DD274868A1 - Anordnung zur entwaesserung von waagerechten heissdampfleitungen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Entwaesserung von waagerechten Heissdampfleitungen mittels einer aus der Heissdampfleitung nach unten herausgefuehrten Entwaesserungsleitung. Der Austrag von Kondensat aus der Kondensatvorlage der Entwaesserungsleitung auf die Rohrwandungen der Heissdampfleitung wird dadurch unterbunden, dass der Ausschnitt fuer die Entwaesserungsleitung in der Heissdampfleitung mindestens doppelt so gross gehalten ist wie der Durchmesser der Entwaesserungsleitung, auf den Ausschnitt ein Topfstutzen mit einem flachen oder halbkugelfoermigen Boden und einer mittigen Bohrung fest aufgesetzt ist, die Entwaesserungsleitung durch den Boden hindurch bis in den mittleren Dampfstrom in der Heissdampfleitung gefuehrt ist, unmittelbar oberhalb des Bodens mehrere Ablaufoeffnungen in die Entwaesserungsleitung eingebracht und zwischen dem Topfstutzen und der Entwaesserungsleitung mehrere, mit Durchlaufoeffnungen versehene Einbauten, z. B. Trennbleche, waagerecht angeordnet sind, wobei die Durchlaufoeffnungen der einzelnen Trennbleche zueinander versetzt sind. Figur
Description
mehrere Ablauföffnungen in die Entwässerungsleitung eingebracht und zwischen dem Topfstutzen und der Entwässerungsleitung mehrere, mit Durchlauföffnungen versehene Einbauten, z.B. Trennbleche waagerecht angeordnet sind, wobei die Durchlauföffnungen der einzelnen Trennbleche zueinander versetzt sind.
Die Erfinduni soll nachstehend an einem Ausführungsboisplel näher erläutert werden. Die zugehörige Zeichnung zeigt die Einbindun ^ Entwässerungsleitung in die Heißdampfleitung.
DerAuss* ..itt 7 für die Entwässerungsleitung 2 in dor Heißdampfleitung 1 ist mindestens doppelt si groß gehalten wie der Durchmesser der Entwässerungsleitung 2 selbst. Auf ciesen Ausschnitt 7 ist ein Topfstutzen 3 mit flar hem oder halbkugelförmigem Boden 4 und einer mittigen Bohrur ι fest aufgesetzt. Durch die Bohrung Im Boden 4 hindurch ist die Entwässerungsleitung 2 bis in den mittleren Dampfstrom 9 in dsr Helßdampfleitung 1 geführt und am Boden 4 befestigt. Bei Hochdruckleitungen ist ein halbkugelförmiger Boden 4 aus Fostigkeitsgründen einem ebenen oder flachen Boden 4 vorzuziehen. Unmittelbar oberhalb des Bodens 4 sind mehrere Ablauföffnungen β in die Entwässerungsleitung 2 eingebracht. Zwischen dem Topfstutzen 3 und der Entwässorungsleitung 2 sind mehrere, mit Durchlauföffnungen 8 versehene Trennbleche S waagerecht angeordnet, wobei die Durchlauföffnungen 8 der einzelnen Trennbleche 5 zueinander versetzt sind. Durch diese Anordnung kann das sich in der Heißdampfleitung 1 bildende Kondensat vollständig über den Ausschnitt 7, die Durchlauföffnungen 8 und die Ablauföffr ungen β in die Entwässerungsleitung 2 ablaufen und sich dort als Kondensatvorlage ansammeln. Die Länge des Topfstutzens 3 muß so bemessen sein, daß eine l'ondensatbildung im Topfstutzen 3 während des stationären Betriebes ausgeschlossen wird. Wird nun bei Druckabsenkunge'i Kaltes bzw. unterkühltes Kondensat aus der Kondensatvorlage mitgerissen, gelangt es über die senkrechte Entwässer'jngsleitung 2 bis in den mittleren Dampfstrom 9 in der Heißdampfleitung 1 und wird von diesem mitgerissen. Die innere Roluoberfläche der Heißdampfleitung 1 wird nicht mehr thermischen Beicstungen ausgesetzt, da das Kondensat den Weg des geringsten Widerstandes über die Entwässerungsleitung 2 und nicht über die Ablauföffnungen 6, die Durclilauföffnungen 8 und den Ausschnitt 7 in die Heißdampfleitung 1 geht.
Claims (1)
- Anordnung zur Entwässerung von waagerechten Heißdampfleitungen mittels einer aus der Heißdampfleitung nach unten herausgeführten Entwässerungsleitung, dadurch gekennzeichnet, daß dor Ausschnitt (7) für die Entwässerungsleitung (2) in der Heißdampfleitung (1) mindestens doppelt so groß gehalten ist wie der Durchmesser der Entwässerungsleitung (2), auf den Ausschnitt (7) ein Topfstutzen (3) mit einem flachen oder halbkugelförmigen Boden (4) und einer mittigen Bohrung fest aufgesetzt ist, die Entwässerungsleitung (2) durch den Boden (4) hindurch bis in den mittleren Dampfstrom (9) in der Heißdampfleitung (1) geführt ist, unmittelbar oberhalb des Bodens (4) mehrere Ablauföffnungen (6) in die Entwässerungsleitung (2) eingebracht und zwischen dem Topfstulzen (3) und der Entwässerungsleitung (2) mehrere, mit Durchlauföffnungen (8) versehene Einbauten, z. B. Trennbleche (5) waagerecht angeordnet sind, wobei die Durchlauföffnungen (8) der einzelnen Trennbleche (5) zueinander versetzt sind.Hierzu 1 Seite ZeichnungAnwendungsgebiet der ErfindungDie Erfindung betrifft eine Anordnung zur Entwässerung von waagerechten Heißdampfleitungen mittels einer aus der Heißdampfleitung nach unten herausgeführten Entwässerungsleitung.Charakteristik des bekannten Standes der TechnikEntwässerungen an Heißdampfleitungen haben die Aufgabe, das während der Anfahr- und Anwfirmphase anfallende Wasser bzw. Kondensat bis zur Ausbildung der Dampfphase abzuführen. Die konstruktive Gestaltung der Entwässerungen ist im allgemeinen so, daß an fixierten Tiefpunkten der Heißdampfleitungen auf die Rohrunterseite nach vorheriger Einbringung einer Bot ung oder eines kreisförmigen Ausschnittes ein Stutzen aufgesetzt wird, der mit der sich anschließenden Entwässerungsleitung und dem Grundrohr der Heißdampfleitung direkt verschweißt wird. Die Entwässerungsleitung .<ird im Regelfall auf ein Entspannungsgefäß geführt und ist mit einer oder mehreren Absperrarmaturen versehen, v/obei die örtliche Anordnung der Absperrarmaturen durch solche Aspekte, wie Gewährleistung der Bedienbarkeit und Sicherung der Reparaturfreundlichkeit bestimmt wird. In den Entwässerungsleitungen kommt es bereits nach kurzer Entfernung von der Heißdampfleitung aufgrund der fehlenden Beströrnung während des stationären Betriebs in Verbindung mit der sich meist erst im Abstand von einigen Metern von der Heißdam^. eitung angeordneten ersten Absperrarmatur (wird nach Beendigung des Anwärmprozesses geschlossen) zur Ausbildung einer Kondensatvorla 73, die zu Beginn Sättigungstemperatur besitzt und naci unten stark abkühlt. Bei Abfall des Dampfdruckes in der Heißdampfieitung im Zusammenhang mit instationären Betriebsvorgängen kommt es zur Teilverdampfung der Kondensatvorlage. Geht der Druckabiall sehr schnell vonstatten und ist dabei mit großen Druckänderungsges^hwindigkeiten verbunden, so wird während des Verdamp'ungsprozesses kaltes bzw. unterkühltes Kondensat aus der Kondensatvorlage mitgerissen und auf die heiße Rohrwandung der Heißdampfleitung im Bereich der Einbindestelle geführt.Durch wiederholten Eintrag von Wasser bzw. Kondensat und die damit einhergehende Abschreckwirkung des Wassers auf die heiße Oberfläche des Werkstoffes kommt es zur Thermoschoukrißschäden, die sich in netzartigen Rißfeldern auf der inneren Rohroberfläche sowie radial um die Einbindeöffnung verlaufenden Rissen äußern. Diese C chäden finden in allen Fällen, trotz frühzeitiger Ortung durch Ultraschall oder andore Prüfverfahren mit anschließender Beseitigung der Rißfehler durch Ausschleifen über kurz oder lang zum Bauteilwechsel, da die eigentliche Schadensursache nicht beseitigt wird. Eine bekannte Maßnahme, dieser Schadensursache entgegenzutreten, besteht darin, die erste Absperrarmatur in unmittelbarer Nähe der Einbindestelle anzuordnen. Diese Maßnahme ist in den seltensten Fällen realisierbar, da alle anderen Funktionen wie Bedienbarkeit und Reparaturmöglichkeit, stark eingeschränkt sind.Ziel der ErfindungZiel der Erfindu ig ist es, Thcrmoschockrißschäden an Heißdampfleitungen im Bereich der Einbindung der Entwässerungsbitungen zu verhindern.Darlegung des Wesen der ErfindunrDer Erfindung liegt die Aufgabe zugrum'a, den Austrag von Kondensat aus der Kondensatvorlage der Rntwässerungsleitung auf die Rohrwandung der Heißdampfleitun'j zu unterbinden.Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der Ausschnitt für die Entwässerungsleitung in der Heißdampfleitung mindestens doppelt so groß gehalten i.'.t wie der Durchmesser der Entwässerungsleitung, auf den Ausschnitt ein Topfstutzen mit einem flachen oder halbkugelförmigen Boden und einer mittigen Bohrung fest aufgesetzt ist, die Entwässerungsleitung durch den Boden hindurch bis in den mittleren Dampfstrom in der Heißdampfleitung geführt ist, unmittelbar oberhalb des Bodens
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD31894788A DD274868A1 (de) | 1988-08-15 | 1988-08-15 | Anordnung zur entwaesserung von waagerechten heissdampfleitungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DD31894788A DD274868A1 (de) | 1988-08-15 | 1988-08-15 | Anordnung zur entwaesserung von waagerechten heissdampfleitungen |
Publications (1)
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| DD274868A1 true DD274868A1 (de) | 1990-01-03 |
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ID=5601754
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| DD31894788A DD274868A1 (de) | 1988-08-15 | 1988-08-15 | Anordnung zur entwaesserung von waagerechten heissdampfleitungen |
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|---|---|
| DD (1) | DD274868A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102021214236A1 (de) | 2021-12-13 | 2023-06-15 | Ekpo Fuel Cell Technologies Gmbh | Flüssigkeitsabscheider |
-
1988
- 1988-08-15 DD DD31894788A patent/DD274868A1/de not_active IP Right Cessation
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