DD275222A1 - Vorrichtung zum andruecken von etiketten - Google Patents

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DD275222A1
DD275222A1 DD31955188A DD31955188A DD275222A1 DD 275222 A1 DD275222 A1 DD 275222A1 DD 31955188 A DD31955188 A DD 31955188A DD 31955188 A DD31955188 A DD 31955188A DD 275222 A1 DD275222 A1 DD 275222A1
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labeling
bottles
labels
cylinder
parallel crank
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DD31955188A
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Inventor
Lutz Koertge
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Nagema Veb K
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Abstract

Die Erfindung wird angewendet in Etikettiermaschinen und betrifft das Andruecken von Etiketten an Flaschen mit einem Etikettierzylinder, wobei die zu etikettierenden Stellen an den Flaschen von der Drehachse des Etikettierzylinders verschiedenen Abstand besitzen und am Etikettierzylinder durch ein im Etikettierzylinder angeordnetes Getriebe gesteuerte Andrueckelemente vorgesehen sind, und die Andrueckelemente aus einem radial vorsteuerbaren Andrueckschwamm bestehen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Andrueckelemente fuer Etiketten mittels eines Etikettierzylinders bis an zu etikettierende Stellen an Flaschen, die von der Drehachse des Etikettierzylinders einen unterschiedlichen Abstand besitzen z. B. Brust- und Halsringetiketten bei kleinstem Raumbedarf radial vorzusteuern. Wesentlich ist, dass die Andrueckelemente an der Koppel eines Parallelkurbelgetriebes und das Gestell dieses Parallelkurbelgetriebes im Etikettierzylinder angeordnet sind und die Gelenkpunkte des Gestells sich in einem Abstand AB, der der Laenge der Koppel entspricht, im Etikettierzylinder befinden, und in den Gelenkpunkten Parallelkurbeln angeordnet sind, wobei eine Parallelkurbel als Schwinghebel ausgebildet ist und eine Kurvenrolle besitzt, die mit einer Kurvenscheibe in Verbindung steht. Fig. 2

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung wird angewendet in Etikettiermaschinen und betrifft eine Vorrichtung zum Andrücken von Etiketten an Flaschen mit einem die Etiketten von beleimten Segmenten mittels Klemmleisten und Greiferfingern abnehmenden und an auf einer rotierenden Transportbahn vorbeibewegte Flaschen übergebenden Etikettierzylinder, wobei die zu etikettierenden Stellen an den Flaschen von der Drehachse des Etikettierzylinders verschiedenen Abstand besitzen, und am Etikettierzylinder mehrere jeweils ein Etikett an die Flaschen andrückende in ihrer Bewegung durch ein im Etikettierzylinder angeordnetes Getriebe gesteuerte Andrückelemente vorgesehen sind, und die Andrückelemente aus einem radial vorsteuerbaren Andrückschwamm bestehen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Allgemein bekannt ist es bei Etikettiermaschinen, bei denen sich die Flaschen auf einem Flaschentisch während der Anbringung von Etiketten nicht in Rotation befindet, den Andrückschwamm für das Anbringen von Brust- und Halsringetiketten mittels in Führungen angeordneten Schiebern im Etikettierzylinder zu bewegen. Die Schieber sind dazu als zentrischer Rollenstößel ausgebildet, d. h. im Etikettierzylinder ist oine zentrische ortsfeste Kurve vorhanden, durch die die radial bewegbaren federbelasteten Rollenstößel vorger.teuert werden.
Bei diesem Prinzip wirkt sich nachteilig aus, daß bei kleinen Etikoitieraggiegaten mit relativ kleinem Druchmesserdes Etikettierzylindero und extremen Durchmesserunterschieden zwischen den Flaschendurchmesiern im Halsringbereich und im Rumpfbereich der einzelnen Flaschen, dio räumlichen Verhältnisse zur Unterbringung des Rollenstößelhubes äußerst beengt sind. Außerdom werden bei großen Rollenstößelhüben die Druckfedern in den Schiebern durch die starke Zusammendrückung extrem bolastet. Dies führt zur schnallen Zerstörung dor Druckfedern.
Weiterhin bekannt ist eine Etikettierstation (DE 2845645) mit mindestens einem auf einem rotierenden Träger angeordneten vorschwenkbaron Entnahmeoloment für auf dio Gegenstände anzubringende Etiketten und mit einem rotierenden Groiforzylindor. Der Greiforzylindor trägt am Umfang Greif- und Andrückolcr^enie fü.r die Etiketten, die von den Greifer- und Andrückolomonton auf längs einer bogenförmigon Transportbahn vorbewogto Gegenstände übertragen werden. Dabei ist der dio Andrückolomonte tragondo Toil des Groiforzylindors auf dor Greiferzylinderachso übar oinon einstellbare Exzenter gelagert und mit dom üroiforelcmonton tragonden Teil derart gokuppolt, daß sie sich mit dor gleichen Winkelgeschwindigkeit drehen. Der Exzenter ist über einen Arm vorstellbar. Der Träger der Grniforelomonto und der Träger der Andrückelemenle sind über mehrere übor den Umfang vorteilte Gelonkglioder mit dom unmittelbar angetriebenen Träger nach der Art einer Doppelkurbe! gekuppelt. Der Durchmesser dos die Andrückelomento tragenden Trägers ist unter Berücksichtigung dor Winkelgeschwindigkeit so nusgologt, daß deren Bahngeschwindigkeit die der zu etikettierenden Bereichs auf der Bahn entspricht. Mittels des Exzenters können die Andrückelomonte in oine dorartigo Lago versetzt worden, in dor dio Andrückelementodie Bahn der zu etikettierenden Bcroicho tangieren odor leicht schneiden.
Der Nachteil dieser Vorrichtung besteht im technischen Aufwand der gotriebetechnischen Lösung und in der Kompliziertheit der Einzelteile. Außerdem ist bei einer Etikettierung unterschiedlicher Flaschendurchmesser durch einen Greiferzylinder eine Übereinanderanordnung der Andrückelemente nur durch einen großen räumlichen Aufwand zu erreichen. Die exzentrisch zu bewegenden Massen begrenzen die Etikettierleistung wesentlich.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Platzverhältnisse im Etikettiorzylinder besser zu nutzen sowie den Verschleiß der Schieberführung, der Druckfedern und der Kurvenrolle des Schiebers durch eine neue getriebetechnische Lösung zu verringern.
Wesen der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Andrückelemente für Etiketten mittels eines Etikettierzylinders bis an zu etikettierende Stellen an Flaschen, die von der Drehachse des Etikettierzylinders einen unterschiedlichen Abstand besitzen z.B. Brust- und Halsringetiketten bei kleinstem Raumbedarf radial vorzusteuern.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Andrückelemente an der Koppel eines Parallelkurbelgetriebes und das Gestell dieses Parallelkurbeltriebes im Etikettierzylinder angeordnet sind und die Gelenkpunkte des Gestells sich in einem Abstand AB, der der Länge der Koppel entspricht, im Etikettierzylinder befinden, und in den Gelenkpunkten Parallelkurbeln angeordnet sind, wobei eine Parallelkurbel als Schwinghebel ausgebildet ist und eine Kurvenrolle besitzt, die mit einer Kurvenscheibe in Verbindung steht. Dabei ist die Kurvenscheibe ortsfest angeordnet und besitzt einen minimalen Radius, durch den über die Kurvenrolle das Andrückelement bündig zum Umfang des Etikettierzylinders angeordnet ist und einen maximalen Radius, durch den über die Kurvenrolle das Andrückelement sich bis zu dem Radius der zu etikettierenden Stelle an der Fl· sehe vorgesteuert befindet. Zum Andrücken der Kurvenrolle an die Kurvenscheibe ist an der als Schwinghebel ausgebildeten Parallelkurbel eine Zugfeder angebracht.
Der wesentliche Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht darin, daß alle Gelenke des verwendeten Getriebes nur Drehgelenke sind, was die Herstellung und die Montage der Andrückvorrichtung wesentlich vereinfacht und den Verschleiß der Bauteile stark mindert.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. Die zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: einen Ausschnitt einer Draufsicht, bei der sich der Andrückschwamm im eingefahrenen Zustand befindet Fig. 2: eine entsprechende Darstellung, bei der sich der Andrückschwamm im ausgefahrenen Zustand befindet.
Die Vorrichtung zum Andrücken von Etiketten 1 an Flaschen 2 in einer Etikettiermaschine besteht aus einem Etikettierzylinder 3 der mittels Greiferelemente 4 die Etiketten 1 von beleimten Segmenten eines rotierenden Entnahmeaggregates abnimmt und an die Flaschen 2 übergibt. Die Flaschen 2 befinden s>:h dabei auf einem ebenfalls rotierenden Flaschentisch, auf dem Flaschenträger angeordnet sind. Am Etikettierzylinder 3 sind mindestens eine Klemmleiste 5 und jeweils Greiferelemente 4 angeordnet, womit die Etiketten 1 von den beleimten Segmenten abgenommen werden. Weiterhin besitzt der Etikettierzylinder 3 Andrückelemente 6, die aus elastischem Material (Schwamm) bestehen und durch ein Getriebe vorsteuerbar sind. Das Getriebe ist ein Parallelkurbelgetriebe. Das Gestell 7 dieses Getriebes ist im Etikettierzylinder 3 angeordnet und die Gelenkpunkte befinden sich in einem Abstand AB, der der Länge der Koppel 8 des Parallelkurbelgetriebes entspricht und sind direkt im Etikettierzylinder 3 angeordnet. In den Gelenkpunkten AB des Gestells 7 sind Parallelkurbeln 9; 10 angeordnet, wobei die Parallelkurbel 9 als Schwinghebel susgebildet ist. Diese Parallelkurbel 9 besitzt eine Kurvenrolle 11, die mit einer Kurvenscheibe 12 in Verbindung steht. Die Kurvenscheibe 12 ist ortsfest im Etiknttierzylinder 3 angeordnet. An der Parallelkurbel 9 befindet sich eine Zugfeder 13, die gewährleistet, daß die Kurvenrolle 11 stets an der Kurvenscheibe 12 anliegt. Dio Kurvenscheibe 12 besitzt einen minimalen Radius, der bewirkt, daß die über die Kurvenrolle 11 gesteuerten Andrückelemente 6 bündig zum Etikettierzylinder 3 angeordnet sind und einen maximalen Radius, der bewirkt, daß die Andrückelemente 6 bis zu dom Radius vorgesteuert werden, auf welchem sich die zu etikettierende Stelle an der Flasche 2 befindet.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Wird ein Etikett 1 durch el ο η Etikottiorzylinder 3 mittels Klemmleiste 5 und Greiferelemente 4 von einem beleimten Segment abgenommen, so befindet sich das Andrückelemont 6, welches sich auf der Koppel 8 befindet, in seiner eingefahrenen Stellung. Die Größe der Koppel 8 entspricht der Strecke AB, d. h. dem Abstand der Gelenkpunkte dos Gestells 7 im Etikettierzylinder 3. Die Parallolkurbel 9 und die Parallelkurbol 10 laufon parallel zueinander. Die Kurvenroüenmittelpunktbahn dar Kurvenscheibe 12 hat don kleinsten Wert (Fig. 1). Befindet sich eine Flaschu 2 in Etikettierstellung (Fig. 2), so erreicht die Kurvenrollenmittelpunktbahn dor Kuvonschoibü 12 ihren größten Wert und demzufolge wird das Parallelkurbelgetriebe um die Gelenkpunkte AB dos Gestells 7 gedroht. Das Andrückolement 6 wird um den gewollton Wort parallel zum Gestoll nach außen bowegt. Das Etikett 1 wird an dio Finscho 2 angodrückt. Die Greiferelomonte 4 sind daboi geöffnet. Nach dem Andrückvorgang befindet sich das Etikett 1 an dor Flascho 2. Die Flasche 2 wird anschließend um SO Grad gedreht und das Etikett beidseitig angobürstet.

Claims (3)

1. Vorrichtung zum Andrücken von Etiketten in einer Etikettiermaschine für Flaschen mit einem die Etiketten von beleimten Segmenten mittels Klemmleisten und Greiferelementen abnehmenden und an auf einer rotierenden Transportbahn vorbeibewegte Flaschen übergebenden Etikettierzylinder, wobei die zu etikettierenden Stellen an den Flaschen von der Drehachse des Etikettierzylinders verschiedenen Abstand besitzen, und am Etikettierzylinder mehrere jeweils ein Etikett an die Flaschen andrückende in ihrer Bewegung durch ein im Etikettierzymider angeordnetes Getriebe gesteuerte Andrückelemente vorgesehen sind, und die Andrückelemente aus einem radial vorsteuerbaren Andrückschwamm bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrückelemente (6) an der Koppel (8) eines Parallelkurbelgetriebes und das Gestell (7) dieses Parallelkurbeltriebes im Etikettierzylinder (3) angeordnet sind und die Gelenkpunkte des Gestells (7) sich in einem Abstand AB, der der Länge der Koppel (8) entspricht, im Etiknttierzylinder (3) befinden, und in den Gelenkpunkten Parallelkurbeln (9; 10) angeordnet sind, wobei eine Parallelkurbel (9) als Schwinghebel ausgebildet ist und eine Kurvenrolle (11) besitzt, die mit einer Kurvenscheibe (12) in Verbindung steht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenscheibe (12) ortsfest angeordnet ist und einen minimalen Radius besitzt, durch den über die Kurvenrolle (11) das Andrückelement (6) bündig zum Umfang des Etikettierzylinders (3) angeordnet ist und einen maximalen Radius besitzt, durch den über die Kurvenrolle (11) das Andrückelement (6) sich bis zu dem Radius der zu etikettierenden Stelle an der Flasche (2) vorgesteuert befindet.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der als Schwinghebel ausgebildeten Parallelkurbel (9) eine Zugfeder (13) angebracht ist.
DD31955188A 1988-09-06 1988-09-06 Vorrichtung zum andruecken von etiketten DD275222A1 (de)

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