DD275774A3 - Verfahren zur herstellung von gebaeck definierter hoehe und einrichtung zur begrenzung der gebaeckhoehe - Google Patents

Verfahren zur herstellung von gebaeck definierter hoehe und einrichtung zur begrenzung der gebaeckhoehe Download PDF

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DD275774A3
DD275774A3 DD31298188A DD31298188A DD275774A3 DD 275774 A3 DD275774 A3 DD 275774A3 DD 31298188 A DD31298188 A DD 31298188A DD 31298188 A DD31298188 A DD 31298188A DD 275774 A3 DD275774 A3 DD 275774A3
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Herbert Pusch
Lars Siebert
Horst Rudolph
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Berlin Backwaren
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Gebaeck definierter Hoehe und Einrichtung zur Begrenzung der Gebaeckhoehe. Sie bezieht sich auf die Begrenzung der Gebaeckhoehe in Backoefen. Sie kann insbesondere bei der Herstellung von in Formkaesten gebackenen Backwaren, die maschinell verpackt bzw. weiterverarbeitet werden sollen, angewendet werden. Zur Realisierung einer selbsttaetigen, wahlweise nutzbaren Begrenzung der Gebaeckhoehe mit Moeglichkeit des Einsatzes hoehenbegrenzender Mittel variierbar hoechstens von Beginn bis 60% des Backprozesses, die bei kleiner Toleranz der Hoehenbegrenzung eine geringe Einbauhoehe ueber dem Backgut erfordert, ist erfindungsgemaess ein Verfahren vorgesehen, bei dem waehrend des Backprozesses vom Backgut Phasen mit Hoehenbegrenzung und Phasen ohne Hoehenbegrenzung abwechselnd durchlaufen werden. Eine erfindungsgemaesse Einrichtung enthaelt im Backraum ueber dem Backgut zwangsweise bzw. selbsttaetig oertlich und/oder zeitlich differenziert anheb- und absenkbare, eine Relativbewegung zum Backgut ausfuehrende formstabile Begrenzungselemente.

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet dor Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Gebäck definierter Höhe und eine Einrichtung zur Begrenzung der Gebäckhöhe. Sie kann insbesondere Anwendung finden bei der Herstellung von in Formkästen gebackenen Backwaren, die maschinell verpackt bzw. weiterverarbeitet werden sollen.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Verschiedene Gebäckarten werden zur Realisierung einer definierten Größe in Formkästen gebacken, die sich ohne weitere Hilfsmittel allerdings auf die saitlichen Abmaße beschränkt.
Zur Erzielung einer definierten Höhe der Backstücke ist es beispielsweise aus der DE-OS 1632338 bereits bekannt, die Formkästen während des gesamten Backprozesses mit angepaßten Blechdeckeln abzudecken. Diese Deckelung ist zwar problemlos in jedem Backofen durchführbar, erfordert aber zusätzliche Arbeitsgänge, die entweder von Hand oder mit aufwendigen Manipulatoren durchgeführt werden müssen.
Aus der DE-OS 2313735 ist es zwar auch boreits bekannt, die Deckel als geschlossene Kette durch einen Durchlaufbackofen und über diesen hinweg zurückzuführen, die sich dann von selbst zu Beginn des Backprozesses auf die ebenfalls als Kette durch den Backofen geführten Formkästen auflegen und bei Beendigung wieder abheben. Nachteilig ist hierbei die erforderliche, nur in Spezialbacköfen realisierbare, starre Kettenführung der Formkästen. Wird sie weggelassen, können Asynchronitäten zwischon Formkästen und Deckolkette auftreten. Außerdem ergeben sich zusätzliche Probleme, wenn der Ofen chargenweise mit oder ohne Abdeckung genutzt werden soll.
Alle Lösungen haben überdies den Nachteil, daß sie nur für in Formkästen gebackenes Gebäck geeignet sind und dieses nach Beendigung des Backprozesses eine ungleichmäßige Bräunung aufweist. Aus der CH-PS 608173 Ist es bereits bekannt, die Höhe von frei geformtem Gebäck wie Blätterteig dadurch zu begrenzen, deß ein Kunststoffband über Rollen durch einen Durchlaufbackofen hindurch und über diesen hinweg zuiOckgeführt ist, das sich auf die Backstücke auflegt. Nachteilig ist hierbei ebenfalls die spezielle Konstruktion und Zweckbindung des Ofens.
Schließlich ist es aus der DD-PS 244491 auch bereits bekannt, Formkäston während des Durchlaufbackprozesses höchstens von Beginn bis 60% des Durchlaufes abzudecken, was vorrichtungsmäHig durch ein im Backraum über dem Durchlaufband angeordnetes, über Rollen geführtes, flexibles durchbrochenes Abdeckband realisiert wurde. Diese Lösung verursacht zwar keine Synchronitätsprobleme und ermöglicht eine gleichmäßige Bräunung der Backstücke, erfordert aber ebenfalls eine Anpassung insbesondere der Höhe des Backraumes, da der Durchmesser der Umlenkrollen nicht beliebig klein gewählt werden kann. Bei gewünschtem wahlweisen Betrieb des Ofens mit bzw. ohne Abdeckung vergrößert sich diese Höhe weiter. Außerdem können sich aus Unebenheiten des Durchlaufbandes erhöhte Toleranzen in der Höhe ergeben.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, flexibel das Backen von verschiedenen Gobäckarten definierter Höhe bei höherer Qualität und geringem Aufwand zu ermöglichen.
Darlegung des Wenens der Erfindung Aufgabe der Erfindung ist die Realisierung einer selbsttätigerywahlweise nutzbaren Begrenzung dor Gebäckhöhe mit Möglichkeit
des Einsatzes höhenbegrenxendor Mittel variierbar höchstens von Beginn bis 60% des Backprozesses, die bei kleiner Toleranzder Höhenbegrenzung eine geringe Einbauhöhe über dem Backgut erfordert.
Erflndungsgcmäß wird die Aufgabe durch ein Verfahren zur Herstellung von Gebäck definierter Höhe und gleichmäßiger Bräunung gelöst, bei dom das Backgut ohne höhenbogrenzende Mittel in den Backofen eingefahren wird und während des Backprozossos örtlich und/oder zeitlich difforonziort Phasen mit Höhenbegronzung und Phasen ohne Höhonbogrenzung
abwechselnd durchlaufen worden.
In vorteilhafter Ausgestaltung führt das Backgut kontinuierlich oder diskontinuierlich eine Relativbewegung bezüglich der
höhonbegrenzondon Mittel aus.
In weiterer Ausgestaltung kann das Backgut aus in Formkästen eingelegten Backstücken bostb.'ion. Eine erfindungsgemäßo Einrichtung zur Begrenzung der Gobäckhöhe In einem Durchlaufbackofen mit einem Backraum, der von
olnom Durchlaufend durchlaufen wird, zeichnet eich dadurch eus, daß Im Backraum über dem Durchlaufband zwangsweise
bzw. selbsttätig örtlich und/oder zeitlich differenziort anheb- und absenkbare, zwangsweise oder frei entgegengesetzt und/oderin der Durchlaufrichtung bewegbare formstabile Begrenzungsolemente angeordnet sind.
Gemäß einer ersten Variante der erfindungsgemäßen Einrichtung sind die formstabilen Begrenzungselemente drehbare
zylindrische Walzen, die liegend mit ihrer Achse jeweils quer zur Durchlaufrichtung ausgerichtet angeordnet sind.
Die Walzen können so ausgebildet sein, daß die axiale Ausdehnung einer Walze mindestens der Breite des Durchlaufbandes
entspricht. In weiterer Ausgestaltung können in der Breitenausdehnung des Durchlaufbandes mehrere Walzen gleichen
Durchmesser^ angeordnet sein, die sich stirnseitig berühren, oder die Walzen können flexible Hüllen aufweisen und durch
scheibenförmige Stützelemente stabilisiert sein.
Zur Führung können die Walzen zentrisclvs Bohrungen aufweisen, durch die seitlich bewegbar gehalterte Streben geführt sind,
deren größtes Querschnittsmaß wesentlich kleiner ist als der Durchmesser der Bohrung der zugehörigen Walze.
Bei über die gesamte Breite reichenden Walzen ist auch eine unmittelbare seitliche Führung der Walzen in mit ihrer größeren Ausdehnung vertikal angeordneten Langlöchern möglich. Diese Variante der erfindungsgemäßen Einrichtung ist nicht auf Durchlaufbacköfen mit Durchlaufband begrenzt, sondern bei
zwangsweiser eigener Horizontalbewegung auch im Backraum anderer Backöfen anordenbar.
Gemäß einer zweiten Variante der erfindungsgemäßen Einrichtung für Durchlaufbacköfen sind die formstabilen Begrenzungselemente seitlich anheb- und absenkbar geführte rechteckige Abdeckelemente, die mindestens entgegengesetzt
der Durchlaufrichtung zwangsweise bewegbar sind.
Die Abdeckelemente können in einer Ebene angeordnet und gekoppelt sein sowie lückenlos aneinander anschließen. Zweckmäßigerveise reichen die Abdeckelemente über die gesamte Breite des Durchlaufbandes und/oder bestehen aus über die
gesamte Breite reichenden Rahmen, deren eingeschlossene Flächen durch Einzelelemente geschlossen sind.
Die Einzelelemente können an den Rahmen der Abdeckelemente flexibel befestigt und/odei gitteiartig ausgebildet sein. Während des Backprozesses werden die formstabilen Begrenzungselemente mehrfach auf das Backgut aufgesetzt und wieder
abgehoben, was durch eine kontinuierliche oder diskontinuierliche Relativbewegung zwischen beiden unterstützt bzw.ausschließlich hervorgerufen werden kann.
Die sich nach oben wölbende Oberfläche des Backgutes wird durch das Aufsetzen der Begrenzungselemento jeweils wiedör
niedergedrückt und schrittweise zu einer ebenen Fläche geformt.
Die Möglichkeit kontinuierlicher Relativbewegung ergibt sich bei der ersten Variante der erfindungsgemäßen Einrichtung. Die Walzen sind hierbei während des Einsatzes so angeordnet, daß der Abstand der jeweils untersten Manteilinie der Walze vom Durchlaufband in der tiefsten Lage der gewünschten Höhe des Backgutes entspricht. Defindet sich dieses in Formkästen, hat die
unterste Mantellinie höchstens die Höhe der Formkästen als Abstand zum Durchlaufband und wird durch die hindurchlaufenden
Formkästen angehoben. Die durch diese Mantellinio erfaßten differnntiellen Flächenelemente der Mantelfläche werden dabei
auf das Backgut aufgologt. Mit der Bewegung des Backgutes bewegen sich die Mantellinien mit einer Komponente in
Durchlaufrichtung, werden gleichzeitig nach oben bewegt, durch das Abrollen zurückgeführt und erneut auf andere Stellen des Backgutes aufgesetzt. Bei flexibler Ausbildung der Walzen werden geringfügige Unebenheiten, die insbesondere bei Formkästen
auftreten, ausgeglichen. Die seitlich bewegbar gehalterten Streben b> w. seitlichen Führungen ermöglichen zusätzlichezwangsweise Bewegungen in vertikaler Richtung zum Außerbetriebsetzen der Walzon und horizontal in bzw. entgegen der
Richtung des Durchlaufbandes. Bei öfen ohne Durchlaufband führt diese diskontinuicriiche horizontale Bewegung der Walzen
zur Erzeugung der Relativbewegung bezüglich des Backgutes.
Bei der zweiten Variante der erfindungsgemäßen Einrichtung ist eine diskontinuierliche Relativbewegung zwischen Backgut und
formstabilen Begrenzungselementen erforderlich. Die Abdeckelemente werden während des Einsatzes über die seitlichaußerhalb des Durchleufbandes gelegenen Führungen auf das Backgut aufgesetzt, mit diesem vorwärtsbewegt und nach einem
Pilgorschrittsystem vom Backgut abgehoben, zwangsweise entgegen der Durchlaufrichtung bewegt und in dieser
zurückgesetzten Lage erneut auf das Backgut aufgesetzt. Hierbei führen alle Flächenelemente gleichzeitig eine
Schleifenbewegung aus, die der der ersten Variante entspricht. Befindet sich das Backgut in Formkästen, kann die Vorwärtsbewegung der Abdeckelemente frei durch deren Eigenbewegung
oder zwangsweise, bei frei geformtom Backgut nur zwangsweise erfolgen. Bei Ausbildung der AbdeckelemenM als Rahmen mitflexibel befestigten Einzelelementen werden geringfügige Unebenheiten, die insbesondere bei Formkästen auftreten,ausgeglichen.
Werden die Abdeckelemente In der oberen Lage belassen, ist die Einrichtung außer Betrieb gesetzt. Bei allen Varianten bewirkt das mehrfache Aufsetzen der formstabilen Begrenzungselemonte einen Toleranzausgleich der Höhenbegrenzung, insbesondere beim Aufsetzen in unterschiedlicher Lage; die Gebäckkruste weist auch bei gitterartigen Begrenzungselementen keine durch die Höhenbegrenzung hervorgerufene Strukturierung auf. Ein Außerbetriebsetzen der höhenbegrenzonden Einrichtung ist auf einfache Weise möglich. Die Möglichkeit der Höhenbegrenzung nur während eines Teiles des Backprozesses bleibt erhalten. Durch Außerbetr'ebsetzen
bzw. zusätzliches Inbetriebsetzen eines Teiles der Begrenzungselemente läßt sich der Bereich des Backprozesses mit
Höhenbegrenzung in Durchlaufbacköfen variieren, so daß der Einsau der höhenbogronzenden Mittel angepaßt an die jeweilige Geblckart erfolgen kann. Die Begrenzungselemente lassen eine konstruktive Unterteilung der Gesamteinrichtung zu, was in Verbindung mit der geringen Einbauhöhe die Nachrüstung vorhandener öfen auf einfache Weise ermöglicht. Autführungtbelsplele
Die Erfindung wird nachstehend an Ausführungsbeispiolen nähor erläutort
In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: schomatisch einen .eilweison nlchtmaßstäblichon Längsschnitt durch einen Durchlaufbackofen mit einer
Ausführungsform einer erfindungsgemäßon Einrichtung mit Walzen; Fig. 2: schematisch einen teilweisen nichtmaßstäblichen Längsschnitt durch einen Durchlaufbackofen mit einer anderen
Aueführungsform einer erfindungsgomäßen Einrichtung mit Abdeckelementen.
DIo in Flg. 1 dargestellte Einrichtung besteht aus einem im Backraum 1 angeordneten Grundkörper 2, in dem als formstabile Begrenzungselemente 3 mehrere zylindrische Walzen mit Achsen quer zur Durchlaufrichtung des in Formkästen befindlichen Backgutes 4 in gesamter Breite Ober dem Durchlaufband 5 angeordnet sind. Die Anordnung der Walzen erfolgt nur in der ersten Hälfte des Backraumes 1. Die Walzen 3 weisen zentrische Bohrungen auf und werden durch seitlich im Grundkörper 2 gehalterte Streben runden Querschnittes geführt, die jeweils einen wesentlich kleineren Durchmesser als den der zugehörigen Bohrung besitzen, wobei der Abstand der jeweils untersten Mantellinien der Walzen vom Durchlaufband in der tiefsten Lage höchstens der Höhe der Formkasten entspricht. Infolge des übergroßen Spieles bei der Lagerung der Walzen werden geringfügig differierende Höhen der Formkästen ausgeglichen.
Während des Backprozesses wird das sich auf dem Durchlaufband 5 befindende, in Formkästen gefüllte Backgut 4 kontinuierlich gegen die Walzen 3 bewegt. Die Walzen werden dabei geringfügig angehoben und rollen auf den Oberkanten der Formkästen ab.
Durch die Eigenmasse der Walzen wird die sich infolge Volumenausdehnung des Backgutes über die Formkastenoberkanten wölbende Oberfläche plasto-elastisch schrittweise zu einer ebenen, zum jeweiligen Formkastenboden parallelen, Fläche geformt. Die untersten Mantellinien der Walzen bewegen sich durch das Abrollen auf den Kanten der Formkästen in Richtung des Durchlaufbandes, was in Fortführung der Drehbewegung zum Anheben der jeweiligen Mantellinie, Bewegung entgegengesetzt der Durchlaufrichtung auf der Oberseite der Walze und schließlich zur erneuten Berührung mit anderen Formkästen führt. Durch die Bewegung der Formkästen wechseln Phasen mit Höhenbegrenzung und Phasen ohne Höhenbegrenzung während des Backproiesses für die einzelnen Formkästen ab. Durch zwangswei3es Anheben, d. h. Vergrößern des Abstandes einiger oder aller Walzen zum Durchlaufband ist eine wahlweise Anpassung an die Gebäckart bzw. ein Betrieb ohne Höhenbegrenzung möglich. Da die Bewegungen während des Betriebes selbsttätig ablaufen, kann bei dieser Ausführungsform ein zusätzlicher Antrieb der Walzen entfallen.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Einrichtung sind die formstabilen Begrenzungselemento 3 über die gesamte Breite reichende rechteckige Abdeckelemente, die mit geringem Abstand aneinander anschließen. Jedes Abdeckelement 3 ist an den beiden Seitenkanten mit jeweils zwei Stützen 6 versehen und durch einen Rahmen stabilisiert. Die Stützen 6 ermöglichen, auf Laufflächen 7 liegend, eine Bewegung der Abdeckelemente in der Laufrichtung des Durchlaufbandes 5. BeidseUig sind über den Laufflächen 7 jeweils Laufschienen 8 parallel zu diesen und im gleichen Abstand angeordnet, die an definierten Stellen Aussparungen aufweisen. Durch diese Aussparungen hindurch sind die Stützen 6 der Abdeckelemente 3 hebbar, und 6s ist eine Bewegung derselben bei auf den Laufschienen 8 liegenden Stützen 6 zwischen den Aussparungen möglich. Zum Anheben der Abdeckelemente dienen unter den Aussparungen der Laufschienen 8 angeordnete Keile 9. In Verlängerung der Laufschienen schwenkbar angeordnete Klappen 10 überbrücken die Aussparungen zwischen diesen und den Keilen 9. Über Gestänge 11 werden die Abdeckelemente miteinander gekoppelt und von einem Stellgetriebemotor 12 in beiden Richtungen zwangsbewegt. Bei Bewegung in Durchlaufrichtung laufen die Abdeckelemente synchron mit dem in Formkäston befindlichen Backgut 4, die Oberkanten der Formkästen berührend, durch den Backraum, in weiterer Bewegung worden die seitlichen Stützen β der Abdeckelemente durch die Keile 9 an- und dabei von den Formkästen abgehoben. Nach Passieren der Klappen 10 erfolgt das Umschalten des Stellgetriebemotors 12. Die Abdeckelemente werden, mit ihren seitlichen Stützen β auf den Laufschlenon liegend, schnell zurückgeführt und senken sich wieder auf die Formkästen ab, wenn die Stützen 6 die Aussparungen erreichen. Mit erneutem Umschalten des Stellgetriebemotors beginnt der Bewegungszyklus von neuem. Durch die diskontinuierliche Bewegung der Abdeckelemente wechseln während des Backprozesses Phasen mit Höhenbegrenzung und Phasen ohne Höhenbegronzung für die einzelnen Formkästen ah.
Bei dieser Ausführungsform wird ein Einsatz ohne höhenbegrenzende Mittel durch Verbleib dor Abdeckelemente auf den Laufschienen möglich
Die über dem Backgut erforderliche Einbauhöhe kann bei geeigneter Gestaltung besonders klein gehalten werden.

Claims (21)

1. Verfahren zur Herstellung von Gebäck definierter Höhe und gleichmäßiger Bräunung in Backöfen, insbesondere unter Anwendung höhenbegrenzter Mittel höchstens von Beginn bis 60% des Backprozesses, wobei das Backgut ohne höhenbegrenzende Mittel in den Backofen eingefahren wird, dadurch gekennzeichnet, daß während des Backprozesses örtlich und/oder zeitlich differenziert Phasen mit Höhenbegrenzung und Phasen ohne Höhenbegrenzung abwechselnd durchlaufen werden.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Backgut aus in Formkästen eingelegten Backstücken besteht.
3. Einrichtung zur Begrenzung der Gebäckhöhe in einem Durchlaufbackofen mit einem Backraum, der von einem Durchlauf band durchlaufen wird, insbesondere unter Anwendung höhenbegrenzender Mittel höchstens von Beginn bis 60% des Durchlaufes, dadurch gekennzeichnet, daß im Backraum (1) über dem Durchlaufband (5) zwangsweise bzw. selbsttätig örtlich und/oder zeitlich differenziert anheb- und absenkbare, zwangsweise oder frei entgegengesetzt und/oder in der Durchlaufrichtung bewegbare formstabile Begrenzungselemente (3) angeordnet sind.
4. Einrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die formstabilen Begrenzungselemente (3) drehbare zylindrische höhenbewegliche Walzen sind, die liegend mit ihrer Achse jeweils quer zur Durchlaufrichtung ausgerichtet angeordnet sind.
5. Einrichtung gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Ausdehnung einer Walze mindestens der Breite des Durchlaufbandes entspricht.
6. Einrichtung gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Breitenausdehnung des Durchlaufbandes mehrere Walzen gleichen Durchmessers angeordnet sind, die sich stirnseitig berühren.
7. Einrichtung gemäß einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen eine flexible Hülle aufweisen und durch scheibenförmige Stützelemente stabilisiert sind.
8. Einrichtung gemäß einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen zentrische Bohrungen aufweisen, durch die seitlich gehalterte Streben geführt sind, deren großes Querschnittsmaß wesentlich kleiner ist als der Durchmesser der Bohrung der zugehörigen Walze.
9. Einrichtung gemäß einem der Ansprüche 4,5 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen seitlich in mit ihrer größeren Ausdehnung vertikal angeordneten Langlöchern unmittelbar geführt sind.
10. Einrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die formstabilen Begrenzungselemente (3) seitlich anheb- und absenkbar geführte rechteckige, mindestens zwangsweise entgegengesetzt der Durchlaufrichtung bewegbare, Abdeckelemente sind.
11. Einrichtung gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß Abdeckelemente in einer Ebene angeordnet und miteinander gekoppelt sind.
12. Einrichtung gemäß Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckelemente über die gesamte Breite des Durchlaufbandes reichen.
13. Einrichtung gemäß einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckelemente aus über die gesamte Breite des Durchlauf bandes reichenden Rahmen bestehen, deren eingeschlossene Flächen durch Einzelelemente geschlossen sind.
14. Einrichtung gemäß Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelelemente an den Rahmen der Abdeckelemente flexibel befestigt sind.
15. Einrichtung gemäß Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelelemente gitterartig ausgebildet sind.
16. Einrichtung zur Begrenzung der Gebäckhöhe in einem Backofen, insbesondere unter Anwendung höhenbegrenzender Mittel höchstens von Beginn bis 60% des Backprozesses, dadurch gekennzeichnet, daß im Backraum über der die Backstücke aufnehmenden Fläche zwangsweise bzw. selbsttätig örtlich und/oder zeitlich differenziert anheb- und absenkbare, zwangsweise horizontal bewegbare, drehbare zylindrische Walzen liegend mit ihrer Achse quer zur horizontalen Bewegungsrichtung ausgerichtet angeordnet sind.
17. Einrichtung gemäß Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Ausdehnung einer Walze an die Breite des Backraumes angepaßt ist.
18. Einrichtung gemäß Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß in der Breitenausdehnung des Backraumes mehrere Walzen angeordnet sind, die sich stirnseitig berühren.
19. Einrichtung gemäß einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen eine flexible Hülle aufweisen und durch scheibenförmige Stützelemente stabilisiert sind.
20. Einrichtung gemäß einem der Ansprüche 16 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen zentrische Bohrungen aufweisen, durch die seitlich gehalterte Streben geführt sind, deren größtes Querschnittsmaß wesentlich kleiner ist als der Durchmesser der Bohrung der zugehörigen Walze.
21. Einrichtung gemäß einem der Ansprüche 16,17 oder 19, dadurcti gekennzeichnet, daß die Walzen seitlich in mit ihrer größeren Ausdehnung vertikal angeordneten Langlöchern unmittelbar geführt sind.
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