DD275190A1 - Verfahren und vorrichtung zur beschickung von brechern mit brechgut grosser laengenausdehnung - Google Patents

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DD275190A1
DD275190A1 DD31948688A DD31948688A DD275190A1 DD 275190 A1 DD275190 A1 DD 275190A1 DD 31948688 A DD31948688 A DD 31948688A DD 31948688 A DD31948688 A DD 31948688A DD 275190 A1 DD275190 A1 DD 275190A1
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DD
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crushed material
crusher
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feeding
receptacle
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DD31948688A
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English (en)
Inventor
Manfred Lerch
Original Assignee
Thaelmann Schwermaschbau Veb
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Beschickung von Brechern mit Brechgut grosser Laengenausdehnung, insbesondere die Zufuehrung von nicht mehr gebrauchsfaehigen Betonschwellen in einen Backenbrecher. Bekannt sind ein Verfahren und eine Vorrichtung, bei denen das Brechgut mittels einer Klemmvorrichtung angeschlagen und angehoben wird. Ueber der Oeffnung eines Backenbrechers wurde das Brechgut manuell ausgeklinkt. Ziel der Erfindung ist eine sichere Handhabung des Brechgutes und eine bessere Auslastung der Kapazitaet des Brechers. Erfindungsgemaess wird das Brechgut mit Hilfe eines Foerderers bis senkrecht ueber den Brecher gehoben. Mit Hilfe einer besonderen Aufnahmevorrichtung wird garantiert, dass das Brechgut senkrecht in den Brecher faellt. Fig. 1

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Beschickung von Brechern mit Brechgut großer Längenausdehnung, insbesondere die Zuführung von nicht mehr gebrauchsfähigen Betonschwellen in einen Backenbrecher. Die Erfindung ist aber auch bei der Wiedergewinnung von Zuschlagstoffen und Bewehrungsstählen aus länglichen Betonelementen der Baustoffindustrie und des Bauwesens anwendbar.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik Bekannt sind ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Zuführen von nicht mehr gebrauchsfähigen Betonschwellen in einen Backenbrecher. Dabei werden die Betonschwellen einzeln an einem Hebezeug mittels einer Klemmvorrichtung angeschlagen,
angehoben, über die Öffnung des Backenbrechers geschwenkt und anschließend manuell ausgeklinkt.
Durch diese Verfahrensweise wird garantiert, daß das zu brechende Gut, in diesem Fall die Betonschwelle, gerichtet, das heißt
senkrecht, in die Einlauföffnung des Brechers fällt. Ein wesentlicher Mangel dieser Anschlagklemme besteht darin, daß dasmanuelle Anschlagen der zu brechenden Betonschwellen sehr zeitaufwendig ist und dadurch der Auslastungsgrad der Brechersehr gering ist.
Des weiteren ist zu bemängein, daß dieses Verfahren erhebliche Unfallgefahren in sich birgt. Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Beschickung von Brechern mit Brechgut großer Längenausdehnung, insbesondere zur Beschickung von Backenbrechern mit nicht mehl gebrauchsfähiger Betonschwellen zu schaffen, die eine einfache aber sichere Handhabung des Brechgutes gewährleisten und die Kapazität der Brecher voll auslasten.
Darlegung dos Wosens der Erfindung Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Beschickung von Brechern mit Brechgut großer Längenausdehnung zu schaffon, mit doren Hilfe es möglich ist, in einer Dimension langes Brechgut einem Brecher mindestens
quasikontinuierlich so zuzuführen, daß es unter Wirkung der Schwerkraft gerichtet, das heißt senkrecht und der Länge nach, indie Einlauföffnung des Brechers fällt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das Brechgut längs auf einem förderer abgelegt wird, bis senkrecht
über die Einlauföffnung des Brechers gefördert wird, bei Erreichen dos oberen Endes den Förderers, mindestens aber vor dem
Abkippen des Brechgutes, in eine bewegliche Aufnahme eingeschoben wird und solange in dieser Aufnahme festgehalten wird,
bis das untere bzw. hintere Ende dos Brechgutes über die obere UmlenVrolle des Fördere.'S hinweggefördert wird und das
Brechgut danach infolge der nun froi wirkenden Schwerkraft nach unten fällt. Die orfindungsgemäßo Vorrichtung besteht darin, daß ein Förderer mit einem Endlosförderelement, auf dem in regelmäßigen Abständon, entsprechend der Länge dos Brechgutos, Mitnohmer angeordnet sind, einem Brecher so
zugeordnet ist, daß sich die obere Umlenkrolle des Förderers oberhalb des Brechers befindet und daß über der oberen Umlenkrolle eine Aufnahme.schwenkbar in einer Auflage gelagert ist.
Zur Erfindung gehört weiterhin, daß die Lage der Aufnahme und der Abstand der Aufnahme von der oberen Umlenkrolle durch eine Stellvorrichtung veränderlich ist.
Ausführungsbelsplel Die Erfindung sol! nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1: schematische Schnittdarstellung der Vorrichtung zum Zeitpunkt der Erfassung des Brechgutes in der Aufnahme Fig. 2: schernatische Schnittdarstellung der Vorrichtung zum Zeitpunkt des Abwurfes des Brechgutes
Ein Förderer 1 mit einem Endlosförderelement 9, auf dem in regelmäßigen Abständen Mitnehmer 2 gebracht sind, wird zurr. Beschicken eines Brechers 6, hier eines Backenbrechers, mit nicht mehr gebrauchsfähigen Betonschwellen als Brechgut 2 genutzt. Dabai werden die Betonschwellen längs auf dem Förderer 1 abgelegt. Unter der oberen Umlenkrolle 4 des Förderers 1 befindet sich die Einlauföffnung des Brechers 6. Oberhalb der oberen Umlenkrolle 4 ist eine, durch eine Stellvorrichtung 7 verschiebbare, gelenkig in einer Auflage 8 gelagerte Aufnahme B angeordnet. Bei kontinuierlicher Förderung wird eine Betonschwelle in die Aufnahme 5 eingeschoben, dadurch bedingt kippt die Betonschwelle nicht vorzeitig vom Förderer 1 ab. Durch die gelenkige und verschiebbare Lagerung der Aufnahme 5, wird das Brechgut 3 dann solange in der Aufnahme 5 gehalten, bis das untere Ende ebenfalls über die obere Umlenkrolle 4 gefördert wird. Danach löst sich infolge der nun wirksam werdenden Schwerkraft das Brechgut 3 aus der Aufnahme 5 und fällt gerichtet, d. h. senkrecht und mit dem hinteren Ende zuerst in die Einlauföffnung des Brechers 6
Gleichzeitig gelangt die Aufnahme 5 in dia Ausgangslage zurück und kann erneut eine Betonschwelle aufnehmen.

Claims (3)

1. Verfahren zur Beschickung von Brechern mit Brechgut großer Längenausdehnung, dadurch gekennzeichnet, daß das Brechgut längs auf einem Förderer abgelegt wird, bis senkrecht über die Einlauföffnung des Brechers gefördert wird, bei Erreichen des oberen Endes des Förderers, mindestens aber vor dem Abkippen des Brechgutes, in eine bewegliche Aufnahme eingeschoben wird und solange in dieser Aufnahme festgehalten wird, bis das untere bzw. hintere Ende des Brechgutes über die obere Umlenkrolle des Förderers hinweggefördert wird und das B-echgut danach infolge der nun frei wirkenden Schwerkraft nach unten fällt.
2. Vorrichtung zur Beschickung von Brechern mit Brechgut großer Längenausdehnung, dadurch gekennzeichnet, daß ein Förderer (1) mit einem Endlosförderelement (9), auf dem in regelmäßigen Abständen, entsprechend der Länge des Brechgutes (3), Mitnehmer (2) angeordnet sind, einem Brecher (6) so zugeordnet ist, daß sich die obere Umlenkrolle (4) des Förderers (1) oberhalb des Brechers (6) befindet und daß über der oberen Umlenkrolle (4) eine Aufnahme (5) schwenkbar in einer Auflage (8) gelagert ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage der Aufnahme-) und der Abstand der Aufnahme (5) von der oberen Umlenkrolle (4) durch eine Stellvorrichtung (7) veränderbar sind.
DD31948688A 1988-09-05 1988-09-05 Verfahren und vorrichtung zur beschickung von brechern mit brechgut grosser laengenausdehnung DD275190A1 (de)

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