DD275650A1 - Vorrichtung zum verschliessen von behaeltern in fuellinien - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Verschliessvorrichtung von Behaeltern mit Eindrueckdeckel mit einer Entstapelungseinheit, einer nachgeordneten Schraegrutsche mit an ihrem Ende befindlichen Deckelzuteilsystem sowie eine an der Schraegrutsche angelenkten Stuetzrolle. Die Entstapelung der Deckel erfolgt durch drehbare Klinken, die mit einem durch die ankommenden Behaelter bewegten Gestaenge betaetigbar sind. Die seitlich am Deckel angreifende Sperre der Deckelzuteilung ist ueber ein weiteres Gestaenge durch den zugefuehrten Behaelter loesbar angeordnet. Die oberhalb der Behaelter quer zur Foerderrichtung vertikal anhebbar, der Schraegrutsche nachfolgend angeordnete Stuetzrolle stabilisiert das Aufgleiten des Deckels auf die Behaelteroeffnung.
Description
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
abzusetzen oder Ober Schragen zum Treffpunkt mit fahrenden Behaltern zu bringen, auch technische Vorrichtungen bekannt.
unter dem Deckelstapel anhllt und was nur für runde Deckel zutrifft, muß der Deckel an mindestens zwei, In der Regel drei
den Behälter absenkt.
endlos wiederholbar definiert werden können (vgl. DE 2519183).
aufgehoben, sondern soweit betrieben, bisvon der oberen Flanke der auslaufenden Nut der absetzenden Spindel der Deckel auf den'Behälter aufgedrückt ist (vgl. DE 2560141).
gleichzeitig und dabei mit wenig Aufwand gelöst worden können, weil fertigungsbidlngte Spiele nicht auszuschließen sind, also die zur Funktionsfähigkeit erforderliche Präzision nicht erreicht wird.
auf die Behälter geführt und mit denselben in einen reproduzierbaren einwandfreien Eingriff zu bringen, um ihn nach dieser ersten Station der Vorrichtung auf einer zweiten nachgeschalteten, dicht nach der beschriebenen ersten liegenden endgültig mit demselben zu .verriegeln".
einem Magazin über eine Schrägrutsche demselben zugeführt und nach Auslösung aus derselben austritt, über den vorderen
direkt an der Stelle, an welcher unter Schwerkrafteinfluß und nach der Rutschenauslösung der Deckel aus der Schräge austritt und In den Behälterrand eingreift, entweder bereits die Deckeleindrückvorrichtung „talle) oder eine zusätzliche Deckelflxierung von oben (vgl. DE 2465900 und DD 90314).
für plastische Deckel funktioniert.
erheblichem Druck belastet, der zu einer Deckelverformung führen kann, die nur bei Plastdeckeln ohne Folgen bleibt.
gehören Plastestülpdeckel zum Andrücken und Schraubdeckel. Diese werden gegen Reibung durch die Dose aus der
werden können. Die Deckelfolge hangt hierbei also prinzipiell, wenn auch gering hinter der Behälterfolge hinterher.
sondern aus ihrer federbelasteten Arretierung vermöge der Masse des Andruckriemens standsicher auf dem Förderband stehenden Behälters nur herausgezogen. Das bedeutet, daß sich jeder Behälter seinen Deckel nimmt, also sich Deckelfolge und
zugeteilt werden können.
Die Erfindung hat das Ziel, Behälter automatisch bei hoher Geschwindigkeit und funktionssicher mit Eindrückdeckeln zu verschließen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Behältern Eindrückdeckel, die aus einer Schräge rutschen, welcher ein özu entstapelndes Deckmagazin vorgeschaltet ist, in der Form zuzuteilen, daß sie ohne freien Fall, ohne verformenden Einfluß auf einer Hüllkurvenbahn in die Dosenöffnung gleitend, mit denselben funktionssicher zusammentreffen und eine, durch eine weitere Vorrichtung, verschlußfähige Deckel-Behälter-Einheit bilden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß beginnend mit einem in der Schrfigrutsche vorliegenden Eindrückdeckel, der an der Abgabestelle formschlüssig arretiert ist, von der Vorrichtung nacheinander folgende Schritte ausgeführt werden:
- Abtrennen des untersten Deckels des Deckelstapels, der in die Rutsche fällt und zum bereits vorliegenden Deckel aufschließt;
- Lösen der Arretierung des bereitliegenden ersten Deckels durch den herangeförderten Behälter;
- Gleiten dieses Deckels gegen die innere vordere Kante der Eindrücköffnung des Behälters;
- Stützen dieses Deckels durch eine Stützrolle, die über ihre Schwinge den Deckel der Hüllkurve, welche der Deckel beim Gleiten auf die Dose folgt, entsprechend von oben durch geringen Druck und breite Führung leitet;
- Vollständiges Herausgleiten de ι Deckels aus der Schrägrutsche vermöge seiner Schwere und des Gewichtes des anstehenden zweiten Deckels über die Endki /ite der Schrägrutsche und Nachrutschen des zweiten Deckels gegen die wieder geschlossene Arretierung, wobei in dieser Stellung der nachfolgende Deckel den aufgeglittenen, abgeklappten Deckel In dem Moment überlappt;
- Weitertransport der Deckel-Behälter-Einheit zum Verschließen durch Eindrücken des Deckeis und gleichzeitige Wiederholung des Vorgangs, beginnend mit der erneuten Entstapelung eines Deckels, wobei die Behälterfolge beliebig, also auch dicht an dicht sein kann.
Diese Funktionen der Deckelentstapelung und -Zuteilung, der -übergabe und -Übernahme und der funktionssicheren Deckel-Behälter-Einheitsbildung einschließlich ihrer flüssigen Folge werden durch folgende Teilvorrichtungen bewirkt, dio nachstehend der Reihe nach einzeln beschrieben werden:
1. Entstapelungsvorrichtung
Zur Entstapelung werden zwei drehbare Klinken benutzt, auf deren unteren Segmenten der Deckelstapel in Ruhelage aufsitzt und die durch einen vom herangeförderten gefüllten Behälter erfaßten Schlepphebel eine kleine Drehbewegung ausführen und dabei den untersten Deckel von diesen Segmenten abschieben und mittels unter den vorletzten Deckel greifender olberer Segmente den Deckelstapel abstützen. Bei freigegebenem Schlepphebel erfolgt mittels Rückholung durch Federkraft die Umsetzung des Deckelstapels vom oberen zum unteren Segment. Nähere Einzelheiten sind dem Ausführungsbeispiel mit der entsprechenden Darstellung zu entnehmen.
2. Deckelarretierung in der Schrägrutsche
Eine an einer senkrechten Welle mit Rückholfeder befestigten seitlichen Sperre, die eine horizontale Drehbewegung bei ihrer Lösung ausführt, verengt die Deckelbahn In Sperrstellung so, daß die Deckelvorderkante wenige Millimeter Ober der Dosenöffnung arretiert wird. Der Schlepphebel an dieser Welle bewirkt, wenn er von dem durchfahrenden gefüllten Behälter erfaßt wird, die Entsperrung des untersten Deckels durch horizontales Wegdrehen In Transportrichtung der Dose. Nähere Einzelheiten sind ebenfalls im Ausführungsbeispiel wiedergegeben.
3. Schwingende Stützrolle
Die Stützrolle ist an einer Schwinge, die in Fahrtrichtung orientiert ist und in vertikaler Richtung angehoben werden kann, gefestigt. Sie ist in unterer Stellung so arretiert, daß sie das Gleiten des Deckels bei dessen Entsperrung in die Behälteröffnung nicht beeinflußt, sondern lediglich einem Herausspringen desselben aus der Öffnung entgegenwirkt. Die beim Weitertransport des Behälters entstehende Hüllkurve des Deckels folgt die Stützrollo und wirkt dabei auf die Deckellage stabilisierend. Nähere
Einzelheiten sind ebenfalls dem Ausföhrungsbeisplel zu entnehmen. Die Masse der Stützrolle, ihre Lagerung und Anordnung stellen sicher, daß auf den Deckel nur geringe KrSfte wirken und eine Verformung ausgeschlossen Ist. Diese Deckel-Behälter-Einheit wird anschließend einer Eindrückvorrichtung zugeführt.
der Vorrichtung, Fig. 2 a und 2 b die Entstaplerklinken.
etwa 16*, dadurch führen die Schwinge 4, die über Koppeln 6 mit den Klinken 6 verbunden sind, gleichsinnige Drehbewegungen aus und die unteren Segmente 13 der Klinken 6 entsperren den untersten Deckel des Decketstapels. Gleichzeitig schieben sich die oberen Segmente 14 der Klinken β unter den vorletzten Deckel und sperren.
aufweist und schließt zum in Bereitschaft liegenden Deckel auf. Auf diese Welse hat der Behälter für seinen nachfolgenden bereits einen Deckel entstapelt. Durch den Weitertransport des Behälters erfaßt dieser den Schlepphebel 8 der Welle mit
30-35' bilden, erfolgt das Entsperren der Deckel nach sehr kleinem Drehwinkel der Sperre, so daß der Deckel unverzüglich durch die Masse des aufgeschlossenen Deckels zusätzlich unterstützt in den mit geringen Abstand unter dem Deckel transportierten
auf annähernd 0° und klappt bei Erreichen der Endkante der Rutsche 15, entspricht der Rutschenmitte, in die Behälteröffnung ab.
eine Rücksetzung der Sperre 10 in Arretierstellung für den nachfolgenden Deckel.
erreichen. Auf diese Welse wird gesichert, daß zum Deckeln einer Dicht_-an-dicht-Folge von Behältern für den folgenden Behälter
sich Immer ein Deckel In Bereitschaft befindet, bevor ein Behälter die Übernahmeposition erreicht.
die Stützrolle 11, deren Achse parallel zur Behälteröffnung durch die Schwinge 12 geführt wird, normalerweise nicht berührt. Sie
des Deckels.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Verschließen von Behältern mit Eindrückdeckeln durch Zusammenführen von geförderten Behältern und Deckel aus einem Deckstapel zu einer Deckel-Behälter-Einheit, die anschließend durch Eindrücken mittels einer geeigneten Vorrichtung verschlossen werden, fjekennzeichnet dadurch, daß dieselbe aus einer Entstapelungsvorrichtung, bestehend aus Grundplatte (1) mit Führungen (7) für Deckel, Schlepphebel (2), Welle mit Rückholfeder (3), Schwinge (4), Koppel (5) und Klinke (6), einer Schrägrutsche mit Bodenabschlußkante (15) und einem am unteren Ende befindlichen Deckelzuteilsystem bestehend aus Schlepphebel (8), Welle mit Rückholfeder (9), Sperre (10) sowie einer Rollenschwinge, bestehend aus Stützrolle (11) und Schwinge (12) aufgebaut ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch ΐ, dadurch gekennzeichnet, daß die Entstaplerklinken (6) drehbar gelagert sind, und ein unteres Segment (13) und ein oberes Segment (14) aufweisen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutsche (15) U-förmig ausgebildet ist, bei einer Länge von etwa 3 Deckeldurchmessern einen Winkel von mindestens 30° zur Horizontalen einschließt und an deren unteren Ende eine Sperre (10) seitlich eingreifend angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, gekennzeichnet dadurch, daß Sperre (10) und Rutsche (15) einen Winkel von 30-45° bilden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützrolle (11) mittels Schwinge (12) vertikal anhebbar angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Schwinge (12) der Stützrolle (11) zur Rutsche (15) veränderbar ist.
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| DE2550141C2 (de) * | 1975-11-07 | 1986-01-02 | Netzsch-Mohnopumpen Gmbh, 8672 Selb | Vorrichtung zum Aufsetzen von Deckeln auf Eimer, Dosen und ähnliche Behälter |
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