DD273924A1 - Verfahren zur einstellung der luftspaltsymmetrie bei elektrischen kleinmaschinen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Einstellung der Luftspaltsymmetrie bei elektrischen Kleinmaschinen. Das Ziel der Erfindung besteht darin, von aussen nach erfolgter Fertigmontage eine Einstellung der Luftspaltsymmetrie zu ermoeglichen und dabei gleichzeitig einen hohen mechanischen und thermischen Beanspruchungen standhaltenden Festsitz des Stators im Gehaeuse zu erreichen. Erfindungsgemaess wird das dadurch erreicht, dass die gleichmaessig am Umfang des Gehaeuses angeordneten nockenfoermigen Achsschraubbolzen, deren Schaftdurchmesser zu den Bohrungen des Gehaeuses eine Passung bilden, radial zentriert sind. Mit Hilfe der im Kopf der Achsschraubbolzen angeordneten und in radialer Richtung auf den Aussendurchmesser des Stators wirkenden Gewindestifte wird die Einstellung der Symmetrie des Luftspaltes zum Rotor vorgenommen. Durch das Anziehen der Sechskantmuttern in axialer Richtung wird ueber die Kopfinnenkante der Achsschraubbolzen sowie der Stirnflaeche des Stators und der Auflageflaeche des Stators zum Gehaeuse gleichzeitig ein Festspannen bzw. Festsetzen des Stators im Gehaeuse nach erfolgter Einstellung des Luftspaltes erzielt. Fig. 1
Description
Anwendungsgebiet e."1·r ·'.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren ..... Einstellung der Luftspaltsymmetrie bei elektrischen Kleinmaschinen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist hekannt, einen relativ großen luftspalt zwischen Rotoraußendurchmesser und Statorinnendurchmesser zu wählen, um die Auswirkungen der Luftspaltunterschiede klein zu halten.
Das hat aber den Nachteil einer schlechten Materialökonomie, da derartige Maschinen nur einen geringen Ausnutzungsgrad besitzen.
Weiterhin gibt es Lösungen, bei denen die Schlußbearbeitung der Luftspaitflächen von den Lagerstellen aus den Baugruppen mit bereits vollzogenem hohen Montagegrad erfolgt. Solche Methoden sind aber kompliziert und kostenaufwendig, und es besteht stets die Gefahr der Beschädigung empfindlicher Bauteile, z. B. Wicklungen und anderer funktionsbestimmender Teile.
Eine weitere Möglichkeit besteht in der nachträglichen Einstellung des Luftspaltes nach erfolgter Montage. Dabei wird zwischen Statoraußendurchmesser und Gehäuse ein rohrförmiges Zwischenstück angeordnet, das einen geringen Exzenter aufweist.
Durch Verdrehen des Zwischenstückes zum Gehäuse wird dabei die Luftspaltsymmetrie eingestellt.
Andere Lösungen gehen von einem Verzicht der Zentrierung dieser Passungen zwischen Statoraußendurchmesser und Gohäuseinnendurchmesser aus und besitzen an dieser Stelle sinen Abstimmungsspalt, wodurch die Einstellung der Luftspaltsymmetrie nach vollzogener Montage von außen durch in radialer Richtung auf dne Außendurchmesser drückender, in Gehäuse gleichmäßig am Umfang verteilt sitzender Gewindestifte, Zylinderschrauben u.a. erfolgt.
Diesss Verfahren garantiert zwar ein rationelles Einstellen der Luftspaltensymmetrie, bei dem meistens ein von der Symmetrie abhängiger Parameter zur Auswertung des erzielten Symmetrieergebnisses benutzt wird, aber die mechanische Beanspruchbarkeit bei Temperaturveränderungen, sowie Schwingungs- und Stoßbelastungen ist für viele Anwendungsfälle nicht ausreichend, weil die einzige -"ostsetzung des Stators im Gehäuse durch Gewindestifte oder Schrauben mit geringer Auflagefläche erfolgt.
Ferner ist es auch möglich, nach vollzogener Einstellung zusä'zliche Verfestigungen durch von außen angebrachte Harze, aushärtende Dichtungsmassen oder Lacke durchzuführen. Ne Jen der Aufwendigkeit erhöht sich dabei die Gefahr von Funktionsbeeinträchtigungen, weil nicht immer ausgeschlossen werdon kann, daß sie durch ihr Kriechverhalten an nicht beabsichtigte Stellen gelangen.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, die angeführten Nachteile zu beseitigen und von außen nach erfolgter Fertigmontage eine Einstellung der Luftspaltsymmetrie zu ermöglichen und dabei gleichzeitig einen hohen mechanischen und thermischen Beanspruchungen standhaltenden Festsitz des Sta'.ors im Gehäuse zu erreic hen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Einstellung der Luftspaltensymmetrie und das Festsetzen des Stators im Gehäuse durch geeignete Mittel zu ermöglichen.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß die gleichmäßig am Umfang des Gehäuses angeordneten nockenförmigen Achsschraubbolzen, deren Schaftdurchmesser zu den Bohrungen des Gehäuses eine Passung bilden, radi=»1 '.dntriert sind. Mit Hilfe der im Kopf der Achsschraubbolzen angeordneten und in radialer Richtung auf den Außendurchmesser des Stators wirkenden Gewindestifte wird die Einstellung der Symmetrie des Luftspaltes zum Rotor vorgenommen. Durch das Anziehen der Sechskantmuttern in axialer Richtung wird über die Kopfinnenkante der Achsschraubbolzen sowie der Stirnfläche des Stators und der Auflagefläche des Stators zum Gehäuse gleichzeitig ein Festspannen bzw. Festsetzen des Stators im Gehäuse nach erfolgter Einstellung des Luftspaltes erzielt.
Dabei bildet der Abstimmurigsspalt die Voraussetzung, der sich zwischen Innendurchmesser des Gehäuses und Außenciurchmesser dop Stators befindet.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einen Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: Längsschnitt durch eine elektrische Kleinmaschine
Fig.2: Vorderansicht
Fig. S: Achsschraubbolzen mit Gewindestift
Die gleichmäßig am Umfang des Gehäuses 5 nach Fig. 1 angeordnoten nockenförmigen Achsschraubbolzen 6 bilden, wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, durch deren Schäftdurchmesser zu den Bohrungen 9 des Gehäuses 5 eine Passung und werden dadurch radial zentriert. Mit Hilfe der im Kopf der Achsschraubbolzen 6 angeordnoten Gewindestift 7, die auf den Außendurchmesser des Stators 2 in radialer Richtung wirken, wird eine Einstellung der Symmetrie des Luftspaltes 1 zum Rotor 3 ermöglicht. Dazu bildet der zwischen Innendurchmesser des Gehäuses 5 und dem Außendurchmesser des Stators 2 vorhandene Abstimmungsspalt 4 die Voraussetzung.
Anschließend wird durch Anziehen der Sechskantmuttern 8 in radialer Richtung über die Kopfinnenkante 10 der Achsschraubbolzen 6, der Stirnfläche 11 des Stators 2 und den Auflageflächen 12 des Stators 2 auf dem Gehäuse 5 ein Festspannen erreicht, bzw. es wird ein Festsetzen des Stators 2 mit dem Gehäuse 5 nach erfolgter Einstellung des Luftspaltes 1 erzi ;lt.
Claims (2)
1. Verfahren zur Einstellung der lufispaltsymmetrie bei elektrischen K1 jinmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichmäßig am Umfang des Gehäuses (5) angeordneten, mit ihrem Schaftdurchmosser zu den Bohrungen (9) des Gehäuses (5) eine Passung bildenden, nockenförmigen Achsschraubbolzen (6) in ihrem Kopf einen in radialer Richtung auf den Außendurchmesser des Stators (2) wirkenden Gewindestift (7) besitzen, mit dem die Einstellung der Symmetrie des Luftspaltes (1) unter Vorraussetzung des zwischen dem Inndurchmesser des Göhäuses (5) und dem Außendurchmesser des Stators (2) angeordneten Abstimmspaltes (4) durchgeführt wird, und gleichzeitig durch Anziehen der Sechskantmuttern (8) in axialer Richtung überdie Kopfinnenkante (10) der nockenförmigen Achsschraubbolzen (6), der Stirnflächen (11)und Auflagehöhen (12) dao Festsetzen des Stators (2) zum Gehäuse (S) erfolgt.
Hierzu
2 Seiten Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD31762488A DD273924A1 (de) | 1988-07-06 | 1988-07-06 | Verfahren zur einstellung der luftspaltsymmetrie bei elektrischen kleinmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DD31762488A DD273924A1 (de) | 1988-07-06 | 1988-07-06 | Verfahren zur einstellung der luftspaltsymmetrie bei elektrischen kleinmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD273924A1 true DD273924A1 (de) | 1989-11-29 |
Family
ID=5600722
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DD31762488A DD273924A1 (de) | 1988-07-06 | 1988-07-06 | Verfahren zur einstellung der luftspaltsymmetrie bei elektrischen kleinmaschinen |
Country Status (1)
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|---|---|
| DD (1) | DD273924A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US9859769B2 (en) | 2012-05-31 | 2018-01-02 | Man Diesel & Turbo Se | End plate for an electric machine, electric machine and method for assembling an electric machine |
-
1988
- 1988-07-06 DD DD31762488A patent/DD273924A1/de not_active IP Right Cessation
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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