbar sind. Auf der Aufnahme ist auch das Fahrzeugkennzeichen zu sehen, so daß das Fahrzeug i-rdentifiziert werden kann. Zur Erhöhung der Beweiskraft werden üblicherweise mehrere Aufnahmen in festen Zeitabständen nacheinander ausgelöst (DE-PS 23 65 331).
Diese Vorrichtungen haben nicht nur den Zweck, Übertretungen der Verkehrsregeln festzustellen, sondern sollen auch präventiv wirken. Es müßten dazu Vorrichtungen zur Rotlichtüberwachung an einer Vielzahl von ampelgeregelten Kreuzungen im Stadtgebiet installiert werden. Das würde einen erheblichen Aufwand sowohl für die Installation der Vorrichtungen als auch für die Auswertung der damit gemachten Aufnahmen erfordern. Aus diesem Grund werden Vorrichtungen zur Verkehrsüberwachung häufig zweiteilig ausgebildet. Sie enthalten am Einsatzort fest installierte Bauteile und einen Einsatz, der an verschiedenen Einsatzorten eingesetzt werden kann. Die fest installierten, stationären Bauteile sind der in die Fahrbahndecke eingelassene Fühler und ein meist auf einer Säule angeordnetes Gehäuse, wobei der Fühler mit Anschlüssen in dem Gehäuse über fest verlegte Leitungen verbunden ist. Der Einsatz enthält die photographische Kamera, ein Blitzgerät sowie eine Steuer- und Auswertoeinheit, welche den Funktüonsablaur" steuert und die von dem Fühler und der Ampel erhaltenen Signale zur Auslösung oder Nichtauslösung der Kamera verknüpft.
Es kann dann ein Einsatz in unregelmäßiger Folge an verschiedenen Einsatzorten in das jeweilige Gehäuse eingesetzt werden. Der Autofahrer w,eiß dann nicht, in welchem Gehäuse ein Einsatz mit Kamera, Blitzgerät und Steuer- und Auswerteeinheit eingesetzt ist, welche Anlage also betriebsbereit ist.
An den verschiedenen Einsatzorten liegen häufig unterschiedliche Bedingungen vor, die im Funktionsablauf der Vorrichtung zur Verkehrsüberwachung berücksichtigt werden müssen« Es können beispielsweise den Sperrphasen "Rot" unterschiedlich lange "Gelbphasen" vorgeschaltet sein. Die räumlichen Abmessungen von Kreuzungen und die Lagen der Fühler zu den Kreuzungen können unterschiedlich sein, was für verschiedene Einsatzorte verschiedene Einstellungen von Verzögerungszeiten erforderlich macht. Es muß zur Registrierung auf oder mit den Aufnahmen eine Kennung oder Bezeichnung des Einsatzortea eingegeben werden. In vielen Fällen hat der Einsatzort auch noch spezielle Besonderheiten. Es kann beispielsweise zu bestimmten Zeiten der Sonnenstand so ungünstig sein, daß keine brauchbaren Aufnahmen gemacht werden können. Es wird dann notwendig, die Vorrichtung während dieser Zeiten auszuschalten, um einen unnötigen Filmverbrauch zu vermeiden. Zu diesem Zweck sind an bekannten Vorrichtungen zur Überwachung ampelgeregelter Kreuzungen Einstellmöglichkeiten vorgesehen, mittels v/elcher der Polizeibeamte die dem jeweiligen Einsatzort zugeordneten Parameter manuell eingibt.
Eine solche manuelle Eingabe ist umständlth , Sie erfordert besondere Aufmerksamkeit. Es besteht dadurch die Gefahr einer falschen Eingabe der Daten. Durch das Risiko einer falschen Eingabe von Daten wird die Beweiskraft der Aufnahme gemindert. Eine falsche Eingabe von Ausschaltzeiten führt zu unnötigem
Filmverbrauch und vermindert die Betriebszeit, während welcher tatsächlich eine Überwachung stattfindet.
Es sind weiterhin mit Doppler-Radar arbeitende Geschwindigkeits-Überwachungsvorrichtungen bekannt. Bei diesen wird mittels einer Radarantenne ein Radarstrahl erzeugt. Aus der bei der Reflexion an einem bewegten Fahrzeug infolge des Dopplereffekts erhaltenen Frequenzverschiebung wird die Geschwindigkeit des Fahrzeugs bestimmt. Die so bestimmte Geschwindigkeit wird mit einer vorgegebenen Höchstgeschwindigkeit verglichen. Wenn dieoe Höchstgeschwindigkeit überschritten wird, wird eine Kamera ausgelöst und eine Aufnahme des Fahrzeugs gemacht, die eine Identifizierung des Fahrzeugs gestattet (CH-PS 414 210).
Auch solche Geschwindigkeits-Überwachungsvorrichtungen werden häufig "stationär" an ganz bestimmten Einsatzorten benutzt. Auch hier ist es bekannt, an dienen Einsatzorten, beispielsweise an Brückenkonstruktionen über Schnellstraßen, Gehäuse fest zu installieren und das eigentliche Meßgerät mit der Kamera und der Steuerung als Einsatz auszubilden, der wahlweise in verschiedene Gehäuse eingesetzt wird. Auch hier ist es erforderlich, an dem Gerät die dem jeweiligen Einsatzort zugeordneten Parameter einzustellen. Dazu gehört vor allem die an dem Einsatzort vorgegebene Höchstgeschwindigkeit.
Eg sind auch als Einsatz ausgebildete Vorrichtungen mit einer Kamera und einer Steuer- und Auswerteeinheit bekannt, die wahlweise für die Überwachung ampelgesteuerter Kreuzungen und zur Geschwindi^Keitsüberwachung in fest installierten Gehäusen einsetzbar sind. Es muß darm in die Steuer- und Auswerteeinheit ein der gewünschten Einsotzart zugeordnetes Programm eingegeben werden.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, Nachteile bekannter Vorrichtungen zur Verkehrsüberwfichung zu vermeiden«
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Vorrichtung zur Verkehrsüberwachung mit einem wahlweise in verschiedenen stationären Gehäusen verwendbaren Einsatz die Anpassung an die verschiedenen Einsatzorte zu vereinfachen und Einstellfehler zu vermeiden«
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß
(c) die für den Einsatzort spezifischen Daten in gehäusefesten Datenspeichermitteln gespeichert und beim Einsetzen des Einsatzes in das Gehäuse auf die Steuer- und Auswerteeinheit übertragbar sind.
Es braucht dann beim Wechsel des Einsatzes nichts eingestellt zu v/erden. Die Parameter sind in den gehäusefesten Datenspeichermitteln gespeichert. Von diesen "erfährt" der Einsatz die Kennung des Einsatzortes« Zeitverzögerungen oder Höchstgeschwindigkeiten oder lokalspezifische Ausschaltzeiten. Die Bedienung der Vorrichtung beim Wechsel des Einsatzes wird dadurch vereinfacht und beschleunigt. Fehleinstellungen werden ausgeschlossen«
Nach einem Merkmal der Erfindung sind die Datonspeichermittel von einem Halbleiter-Datenspeicher gebildet. Es ist vorteilhaft, daß der Halbleiter-Datenspeicher von einem kartenförmi-
gen, integrierten Schaltkreis gebildet ist. Nach einem anderen Merkmal enthalten die Datenspeichermittel einen codierten Stecker und ein Programm, durch welches die Steuer- und Auswerteeinheit auf eine dem Einsatzort zugeordnete Betriebsweise umschaltbar ist,
AusführungsbeispieIe
Ausführungsbeispieleder Erfindung sind nachstehend unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1: ist eine schematisch-perspektivische Darstellung und zeigt eine Vorrichtung zur photographischen Überwachung einer ampelgeregelten Kreuzung;
Fig. 2: ist eine schematisch-perspektivische Darstellung und zeigt ein auf einer Säule oder Mast stationär montiertes Gehäuse mit geöffneter Rückwand und einen darin eingeschobenen Einsatz mit Kamera und Steue.r- und Auswerteeinheit;
Fig. 3: ist ein Blockdiagramm der Vorrichtung von Fig. 1 und 2 und zeigt das Zusammenwirken der Vorrichtung mit einem Halbleiter-Datenträger;
Fig. 4: zeigt eine Vorderansicht eines möglichen Kalbleiter-Datenträgers;
Fig. 5: ist eine schomatische Darstellung einer Vorrichtung zur Geschwindigkeitsüberwachung;
Fig. 6: ist ein Blockschaltbild einer Vorrichtung nach Fig. und zeigt das Zusammenwirken der Vorrichtung mit einem Halbleiter-Datenträger,
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Fig. 1 ist eine schematisch-perspektivische Darstellung einer Kreuzung 10, die durch eine Ampel 12 geregelt ist« Die übrigen Ampeln der Kreuzung sind zur Vereinfachung der Darstellung nicht gezeigt. In der Fahrbahndecke einer in die Kreuzung einmündenden Straße 14 ist kurz vor der Einmündung in die Kreuzung 10 ein Fühler 16 in Form einer Induktionsschleife eingelassen. Der Fühler 16 spricht an, wenn ein Fahrzeug 18 darüberfährt.
Eine Vorrichtung 18 zur photographischen Überwachung der Kreuzung 10 ist in einem Gehäuse 20 angeordnet, das auf einer Säule 22 in kurzem Abstand vor der Kreuzung 10 angeordnet lsi. Die Vorrichtung 18 enthält eine Steuer- und Auswerteeinheit 24, eine von der Steuer- und Auswerteeinheit gesteuerte photographische Kamera 26 und ein Blitzlichtgerät 28. Die Steuer- und Auswerteeinheit 24 erhält ein Fühlersignal von dem Fühler 16 über eine Leitung 30 sowie ein Sperrphasensignal von der Ampel 12 über eine Leitung 32, wenn die Ampel auf Sperrphase umschaltet.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, sind die Kamera 26, das Blitzlichtgerät und die Steuer- und Auswerteeinheit in einam gehäuseartigen Einsatz 34 montiert. Der Einsatz 34 ist aus dem Gehäuse 20 mittels zweier Handgriffe 36 wahlweise herausziehbar und wiedereinsetzbar« Die Rückwand 38 des Gehäuses 20 kann zu diesem Zweck wie eine Tür aufgeklappt werden. Es ist also möglich, mit einem solchen Einsatz 34 mehrere stationär angebrachte Gehäuse wahlweise, also nach Bedarf oder in unregelmäßigem Turnus, zu bestücken»
In Fig. 3 ist die Vorrichtung in einem Blockdiagramm dargestellt. Mit 12 ist wieder die Ampel bezeichnet, und mit 16
ist der in der Straßendecke verlegte Fühler bezeichnet. Die Ampel 12 liefert während der Sperrphase ein Signal, Das ist durch Block 41 dargestellt. Die Signale von dem Fühler 16 und von der Ampel 12 können durch einstellbare Zeitgliecier 42 bzw. 44 um Zeiten T\, bzwf T„ verzögert werden. Dadurch können Unterschiede zwischen den verschiedenen Einsatsorten hinsichtlich der Position des Fühlers 16 und der Dauer der Gelbphase, zugelassene Toleranzen o. dgl. berücksichtigt werden. Die verzögerten Signale beaufschlagen eine Signalauswerteschaltung 46, die praktisch einem UND-Glied entspricht. Feinheiten der Schaltung sind der Einfachheit der Darstellung halber weggelassen. Die Signalauswerteschaltung 46 9teuert einen Kameraauslöser 48. Der Kameraauslöser 48 erhält ein Auslösesignal, wenn während der Speirphase ein Fühlersignal von dem Fühler 16 erzeugt wird. Durc^ den Kameraauslöser 48
wird die Kamera 26 ausgelöst.
Es wird dann eine Aufnahme gemacht, welche die Kreuzung mit der auf Sperrphase stehenden Ampel und dem in die Kreuzung · einf hrenden Fahrzeug 40 izeigt. Weiterhin werden in die Aufnahme Anzeigen eines Einsatzortanzeigers 50, einer Uhr 52 und eines Datumanzeigers 54 eingespiegelt.
Eine Zeitsteuerung 56, die von der Uhr 52 getaktet wird, kann die Auslösung der Kamera 26 in bestimmten Zeitintervallen von t1 bis to verhindern. Das ist durch einen Schalter 58 zwischen der Signalauswertaschaltung 46 und dem Kameraauslöser 48 symbolisiert. Der Schalter 58 ist von der Zeitsteuerung 56 während dieser Zeitintervalle geöffnet« Die Zeitintervalle, während weiche keine Aufnahmen gepocht werden sollen, sind abhängig vom Einsatzort. Sie können beispielsweise dadurch bedingt aein, daß während dieser Zeit die Sonne in das Objektiv
-ΙΟ-ben des Einsatzes mit einem komplementären Gegenstück des Einsatzes 34 Kontakt geben,
Fig. 5 zeigt eine Vorrichtung zur Verkehrsüberwachung, bei welcher mittels eines Doppler-Radars die Geschwindigkeit von Fahrzeugen überwacht wird.
Die Vorrichtung 72 ist seitlich von einer Straße 74 angeordnet. Mit 76 ist ein zu überwachendes Fahrzeug bezeichnet, Die Vorrichtung 72 enthält eine Radarantenne 78, die eine "Radarkeule" 80 aussendet. Die "Radarkeule" stellt die ausgesandte Strahlungsenergie pro Raumwinkel in Abhängigkeit vom Winkel dar. Weiterhin enthält die Vorrichtung 72 eine photographische Kamera 82, die ein Gesichtsfeld 64 erfaßt. Die Signale der Radarantenne 78 sind auf eine Meß- und Auewerte schaltung 86 geschaltet. Die Meß- und Auswerteschaltung 86 liefert einen Meßwert für die Geschwindigkeit des überwachten Fahrzeugs 76, wenn das Fahrzeug 76 durch die Radarkeule 80 hindurchgefahren ist. Bei Überschreiten einer zulässigen · Höchstgeschwindigkeit wird die Kamera 82 ausgelöst. Die Auslösung erfolgt dabei in einem Zeitpunkt, in welchem sich das Fahrzeug 76 im wesentlichen in der Mitte des Gesichtsfeldes der Kamera 82 befindet.
Die Kamera 82 und die Meß- und Auswerteechaltung 86 sitzen zusammen mit Anzeigegeräten in ein8m Einsatz 88, Der Einsatz 88 ist wiederum herausnehmbar in einem stationären Gehäuse 90 angeordnet. In dem Gehäuse 90 sitzt ein Halbleiter-Daten~ speicher 92 oder eine codierte Stecketbuchse, Beim Einsetzen des Einsatzes 86 in das Gehäuse 90 überträgt der Halbleiter-Datenspeicher auf die Meß- und Auswerteschaltung 86 Parameter für den Botrieb der Vorrichtung an dem speziellen Einsatzort,
- li -
Insbesondere liefert der Datenspeicher die an dem Einsatzort zu überwachende Höchstgeschwindigkeit.
In Fig. 6 ist Aufbau und Funktion der Vorrichtung rein schematisch in einem Blockdiagramm dargestellt. In einem Einsatz 88 sind die Kamera 82, die Meß- und Auswerteschaltung 86, eine Einsatzortanzeige 94, eine Uhr 96 und eine Datumanzeige 98 angeordnet. Die Meß- und Auswerteschaltung 86 enthält eine Signalverarbeitungsschaltung 100, die aus den Radarsignalen einen Meßwert für die Geschwindigkeit des Fahrzeuges 76 bildet. Dieser Meßwert wird durch eine Anzeigevorrichtung 102 angezeigt, Außerdom wird er durch einen Vergleicher 104 mit einer vorgegebenen Höchstgeschwindigkeit verglichen. Wenn der Meßwert höher als dio Höchstgeschwindigkeit ist, wird ein Auslösesignal auf einen Auslöser 106 gegeben und die Kamera 82 ausgelöst. Die Kamera 82 macht eine Aufnahme des überwachten Fahrzeugs 76, der Geschwindigkeitsanzeige an der Anzeigevorrichtung 102 sowie der Einsatzortanzeige, der Uhrzeit und des Datums.
Durch die Datenspeichermittel wird der Einsatzort über Datenleitung 108 auf die Einsatzortanzeige 94 übertragen. Über Leitung HO wird dem Vergleicher 104 die am Einsatzort geltende zulässige Höchstgeschwindigkeit vorgegeben.
Es kann auch ein einziger Einsatz wahlweise sowohl für die Goschwindigkeitsüberwachung al3 auch für die im Zusammenhang mit Fig. 1 beschriebene Überwachung einer ampelgeregelten Kreuzung benutzt werden. Die Funktionen unterscheiden sich nur durch die Signalverarbeitung. In diesem Fall wird über Loitung 112 von den Datenspeichermitteln das Programm für die Geschwindigkeitsüborwachung aufgerufen.

Claims (4)

Berlin, den 15.12.1988 70 887/13 - U- Patentansprüche
1. Stationäre Vorrichtung zur Verkehrsüberwachung, enthaltend
ein am Einsatzort fest installiertes Gehäuse und
einen Einsatz mit einer Aufnahmekamera und einer Steuer- und Auswerteeinheit, in uelche Daten eingebbar sind, die für den Einsatzort spezifisch sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
die für den Einsatzort spezifischen Daten in gehäusefesten Datenspeichermitteln (6Oj 92) gespeichert und beim Einsetzen des Einsatzes (34; 88) in das Gehäuse (20; 90) auf die Steuer- und Auswerteeinheit (24) übertragbar sind.
2, Stationäre Vorrichtung zur Verkehrsüberwachung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Datenspeichermittel (60; 92) von einem Halbleiter-Datenspeicher gebildet sind.
3, Stationäre Vorrichtung zur Verkehrsüberwachung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Halbleiter-Datenspeicher (60) von einem kartenförmigen, integrierten Schaltkreis ("Memory Card" 68) gebildet ist.
4. Stationäre Vorrichtung zur Verkehrsüberwachung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Datenspeichermittel (60; 92) einen codierten Stecker enthalten.
Stationäre Vorrichtung zur Verkehrsüberwachung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß die Datenspeichormittel (92) ein Programm enthalten, durch welches die Steuer- und Auswerteeinheit auf eine dem Einsatzort zugeordnete Betriebsweise (z. B, Geschwindigkeits- oder Rotlichtüberwachung) umschaltbar ist.
U\-T,
DD88318984A 1987-08-18 1988-08-16 Stationaere vorrichtung zur verkehrsueberwachung DD272939A5 (de)

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