DD275366A3 - Anordnung zum ausgleichen von dickentoleranzen beim ultraschallnieten - Google Patents

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DD275366A3
DD275366A3 DD31115987A DD31115987A DD275366A3 DD 275366 A3 DD275366 A3 DD 275366A3 DD 31115987 A DD31115987 A DD 31115987A DD 31115987 A DD31115987 A DD 31115987A DD 275366 A3 DD275366 A3 DD 275366A3
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rivet
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compensating
tolerances
ultrasonic
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DD31115987A
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Inventor
Bernd Kaiser
Joachim Ketschau
Original Assignee
Suhl Elektrogeraete Veb K
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Ausgleichen von Dickentoleranzen beim Ultraschallnieten vergleichsweise flacher toleranzbehafteter Bauteile mit vorgeformten Kunststoffteilen, wobei die Nietzapfen Bestandteil der Kunststoffteile sind. Wegen der Dickentoleranz der Bauteile ist fuer eine gleichbleibende Qualitaet der Verbindung eine Anpassung des Nietzapfenvolumens in entsprechender Groesse erforderlich. Dies wird erfindungsgemaess dadurch erreicht, dass in der Werkstueckaufnahme der Nietvorrichtung ein in der Achse des Nietzapfens angeordnetes, in Nietrichtung verstellbares Ausgleichstueck enthalten ist. Durch das Ausgleichstueck wird ein Freiraum einstellbarer Groesse geschaffen, in dem das ueberschuessige Material des Nietzapfens eingedrueckt wird. Fig. 1

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Ausgleichen von Dickentoleranzen beim Ultraschallnieten vergleichsweise flacher toleranzbehafteter Bauteile mit vorgeformten Kunststoffteilen bei einstückiger Ausbildung dor Nietzapfen und des Kunststoffteiles.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Das Vernieten mittels Ultraschall ist ein prinzipiell bekanntes Verfahren zum Verbinden von Bauteilen. Bei der Gestaltung der Verbindung war es bisher notwendig, in Abhängigkeit von der Dicke des Bauteiles und der gewünschten Nietkopfform das Volumen des zu vernietenden Kunststoffzapfens exakt <u berechnen und in entsprechender Größe auszuformen, um eine in bezug auf Festigkeit und Aussehen optimale Verbindung zu erhalten. Qualitätsschwankungen der Fügeteile wirkten sich nachteilig aus. Das Vernieten von Bauteilen unterschiedlicher Dicke war ohne Änderung des Nietzapfens nicht möglich. Für diese Fälle sehen die bekannten technischen Lösungen beispielsweise auswechselbare Einsätze im Spritzgießwerknug vor, um unterschiedlich lange Nietzapfen anzufertigen.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, bei gleichbleibender Qualität der Verbindung den werkzeugtechnischen Arbeitszeitaufwand zur Herstellung der verschieden langen Nietzapfen für Nietverbindungen an Werkstücken unterschiedlicher Dicke bzw. bei Anwendung verschiedenartiger Nietkopfformen zu verringern.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Anordnung zu entsvickeln, die unter Beibehaltung des mit den Nietzapfen versehenen Kunststoffteiles eine leichte Anpassung des Nietzapfens an die durch Werkstücktoleranzen bzw. andere Nietkopfformen verursachte Volumenänderung des Nietschaftes bzw. Nietkopfes gestattet.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß in der Werkstückaufnahme der Nietvorrichtung ein in der Achse des Nietzapfens angeordnetes, in Nietrichtung verstellbares AusgleichstUck enthalten ist, dessen Stellung sich aus der Differenz des Volumens des vorgeformten Nietzapfens und dem vom zu vernietenden Bauteil abhängigen Volumen des ausgeformten Nietes ergibt.
Dieses Ausgleichstück wird durch eine Stelleinrichtung in Abhängigkeit von den Istmaßen der Fügeteile bewegt, wobei sich ein unterschiedlich großer, freier Raum zwischen dem Ausgleichs.ück und dem Fügeteil ergibt. Mit beginnender Ultraschalleinwirkung wird durch die Krafteinwirkung aer Sonotrode das Material aus dem Fußbereich des Nietzapfens in den durch das Ausgleichstück geschaffenen Freiraum gedrückt. Mit dem noch verbleibenden Material wird der gewünschte Nietkopf ausgebildet.
Der Querschnitt des Ausgleichstückes wird zweckmäßigerweise dem des Nietzapfens angepaßt, so daß außer dem beabsichtigten Durchdrücken des Nietzapfens keine unerwünschten Verformungen, insbesondere Ausbuchtungen oder Einsenkungen im Kunststoffteil entstehen.
Um überstehende Ausformungen auf der Auflageseite des Kunststoffteiles ganz zu vermeiden, kann das Kunststoffseil <r.it ο liier Ausnehmung versehen worden, in die das Auegleichstück in entsprechender Weise eingreift. Der Quarschnii' der Ausnahmung sollte dabei ebenfalls etwa dem des Zapfens gleichen.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel in einer bevorzugten Ausführungsform dargestellt werden. Inder zugehörigen Zeichnung zeigt:
Fig. 1: einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Anordnung
Das Plastteil 1, formschlüssig aufgenommen durch die Werkstückaufnahme 4, soll mit einom Bauteil 2 vernietet werden, das in seiner Dicke verschiedene Werte annehmen können soll. Vor dem Vernieten des Zapfens 3 durch das Schwmgwerkzeug'.' wiiii durch eine hier nicht näher dargestellte Meßeinrichtung das auszufüllende Volumen des zu verbietenden Bauteiles 2 bestimmt und ein entsprechender Steuerbefehl an das Stellglied 6 übermittelt, welches das Ausgleichstück δ in eino Lage bringt, in welcher der freie Raum 8 zwischen Oberseite des Ausgleichstückes 5 und Unterseite des Plasttoiles 1 dem Volumen des Piastrralorisls entspricht, das sich aus der Differenz des Volumens des Nietzapfens 3 und dem Volumen des ausgebildeten Nietes orgibt.

Claims (4)

1. Anordnung zum Ausgleichen von Dickentoleranzen beim Ultraschallnieten von vergleichsweise flachen toleranzbehafteten Bauteilen mit Kunststoffteilen bei einstückiger Ausbildung der Nietzapfen und des Kunststoffteiles, dadurch gekennzeichnet, doß in der Werkstückaufnahme der Nietvorrichtung ein in der Achse des Niatzapfens angeordnetes, in Nietrichtung verstellbares Ausgleichstück enthalten ist, dessen Stellung sich aus der Differenz des vorgeformten Nietzapfens und dem vom zu vernietenden Bauteil abhängigen Volumen des ausgeformten Nietes ergibt.
2. Anordnung zum Ausgleich von Dickentoleranzan beJ.n Ultraschallnieten nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Querschnitt des Ausgieichstückes etwa dem Querschnitt des Nietzapfens entspricht.
3. Anordnung zum Ausgleich von Dickentoleranzen beim Ultraschailnieten nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß das Ausgleichstück in eine Ausnehmung des Kunststoffteiles eingreift, die sich in Nietrichtung unterhalb des Nietzapfens befindet.
4. Anordnung zum Ausgleich von Dickentoleranzen beim Ultraschallnieten nach Anspruch 3, gekennzeichnet dadurch, daß der Querschnitt der Ausnehmung etwa dem des Nietzapfens entspricht.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006027353A1 (de) * 2004-09-09 2006-03-16 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Verfahren zur befestigung von kunststoffmitnehmern in wäschetrommeln

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