DD274987A1 - Einrichtung zum gleichmaessigen beschichten von oberflaechen - Google Patents

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DD274987A1
DD274987A1 DD31910988A DD31910988A DD274987A1 DD 274987 A1 DD274987 A1 DD 274987A1 DD 31910988 A DD31910988 A DD 31910988A DD 31910988 A DD31910988 A DD 31910988A DD 274987 A1 DD274987 A1 DD 274987A1
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DD
German Democratic Republic
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vortex chamber
spray
coated
chamber
coating
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DD31910988A
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English (en)
Inventor
Claus Brueckner
Friedrich Bethke
Werner Jung
Dieter Baarck
Original Assignee
Bauwesen Ingbuero Veb
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Abstract

Die Erfindung "Einrichtung zum gleichmaessigen Beschichten von Oberflaechen" stellt eine Vorrichtung dar, mit der unter Verwendung von bekannten Spritzapparaten aber entgegen der bisherigen Handhabung mit neuer, erfindungsgemaesser Anordnung an einer Wirbelkammer gleichmaessige Beschichtungen auf waagerecht liegende Oberflaechen erzielt werden. Die Wirkung beruht auf Verwirbelung der Spritzstrahlen in dieser Wirbelkammer, die gleichzeitig als Abschirmhaube dient, zusaetzliche, die Verwirbelung unterstuetzende Luftduesen aufweist und mit Abdichtung und Absaugung versehen sowie vertikal bewegbar ist.

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Beschichtungscinrichtung, wie sie zum Lackieren, Auftragen von Korrosionsschutzfilmen, von Trennmittelschichten usw. allgemein zum Auftragen von flüssigen Medien auf hauptsächlich waagerecht liegende Flächen mittels Spritzapparaten benutzt werden kann.
Charakteristik der bekannten Lösungen
Bisher werden beim Auftragen von flüssigen Medien auf Oberflächen mittels Spritzapparaten entweder diese bewegt, z. B. Handspritzpistolen, Spritzautomaten an programmierten Gelenkarmrobotern, die Spritzautomaten an Vertikal- oder Horizontaispritzmaschinen, oder aber das Werkstück wird an stationären Spritzapparaten vorbei bewegt. Der Schichtauftrag erfolgt immer streifenweise, wobei es vom handwerklichen Können abhängt, einen gleichmäßigen Auftrag zu erzielen. Problemzonen sind auch bei programmierten Robotern die sich überlappenden Abschnitte, ν :il dort doppelter Schichtauftrag erfolgt. In bezug auf die Arbeitsumfeldbelastung werden bei allen Varianten die Arbeiten in aufwendigen Spritzkabinen durchgeführt, deren Größe in ungünstigem Verhältnis zum Werkstück steht. Für eine spezielle Beschichtungsaufgabe, dem Trennmittelauftrag auf vorzugsweise Stahlformen, wird in der DD PS 227890 vorgeschlagen, über dem zu beschichtenden Objekt eine nach unten geöffnete Haube anzuordnen, daß sich im Innern der Haube Düsen und Elektroden zur elektrostatischen Aufladung befinden und daß die Haube für jeden Auftragsvorgang auf die Form absetzbar ist. Diese Vorrichtung ist nachteilig für alle Medien, mit denen man nicht den entsprechenden spezifischen Widerstand einstellen kann. Weiter ist die Anordnung der Spritzdüsen und Elektroden im Inneren der Haube nachteilig, weil sie sich mit dem zu verarbeitenden Modien benetzen und zum Tropfen neigen, was wiederum für die behandelten Flächen nachteilig ist. Viele Oberflächenformen (Ecken und Kanten) bilden ungünstige Potentiale, die einen gleichmäßigen Auftrag verhindern.
Ziel der Erfindung
Ziel ist es, eine geeignete Vorrichtung zu finden, die bei weiterer Verringerung der Gesundheitsgefährdung und Umweltbelastung gestattet, optimal gleichmäßige und nur notwendig dicke Beschichtungen auf vorrangig waagerecht liegende Flächen zu erzeugen, wobei der notwendige Aufwand gegenüber den bisherigen Einrichtungen gesenkt wird.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Mit der Erfindung ist die Aufgabe zu löst n, eine Vorrichtung zu schaffen, mit deren Hilfe vorrangig waagerecht liegende Flächen gleichmäßig beschichtet werden können, ohne daß Relativbewegung zwischen Spritzapparat und zu beschichtender Fläche stattfindet und eine Abgrenzung der Arbeitsumfeldes mit geringstem technischen Aufwand vorhanden ist. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe folgendermaßen gelöst: Über der zu beschichtenden Fläche wird eine Wirbelkammer angeordnet. Außen an der Wirbelkammer sind Spritzapparate beweglich so montiert, daß sich ihre Strahlen im Innern teilweise verwirbeln und der Niederschlag des entstandenen Nebels die gleichmäßige Beschichtung erzeugt. Unterstützt werden kann dieser Vorgang durch unterhalb der Spritzapparate befindliche Luftdüsen. Die Wirbelkammer enthält im Inneren keine Teile, die Tropfenbildung fördern, sie besitzt geneigte Flächen, Auffangrinne und Abdichtung in Kombination und dient somit gleichzeitig als Abschirmhaube. Eine Absaugung mit Filterung ist vorgesehen, wenn in Taktstraßen die Zeitdauer für den Nebelniederschlag begrenzt ist.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachfolgend an einem Beispiel erläutert werden
Dazu zoiyt
Fig. 1: schematische Darstellung der Wirbclkammer/Abschirmhaube-Kombination, Fig. 2: Schnitt durch Einrichtung nach Fig. 1.
Die Wirbelkammer (1) ist direkt über der zu beschichtenden Fläche (2) abgesetzt. Auf ihr sind eine Anzahl von Spritzapparaten (3) gegenüberliegend und einsteilbar so angeordnet, daß sich ihre Strahlen innerhalb der Kammer ganz oder teilweise vor dem Auftreffen auf der Oberfläche verwirbeln. Die Zuschaltung der Spritzapparate erfolgt einzeln oder paar- bzw. gruppenweise durch geeignete Steuerung. Im Innern der Wirbelkammerpefinden sich keinerlei Einbauten, sie ist mit geneigten Flächen (4) versehen, um das Abfließen des Niederschlages zu begünstigen. Der untere Rand ist als Rinne (5) ausgebildet, hat einen Ablauf. Außerdem ist eine Dichtung (6) integriert, da die Wirbelkammer gleichzeitig als Abschirmhaubo fungiert. Komplettiert wird die Wirbelkammer durch zusätzlich unterhalb der Spritzapparate angeordnete Luftdüsen (7), die in unterschiedlichster Ausführungsform daziidienen, den Verwirbeleffekt zu vergrößern, mit ihnen kann bei entsprechender Eir\schaltweise auch die zu beschichtende Oberfläche durch Abblasen gereinigt werden. Dazu wird auch die Absaugeinrichtung (8) genutzt, die hauptsächlich zum Absaugen restlicher Beschichtungsmedium-Nebel dient, wenn beim Einsatz der Beschickungseinrichtung in Taktstraßen ι*'·ζ. .\iederschlagszeitdauer begrenzt ist. Besonders beim Einsatz in Taktstraßen ist es günstig, das Aufsetzen und Anheben der Wirbelkammer/Abschirmhaube mit einzutakten, herkömmliche Antriebe (9) bewegen diese, in einem Gestell (10) geführt.

Claims (6)

1. Einrichtung zum gleichmäßigen Beschichten von Oberflächen mittels hand- oder automatisch betätigter Spritzapparate, gekennzeichnet durch eine solche, in Betrieb unbewegliche, Zuordnung einer Anzahl von Spritzapparaten (3) zur beschichtenden Fläche (2) auf einer Wirbelkammer (1), daß in Kombination des direkten Auftreffens der Spritzstrahlen mit ihrer Verwirbelung untereinander in der entsprechend ausgebildeten Wirbelkammer und anschließendem Niederschlag des Nebels der erforderliche gleichmäßige Auftrag auf die zu beschichtende Fläche erzielt wird.
2. Beschickungseinrichtung nach Anspruch !,gekennzeichnet dadurch, daß außen auf der Wirbelkammer (1) die Spritzapparate paarweise gegenüberliegend, neigungsverstellbar in alle Richtungen montiert sind und über geeignete Steuerung einzel·, paar- und/oder gruppenweise so einschaltbar sind, daß sich durch Bohrungen in der Kammerwand hindurch die Spritzstrahlen im Inneren der Kammer ungehindert durch Einbauten, nur durch Wechselwirkung untereinander verwirbeln und der entstandene Nebel sich frei auf die zu beschichtende Fläche niederschlägt.
3. Beschichtungseinrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Wirbelkammer (1) mit geneigten Flächen (4) von α = β = 10°bis30°versehen ist, um das Abtropfen des Nebelniederschlages zu verhindern und ein Abfließen zu ermöglichen und daß der Boden von der zu beschichtenden Fläche gebildet wird.
4. Beschichtungseinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß der untere Rand de'r Seitenwände der Wirbelkammer (1) kombiniert als Auffangrinne (5) und Abdichtung (6) ausgebildet und mit mindestens einem Ablauf versehen ist, um somit auch als Abschirmhaube zu fungieren.
5. Beschickungseinrichtung nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch unterhalb der Spritzar: parate außen an der Wirbelkammer angeordnete, einstellbare punkt-, schlitz- und/oder ringförmige Luftdüsen (7), die zu vorprogrammierten Zeitpunkten und Zeitdauern den Spritzapparaten vor-, zu- und/oder nachgeschaltet werden und durch Wandungsbohrungen hindurch den Luftstrahl auf die Spritzstrahlen lenken und somit die Verwirbelung fördern oder auch bei vorgelagertem Einschalten die zu beschichtende Oberfläche sauber blasen.
6. Beschichtungseinrichtung nach Anspruch 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß die funktionskombinierte Wirbelkammer/Abschirmhaube mit einer Absaugeinrichtung (8) versehen und in einem Gestell (10) vertikal mittels bekannter Antriebe (9) bewegbar ist.
DD31910988A 1988-08-22 1988-08-22 Einrichtung zum gleichmaessigen beschichten von oberflaechen DD274987A1 (de)

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