DD274076A1 - Vakuumreduzierventil - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Vakuumreduzierventil, zur Reduzierung des Vakuums zwischen einem Vakuumerzeuger und einem Vakuumanschluss, an dem ein niedrigeres als das erzeugte Vakuum entnommen werden soll. Aufgabe ist es, die Schwankungen des reduzierten Vakuums gering zu halten. Das Ventilgehaeuse (3) ist durch eine Membran (1) abgeschlossen, welche ueber einen Stoessel (2) ein Steuerventil zur Verbindung oder Trennung der Kammer (18) mit den Kammern (5; 6) betaetigt. Um sicherzustellen, dass das Vakuum am Ausgang des Vakuumreduzierventils nicht ueber den eingestellten Wert ansteigen kann, ist ein Lufteinlassventil (10) vorgesehen, welches im Bedarfsfall bei geschlossenem Steuerventil geoeffnet wird. Figur
Description
verbundenen Stößel der Ventilkörper des Steuerventils und des Lufteinlaßventils verschiebbar angeordnet ist, an dem sich einerseits das mit dem Stößel verbündet >e Lufteinlaßventil anschließt und andererseits eine Feder anliegt, die gegen einen Bund des Stößels abgestützt ist, während zwischen dem freien Ende des Stößels und einer Stelleinrichtung eine weitere Feder angeordnet ist, und daß das Steuerventil nit zwei Ventilsitzen ausgebildet ist, wobei die beiden Kammern über einen Kanal miteinander verbunden sind und sich von der, der Stirnseite des Ventilkörpers gegenüberliegenden Stirnseite des Lufteinlaßventils Kanäle erstrecken, die über eine Bohrung im Stößel mit der Außenluft verbunden sind
Dadurch tritt unabhängig vom Strömungsquerschnitt keine Sogwirkung am Steuerventil auf, wodurch Schwankungen des Vakuums zwischen Öffnen und Schließen des Steuerventils wesentlich geringer gehalten werden, als es die Grenzen des Arbeitsbereiches (Differenz zwischen maximal und minimal erlaubten Vakuum) zum Umsetzen empfindlicher, dünnwandiger, ungebrannter keramischer Formlinge erfordern, was eine unkritische Einstellung des Vakuums ermöglicht. Ein weiterer Vorteil ist, daß alle beweglichen Ventilelemente koaxial angeordnet sind, wodurch eine exakte Fertigung und einfache Montage gewährleistet ist. Schließlich bietet die Erfindung die Möglichkeit, beim Anschluß mehrerer Vakuumreduzierventile an einem Vakuumerzeuger mehrere Unterdrücke unabhängig voneinander zu regeln
Zweckmäßigerweise ist das Lufteinlaßventil innerhalb des Ventilgehäuses angeordnet.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung ist die Erfindung im Schnitt dargestellt. Mittels einer Membran 1, die an einem verschiebbaren Stößel 2 ur.d in einem Ventilgehäuse 3 befestigt ist, sind die durch einen Kan jI 4 verbundenen Kammern 5; 6 für das reduzierte Vakuum zur Außenluft abgeschlossen. Auf dem Stößel 2 ist ein Ventilkörper 7 für das Steuerventil und das Lufteinlaßventil verschiebbar angeordnet. Die beiden Dichtflächen 8 des Ventilkörpers 7 bilden zusammen mit den beiden Dichtflächen 9 des Ventilgehäuses 3 die Ventilsitze des Steuerventils. Der Stirnseite des Ventilkörpers 7 liegt die Stirnseite des Lufteinlaßventils 10 gegenüber, welches mit dem Stößel 2 verbunden ist. Von der Stirnseite des Lufteinlaßventils 10 erstrecken sich Kar.äle 11 zu einer Bohrung 12 im Stößel 2, welche mit der Außenluft verbunden ist. Dor Ventilkörper 7 ist über eine Feder 13 am Bund 14 des Stößels 2 abgestützt, während sich zwischen dem freien Ende des tößels 2 und einer Stelleinrichtung 15 eine weitere feder 16 befindet. Der Anschluß 17 der Kammer 18, die sich zwischen den beiden Dichtflächen 9 des Ventilgehäuse!) 3 befindet, ist für das Anschließen eines Vakuumerzeugers vorgesehen. Die Kammer 5 ist über einen Vakuumanschluß 19 mit den zu evakuierenden Räumen z.B. einer nicht dargestellten Saugmanschette verbunden.
Die Wirkungsweise ist nun folgende:
Steigt bei angeschlossenem Vakuumerzeuger das Vakuum in der Kammer 5; 6, so erhöht sich die Kraft, welche die Membran 1 auf den Stößel 2 ausübt, bis sie die Vorspannkraft der Feder 16 erreicht hat. Bei Überwindung der Vorspannkraft der Feder 16 bewegt der Stößel 2 den Ventilkörper 7 so weit, bis die Dichtflächen 8 an den Dichtflächen 9 des Steuerventils anliegen
Fällt das Vakuum in den Kammern 5; 6 ab, so erniedrigt sich die von der Membran 1 auf den Stößel 2 ausgeübte Kraft und das Steuerventil öffnet solange, bis wieder der durch die Stelleinrichtung 15 einge stellte Wert des Vakuums erreicht ist
Wird bei geschlossenem Steuerventil durch die Stelleinrichtung 15 die Kraft de: Feder 16 vermindert, d.h. das Vakuumreduzierventil auf ein niedrigeres Vakuum am Ventilaucgang eingestellt, so verschiebt sich der Stößel 2 in Richtung Stelleinrichtung 15, und dadurch wird das Lufteinlaßventil iO so lange geöffnet, bis sich durch die über die Bohrung 12 und die Kanäle 11 einströmende Luft das Vakuum in den Kammern 5; 6 und damit die von der Membrane 1 auf den Stößel 2 ausgeübte Kraft soweit vermindert, daß das Lufteinlaßventil 10 wieder schließt. Der gleiche Effekt tritt ein, wenn durch geringe Undichtigkeiten zwischen den Dichtflächen 8 und den Dichtflächen 9 das Vakuum in den Kammern 5; 6 nach dem Schließen des Steuerventils weiter ansteigt.
Claims (2)
1. Vakuumreduzierventil, insbesondere für Umsetzer keramischer Taktstraßen mit einer federbelasteten Membran, welche mit einem Steuerventil und einem Lufteinlaßventil verbunden ist, und die Feder für die Membranbelastung mittels Gewindespindel einstellbar ist, dadurch gekannzeichnet, daß auf einem, in einem Ventilgehäuse (3) geführten, mit der Membran (1) verbundenen Stößel (2) der Ventilkörpor (7) des Steuerventils und des Lufteinlaßventils (10) verschiebbar angeordnet ist, an dem sich einerseits das mit dem Stößel (2) verbundene Lufteinlaßventil (10) anschließt und andererseits eine Feder (13) anliegt, die gegen einen Bund (14) des Stößels (2) abgestützt ist, während zwischen dem freien Ende des Stößels (2) und einer Stelleinrichtung (15) e weitere Feder (16) angeordnet ist, und daß das Steuerventil mit zwei Ventilsitzen ausgebildet ist, wobei die beiden Kammern (5; 6) über einen Kanal (4) miteinander verbunden sind und daß sich von der, der Stirnseite des Ventilkörpers (7) gegenüberliegenden Stirnseite des Lufteinlaßventils (10) Kanäle (11) erstrecken, die über eine Bohrung (12) im Stößel (2) mit der Außenluft verbunden sind.
2. Vakuumreduzierventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lufteinlaßventil (10) innerhalb des Ventilgehäuses (3) angeordnet ist.
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Vakuumreduzierventil, insbesondere für Umsetzer für keramische Taktstraßen zum Aufnehmen und Abgeben dünnwandiger, ungebrannter keramischer Formlinge wie beispielsweise Teller, Schalen usw.
Charakteristik der bekannten, technischen Lösungen
Es ist nach DE-OS 2109597 ein Unterdruckregler für Vakuumanltyen bekannt, mit dem das Vakuum zwischen einer Vakuumpumpe und einem Vakuumverbraucher regelbar ist. Eine Membran, die die Ventilkammer nach außen abschließt, betätigt über eine Stange und einen Waagebalken abwechselnd ein Vakuumsteuerventil zur Vakuumpumpenanschlußleitung und ein Lufteinlaßventil. Beide Ventikörper sind als Kugeln ausgebildet.
Zum Einstellen des Vakuums in der Vakuumkammer ist an der Membran eine Zugfeder angebracht, deren Federkraft mittels Gewindestange und Rändelmutter einstellbar ist.
Der Unterdruckregler hat den Nachteil, daß das Öffnen und Schließen des Vakuumsteuerventils bei unterschiedlichen Unterdrücken in der Vakuumkammer erfolgt, was auf die Sogwirkung an der Ventilkugel zum Ventilsitz zurückzuführen ist. Der Druckunterschied beim Schaltvorgang vergrößert sich mit zunehmendem Strömungsquerschnitt des Ventils. Der gleiche Nachteil tritt auch beim Lufteintrittsventil auf, weil die Öffnung des Ventilsitzes so bemessen sein muß, daß der Ventilstößel hindurchgefühlt werden kann. Schließlich ist durch den Waagebalken mit den beiden angelenkten Ventilstößeln keine exakte Führung der beweglichen Ventilelemente gewährleistet. Außerdem ist auch die mittlere Anlenkung des Waagebalkens nicht ausreichend geführt, da sie nur über eine Stange an der Membran befestigt ist. Durch die große Schalthysterese des Unterdruckreglers entstehen am Verbraucher große Vakuumschwankungen, die z. B. bei Umsetzern an keramischen Taktstraßen dazu führen können, daß bei zu hohem Vakuum die empfindlichen, dünnwandigen, ungebrannten keramischen Formlinge beschädigt werden bzw. bei zu niedrigem Vakuum von ihren Formen nicht mehr abgehoben werden, wodurch Störungen im sonst kontinuierlichen Arbeitsprozeß entstehen und erhöhte Kosten durch Ausschuß und Stillstandzeiten anfallen.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein Vakuumreduzierventil vorzuschlagen, welches geeignet ist, das Vak.ium nach einem Vakuumerzeuger zu reduzieren, so daß beim Anschluß mehrerer Ventile mehrere Unterdrücke unabhängig voneinander reduziert werden können, die Unt6rdruckschwankungen an den Ventilausgängen möglichst gering zu halten, um die empfindlichen, dünnwandigen, ungebrannten keramischen Formlinge nicht zu beschädigen, dadurch Störungen im kontinuierlichen Arbeitsprozeß und Ausschuß durch zu hohes oder zu niedriges Vakuum zu vermeiden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Vakuumreduzierventil zu schaffen, bei welchem unabhängig vom Störmungsquerschnitt die Sogwirkung am Steuerventil vermieden wird und dadurch Schwankungen des Vakuums zwischen Öffnen und Schließen des Steuerventils möglichst gering gehalten werden, um eine unkritische Einstellung des Vakuums zu erreichen und dessen bewegliche Ventilelemente alle koaxial zueinander angeordnet sind. ErfindungsgcrpäS wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß auf einem, in einem Ventilgehäuse geführten, mit der Membran
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD31779888A DD274076A1 (de) | 1988-07-11 | 1988-07-11 | Vakuumreduzierventil |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD31779888A DD274076A1 (de) | 1988-07-11 | 1988-07-11 | Vakuumreduzierventil |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD274076A1 true DD274076A1 (de) | 1989-12-06 |
Family
ID=5600857
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD31779888A DD274076A1 (de) | 1988-07-11 | 1988-07-11 | Vakuumreduzierventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD274076A1 (de) |
-
1988
- 1988-07-11 DD DD31779888A patent/DD274076A1/de not_active IP Right Cessation
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