DD275157A3 - Verfahren zur Herstellung eines Korrosionsschutzmittels für Stahlbewehrungen auf der Basis wäßriger Dispersionen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Korrosionsschutzmittels für Stahlbewehrungen auf der Basis wäßriger Dispersionen Download PDF

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DD275157A3
DD275157A3 DD31050587A DD31050587A DD275157A3 DD 275157 A3 DD275157 A3 DD 275157A3 DD 31050587 A DD31050587 A DD 31050587A DD 31050587 A DD31050587 A DD 31050587A DD 275157 A3 DD275157 A3 DD 275157A3
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DD
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sodium hydroxide
water
clay
bitumen
thermoplastic polymer
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DD31050587A
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Erwin Pilz
Hans-Joachim Nickel
Norbert Niklas
Lore Rumpel
Hartwig Andrich
Wolfgang Dimter
Hella Fischer
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Bauakademie Ddr
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    • C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09D—COATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D5/00—Coating compositions, e.g. paints, varnishes or lacquers, characterised by their physical nature or the effects produced; Filling pastes
    • C09D5/08—Anti-corrosive paints

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Herstellungsverfahren eines Korrosionsschutzmittels fuer Stahlbewehrungen autoklavisierter Silikatbetone auf waessriger Dispersionsbasis. Ausgehend von einer thermoplastischen Polymerdispersion auf der Basis von Polyvinylverbindungen, wie einer Karboxyllatexdispersion des Kopolymerisates aus einer a-b-Vinylidenkarbonsaeure, Butadien und Styren oder einer Styrenakrylatdispersion des Kopolymers aus einem Akrylsaeureester und Styren, von Bitumen, Steinkohlenteerpech, Ton mit wasserloeslichen Zusaetzen, wie Zellulosederivate, Polyalkohole, Stearate, Pigmente, Inhibitoren, wird erfindungsgemaess die bekannte thermoplastische Polymerdispersion mit Natriumhydroxid neutralisiert und stabilisiert, bei p H 8-9 mit den bekannten Mischungsbestandteilen Bitumen oder Steinkohlenteerpech, Ton, Wasser, den loeslichen Zusaetzen und mit 0,25 Ma.-% von einem Gemisch Natriumhydroxid und Natriumkarbonat homogenisiert, wobei das Verhaeltnis Natriumhydroxid zu Natriumkarbonat1:0,8 betraegt.

Description

Anwendungsgeblot
Die Erfindung betrifft ein Herstellungsverfahren eines Korrosionsschutzmittels für Stahlbewehrungen autoklavisierter Silikatbetone.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik Es sind Korrostonsschutzsysteme für die Stahlbewehrung speziell für autoklavisierte Silikatbetone bekannt (DD WP 69170; DD WP 232164; DE 3519884, CSSR EB 206067, SU-EB 867895). Das DD WP 232164 beinhaltet ein Korrosionsschutzmittel, das sich aus einer organischen Polymerdispersion auf der Basis von Polyvinylverbindungen, einem organischen Hochpolymer, wie Cychlohexanon-Formaldehydharz, Bitumen, Steinkohlenteerpech und Polyvinylbutyral mit einem Schmelzintervall von 70-1600C und anderen organischen und
anorganischen Zusätzen, wie wasserlösliche Zellulosederivate, Melaminfoi maldehydkondensate, Alkylphenylpolyglykoläther,
Ton, Pigmente, Inhibitoren zusammensetzt. Als Polymerdispersion wird eine Styrenlakrylatdispersion auf der Basis eines Mischpolymerisates von Akrylsäure und Styren
oder eine Karboxylatexdispersion des Kopolymers aus einer a-ß-Vinylidenkarbonsäure, Butadien und f tyren verwendet.
Diesen genannten Dispersionen zugrunde liegenden Latices haftet für den speziellen Einsatz der Nachteile an, daß sie nach dem Polymerisationsvorgang mit primären, sekundären oder tertiären Aminen bzw. mit Ammoniak neutralisiert und stabilisiert
werden.
Die für den Passivierungseffekt notwendige Alkalität des Korrosionsschutzmittels, welche durch alkalisch reagierende Pigmente
beziehungsweise Ca(OH); oder NaOH erreicht wird, verursacht eine starke und unkontrollierte Schaumbildung bei der
Herstellung der Komposition. Die Schaumbildung wird durch eine starke NH3-Entwicklung hervorgerufen, diese wird wiederum verursacht durch eine Verdrängungsreaktion oder Aminolyse der im Latex enthaltenen Amine bzw. Ammoniak infolge der Anwesenheit stark
alkalischer Komponenten. Din stabile Schaumbildung in dem wäßrigen Korrosionsschutzmittel ist die Ursache der vorhandenen
Poren bis zu einem Durchmesser vor. 80 pm des aufgetragenen Filmes auf der Stahloberfläche. In Extremfällen zeigt dor
aufgetragene Schutzfilm Kanalbildung bis zi.r Stahloberfläche, wodurch der Korrosionsschutzauftrag selbst infrage gestellt
Die Gasentwicklung bzw. Schaumbildung nach dom genannten Prinzip setzt sich varstäikt im thermoplastischen Schutzfilm bei
erhöhter Temperatur und dem hochalkalischen Medium des Silikatbetons bei etwa 185"C fort. Die Porenstruktur wird dadurch vergrößert.
Ein weiterer Nachteil nach o.g. Patent hergestellten Korrosionsschutzmittel besteht darin, die Konsistenz nicht exakt einstellen
zu können. Allein mit dem Verdickungsmittel Ton ist die erforderliche Homogenität nicht zu erreichen. Die erforderliche
Schichtdicke des aufzutragenden Überzugs kann deshalb nur mit einem zweimaligen Auftrag erreicht werden. Ziel der Erfindung
Mit dor Erfindung soll ein Korrosionsschutzmittel auf flüssiger Disporsionsbesis hergestellt werden können, das mit alkalischon Pigmenten und Zusatzstoffen keine Gasentwicklung hervorruft und durch geeignete Zusammensetzung die erforderliche Schichtdicke in oinem einzigon Tauchvorgang erreicht wird.
Wesen der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung eines Korrosionsschutzmittels zu entwickeln, mit dem trotz alkalischer Pigmente und Füllstoff bestandteile bei der Herstellung, Verarbeitung und bei der Autoklavbehandlung keine Gasentwicklung eintritt und eine exakte Konsistenzeinstellung ermöglicht, so daß mit einer einmaligen Beschichtung der Schutz des Stahles gewährleistet wird.
Mit einer thermoplastischen Poiymerdispersion auf der Basis einer Karboxyllatoxdispersion des Kopolymerisates aus einer a-ß-Vinylidenkarbonsäure, Butadien und Styren oder einer Styrenakryiatdispersion des Kopolymers aus einem Akrylsäureester, Styren und Butadien, sowie Zusätzen von Steinkohienteerpech, Ton und wasserlöslichen Bestandteilen in Zellulosederivate, Polyalkohol, Stearate, Pigmente, Inhibitoren wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die bekannte elastische bzw. thermoplastische Polymerdispersion mit Natriumhydroxid stabilisiert und auf einen pH-Wert von 8-9 „neutralisiert" wird und mit den bekennten Mischungsbestandteilen Bitumen oder Steinkohienteerpech, Ton, Wasser den wasserlöslichen Zusätzen, wie Zellulosederivate, Polyalkohole, Stearate, Pigmente, Inhibitoren und mit 0.25Ma.-% eines Gemisches von Natriumhydroxid und Natriumkarbonat homogenisiert werden, wobei das Verhältnis Natriumhydroxid zu Natriumkarbonat 1:0,8 beträgt. Die Mischungsbestandteilewerdon in folgenden Masseverhältnissen miteinander in einer Kugelmühle vermählen: Elastische bzw. thermoplastische Polymerdispersionen:Bitumen oder Steinkohlenteerpech:Ton:Wasser:wasserlöslichen Zusätzen: NaOH/Na,CO3 = 1:1,20:0,2:0,85:0,00005/0,004.
Durch die Neutralisierung und Stabilisierung der alkali· und thermobeständigen Polymerdispersionen mittels Natriumhydroxid ist eine Schaumbildung infolge Gasentwicklung ausgeschlossen. Das Gemisch Natriumhydroxid/Natriumkarbonat wird zur Erhöhung der Viskosität nach der Herstellung des Korrosionsschutzmittels hinzugemischt. Dadurch wird es möglich, daß im einmaligen Beschichtungsvorg&ng ein porenfreier, gut haftender Korrosionsschutzfilm aufgetragen werden kann. Natriumhydroxid und Natriumkarbonat verstärken die Passivitätseigenschaften des Korrosionsschutzmittels.
Ausführungsbeispiel fviasneteile
26,2
1. NaOH-stabilisiertes und neutralisiertes Latex VP 6263 23,8
2. Waster 33,42
3. Pech 0,08
4. Karboxymethylzellulose 0,18
5. Stabilisator 1216 6,50
6. Ton 0,28
7. Butylpolyglykol 0,02
8. TensidN9 0,01
9. Polyvinylalkohol 0,14
10. Poiyacrylsaures SaIzAN 3,16
11. Kalziumstearat 4,94
12. Blei-ll-oxid 0,018
13. Fettalkohol KR 0,14
14. Natronlauge 0,112
15. Natriumkarbonat

Claims (2)

1. Verfahi en zur Herstellung eines Korrosionsschutzmittels für Stahlbewehrungen autoklavisierter Silikatbetone mit einer thermoplastischen Polymerdispersion auf der Basis von Polyvinylverbindungen, wie einer Karboxyllatexdispersion des Kopolymerisates aus einer a-ß-Vinylidenkarbonsäure, Butadien und Styren oder einor Styrenakrylatdispersion des Kopolymers aus einem Akry!säureester. Styren, mit Bitumen, Steinkohlenteerpech, Ton und wasserlöslichen Zusätzen, wie Zellulosederivate, Polyalkohole, S tea rate, Pigmente, Inhibitoren, dadurch gekennzeichnet, daß die bekannte elastische bzw. thermoplastische Polymerdispersion mit Natriumhydroxid neutralisiert und stabilisiert wird, bei pH 8-9 mit den bekannten Mischungsbestandteilen Bitumen oder Steinkohlenteerpech, Ton, Wasser, den wasserlöslichen Zusätzen und mit 0,25 Ma.-% eines Gemisches von Natriumhydroxid und Natriumkarbonat homogenisiert wird, wobei das Verhältnis Natriumhydroxid zu Natriumkarbonat = 1:0,8 beträgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mischungsbestandteile in den Masseverhältnissen thermoplastische Polymerdispersion:Bitumen oder Steinkohlenteerpech:Ton:Wass8r:wasserlöslicheZusätze:NaOH/Na2CO3= 1:1,2:0,2:0,85:0,005/ 0,004 miteinander vermählen werden.
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