DD275213A1 - Aufsattelabschleppvorrichtung - Google Patents
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- DD275213A1 DD275213A1 DD31937688A DD31937688A DD275213A1 DD 275213 A1 DD275213 A1 DD 275213A1 DD 31937688 A DD31937688 A DD 31937688A DD 31937688 A DD31937688 A DD 31937688A DD 275213 A1 DD275213 A1 DD 275213A1
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Abstract
Die Erfindung dient dem aufgesattelten Transport von selbstfahrenden Arbeitsmaschinen durch Zugfahrzeuge mit Dreipunktanbau. Dabei wird der Anschlussflansch der ungefederten Anhaengerkupplung des Havaristen von einer formschluessigen Aufnahme aufgenommen, welche in einem Joch um zwei Achsen drehbar gelagert ist. Die Drehbewegung des Jochs beim Aufsatteln der Arbeitsmaschine um die waagerechte Achse wird durch einen Gummipuffer gedaempft und haelt dadurch den Kupplungskopf frei von Aufsattelkraeften. Ein Bolzen greift in die untere Fuehrungsbuchse des Kupplungsbolzen und uebertraegt die Zugkraefte. Die Verriegelung dient als Leitblech und richtet die formschluessigen Aufnahmen zur Anhaengerkupplung selbstaendig aus. Figur
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Mit dieser Erfindung können verschiedene selbstfahrende Arbeitsmaschinen, welche mit ungefederten Anhängerkupplungen ausgestattet sind, mit einer Aufsattelabschleppvorrichtung an dem Anschlußflansch der Anhängerkupplung aufgesattelt und transportiert werden.
Die Aufsattelabschleppvorrichtung wird zu diesem Zweck am Dreipunktanbau des Zugfahrzeuges befestigt. Die Freiheitsgrade der Aufsattelabschleppvorrichtung lassen auch einen Transport in unebenem Gelände und beengten Räumen zu.
Die DD-Patentschrift 63979 (Int. Cl. B 60 D1/14) beschreibt den an der Achse aufgesattelten Abiransport eines Havaristen durch einen Einachsanhänger. Die Havaristenachse wird mit einer von Hand betätigten Verstelleinrichtung oder eider nicht zum Einachsanhänger gehörenden Seilwinde auf den Einachsanhänger in Transportstellung gebracht.
Die beschriebene Lösung erfordert insbesondere bei umbauten Achse;: spezielle Adapter. Beim Leertransport begrenzt der unbelastete Einachsanhänger die Transportgeschwindigkeit. Zur Herstellung der Betriebsbereitbchaft werden mehrere Arbeitskräfte benötigt.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Schaffung oinor typenuniversoll einsetzbaren, von einer Arbeitskraft bedienbaren, die Leertransportgeschwindigkeit nicht hemmende, eine maximal zulässige Transportgeschwindigkeit zulassende, mit geringstem Zeit- und Kraftaufwand handhabbare in Transportstellung gut rangierbare un I Unebenheiten des Geländes ausgleichende Aufsattolabschleppvorrichtung.
Darlegung des Wesens dor Erfindung
Mit dem Einsatz dor Aufsattolabschloppvorrichtung soll eine große Anzahl solbstfahrender Arbeitsmaschinentypen mit ungofedorton Anhängerkupplungen boi leichter Handhabung der Aufsattelabschleppvorrichtung ähnlich eines Einachsanhängors transportiert worden.
Dio orfindungsgomäßo Lösung dieses Probloms besteht darin, daß die ungofoderte Anhängerkupplung dos Havar'ston durch oinon Bolzon in dio untoro Führungsbuchso des ontriogolten Kupplungsbolzens eingreift und eine Aufnahme den Anschlußflansch dor Kupplung formschlüssig aufnimmt.
Daboi wird der Bolzon und die Aufnahme von oinom -Joch kardanisch aufgenommen und ühor oi, ι Vorlängerungsgostoll mit dem Droipunktonbau dos Zugfahrzougos verbunden. Durch das Joch kann dio Aufnahme sowio der Bolzen um die senkrechte sowie <]uor zur Fahrzeugachse liegenden waagerechten Achso vordroht werden.
Zum selbstständigen Ausrichten der Aufnahme und des Bolzens zur aufzunehmenden Anhängerkupplung ist die Transportsicherung in Form einer Verriegelung mit einem Leitblech ausgebildet. Um den Kupplungskopf von Aufsattelkräften frei zu halten, wird die Drehbewegung des Jochs um die waagerechte Achse beim Aufsatteln durch einen Gummipuffer gedämpft.
Ist eine landtechnische selbstfahrende Arbeitsmaschine im Gelände havariert, fährt man mit der am Dreipunktanbau 13 des Zugfahrzeuges befindlichen Aufsattolabschleppvorrichtung an die Anhängerkupplung des Havaristen heran. Nach dem Absenken des Dreipunktanbaus 13 unterfährt man mit der Aufsattelabschleppvorrichtung die Anhängerkupplung. Nach dem Öffnen der Anhängerkupplung hebt man den Dreipunktanbau 13 langsam an. Das Leitblech 8 richtet die formschlüssigen Aufnahmen selbständig aus.
Nachdem der Anschlußflansch 12 und die Führungsbuchse des Kupplungsbolzens 10 formschlüssig aufgenommen sind, wird die Verriegelung 7 geschlossen. Nach dem vollständigen Ausheben des Havaristen kann der Transportvorgang beginnen. Falls die am Boden verbleibende Achse des Havaristen zur Lenkung genutzt wird, muß diese arretiert werden.
Claims (3)
1. Aufsattelabschleppvorrichtung, bei der durch Ausheben einer Achse an havarierten selbstfahrenden Arbeitsmaschinen Zugkräfte und Lenkkräfte in unebenes Geiände übertragen werden können, gekennzeichnet dadurch, daß die ungefederte Anhängerkupplung des Havaristen durch einen Bolzen (9) in der unteren Führungsbi'chse des entriegelten Kupplungsbolzens (10) eingreift und eine Aufnahme (1) den Anschlußflansch (12) formschlüssig aufnimmt.
Dabei wird der Bolzen (9) und die Aufnahme (1) von einem Joch (4) kardanisch aufgenommen und über ein Verlängerungsgestell (6) mit dem Dreipunktanbau (13) des Zugfahrzeuges verbunden. Durch das Joch (4) kann die Aufnahme (1) sowie der Bolzen (9) um die senkrechte sowie quer zur Fahrzeuglängsachse liegende waagerechte Achse verdreht werden. Zum selbstständigen Ausrichten der Aufnahme (1) und des Bolzens (9) zur aufzunehmenden Anhängerkupplung ist die Transportsicherung in Form einer Verriegelung (7) mit einem Leitblech (8) ausgebildet. Um den Kupplungskopf (11) von Aufsattelkräften frei zu halten, wird die Drehbewegung des Jochs (4) um die waagerechte Achse beim Aufsatteln durch einen Gummipuffer (5) gedämpft.
2. Aufsattelabschleppvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Verriegelung von Hand mittels eines durch eine Schraube zu sichernden Vorsteckers oder vom Zugfahrzeug hydraulisch oder elektromagnetisch betätigt werden kann.
3. Aufsattelabschleppvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Verdrehung um die senkrechte Achse der Aufnahme (1) sowie des Bolzens (9) beim selbständigen Ausrichten zur Anhängerkupplung durch die Verwendung von Lager (2) in Form von Axial-Rillenkugeliager oder Kegelrollenlager erleichtert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD31937688A DD275213A1 (de) | 1988-09-01 | 1988-09-01 | Aufsattelabschleppvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD31937688A DD275213A1 (de) | 1988-09-01 | 1988-09-01 | Aufsattelabschleppvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD275213A1 true DD275213A1 (de) | 1990-01-17 |
Family
ID=5602103
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD31937688A DD275213A1 (de) | 1988-09-01 | 1988-09-01 | Aufsattelabschleppvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD275213A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT402491B (de) * | 1992-08-28 | 1997-05-26 | Ernst Augl Ges M B H & Co Kg | Anhängevorrichtung für die kupplung von anhängern |
-
1988
- 1988-09-01 DD DD31937688A patent/DD275213A1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT402491B (de) * | 1992-08-28 | 1997-05-26 | Ernst Augl Ges M B H & Co Kg | Anhängevorrichtung für die kupplung von anhängern |
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Legal Events
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