DD275796A3 - Vorrichtung zum verspruehen von fluessigkeitstropfen auf oberflaechen von flachformguetern - Google Patents

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DD275796A3
DD275796A3 DD30887887A DD30887887A DD275796A3 DD 275796 A3 DD275796 A3 DD 275796A3 DD 30887887 A DD30887887 A DD 30887887A DD 30887887 A DD30887887 A DD 30887887A DD 275796 A3 DD275796 A3 DD 275796A3
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liquid
air
nozzle
oil
spraying
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DD30887887A
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Inventor
Heinrich Schroth
Heinz Krell
Wolfgang Schreiber
Achim Dieke
Friedhold Lange
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Blechpackung Meissen Veb
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verspruehen von Fluessigkeiten, insbesondere zum Aufbringen von Ziehoel auf Baendern und Streifen tiefziehfaehiger Materialien zur Verbesserung der Tiefziehfaehigkeit bei Stanz- und Umformprozessen zwecks Herstellung von Stanz- und Ziehteilen. Ziel der Erfindung ist u. a. die Eindaemmung des Oelnebels, die Erhoehung der Schmierwirkung bei geringstem Schmiermittel- und Luftverbrauch bei Stanz- und Umformprozessen mit einer einfach gestalteten Vorrichtung zu erreichen. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass der druckluftbeaufschlagbare Fluessigkeitsbehaelter mit Dosiereinrichtung mit einer radial zur Durchflussrichtung verschlossenen Oeffnung und mit einer separaten an eine der beiden Einfuellmuendungen endenden Zuleitung versehen ist, die eine abhaengig oder unabhaengig betreibbare verschieden grosse Luftmenge von der in den druckluftbeaufschlagbaren Fluessigkeitsbehaelter mit Dosiereinrichtung ueber die Zuleitung zu transportierende verschieden grosse Luftmenge aufweist. Abflussleitung und Ausstroemduese sind dabei in einem bestimmten Winkelbereich angeordnet. Fig. 1

Description

Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß bei einer Vorrichtung zum Versprühen von Flüssigkeitstropfen an einer Wirkstelle,
bestehend aus einem druckluftbeaufschlagbarem Flüssigkeitsbehälter mit Dosiereinrichtung, in dem ein senkrechtes Steigrohr eingelassen ist und über dem ein Durchströmkanal verläuft, an dessen Austritt eine nach dem Venturiprinzip arbeitende Düse vorgesehen ist und an dem sich eine Abflußleitung mit einer Ausströmdüse anschließt, erfindungsgemäß der Durchströmkanal und der druckluftbeaufschlagbare Flüssigkeitsbehälter von verschieden großen Volumenströmen Luft beaufschlagt werden, die
Abflußleitung einen stetig negativen Anstieg zwischen 0 und 90° aufweist und die Ausströmdüse in einem negativen Schwenkwinkel zur Senkrechten von 0 bis 160° angeordnet ist. Entsprechend einem weiteren Merkmal der Erfindung weist das Steigrohr in seinem oberen Bereich eine Einstellschraube auf,
die in ihrem Dichtkegel ein oder mehrere axial oder radial verlaufende Kerben aufweist.
Die erfindungsgemäße Lösung ist auch dadurch ausgestaltet, daß die Ausströmdüse einen längeren zylindrischen Eingangskanal mit größerem Durchmesser und einem kürzeren zylindrischen Ausgangskanal mit kleinerem Durchmesser
besitzt.
Die besonderen Vorteile der erfindungsgemäßen Lösung bestehen darin, daß durch Änderung des Druckluftölerprinzipes in die
einfache Form einer getrennten Dosierung von kleinen Flüsslgkcits- und Luftmengen bei niedrigem Druck deren gemeinsames
Ableiten und Versprühen unter Ausnutzung der Schwerkraft die Erzeugung von sehr kleinen makroskopischen FIQssigkoitstropfen bei gleichmäßiger Verteilung möglich wird, wobei der Flüssigkeits- und Luftverbrauch wesentlich gesenkt,
der Gesundheits- und Arbeitsschutz verbessert, der Herstellungs-, Instandhaltungs- und Wartungsaufwand gesenkt werden.
AukfOhrungsbelsplel Die Erfindung sol! nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die dazu vorliegende Zeichnung zeigt: Fig. 1: Überdicht zur Anordnung der Vorrichtung Fig. 2: Vorderansicht des druckluftbeaufschlagbarcn Flüssigkeitsbehälters mit Dosiereinrichtung Fig.3: Schnitt nach Fig. 2 und Fig. 4: Schnitt der Ausströmdüse. Fig. 1 zeigt die Anordnung der Vorrichtung in einer Üborsicht, wobei der druckluftbeaufschlagbare Flüssigkeitsbehälter 1 in Durchflußrichtung 24 über den Durchströmkanal 2 und über das verstellbare Drosselventil der Zuleitung 3 gespeist wird. Radial
zur Durchflußrichtung geschieht dies von der separaten Zuleitung 4, dem verstellbaren Drosselventil 5 über das senkrechte
Steigrohr 23. Mit Hilfe der Drosselventile kann der jeweilige Volumenstrom Luft geregelt werden. Diese Volumenströme Luft
sind abhängig vom eingestellten Betriebsdruck des Druckluftreduzierventiles 6. Der Betriebsdruck wird z. B. auf 0,01 bis 0,02MPaZCm' eingestellt und am Manometer 7 gemessen. Die radial zur Durchflußrichtung befindliche öffnung 8 des
Durchströmkanals 2 ist verschlossen. Die Abflußleitung 9 hat oinen negativen Anstieg 10 von 45°, währ end die Ausströmdüse i 1 senkrecht nach unten angeordnet ist
und demzufolge der negative Schwenkwinkel 12 zur Senkrechten 13 0° beträgt.
In Fig. 2 ist die Vorderansicht des druckluftbeaufschlagbaren Flüssigkeitsbehälters mit Dosiereinrichtung 11 dargestollt. An der
linken Einfüllmündung 14 des druckluftbeaufschlagbaren Flüssigkeitsbehälters 1 ist die separate Zuleitung 4 befestigt.
Aus Fig.3 ist der Schnitt des druckluftbeaufschlagbaren Flüssigkeitsbehälters 1 nach Fig. 2 ersichtlich. Mit Hilfe der Schraube 16
und der Dichtung 17 kann die sich radial zum Durchströmkanal 2 befindliche Öffnung 8 verschlossen werden. Die
Einstellschraube 18 zum Regulieren der Flüssigkeitsfördermenge erhält auf dem Dichtkegel eine Kerbe 19, die axial oder radial
angeordnet ist, um das Justieren kleiner Flüssigkeitsmengen störungsfrei zu ermöglichen. Ansonsten kann ein schnelles
Verstopfen des Ringspaltes auf Grund der verhältnismäßig großen Ringfläche eintreten. Flg.4 zeigt, wie die Abflußleitung 9 in die Ausströmdüse 11 mündet. Luft und Flüssigkeit wird in feindosierter Form gemeinsam
über den Eingangskanal 20 zum Ausgangskanal 21 geführt.
Beim Eintritt der beiden Medien in den Ausgangskanal 21 wird die Luft mit der Flüssigkeit vermischt, dabei werden kleine
gleichmäßige Flüssigkeitstropfon gebildet.
Der Durchmesser der entstehenden Flüssigkeitstropfen beträgt 0,1 bis 0,2 mm.

Claims (2)

1. Vorrichtung zum Versprühen von Flüssigkeitstropfen an einer Wirkstelle, bestehend aus einem druckluftbeaufschlagbarem Flüssigkeitsbehälter mit Dosiereinrichtung, in dem ein senkrechtes Steigrohr eingelassen ist und über dem ein Durchströmungskanal verläuft, an dessen Austritt eine nach dem Venturiprinzip arbeitende Düse vorgesehen ist und an dem sich eine Abflußleitung mit einer Ausströmdüse anschließt, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchströmkanal (2) der Dosiereinrichtung und der Flüssigkeitsbehälter (1) von verschieden großen Volumenströmen Luft beaufschlagt werden, die Abflußleitung (9) einen stetig negativen Anstieg zwischen 0 und 90° aufweist und die Ausströmdüse (22) in einem negativen Schwenkwinkel (12) zur Senkrechten (13) von 0 bis 160° angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausströmdüse (22) einen längeren zylindrischen Eingangskanal (20) mit größerem Durchmesser und einem kürzeren zylindrischen Ausgangskanal (21) mit kleinerem Durchmesser besitzt.
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Versprühen von Flüssigkeiten zu kleinen gleichmäßig verteilten Tropfen an Wirkstellen, z. B. auf die Oberfläche von bahn- oder streifenförmigem Flachformgut unterschiedlicher Breite, insbesondere zum Aufbringen von Ziehöl auf die Oberfläche von Bindern oder Streiten aus tiefziehfähigem Material vor dem Verarbeiten in Umfornv oder Stanzwerkzeugen zu Stanz-, Ziehteilen oder ähnlichem.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Für das Aufsprühen von Ziehet vor dem Verarbeiten vor, tiefziehfähigem Band- oder Streifenmaterial mit einer Dicke von ü,15-0,4nim, werden bekannte druckluftbeaufschlagbare Flüssigkeitsbehälter mit Dosiereinrichtung angewandt. Dabei erzeugt dib durch das Ventil strömende Luft über eine Düse, nach dem Venturi-Prinzip, in dem Raum unter der Schaukappe einen Unterdruck und taugt das öl über ein Rohr nach oben. Das öl wird beim tropfenweisen Verlasst ι der Schaukappe in der Düse zerstäubi und alo Ölnebel über eine Schlauchleituno zu einem Verteilerrohr mit 10 bis 30 Stück t isgängon unterschiedlichster Bauform oder mit Hilfe eines Einsprühkastens auf die Oberfläche des zu vorarbeitenden Material gefördert. Derartige druckluftbesufschlagbare Flüssigkeitsbehälter mit Dosiereinrichtung sind für Betriebsdrücke von 0,2-1 MPa geeignet. Diese Vorrichtung hat den Nachteil, daü Ölnebel entstehen, die sich technisch nur mit erheblichem Aufwand in ihren negativen Auswirkungen auf das Bedienpersonal und auf die Stanzen einschränken lassen. Das überschüssige Ziehöl aus dem ölnebel dringt in die Lagerstellen der Stanzen, wirkt ant;schmierend und verursacht deren vorzeitigen Verschleiß. Die Trittsicherheit der Geh- und Transportwege wird erheblich eingeschränkt. Der Ölnebel ist für das Bedienpersonal gesundheitsschädigend. Außerdem tritt ein sehr hoher öl- und Luftverbrauch auf.
Bekannt sind weiterhin Vorrichtungen zum Versprühen von Flüssigkeiten bei denen Luft und Flüssigkeit mittels getrennter Leitungen zur Düse transportiert werden und in aufwendigen Mohrkammerdüsen unterschiedlichster Bauform, die Flüssigkeit bei unterschiedlichen Drücken zu Mikroflüssigkeitstropfen vernebelt oder zu Makroflüssigkeitstropfen unterschiedlichster Größe versprüht werden. Die Flüssigkeitsvorteilung auf dar Wirkstelle hat dabei eine sehr unterschiedliche Güte. Nachteilig an derartigen Vorrichtungen ist, daß ein hoher Herstellungs-, Montage- und Justageaufwand für die Mehrkammerdüsen und deren Luft- i/nd Flüssigkeitsaufbereitung notwendig ist. Die erforderliche Flüssigkeitsverteilung auf der Wirkstelle ist in Qualität und Quantität auf Grund der meist hohen Druckverhältnisse nicht vorhanden. Die hohen Drücke bewirken außerdem einen vorzeitigen Verschleiß der Düsen.
Es sind auch Vorrichtungen bekannt, deron Düsen mit eingebauten Schleuderscheiben oder ähnlichen mechanisch bewegten Teilen aufgebaut sind. Dabei wird elno bestimmte Tropfengrößo mit Hilfe einer drehzahlabhängigen Steuerung erreicht. Die Nachteile sind Im wesentlichen mit den oingangs charakterisierten Vorrichtungen Identisch und zusätzlich wartungsintensiver.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung Ist es, bei geringstmöglichem Schmiermittel- und Luftverbrauch eine hohe Schmierwirkung an der Wirkstelle sowlo elno Verbesserung des Gesundheit*· und Arbeitsschutzes im Arbeitsprozeß mit oiner vereinfacht gestalteten Vorrichtung zu äfiolchen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Dor Erfindung Mögt dio Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Versprühen von Flüssigkeiten auf Oberflächen von Flachformgütorn zu schaffon, dio boi oinom einfachen Aufbau der Vorrichtung beim Vorsprühon der Flüssigkeit die Bildung rolativ kleiner Tropfon boi niodrlgon Botriobsdrückon ermöglicht und daß außerdem oino gleichmäßige Vortollung dor Flüssigkeif ilropfen auf dor Wirkstollo orroieht wird, ohno daß ein Nobel entsteht.
DD30887887A 1987-11-10 1987-11-10 Vorrichtung zum verspruehen von fluessigkeitstropfen auf oberflaechen von flachformguetern DD275796A3 (de)

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