DD274759A3 - Kontaktiereinrichtung - Google Patents

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DD274759A3
DD274759A3 DD30773287A DD30773287A DD274759A3 DD 274759 A3 DD274759 A3 DD 274759A3 DD 30773287 A DD30773287 A DD 30773287A DD 30773287 A DD30773287 A DD 30773287A DD 274759 A3 DD274759 A3 DD 274759A3
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DD
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DD30773287A
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Eberhard Reichelt
Holger Koelling
Werner Fassbender
Original Assignee
Robotron Elektronik
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Abstract

Kontaktiereinrichtung zur Kontaktierung von in Leiterplatten eingeloeteten, vielpoligen, integrierten Schaltkreisbauelementen in Keramischen- oder Plastgehaeusen. Die Kontaktiereinrichtung besteht aus den Funktionsgruppen Traegerbaugruppen mit teleskopartigen Fuehrungen und Halteklemmen sowie Kontakttraeger, die im Zusammenwirken ein kraftarmes, leicht justierbares Aufsetzen der Kontaktiereinrichtung auf einem Pruefling ermoeglichen. Nach dem Aufsetzen wird durch Verdrehen eines Exzenters eine Kraft auf den Kontaktetraeger ausgeuebt, wodurch derselbe auf den teleskopartigen Fuehrungen auf den Pruefling zu bewegt und der Kontaktdruck der Kontaktnadeln auf den Pius des Prueflings bewirkt wird. Die Selbsthaltung der Kontaktiereinrichtung wird mittels Krallen, die unter einen Pruefling fassen und mit denselben zusammenwirkenden teleskopartigen Fuehrungen, die auf den Pruefling aufsetzen, erreicht. Fig. 1

Description

Die Kontaktiereinrichtung besteht aus einem quaderförmigen Trägerkörper, an dessen Stirnseiten verschwenkbare Halteklemmen angeordnet sind, der eine Aussparung aufweist, in der ein Exzenter angeordnet ist, mindestens zwei veleskopartigen Führungen, die ihrerseits bestehen aus Stiften, die in Nähe der Stirnseiten fest im Trägerkörper eingelassen sind, Buchsen, die auf diesen Stiften leichtgängig angeordnet sind und Bohrungen, die in einem quaderiörmigen Kontakteträger angeordnet sind. Der Kontakteträger trägt an seinen Stirnseiten Nocken zur Begrenzung seiner Verschiebebewegung. Dieselben ragen in fensterartige Durchbrüche in den Armen der Halteklemmen. Auf den Stiften befinden sich Druckfedern, mit denen die Buchsen gegen den Trägerkörper abgestützt sind. Mit ihrem unteren Ende stehen die Buchsen auf einem Prüfling und drücken diesen gegen die Krauen der Halteklemmen.
Die Beschreibung der Wirkungsweise der Einrichtung wird zweckmäßigerweise mit einem Ausführungsbeispiel verknüpft und anhand von zwei Figuren dcrgestellt.
AusfuhrungsbeUptol Es zeigen:
Fig. 1: dio erfindungsgemäße Einrichtung in Vorderansicht, Fig. 2: dio erfindungsgemäße Einrichtung in Seitenansicht.
Die dargestellte Kontaktiereinrichtung besteht aus zwei Baugruppen. Die erste Baugruppe ist aus dem quaderförmigen, entsprechend der Anschlüsse des zu prüfenden Prüflings mit federnden Adapternadeln 3 bestückten Kontakteträger 1, einem darunter befindlichen Überwurf 2, der ein Herausrutschen der Adapternadeln 3 verhindern soll, einem darüber befindlichen justierbaren Druckstück 4 für den direkten Angriff des Exzenters 9 sowie zwei leichtgängigen Buchsen 6 an den Stirnseiten des Kontakteträgers 1 zusammengesetzt. Die zweite Baugruppe wird von einem quaderförmigen Trägerkörper 7, den darin befestigten Stiften 8, dem in einer Aussparung angeordneten und in Schenkeln gelagerten Exzenter 9 mit Spannhebel 10 und den an den Stirnseiten schwenkbaren Halteklemmen 11 gebildet, wobei diese von zwei Druckfedern 12 vorgespannt werden
Beide Baugruppen werden verbunden, indem die freien Enden der Stifte 8 unter Beifügung zweier Druckfedern 14 in die Bohrungen 13 in den Buchsen 6 eingeführt werden und beide Baugruppen gegen die Kraft der Druckfedern 14 aufeinander zu verschoben werden, bis die stirnseitigen Nocken 5 des Kontakteträgers 1 in die dafür vorgesehenen Durchbrüche der Halteklemmen 11 einrasten und deren abgekantete Krallen 11a von den Druckfedern 12 an die abgeflachten unteren Enden der Buchsen 6 gedruckt werden. Mit dem Zusammenfügen der Baugruppen sind gleichzeitig auch die teleskopartigen Führungen hergestellt.
In der Anwendung wird die Kontaktiereinrichtung von oben auf einen Prüfling 16 aufgesetzt, so daß der Justagefinger 15 an einer der beiden Buchsen 6, die auf den Körper des Prüflings 16 drücken, zwischen den Schultern des ersten und zweiten Bauelementeanschlußpaares zu liegen kommt und die Positionierung in Längsrichtung übernimmt. Die seitliche Positionierung übernehmen die angespitzten Adapternadeln 3, indem sie seitlich am Körper des Prüflings 16 vorbeigleiten. Durch leichten Druck von oben gegen den zu prüfenden Prüfling 16 verschieben sich die beiden Baugruppen weiter zueinander und beaufschlagen die Druckfedern 14 mit einer Kraft. Gleichzeitig gleiten die am Trägerkörper 7 verschwenkbaren Halteklemmen 11 mit ihren Krallen 11a selbständig über dio abgeflachten Enden der Buchsen 6 nach unten bis über die Stirnflächen des Prüflings 16 und rasten auf dessen Unterkante ein.
Indem die Krallen 11a der Halteklemmen 11 von unten und die von der Druckkraft der Federn 14 beaufschlagten Buchsen 6 von oben den Prüfling 16, einklemmen, hält sich die erfindungsgemäße Kontktiereinrichtung sicher auf dem Prüfling 16 und die Adapternadelspitzen 3 berühren gerade die Schultern der Anschlußstifte des Prüflings 16.
Der Exzenter 9 in der Aussparung des Trägerkörpers 7 angeordnet, wird nun durch eine 180°-Drehung des Spannhebels 10 betätigt und vollzieht einen Arbeitsweg, der durch entsprechende Anschläge im Druckstück4 und im Trägerkörper 7 begrenzt ist. Bei Betätigung des Spannhebels 10 beginnt der Exzenter 9 das Druckstück 4 und damit den Kontakteträger 1 nach unten in Richtung auf den Prüfling 16zu schieben, so daß die Federn der auf dessen Anschlußstiften ruhenden Adapternadeln 3 gespannt werden und so den gewünschten Kontaktierdruck gewährleisten. Dabei gleitet der Kontakteträger 1 auf den Buchsen 6
Nach vollzogenem Prüfvorgang werden durch Rückführung des Exzenters 9 in die Ausgangsstellung dio Federn der Adapternadeln 3 entspannt. Durch Druck auf den oberen Teil der Halteklemmen 11 wird die Salbsthaltung der Kontaktiereinrichtung auf dem Prüfling 16 aufgehoben und damit die Verbindung mit selbigem gelöst. Die Kontaktiereinrichtong nimmt ihre Ausgangsstellung wieder ein.

Claims (1)

  1. Kontaktiereinrichturvj zum Prüfen von vielpoligen elektronischen Schaltkreisbauelementen in keramischen Gehäuoen, bestehend aus einem quaderförmigen Trägerkörper, einer Klemmenhalterung, einem walzenartigen Exzenter, einem Kontakteträger mit auf die Anschlußstifte von Prüflingen aufsetzbaren Kontaktnadeln, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakteträger (1) verschiebbar auf mindestens zwei teleskopartigen Führungen (17) angeordnet ist, daß Halteklemmen (11) so angeordnet sind, daß sich im aufgesetzten Zustand der Kontaktiereinrichtung ein Gehäuse eines Prüflings (16) zwischen den unteren Enden der Führungen (17) und Krallen (11 a) der Halteklemmen (11) fest eingespannt ist, daß jede Führung (17) aus einem im Trägerkörper (7) fest angeordneten Stift (8), einer diesen Stift (8) leichtgängig aufnehmenden Buchse (6) und einer diese Buchse (6) aufnehmenden Bohrung (13) im Kontakteträger (1) besteht und daß jede Buchse (6) federnd am Trägerkörper (7) abgestützt ist, daß am Kontakteträger (1) Nocken (5) und in den Halteklemmen (11) Durchbrüche (18) angeordnet sind und daß diese Durchbrüche (18) den Nocken (5) zur Begrenzung des Verschiebeweges zugeordnet sind.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kontaktiereinrichtung und wird bei der Prüfung von bestückten Leiterplatten (BLP) und elektronischen Baugruppen auf ihre elektrischen Parameter in Verbindung mit modernen Prüfgeräten durch Kontaktierung von eingelöteten mehrreihigen integrierten Schaltkreisbauelementen mit unterschiedlicher Anschlußanzahl eingesetzt.
    Charakteristik des bekannten Standes der Technik
    Es sind zwei grundsätzlich verschiedene Wirkprinzipien für die Kontaktierung von integrierten Schaltkreisbauelementen für die unterschiedlichsten Bedingungen bekannt. Zum ersten erfolgt die Kontaktierung seitlich an den Anschlußstiften der Bauelemente, im allgemeinen durch federnde Kontaktfahnen doer Kontaktierbacken. Derartige Vorrichtungen sind in DD 149707 und DD 211035 sowie In DE 2126735 beschrieben. Diese Kontaktierart steht aber meist im Widerspruch zur ständig höher werdenden Packungsdichte der Bauelemente auf den Leiterplatten, ist ungeeignet für auf Fassungen bestückte Bauelemente und bietet, insbesondere bei von Flußmittel oder Schutzlackresten verschmutzten Anschlüssen, keinen sicheren elektrischen Kontakt mit entsprechend geringem Übergangswiderstand.
    In DE 2117844 wird eine Kontaktinrungsanordnung für eingebaute IC-Bausteine vorgeschlagen, in der ein quaderförmiger Kunststoff körper vorgesehen ist, innerhalb dessen Längsseiten entsprechend der Anzahl der Anschlußstifte des Bausteins senkrechte Öffnungen verlaufen, in die unten in axialer Richtung auf Federn gelagerte und nach außen zugespitzte Kontaktstifte eingelassen sind, die elektrisch nach außen durch Kabel verbunden sind. Außerdem befinden sich an den Stirnseiten des quaderförmigen Körpers schwenkbare Bügel, die nach dem Aufstoßen der Kontaktspitze auf die Anschlußstifte des IC-Bausteins unter diesen geklemmt werden und damit dia Kontaktiervorrichtung auf dem Baustein positionieren. Diese Lösung ist jedoch nur für Bausteine mit einer geringen Anzahl von Kontakten im praktischen Einsatz anwendbar, da beim Aufsetzvorgang auf einen eingelöteten Baustein die gesamte Andruckkraft der federnden Kontaktspitze von Hand, bei Beachtung der Positionierung und der gleichzeitigen Spreizung der schwenkbaren Bügel, aufgebracht werden muß. Wird die Andruckkraft der einzelnen Federelemente herabgesetzt, ist die Kontaktiersicherheit gefährdet. Aber gerade die vielpoligen Bauelemente gewinnen ständig an Bedeutung, und deren meßtechnische Darstellung im Prüfprozeß wird immer notwendiger.
    Ziel der Erfindung
    Es ist das Ziel der Erfindung, eine vom Aufbau her universell einsetzbare, einfach zu handhabende und mit edelmetallfreien Kontaktelementen ausgestattete Kontaktiereinrichtungfür mehrreihige elektronische Bauelemente, insbesondere für vielpolige integrierte Schaltkreise in Keramischen- oder Plastgehäusen, die auf bestückten Leiterplatten angeordnet sind, für Prüfzwecke mit minimalem Platzbedarf zu schaffen.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine auf Gehäuson von integrierten Schaltkreisen kraftarm aufsetzbare, während des Aufsetzvorganges zu den Bauelementeanschlüssen leicht justierbare, auf den Gehäusen zeitlich unbegrenzt selbsthaltende, elektrisch und mechanisch zuverlässige und mit geringem Kraftaufwand betätigbare Kontaktiereinrichtung zu schaffen. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst, indem ein Kontakteträger auf mindestens zwei teleskopartigen Führungen bewegbar angeordnet ist, diesen teleskopartigen Führungen mindestens zwei verschwenkbare Halteklemmen zugeordnet sind und eine Andruckkraft von einem über dem Kontakteträger angeordneten Exzenter erzeugbar ist.
DD30773287A 1987-10-08 1987-10-08 Kontaktiereinrichtung DD274759A3 (de)

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DD30773287A DD274759A3 (de) 1987-10-08 1987-10-08 Kontaktiereinrichtung

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DD274759A3 true DD274759A3 (de) 1990-01-03

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