DD276392A3 - Anordnung zum trennen metallhaltiger kunststoff- oder papiermischungen - Google Patents

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DD276392A3
DD276392A3 DD31402888A DD31402888A DD276392A3 DD 276392 A3 DD276392 A3 DD 276392A3 DD 31402888 A DD31402888 A DD 31402888A DD 31402888 A DD31402888 A DD 31402888A DD 276392 A3 DD276392 A3 DD 276392A3
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DD
German Democratic Republic
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separation
containers
vessel
overflows
arrangement
Prior art date
Application number
DD31402888A
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English (en)
Inventor
Lothar Weber
Lothar Thomas
Kurt Peter
Evelin Pielsch
Original Assignee
Molkerei Hoyerswerda Veb
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  • Processing Of Solid Wastes (AREA)
  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Abstract

Anordnung zum Trennen metallhaltiger Kunststoff- oder Papiermischungen, die ueberall dort anwendbar ist, wo derartige Abfaelle anfallen. Die Zielstellung besteht darin, die getrennten Stoffe als Sekundaerrohstoff einer Wiederverwendung zuzufuehren. Aufgabe ist es, die in grossen Mengen anfallenden metallhaltigen Kunststoff- oder Papiermischungen mittels einer energiearmen Anordnung bei hoher Betriebssicherheit in einer Korngroesse kleiner als 1,5 mm vollstaendig voneinander zu trennen und diese einer entsprechenden Wiederverwendung zuzufuehren. Die gestellte Aufgabe wird dadurch geloest, dass mindestens drei Trennbehaelter in Reihe zur Anwendung gelangen. Diesen Trennbehaeltern ist ein Ruehrgefaess mit Ruehrer vorgeschaltet. Das gekoernte Material wird im Ruehrgefaess mit einem Trennmedium staendig gemischt und gelangt ueber einen Ueberlauf in den ersten Trennbehaelter. Die Trennbehaelter sind durch Ueberlaeufe, die wechselseitig angeordnet sind und eine unterschiedliche Fallhoehe aufweisen, miteinander verbunden. Fuer den Schwimmgut- und Sinkgutaustrag sind in den Auffangbehaeltern ebene Siebe in einem bestimmten Neigungswinkel angeordnet. Durch diese wird das Sinkgut zurueckgehalten, waehrend das Trennmedium in einem Auffangbehaelter gelangt, um von diesem mittels Pumpe wieder in den Kreislauf zu gelangen.

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung Die Erfindung ist überall dort anwendbar, wo metallhaltige Kunststoffe oder Papiere als Produktions· oder Konsumtionsabfälle
anfallen.
Dies trifft vor allem dann zu, wenn metallboschichtete, insbesondere aluminiumbeschichtete Kunststoffe oder Papiere als Verpackungsmaterial verwendet werden, gilt aber auch für solche Betriebe, denen über die Sekundärrohstofferfassung derartige Stoffe zugeführt wurden. Charakteristik der bekannten technischen Lotungen
Aus der Erzaufbereitung sind Schwerkraftscheider, bespielsweise Konus-, Kasten-, Trog- und Trommelscheider bekannt. Solche Scheidertypen werden auch zur Aufbereitung verschiedener Plastabfälle verwendet. Für die Trennung metallbeschichteter, insbesondere aluminiumbeschichteter Kunststoffe oder Papiere sind diese einfachen Scheider aber nicht anwendbar, da die Trennschärfe vor allem bei mittleren Korngrößen kleiner 2mm deutlich abnimmt.
Eine solche unvollständige Trennung in die Komponenten würde aber aufwendige, energieintensive Nachreinigungsprozesse erforderlich machen. Aus diesem Grunde werden Schwerkraftscheider für die Trennung derartiger Stoffe nicht angewandt. In WP DD 249370 A3 ist ein Verfahren dargestellt, bei welchem eine aluminiumhaltige Kunststoff- oder Papiermischung, die in einer Schneidmühle auf eine Korngröße < 1,5mm gebracht wurde, einem Behälter unter anschließendem Rühren aufgegeben und nachfolgend durch Schwimm-Sink-Sortierung in seine Bestandteile getrennt wird.
Nachteilig an dieser Lösung ist, daß das Rühren im Trenngefäß geschieht. Dadurch ist keine kontinuierliche Trennung des Aufgabegute·; möglich. Weiterhin kann hierbei ein Vermischen bereits abgesetzten Sinkgutes mit dom Schwimmgut infolge des Rührens nicht vermieden werden.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist eine Anordnung, die mit einem geringen technischen und ökonomischen Aufwand eine vollständige Trennung metallhaltiger, Insbesondere aluminiumhaltiger, Kunststoffe oder Papiere ermöglicht, um diese als Sekundärrohstoffe einer Wiederverwendung zuzuführen und die Umwelt zu entlasten.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zu entwickeln, die mit einem niedrigen Energieverbrauch, hoher Betriebssicherheit sowie einfacher Handhabung die vollständige Trennung metallhaltiger, insbesondere aluminiumhaltiger Kunststoff- oder Papiermischungen, mittlerer Korngröße kleiner 1,5mm, bei hohen spezifischen Durchsätzen ermöglicht. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß mindestens drei in Reihe angeordnete Trennbehälter, die im oberen Teil quaderförmig, im unteren Teil pyramidenförmig sind, zur Anwendung kommen.
Ein an sich bekannter Rührer mit Rührgefäß, vorzugsweise ein Schneckenrührer, mit einer Drehzahl von 500 bis
1000 Umdrehungen pro Minute, dar dem Trennbahälter vorgeschaltet ist, gewährleistet ein intensives Durchmischen des zerkleinerten Aufgabegutes mit der Schwerflüssigkeit. RührgefSß und erster Trennbehälter, die TrennbehSlter untereinander sowie letzter Trennbehälter und Sieb für den Schwimmgutaustrag sind durch Überläufe, die sich jeweils wechselseitig an den
Seiten der Behälter befinden, verbunden. Die einzelnen Flüssigkeitsspiegel weisen ein unterschiedliches Niveau suf, wobei die Fallhöhe der Überläufe zwischen Rührgefäß und erstem Trennbehälter mindestens 300mm, die zwischen zwei nacheinander angeordneten Trennbehältern
jeweils mindestens 80 mm beträgt. Durch diese Anordnung werden Turbulenzen in den Tronnbehältern vermieden bzw. bleiben auf einen sehr kleinen Bereich beschränkt, was sich vorteilhaft auf die Trennschärfe auswirkt.
Für den Schwimmgut· und Sinkgutaustrag werden schräggestellte ebene Siebe mit einem Neigungswinkel von 60* bis 70° in
einem Auffangbehälter angeordnet.
Der Überlauf für da· Schwimmgut und der Ablauf für das Sinkgut sind dabei genau senkrecht, möglichst nahe dar oberen Siebbegrenzung angeordnet und weisen eine Fallhöhe von mindestens 200 mm auf. An den Sieben wird das Trenngut zurückgehalten. Die Schwerflüssigkeit fließt von den Auffangbehältern in einen Vorratsbehälter und wird von hier wieder in das Rührgefäß gepumpt. Dabei kann die Einbindung der Leitung nach, dem Auffangbehälter für das Metall, insbesondere bei niedrigen Metallgehalten der Kunststoff- oder Papiermischung, auch direkt an
der Saugseite dor Pumpe angeordnet sein. Trenn· und Vorratsbehälter sind vorzugsweise durch doppelwandige Ausführung mittels Dampf bzw. Heißwasser aufheizbar. Dadurch können auch übersättigte Salzlösungen sehr niedriger Viskosität als
Schwerflüssigkeit verwendet werden, was ebenfalls die Trennschärfe verbessert. AusfOhrungsbelsplel Die Erfindung soll anhand der Zeichnung näher erläutert werden. In einen Vorratsbehälter 1 wird das Granulat mittlerer Korngröße kleiner als 1,5 mm aufgegeben.
Dieses Granulat gelangt in einen Behälter mit Rührer 2 und wird dort intensiv mit einer Schwerflüssigkeit durchmischt. In drei dem Rührbehälter nachgeordneten Trennbehältern 4 wird die über einen Überlauf 3 gelangte Mischung vollständig in die beiden Komponenten getrennt. Die Trennbehälter 4 sind durch Überläufe, die wechselseitig an den Seiten der Yrennbehälter angeordnet sind, verbunden. Die getrennten Komponenten gelangen über einen Überlauf 3 für das Schwimmgut und drei Abläufen 9 für das Sinkgut in die entsprechenden Auffangbehälter 10. In den Auffangbehältern 10 sind ebene Siebe 5 mit oinem Neigungswinkel von 60* bis 70° angeordnet, mit deren Hilfe die beiden Komponenten von aer Schwerflüssigkeit getrennt werden. Während die Komponenten in den Auffangbehältern 10 zurückbleiben, fließt die Schwerflüssigkeit in einen Vorratsbehälter 6 ab und wird von dort mittels Pumpe 7 über eine Rücklaufleitung 8 wieder dem Kreislauf zugeführt. Die Trennbehälter 4 wie auch der Vorratsbehälter β sind durch vorzugsweise doppelwandige Ausführung mittels Heißwasser aufheizbar. Die mit dieser Anordnung erreichbare Reinheit der Ausgangskomponenten ist größer 99,5 Ma.-%.

Claims (4)

1. Anordnung zum Trennen metallhaltiger Kunststoff- oder Papiermischungen unter Verwendung eines Rührers mit Rührgefäß, Vorrats- und Trennbehältern, Überläufen, Sieben und einer Schwereflüssigkeit, gekennzeichnet dadurch, daß mindestens drei, in Reihe angeordnete, im oberen Teil quaderförmige, im unteren Teil pyramidenförmige Trennbehälter (4), die vorzugsweise doppelwandig gestaltet sind, denen ein Rührer mit Rührgefäß (2) vc^e&chaltet ist, angeordnet werden und Rührgefäß (2), Trennbehälter (4) und Auffangbehälter (1Ö) durch Überläufe (3) verbunden sind, wobei die Fallhöhe der Überläufe zwischen Rührgefäß (2) und erstem Trennbehälter (4) mindestens 300 mm, die zwischen zwei nacheinander angeordneten Trennbehältern jeweils mindestens 80 mm beträgt, die Überläufe (3) für den Schwimmgut- und Sinkgutaustrag genau senkrecht, möglichst nahe der oberen Siebbegrenzung angeordnet sind und eine Fallhöhe von mindestens 200mm aufweisen.
2. Anordnung nach Anspruch 1,gekennzeichnetdadurch,daßdieÜberläufe (3) jeweils wechselseitig an den Seiten der Trennbehälter (4) angeordnet sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß in den Auffangbehältern (10) ebene Siebe (5) mit einem Neigungswinkel von 60 bis 70 angeordnet sind.
4. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Vorratsbehälter (4) vorzugsweise doppelwandig ausgebildet ist.
DD31402888A 1988-03-25 1988-03-25 Anordnung zum trennen metallhaltiger kunststoff- oder papiermischungen DD276392A3 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0589672A3 (de) * 1992-09-22 1994-05-04 Reynolds Metals Company Verfahren und Vorrichtung zum Trennen und Rückgewinnen der Komponenten aus Folien enthaltenden Schichtstoffen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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