DD276371A1 - Schaltungsanordnung zur sekundaerseitigen steuerung von schaltnetzteilen - Google Patents

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DD276371A1
DD276371A1 DD32092088A DD32092088A DD276371A1 DD 276371 A1 DD276371 A1 DD 276371A1 DD 32092088 A DD32092088 A DD 32092088A DD 32092088 A DD32092088 A DD 32092088A DD 276371 A1 DD276371 A1 DD 276371A1
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DD
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switching power
power supplies
circuit arrangement
current loop
side control
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Application number
DD32092088A
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English (en)
Inventor
Klaus-Dieter Suter
Lutz Wundke
Original Assignee
Teltov Geraete Regler
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Abstract

Schaltungsanordnung zur sekundaerseitigen Steuerung von Schaltnetzteilen, die vor allem dort eingesetzt wird, wo einzelnes oder blockweises Steuern von Schaltnetzteilen erforderlich ist, die ihrerseits fest mit den Verbrauchern verbunden sind. Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch geloest, dass die beiden Steuereingaenge der jeweiligen Schaltnetzteile in einer steuerbaren Stromschleife zusammengeschaltet sind, wobei diese Stromschleife aus Abblockdioden, einem Widerstand, einem Transistor und einer ueber einen Optokoppler angesteuerten Referenzspannungsquelle besteht. Figur

Description

H.9rzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur sekundärseitigen Steuerung von primär getakteten Schaltnetzteilen. Dabei wird die Schaltungsanordnung vor allem dort eingesetzt, wo einzelnes oder blockweises Steuern von Schaltnetzteilen erforderlich ist, die ihrerseits fest mit den Verbrauchern verbunden sind.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Ein Schaltnetzteil besteht im Wesentlichen aus einem Leistungsteil und einem Informationsverarbeitungsteil, das die Steuerung des Leistungsteiles übernimmt. Am Eingang des Leistungsteiles ist ein Stützkondensator angeordnet. Dieser Stützkondensator ist mit dem Versorgungsnetz verbunden, bei einem Gleichspannungsneu direkt und bei einem Wechselspannungsnetz über eine Gleichrichteranordnung. Aus dem Netzeingang wird des weiteren eine Spannung für das Informationsverarbeitungsteil zur Steuerung des Leistungsteiles gewonnen. Diese Steuerspannung wird z. B. bei Wechselspannungsnetzen über eine Einweggleichrichterschaltung gewonnen.
Bekannte Schaltungsanordnungen zur Einschaltstrombegrenzung (WP 210794) beschränken sich lediglich darauf, daß im Moment des Einschaltens, der durch Eingangskapazitäten hervorgerufene Stoßstrom auf einen bestimmten Wert begrenzt wird. Weiterhin sind Schahungsanordnungen bekannt, die mit Hilfe von Stromquellen oder Widerständen einzelne Module übor den entsprechenden Stcuereingang abschalten. Diese Schaltungsanordnungcn haben die Nachteile, daß ein längeres Anstehen des Abschaltsignals zum unwiderruflichen Abschalten der Schaltnetzteile führt und nur Schaltnetzteile mit positiver Ausgangsspannung oder nur ein Schaltnetzteil mit negativer Ausgangsspannung gesteuert werden können.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Schaltungsanordnung zur sekundärseitigen Steuerung von Schaltnetzteilen zu entwickeln, die unter Berücksichtigung des Funktionsumfanges eine Minimierung des Bauelomenteaufwandes zur Folge hat.
Dattagung de» VJ β tem der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zur sekundärseitigen Steuerung von Schaltnetztcilcn zu entwickeln, mit der es möglich ist, primär getaktete Schaltneuteile unterschiedlichster Leistung und unterschiedlicher Ausgangsspannung anzusteuern.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die beiden Steuereingänge der jeweiligen Schaltnetzteile in einer steuerbaren Stromschleife zusammengeschaltet sind, wobei die Stromschleiie aus Abblockdioden, einem Widerstand, einem Transistor und einer über einen Optokoppler angesteuerten Referenzspannungsqueiie besteht. In gunstiger Ausgestaltung dor 'erfindungsgemäßon Lösung sind an eine Roferenzspannungsquelle mehrere Stro/nschleifcn angeschlossen. In Abhängigkeit von der jeweiligen gepolten Ausgangsspannung ist die entsprechende Stromschleife mit pnp- bzw. npn-Transistoren ausgerüstet. Weiterhin sind bei Schaltnetzteilen höherer Ausgangsleistung zwischen der Hilfsspannung und dem jeweiligen Schaltnetzteil zusätzliche Abblockdioden angeordnet.
Anschließend soll die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung kurz in Funktion beschneben werden. Die beiden Steuersignaleingänge des jeweiligen Schaltnetzteiles werden in einer über einen Optokoppler steuerbaren Stromschleifs i'jsammengeschaltet. Die Stromschleife führt einen Strom, wenn die Referenzspannungsquelle hre Spannung aufgebaut hat. Dabei wird die Refe'enzsprnnungsquellu über einen Längstransistor mit einer Rohgleichspannung versorgt und der Längstransistor wird wiederum vom i ?'>tralen Steuerelement geschaltet.
Ausführungsbeisplel Anschließend soll die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert wc · den. Dabei zeigt die Abbildung ein Ausführungsbeispiel für die srfindungsgemäße Schaltungsanordnung. Die eingespeiste Gleichspannung 1 wird an den Länystransistor 3, der in der Ruhelag- gesperrt ist, angeschlossen und die Schaltnetzteile können unbeeinflußt arbeiten. Wird nun der Längstransistor 3 über den Optokoppler 2 aufgesteuert, werden die Referenzspannungen 4,5 aufgebaut und die Stromschleifen erhalten ihre Betriebsspannungen. Die erste Stromschleife erhält ihre Betriebsspannung über die Abblockdioden 6,13, den npn-Transistor 7, den Widerstand 8 und
d.e Abblockdiode 9 und steuert ein Schaltnetzteil 14 der Ausgangsleistung 5OW bis 150W unterschiedlicher positiver
Ausgangsspannung. Dabei dienen die Abblockdioden 6 und 13 zum Entkoppeln der Hilfsspannung der Schaltungsanordnung
von der Schaltnetzteilcisgangsspannung. Der Widerstand 8 bestimmt den Strom in der Stromschleife, und der Transistor 7ai beitet als Schaltverstärker und wird mit der Referenzspannung 5 angesteuert.
Die zweite Stromschleife über den npn-Transistor 10, den Widerstand 11 und der Abblockdiode 12 steuert ein Schaltnetzteil 15
mit einer Ausgangsleistung von 25W unterschiedlicher positiver Ausgangsspannung. In ihrer Funktion arbeitet die zweite
Stromschleife in Analogie zu der ersten Stromschleife. Die dritte Stromschleife über die Abblockdiode 24, den Widerstnad 18, den pnp-Transiotor 16 und der Abblockdiode 17 steuert
analog zur ersten Stromschleife ein Schaltnetzteil 22 der Ausgangsleistung von 5OW bis 150W unterschiedlicher negativer
Ausgangsspannung, wobei der pnp-Transistor 16 mit der Referenzspannung 4 angesteuert wird. Die vierte Stromschleife über
den Widerstand 21, den pnp-Transistor 19 und der Abblockdiode 20 steuert analog der zweiten Stromschleife ein
Schaltnetzteil 23 der Ausgangsleistung von 25W unterschiedlicher negativer Ausgangsspannung, wobei auch hier der Transisto 19 mit der Referenzspannung 4 angesteuert wird. Mit der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung lassen sich
somit folgende Probleme lösen:
- Im Zusammenwirken mit einem schaltkontaktüberbrückbaren Widerstand ist eine Einschaltstrombegrenzung realisierbar.
- Es können Schaltnetzteile unterschiedlicher Ausgangsleistungen und negativer oder positiver Ausgangsspannung gesteuert werden.
- Die Hilfsspannung für die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung kann verschieden von den Ausgangsspannungen der
- Es ist ein potentialfrnies Steuern der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung möglich.
- Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung ist ruhestromfrei.

Claims (4)

1. Schaltungsanordnung zur sekundärseitigen Steuerung von primär getakteten Schaltnetzteilen unterschiedlicher Leistung und unterschiedlicher Ausgangsspannung, die im wesentlichen aus einam Leistungsteil und einem Informationsverarbeitungsteil bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Steuersignaleingänge der jeweiligen Schaltnetzteile (14,15, 22, 23) in jeweils einer steuerbaren Stromschleife zusammengeschaltet sind, wobei diese Stromschleife jeweils aus Abblockdioden, einem Widerstand, einem Schalttransistor (7,10,16,19! und einer über einen Optokoppler (2) angesteuerten Referenznetzppannungsquelle (4, 5) besteht.
2. Schaltungsanordnung zur sekundärseitigen Steuerung von primär getakteten Schaltnetzteilen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an jeweils eine Referenzspannungsqueiie (4,5) mehrere Stromschleifen angeschlossen sind.
3. Schaltungsanordnung zur sekundärseitigen Steuerung von primär getakteten Schaltnetzteilen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit von der jeweiligen gepolten Ausgangsspannung oie entsprechende Stromschleife mit pnp- (16,19) bzw. npn-Transistoren (7, 10) ausgerüstet ist.
4. Schaltungsanordnung zur sekundärseitigen Steuerung von primär getakteten Schaltnetzteilen, nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Schaltnetzteilen höherer Ausgangsleistung (14, 22) zwischen Hilfsspannung und dem jeweiligen Schaltnetzteil zusätzliche Abblockdioden (6,13, 24, 25) angeordnet sind.
DD32092088A 1988-10-20 1988-10-20 Schaltungsanordnung zur sekundaerseitigen steuerung von schaltnetzteilen DD276371A1 (de)

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