DD274188A1 - Vorrichtung zum ablaengen von bandfoermigen material - Google Patents

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DD274188A1
DD274188A1 DD31823588A DD31823588A DD274188A1 DD 274188 A1 DD274188 A1 DD 274188A1 DD 31823588 A DD31823588 A DD 31823588A DD 31823588 A DD31823588 A DD 31823588A DD 274188 A1 DD274188 A1 DD 274188A1
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DD
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transport roller
band
sleeve
arm
drive
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DD31823588A
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Inventor
August Baumann
Michael Fehse
Gerhard Grothe
Manfred Schwarz
Wolfgang Treue
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Bauelemente Faserbaustoffe Veb
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ablaengen von bandfoermigem Material, vorzugsweise von Umreifungsbaendern aus Bandstahl oder Kunstfasern. Die Erfindung ist generell ueberall dort einsetzbar, wo bandfoermige, von einer Haspel ablaufende Endlosmaterialien unterschiedlichster Art in Einzelabschnitte abgetrennt werden muessen. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass der fuer den Transport des bandfoermigen Endlosmaterials benoetigte Elektroantrieb genutzt wird zur Betaetigung der in unmittelbarer Folge angeordneten Schneideinrichtung. Dies geschieht dadurch, dass nach Vollendung einer der gewuenschten Abtrennlaenge entsprechenden Anzahl von Umdrehungen der Transportrolle ein Elektromagnet anspricht, welcher eine auf der Antriebsachse angeordnete Huelse in der Weise axial verschiebt, dass durch einen Nocken ein mittig gelagerter Hebel bewegt wird, der seinerseits das obere Messer der Schneideinrichtung bewegt.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung wird angewendet vorrangig zum Schneiden von Umraifungsbändern aus Bandstahl oder Kunstfasern, ist jedoch generell überall dort einsetzbar, wo bandförmige, von einer Haspel ablaufende Endlos-Materialien unterschiedlichster Art in Einzelabschnitte abgetrennt werden müssen.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es sind Trennvorrichtungen bekannt, bei denen Bandlängen über Zählvorrichtijngen abgewickelt werden. Bei derartigen Vorrichtungen wird zum Abwickeln und Schneiden jeweils ein gesonderter Antrieb benötigt. So ist es beispielsweise üblich, die im Prinzip rechtwinklig zur Schnittkante des Bandstahles verlaufende Messerbewegung durch einen pneumatischen Arbeitszylindei zu erzeugen, während ein meist durch einen Elektromotor getriebenes Rollenpaar, zwischen dem das zu trennende Band läuft, dessen Vorschub bewirkt.
Mit Einleitung des Schneidvorganges wird der Antrieb der Vorschubeinrichtung für das Band unterbrochen, bevor das Messer das Ban'J trennt, ohne daß dasselbe dabei ausknickt.
Nachteilig bei dieser technischen Lösung ist erstens die Notwendigkeit eines weiteren Antriebes, wodurch die Trennvorrichtung insgesamt vergrößert wird, zweitens das Erfordernis des Vorhandenseins von Druckluft, wodurch die Trennvorrichtung nich*.
oasunabhängig einsetzbar ist sowie drittens die geringe Effektivität infolge des ständigen Unterbrechens des Vorschubes beim Trennen des Pandes.
Weiterhin sind Vorrichtungen bekamt, die zum Tiennen des Bandes ein im Zeitraum des stattfindenden Trennvorganges mit dem Band mitlaufendes Messer aufweisen, so daß kein Stillstand des Bandes erforderlich wird.
Aber auch derartige Techniken haben den Nachteil, daß zwei Antriebe erforderlich sind und die Trennvorrichtung als solche m?chanisch relativ aufwendig und kompliziert ist.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist eine Vorrichtung, die das Schneiden von bandförmigem Matenal einer definierten, vorgewählten Länge ermöglicht. Dabei soll die Vorrichtung nur eine geringe Baugröße aufweisen unri somit ohne größeren Aufwand transportabel
Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, daß die Trennvorrichtung eins hohe Produktivität und einen unkomplizierten Aufbau aufweist.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, den bisher erforderlichen gewichtssteigend wirkenden mechanischen Aufwand einer Trennvorrichtung dadurch zu minimieten, daß sowohl der Bandtransport «Is auch die Messerbevvegung durch ein und denselben Antrieb gespeist werden.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß mit dem Wellenstumpf eines Antriebsmotors eine Transportrolle fest verbunden ist. Auf dieser Transportrolle stützt sich eine an dem einen Ende einer in Transportrichtung weisenden Wippe drehbar gelagerte Druckrolle ab.
Die Transportrolle ihrerseits ist mit einer über die Stirnseite derselben gestülpten bis weit über die Mitte der Transportrolle übergreifende Hülse in der Weise versehen, daß an der inneren, dem Antrieb entgegengesetzten Stirnseite der Hülse sich eine axial gegen dan Antriebswellenstumpf wirkende Druckfeder abstützt.
Eine mit der Transportrolle fest verbundene, in axialer Richtung eingebrachte Paßfeder, die m'.t ihrem aus dem Mantel der Transportrolle herausragenden Töil in eine den Hülsenmantel durchstoßende, im Vergleich zur Paßfeder mindestens doppelte Länge aufweisende Längsnut eingreift, gestattet einerseits eine axiale Bewegung der Hülse auf dem vorderen Abschnitt der Transportrolle, soweit die Länge der Nut dies zuläßt, verhindert aber anderseits ein axialer \ srdrehen beider Teile gegeneinander.
Auf der Nut gegenüberliegenden Seite is( die Hülse des weiteren mit einem ebenfalls längs verlai fenden Durchbruch in dor Weise versehen, daß eine längliche RcIIe mit ihrem äußeren Durchmesser linienförmig di.n Außendurchmesser der in die Hülse ragenden Transportrolle berührend, den Durchbruch mit geringem Spiel ausfüllt, während sie mittels eines bürelförmioen Bleches im Durchbruch gahalien wird.
Am anderen Ende der Wippe befindet sicti stirnseitig eine waagerechte, sich über die gesamte Breite erstreckende, nut'.örrnige Aussparung, in welche der Gleitstein eines mit demselben verbundenen, oberen, sich vertikal bewegenden Messers eingreift. Die Wirkungsweise der erfindungsgomäßen Trennvorrichtung ist der Art, daß nach einer exakt definierten Anzahl von Umdrehungen der Transportrolle, die sich ergibt aus der gewünschten Länge des transportierten abzutrennenden Bandmateria/s, ein in axialer Richtung vor der Hülse angeordneter Elektromagnet einen Impuls erhält, wodurch ein ,nit dem Magneten verbundener Stößel die sich drehende Hülse einschließlich der in deren Wandung eingelegten Rolle SO weit axial verschiebt, daß die zylindrische, aus dem Mantel der Hülse herausragende Rolle, die Wippe in der Weise in eine Nickbewegung versetzt, daß die kreisförmige Bewegung der Wippe über den Gleitstein in eine geradlinige Schneidbewegung des mit ihr verbundenen Messers umgewandelt und somit das bandförmige Material abgetrennt wird.
Unmittelbar nach erfolgtem Abtrennen wird die Wippe sodann mittels einer starken, nutseitig befestigten Zugfeder wieder in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt, so daß die in der Wippe gelagerte Druckrolle durch Andrücken an die Transportrolle den Weitertransport des bandförmigen Materials gewährleistet.
Ausführungsbeispiel
Dis Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden. Dabei ist dargestellt in:
Fig. 1: die Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Schneidfunktion Fig. 2: Schnittdarstellung in der Ebene der Antriebswelle in Transportfunktion Fig. 3: Schnittdarstellung in der Ebene der Antriebswelle in Schneidfunktion
Das von einer Haspel ablaufende bandförmige Material 7 wird über eine Führung 13 einer Transportrolle 1 zugeführt, welche mittels Paßfeder 22 und Schraube 18 fest mit dem Wellenstumpf 14 des Antriebes verbunden ist. Nach Vollendung einer der vorgesehenen abzutrennenden Länge des bandförmigen Materials 7 entsprechenden Anzahl von Umdrehungen der Transportrolle 1 wird, ausgelöst durch einen Annäherungsinitiator 12, über einen mit einem Elektromagneten verbundenen Stößel die Kugel 8 axial zum Anirieb hin verschoben. Dabei schiebt sich die Hülse 2, geführt durch eine auf der Transportrolle I befestigte, in der Längsnut 17 gleitende Paßfeder 16, während sie dabei die zwischen der den Wellenstumpf 14 abschließenden Scheibe 23 und der stirnseitigen Wandung 24 der Hülse 2 liegende Feder 15 zusammendrückt, teilweise über die Transportrolle 1. Zusammen mit der Hülse 2 gerät dabei die als Nocken wirkende Rolle 3, gehalten durch ein bügeiförmiges Blech 4, unter den vorderen Arm 25 der mittig auf einem Bolzt > 19 gelagerten Wippe 6. Dadurch wird die Wippe 6 samt der an dar Transportrolle 1 anliegenden Druckrolle 5 auf dieser Seite angehoben, während der dem Bolzen 19 gegenüberliegende mit einer nutförmigen Aussparung 21 versehene Arm 26 der Wippe 6 sich absenkt und dabei den Gleitstein 20 mitnimmt, was ein Herunterdrücken des oberen Messers 9, gegen das untere Messer 10 und somit ein Abtrennen des bandförmigen Materials 7 zur Folge hat. Indem die Feder 15 die Hülse 2 zusammen mit der Rolle 3 wieder in ihre Ausgangsstellung zuruckdrückt, wird die Wippe 6 mittsls einer Zugfeder 11 wieder in ihre ursprüngliche Lage gebracht.

Claims (1)

  1. Vorrichtung zum Ablängen von bandförmigem Material, vorzugsweise rür von einer Haspel ablaufendem Endlosband, bei der die Schneidbewegung des Messers von der Drehbewegung des Transportrollenantriebes abgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf eine mit dem Antriebswellenstumpf (14) fest verbundene Transportrolle (1) eine stirnseitig geschlossene Hülse (2), beide miteinander gekoppelt durch eine in einer Nut (17) gleitenden Paßfeder (16), etwa bis zur halben Länge der Transportrolle (1) übergreift, wobei in die zylindrische Wandung der Hülse axial eine die Längsbewegung der Hülse mit vollziehende, mit ihrer Achse in etwa in Höhe der Wandmitte angeordneten Rolle (3) eingelassen ist, die sich in Richtung der Antriebsachse auf dem Durchmesser der Transportrolle (1) außerhalb des Bereiches des bandförmigen Materials (7) in einer linienförmigen Berührung abstützt und die mit ihrer gegenüberliegenden Mantelllinie unter den Arm (25) eines etwa mittig gelagerten Hebels (G) greift, wobei der diesem Arm (25) gegenüberliegende Arm (26) mit einem Messer (9) verbunden ist.
    Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
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