DD273201A1 - Vorrichtung zur schmerzarmen injektion - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung beinhaltet eine Vorrichtung zur schmerzarmen Injektion insbesondere von Insulin bei der Behandlung von Diabetes mellitus. Dabei handelt es sich im wesentlichen um ein Zusatzgeraet, welches zur Komplettierung eines an sich bekannten Dosiergeraetes gedacht ist. Das bisher manuell zu bedienende Geraet wird so gestaltet, dass es ein Einschiessen der Injektionskanuele in die Haut ermoeglicht. Die stehende Aufgabenstellung ist dabei so geloest, dass auf das bekannte Dosiergeraet ein zusaetzliches Fuehrungsrohr, das ein Federlager enthaelt, mit angelenktem Hebel und Schauloch, aufgebracht wird. Die Einordnung erfolgt so, dass das Dosiergeraet im Zusatzgeraet gegen die Federkraft gespannt und sicher in diesem Zustand gehalten wird.
Description
Die Erfindung betrifft eine Zusatzvorrichtung zu einem bereits bekannten Mehrfachdosiergerät zur schmerzarmen Injektion von Insulin, insbesondere zur Behandlung des Diabetes mellitus.
macht sich eine zwei· und mehrmalige Insulinbehandlung pro Tag erforderlich. Dies erfolgt mit den unterschiedlichsten
erforderlich.
zusätzlichen psychischen Belastung für den Diabetiker. Ebenfalls sind Hautverletzungen beim manuellen Einstich der
bekannt geworden.
Ziel der Erfindung .st es, eine Vorrichtung zu entwickeln, die neben der Möglichkeit zur exakt dosierten Injektion, auch noch einen definierten schmerzarmen, weitgehend Verletzungen ausschließenden Einstich der Injektionskanüle, kleinstmöglicher Abmessung, leichter Handhabung, einfacher Montage und Demontage, geringer Störanfälligkeit des Gerätes zu sichern. Es soll gleichzeitig als Nachrüstgerät für bereits vorhandene bekannte Mehrfachdosiergeräte fungieren können.
Daraus leitet sich die zu lösende technische Aufgabe so ab, die bereits bekannte Lösung der exakten Insulindosierung technisch so zu gestalten, daß durch deren Einsatz ein automatisches Einschießen der Injektionskanüle, schmerzarm, gewährleistet wird. Erfindungsgemäß wird dies dadurch gelöst, daß auf das bekannte Dosiergerät ein zusätzliches Führungsrohr, welches ein Federlager enthält, mit durchgreifendem, angelenktem Hebel und Schauloch für den Insulinvorrat bzw. -verbrauch versehen ist, aufgebracht wird. Mittels Zwischenhülse mit Bund und Feder wird dieses Führungsrohr m<t dem bekannten Dosiergerät derart verschraubt, daß das Dosiergerät im Zusatzgerät gegen die Federkraft gespannt werden kann und mit dem durchgreifenden angelenkten Hebel sicher in diesem Zustand gehalten wird.
Durch Lösen des Hebeis wird die Feder entspannt υ nc die Injektionskanüle des Dosiergerätes schmerzarm durch die Haut eingeschossen. Die optimale Einstichtiefe wird durch senkrechtes Aufsetzen des Injektionsgerätes auf die Haut erreicht. Sie ist durch die Injektionsnadellänge und die verwendete Zwischenhülse fixiert. Weitere Vorteile des Zusatzgerätes sind optimaie Nadelführung beim Einstich, so daß ein Verbiegen oder Abbrechen und somit Hautverletzungen ausgeschlossen sind. Durch die Montage des Zusatzgerätes zur schmerzarmen Injektion wird das bekannte Dosiergerät im Volumen nur unwesentlich vergrößert, so daß es ebenfalls unauffällig am Körper, ähnlich einem Füllhalter, mitgeführt werden kann. Somit wird die Injektion zu jeder Zeit und an jedem beliebigen Ort problemlos und ohne großen Aufwand überhaupt erst möglich.
erfindungsgemäße Zusatzgerät zur schmerzarmen Injektion im Schnitt mit eingeschraubtem Mehrfachdosiergerät ohne
ein-ir Feder 14 vorgespannt in das Führungsrohr 10 eingreift, um sich boim Spannen des Gerätes am überstehenden Ring 4 des
die Antriebsfeder 15 und die, mit einem Bund versehene, Zwischenhülse 16, welche mit dem Mehrfachdoslerer verschraubt wird und die Einheit von Mehrfachdosierer und Zusatzgerät zur schmerzarmen Injektion herstellt.
die Zwischenhülse 7 mit Schutzkappe 9 entfernt. Vom Zusatzgerät wird lediglich die Zwischenhülse 1 β in üblichor Weise sterilisiert. Die übrigen Teile des Gerätes befinden sich außerhalb des sterilen Bereiches, es genügt für sie eine gründliche
rVi intage: In die sterile Zwischenhülse 16 wird bundseitig die Schutzkappe 9 eingeschraubt. Die Feder 15 wird von der anderen
gedrücktem Hebel 11 mit der Zwischenhülse 16 im Gerät verschraubt. Kanülenwechsel und Füllen mit Insulin sind in den, den
vorzunehmen.
nach vorn bis zum Einklinken des Hebels 11 ziehen. Das so gespannte Gerät wird auf die Injektionsstelle aufgesetzt; durch Lösen des Hebais 11 erfcigt der schmerzarme Einschuß der Kanüle 8 durch die Haut, zur Einleitung der Injektion. Die Injektion erfolgt durch Betätigen des Druckknopfes 1.
Claims (1)
- Vorrichtung zur schmerzarmen Injektion, insbesondere zur Insulintherapie mit Mehrfachdosierern, die äußerst massearm, komplett und gefüllt am Körper,ähnlich einem Füllhalter getragen werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß auf ein an sich bekanntes Dosiergerät ein zusätzliches Führungsrohr, welches ein Federlager enthält, mit durchgreifenden, angelenkten Hebel und Schauloch für den Insulinvorrat so aufgebracht wird, daß mittels Zwischenhülse mit Bund und Feder dieses Führungsrohr mit dem Dosiergerät im Zusatzgerät gegen die Federkraft gespannt werden kann und mittels durchgreifenden angelenkten Heben in diesem Zustand gehalten wird.Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD31705688A DD273201A1 (de) | 1988-06-23 | 1988-06-23 | Vorrichtung zur schmerzarmen injektion |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD31705688A DD273201A1 (de) | 1988-06-23 | 1988-06-23 | Vorrichtung zur schmerzarmen injektion |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD273201A1 true DD273201A1 (de) | 1989-11-08 |
Family
ID=5600264
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD31705688A DD273201A1 (de) | 1988-06-23 | 1988-06-23 | Vorrichtung zur schmerzarmen injektion |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD273201A1 (de) |
-
1988
- 1988-06-23 DD DD31705688A patent/DD273201A1/de not_active IP Right Cessation
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