DD274868A1 - Anordnung zur entwaesserung von waagerechten heissdampfleitungen - Google Patents

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DD274868A1
DD274868A1 DD31894788A DD31894788A DD274868A1 DD 274868 A1 DD274868 A1 DD 274868A1 DD 31894788 A DD31894788 A DD 31894788A DD 31894788 A DD31894788 A DD 31894788A DD 274868 A1 DD274868 A1 DD 274868A1
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DD
German Democratic Republic
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hot steam
line
drainage
condensate
steam line
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Application number
DD31894788A
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Inventor
Peter Sommerfeldt
Original Assignee
Boxberg Kraftwerk Veb
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Entwaesserung von waagerechten Heissdampfleitungen mittels einer aus der Heissdampfleitung nach unten herausgefuehrten Entwaesserungsleitung. Der Austrag von Kondensat aus der Kondensatvorlage der Entwaesserungsleitung auf die Rohrwandungen der Heissdampfleitung wird dadurch unterbunden, dass der Ausschnitt fuer die Entwaesserungsleitung in der Heissdampfleitung mindestens doppelt so gross gehalten ist wie der Durchmesser der Entwaesserungsleitung, auf den Ausschnitt ein Topfstutzen mit einem flachen oder halbkugelfoermigen Boden und einer mittigen Bohrung fest aufgesetzt ist, die Entwaesserungsleitung durch den Boden hindurch bis in den mittleren Dampfstrom in der Heissdampfleitung gefuehrt ist, unmittelbar oberhalb des Bodens mehrere Ablaufoeffnungen in die Entwaesserungsleitung eingebracht und zwischen dem Topfstutzen und der Entwaesserungsleitung mehrere, mit Durchlaufoeffnungen versehene Einbauten, z. B. Trennbleche, waagerecht angeordnet sind, wobei die Durchlaufoeffnungen der einzelnen Trennbleche zueinander versetzt sind. Figur

Description

mehrere Ablauföffnungen in die Entwässerungsleitung eingebracht und zwischen dem Topfstutzen und der Entwässerungsleitung mehrere, mit Durchlauföffnungen versehene Einbauten, z.B. Trennbleche waagerecht angeordnet sind, wobei die Durchlauföffnungen der einzelnen Trennbleche zueinander versetzt sind.
AutfOhrungsbelsplel
Die Erfinduni soll nachstehend an einem Ausführungsboisplel näher erläutert werden. Die zugehörige Zeichnung zeigt die Einbindun ^ Entwässerungsleitung in die Heißdampfleitung.
DerAuss* ..itt 7 für die Entwässerungsleitung 2 in dor Heißdampfleitung 1 ist mindestens doppelt si groß gehalten wie der Durchmesser der Entwässerungsleitung 2 selbst. Auf ciesen Ausschnitt 7 ist ein Topfstutzen 3 mit flar hem oder halbkugelförmigem Boden 4 und einer mittigen Bohrur ι fest aufgesetzt. Durch die Bohrung Im Boden 4 hindurch ist die Entwässerungsleitung 2 bis in den mittleren Dampfstrom 9 in dsr Helßdampfleitung 1 geführt und am Boden 4 befestigt. Bei Hochdruckleitungen ist ein halbkugelförmiger Boden 4 aus Fostigkeitsgründen einem ebenen oder flachen Boden 4 vorzuziehen. Unmittelbar oberhalb des Bodens 4 sind mehrere Ablauföffnungen β in die Entwässerungsleitung 2 eingebracht. Zwischen dem Topfstutzen 3 und der Entwässorungsleitung 2 sind mehrere, mit Durchlauföffnungen 8 versehene Trennbleche S waagerecht angeordnet, wobei die Durchlauföffnungen 8 der einzelnen Trennbleche 5 zueinander versetzt sind. Durch diese Anordnung kann das sich in der Heißdampfleitung 1 bildende Kondensat vollständig über den Ausschnitt 7, die Durchlauföffnungen 8 und die Ablauföffr ungen β in die Entwässerungsleitung 2 ablaufen und sich dort als Kondensatvorlage ansammeln. Die Länge des Topfstutzens 3 muß so bemessen sein, daß eine l'ondensatbildung im Topfstutzen 3 während des stationären Betriebes ausgeschlossen wird. Wird nun bei Druckabsenkunge'i Kaltes bzw. unterkühltes Kondensat aus der Kondensatvorlage mitgerissen, gelangt es über die senkrechte Entwässer'jngsleitung 2 bis in den mittleren Dampfstrom 9 in der Heißdampfleitung 1 und wird von diesem mitgerissen. Die innere Roluoberfläche der Heißdampfleitung 1 wird nicht mehr thermischen Beicstungen ausgesetzt, da das Kondensat den Weg des geringsten Widerstandes über die Entwässerungsleitung 2 und nicht über die Ablauföffnungen 6, die Durclilauföffnungen 8 und den Ausschnitt 7 in die Heißdampfleitung 1 geht.

Claims (1)

  1. Anordnung zur Entwässerung von waagerechten Heißdampfleitungen mittels einer aus der Heißdampfleitung nach unten herausgeführten Entwässerungsleitung, dadurch gekennzeichnet, daß dor Ausschnitt (7) für die Entwässerungsleitung (2) in der Heißdampfleitung (1) mindestens doppelt so groß gehalten ist wie der Durchmesser der Entwässerungsleitung (2), auf den Ausschnitt (7) ein Topfstutzen (3) mit einem flachen oder halbkugelförmigen Boden (4) und einer mittigen Bohrung fest aufgesetzt ist, die Entwässerungsleitung (2) durch den Boden (4) hindurch bis in den mittleren Dampfstrom (9) in der Heißdampfleitung (1) geführt ist, unmittelbar oberhalb des Bodens (4) mehrere Ablauföffnungen (6) in die Entwässerungsleitung (2) eingebracht und zwischen dem Topfstulzen (3) und der Entwässerungsleitung (2) mehrere, mit Durchlauföffnungen (8) versehene Einbauten, z. B. Trennbleche (5) waagerecht angeordnet sind, wobei die Durchlauföffnungen (8) der einzelnen Trennbleche (5) zueinander versetzt sind.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Entwässerung von waagerechten Heißdampfleitungen mittels einer aus der Heißdampfleitung nach unten herausgeführten Entwässerungsleitung.
    Charakteristik des bekannten Standes der Technik
    Entwässerungen an Heißdampfleitungen haben die Aufgabe, das während der Anfahr- und Anwfirmphase anfallende Wasser bzw. Kondensat bis zur Ausbildung der Dampfphase abzuführen. Die konstruktive Gestaltung der Entwässerungen ist im allgemeinen so, daß an fixierten Tiefpunkten der Heißdampfleitungen auf die Rohrunterseite nach vorheriger Einbringung einer Bot ung oder eines kreisförmigen Ausschnittes ein Stutzen aufgesetzt wird, der mit der sich anschließenden Entwässerungsleitung und dem Grundrohr der Heißdampfleitung direkt verschweißt wird. Die Entwässerungsleitung .<ird im Regelfall auf ein Entspannungsgefäß geführt und ist mit einer oder mehreren Absperrarmaturen versehen, v/obei die örtliche Anordnung der Absperrarmaturen durch solche Aspekte, wie Gewährleistung der Bedienbarkeit und Sicherung der Reparaturfreundlichkeit bestimmt wird. In den Entwässerungsleitungen kommt es bereits nach kurzer Entfernung von der Heißdampfleitung aufgrund der fehlenden Beströrnung während des stationären Betriebs in Verbindung mit der sich meist erst im Abstand von einigen Metern von der Heißdam^. eitung angeordneten ersten Absperrarmatur (wird nach Beendigung des Anwärmprozesses geschlossen) zur Ausbildung einer Kondensatvorla 73, die zu Beginn Sättigungstemperatur besitzt und naci unten stark abkühlt. Bei Abfall des Dampfdruckes in der Heißdampfieitung im Zusammenhang mit instationären Betriebsvorgängen kommt es zur Teilverdampfung der Kondensatvorlage. Geht der Druckabiall sehr schnell vonstatten und ist dabei mit großen Druckänderungsges^hwindigkeiten verbunden, so wird während des Verdamp'ungsprozesses kaltes bzw. unterkühltes Kondensat aus der Kondensatvorlage mitgerissen und auf die heiße Rohrwandung der Heißdampfleitung im Bereich der Einbindestelle geführt.
    Durch wiederholten Eintrag von Wasser bzw. Kondensat und die damit einhergehende Abschreckwirkung des Wassers auf die heiße Oberfläche des Werkstoffes kommt es zur Thermoschoukrißschäden, die sich in netzartigen Rißfeldern auf der inneren Rohroberfläche sowie radial um die Einbindeöffnung verlaufenden Rissen äußern. Diese C chäden finden in allen Fällen, trotz frühzeitiger Ortung durch Ultraschall oder andore Prüfverfahren mit anschließender Beseitigung der Rißfehler durch Ausschleifen über kurz oder lang zum Bauteilwechsel, da die eigentliche Schadensursache nicht beseitigt wird. Eine bekannte Maßnahme, dieser Schadensursache entgegenzutreten, besteht darin, die erste Absperrarmatur in unmittelbarer Nähe der Einbindestelle anzuordnen. Diese Maßnahme ist in den seltensten Fällen realisierbar, da alle anderen Funktionen wie Bedienbarkeit und Reparaturmöglichkeit, stark eingeschränkt sind.
    Ziel der Erfindung
    Ziel der Erfindu ig ist es, Thcrmoschockrißschäden an Heißdampfleitungen im Bereich der Einbindung der Entwässerungsbitungen zu verhindern.
    Darlegung des Wesen der Erfindunr
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrum'a, den Austrag von Kondensat aus der Kondensatvorlage der Rntwässerungsleitung auf die Rohrwandung der Heißdampfleitun'j zu unterbinden.
    Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der Ausschnitt für die Entwässerungsleitung in der Heißdampfleitung mindestens doppelt so groß gehalten i.'.t wie der Durchmesser der Entwässerungsleitung, auf den Ausschnitt ein Topfstutzen mit einem flachen oder halbkugelförmigen Boden und einer mittigen Bohrung fest aufgesetzt ist, die Entwässerungsleitung durch den Boden hindurch bis in den mittleren Dampfstrom in der Heißdampfleitung geführt ist, unmittelbar oberhalb des Bodens
DD31894788A 1988-08-15 1988-08-15 Anordnung zur entwaesserung von waagerechten heissdampfleitungen DD274868A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102021214236A1 (de) 2021-12-13 2023-06-15 Ekpo Fuel Cell Technologies Gmbh Flüssigkeitsabscheider

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