DD276550A1 - Schaltungsanordnung zur kopplung eines einchipmikrorechners mit einem mikrorechner - Google Patents

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DD276550A1
DD276550A1 DD32121588A DD32121588A DD276550A1 DD 276550 A1 DD276550 A1 DD 276550A1 DD 32121588 A DD32121588 A DD 32121588A DD 32121588 A DD32121588 A DD 32121588A DD 276550 A1 DD276550 A1 DD 276550A1
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DD
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emr
coupling
computer
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microcomputer
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DD32121588A
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Alexander Meisselbach
Volker Linse
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Robotron Elektronik
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Kopplung eines Einchipmikrorechners (EMR) mit einem Mikrorechner (U 880) auf der Basis des U 880-Systems, bei der eine bidirektionale parallele Datenuebertragung gesteuert ueber Interrupt moeglich ist. Dabei ist der Datenbus beider Prozessoren direkt verbunden. Ueber vier Steuerleitungen wird gewaehrleistet, dass nach Ausloesung einer Interruptaufforderung der U 880 durch Steuerung des EMR fuer den Moment der Datenausgabe (U 880 EMR) bzw. der Dateneingabe (EMR U 880) in den Schrittbetrieb gezwungen wird. Fig. 1

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Kopplung eines Einchipmikrorechners mit einem Mikrorechner auf der Basis des U880-Systems.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik Es ist bekannt, daß für die Kopplung zweier Prozessoren mehrere Möglichkeiten existieren. Aiii bekannten technischen Lösungen ist die Verwendung eines Zwischenspeichermediums, welches über eine entsprechende Logik angesteuert wird, zur Kopplung gemeinsam. So erfolgt die Kopplung meistens über entsprechende E/A-Tore im parallelen oder auch seriellen Datenaustausch oder über einen gemeinsamen Speicherbereich, auf den beide Prozessoren gesteuert über eine entsprechende Auswahllogik zugreifen können. So erfolgt im DD-WP 214011 eine Mehrrechnerkopplung über E/A-Schaltkreise der jeweiligen Rechnerfamilinn. Die zur Kopplung notwendigen E/A-Schaltkreise sowie die erforderliche Logik zur Ansteuerung (Auswahlsignale usw.) ergeben einen
zusätzlichen Hardwareaufwand.
Im DD-WP 234513 ist eine Kopplu.ig zwischen Einchipmikrorechner der U881-Familie und einem Mikroprozessor au. Basis des U880 dargestellt. Die Kopplung der beiden Prozessoren erfolgt hier nicht direkt, sondern über einen Speicher, auf den beide (oder
auch mehrere) Prozessoren zugre.fen können. Die Steuerung des Speicherzugriffs erfolgt über eine Adreßbusschaltung, die aus mehreren Registern (z. B. Adreßauffangregister, Adreßstroberegister) sowie einer Anzahl von Gattern und Flipflops besteht.
Auch in dieser Lösung ist ein relativ hoher Hardwareaufwand erforderlich. Eine Kopplung von zwei Mikroprozessoren über ein DMA-Steuerwerk ist im DD-WP 237725 dargestellt. Zweck dieser Erfindung
ist die Erzielung einer minimalen Rechenzeitbelastung der Prozessoren für cIph Datenaustausch untereinander, was allerdings ebenfalls einen erheblichen Hardwareaufwand erfordert.
In der Zeitschrift rfo5/1987 ist ein Koppelmodul zur Kopplung zweier Mikrorechner auf Basis des U880 vorgestellt. Der Datenaustausch erfolgt hierbei über einen Speicher, auf den beide Prozessoren zugreifen können. Für die Steuerung des Speicherzugriffs ist ein Koppolmodul erforderlich, der oeben dem eigentlichen Koppelspoicher die Ansteuerlogik enthält, die aus mehreren Registern für Daten und Adressen sowia einer Logik zur Speicheransteuerung besteht. Allen vorgestellten Lösungen ist ein erheblicher zusätzlicher Hardwareaufwand ζ jr Kopplung von Mikroprozessoren
gemeinsam.
Ziel der Erfindung
Es ist Ziel der Erfindung, eine Kopplung zwiichon einem Einchipmikrorechner und einem U880 zu schaffen, die ohne zusätzlichen Hardwareaufwand auskommt.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zwei Mikrorechner so zu koppeln, daß eine bidirektionale parallele Datenübertragung gesteuert über Interrupt möglich ist. Dabei ist der Datenbus beider Prozessoren direkt verbunden. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die im Kennzeichen des Anspruchs dargelegten Merkmale gelöst. Das Wesen der Erfindung ist darin zu sehen, daß die Datenübertragung in der Art erfolgt, daß nach Auslösung einer Interruptanforderung der U880 durch Steuerung des Firichipmikrorechners für den Moment der Datenausgabe (bei Übertragung U880 - Einchipmikrorechner) bzw. der Dateneingabe (.lei Übertragung Einchiprnikrorechner - U880) in den Schrittbetrieb gezwungen wird. Somit ist eine direkte Kopplung beider Prozessoren ohne zwischengeschaltete Auffangregister möglich. Der Vorteil der vorgeschlagenen Kopplung ist darin zu sehen, daß sie über vier Steuerleitungen ohne zusätzlichen 'Hardwareaufwand erfolgt, wobei 8bit parallel in beide Richtungen übertragen werden können.
Ausführungsbeispiel Die Erfindung soll nachstehend an einem Beispiel erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen: Fig. 1: Zusammenschaltung U880 mit Einchipmikrorechner Fig. 2: Zeitablauf einer Übertragung U880-> Einchipmikrorochner Fig. 3: Zeitablauf einer Übertragung Einchipmikrorechner —»U880.
In Fig. 1 ist die Kopplung zwischen einem Mikrorechner (U880) 1 und einem Einchipmikrorechner (EMR) 2 zur bidirektionalen Übertragung von 8bit dargostellt. Dabei wird der Mikrorechner 1 mit einer Takterzeugung 5 und der EMR 2 mit einer Takterzeugung 6 beschaltet. Beide Taktsysteme müssen nicht synchron laufen. Ein 8-bit-Port des FMR 2 ist mit dem Datenbus des U8801 direkt verbunden. Weiterhin sind zwei Ausgabebit des EMR 2 mit den Steuerleitungen /NMI und /UUSRQ des U8801 verbunden. Über einen Dekoder 3 wird durch Beschallung mit einer gewünschten Adreßkombination und dem Freigabesignal /MREQ oder /lORQ das Signal /CS-EMR gebildet, welches auf ein Tor 4 und einen interruptfähigen Eingang des EMR 2 geführt ist. Der zweite Eingang des Tores 4 wird mit einem Ausgang des EMR 2 belegt. Der Ausgang des Tores 4 führt auf die Steuerleitung /WAIT des U8801.
Der Dekoder 3 bedeutet keinen zusätzlichen Hardwareaufwand, da in Mikrorechnersystemen solche Dokoder zur Selektierung des Speicher- bzw. E/A-Bereiches verwendet werden, worin dio Generierung des Signales /CS-EMR eingeschlossen werden kann. Eine Ansteuerung der Leitungen /WAIT und /BUSRQ von anderen Quellen ist möglich, wenn für das Tor 4 ein Gatter mit Open-Collector-Ausgang Anwendung findet sowie der entsprechende Ausgang des EMR 2 als Open-Drain konfiguriert wird, was allerdings nur mit einem Ausgang des Port 2 des EMR 2 möglich ist. Das Signal /NMI darf allerdings keine weitere Quelle haben, da eine Unterscheidung in der INT-Behandlung im U8801 bei nicht maskiertem INT nicht möglich ist Prinzipiell ist auch die Nutzung des/INT-Eingangs möglich, allerdings muß der U8801 dann im INT-Mode I betrieben v>erJen. Der Datenport am EMR 2 ist bidirektional, Steuerbit 3 ist ein INT-fähiger Eingang (bei 1/0-Flanke) und die Steuerbits (SB) 1,2 und 4 sind Ausgänge.
Der Datenport am EMR 2 (Port 0) ist auf Eingabe programmiert. Der Grundzustand an den EMR-Ausgängen ist SB 1 = 0, SB 2 = SB 4 ·= 1. SB 3 ergibt sich entsprechend dem inaktiven Zustand des Signals /CS-EMR zu 1. Im folgenden wird eine bidirektionale Datenübertragung beschrieben.
In Fig. 2 ist der zeitliche Ablauf einer Übertragung von U8801 zum EMR 2 dargestellt. Der U8S01 führt einen Schreibbefehl auf die EMR-Adresse aus. Damit wird über den Dekoder 3 das Signal /CS-EMR aktiviert, was den U880 über Tor 4 in den WAIT-Zustand versetzt und gleichzeitig über Steuerbit 3 am EMR 2 ein Interrupt auslöst.
Dor EMR 2 verzweigt in die entsprechende INT-Routine und liest den Datenport ein. Damit sind die anliegenden Daten übernommen. SB 2 wird 0 gesetzt und anschließend SB 1 = 1. Damit wird der U8801 in BUSRQ versetzt und/WAIT weggenommen. Der U8801 beendet somit den laufenden Maschinenzyklus und bleibt vor dem Takt TI des nächsten Maschinenzyklus stehen. SB 1 wird wieder 0 gesetzt und damit für den nächsten Datentransfer aktiviert. Mit Setzen von SB 4 = 1 ist die Übertragung beendet und /BUSRQ wird vom U8801 weggenommen.
Durch die Steuerung der Übe. tragung vom EMR 2 ist die Nutzung des OTI/OTIR-Befehls vom U8801 möglich. Die Zeit des Schrittbetriebes des 08801 ist bestimmt von der Zeit bis zur INT-Anerkennung des EMR 2 plus Abarbeitungszeit der INT-Routine bis zum Setzen von SB 2 = 1. Beim Anschluß dynamischer RAMs am U880-System ist die Zeit des ausgesetzten Refrcshs unter Umständen zu beachten. Der INI -Eingang am EMR 2, d. h. Steuerbit 3, sollte deshalb als höchstprlorisierter programmiert werden.
In Fig.3 ist der zeitliche Ablauf beider Prozessoren für eine Übertragung vom EMR 2 zum U8801 dargestellt. Über einen L-Impuls an SB 4 wird ,>ine Datensendeanforderung vom EMR 2 an den U8801 gemeldet. Im EMR 2 wird ein Bit gesetzt, das die Ausgabeforderung ngiitriert. Falls im gleichen Moment der INT-Auslösung zum U8801 dieser selbst ein Byte zum EMR 2 ausgibt und sich im WAIT befindet, ist so im EMR 2 eine Unterscheidung in der INT-Routine möglich, ob eine Ausgabe von Dhten erfolgen kann oder nicht. Der U8801 verzweigt in die entsprechende INT-Routine (INT oder NMI) und srbeitet diese bis zum Lesebefehl der EMR-Adresse ab und versetzt sich über das Tor 4 in den WAIT-Zustand. Gleichzeitig wird über SB 3 dem EMR 2 über INT die Lesebereitschaft des U8801 signalisiert. Falls das Ausgabebit im EMR 2 nicht gesetzt ist, wird der INT als Datenübertragung von U8801 zum EMR 2 gewertet und entsprechend abgearbeitet. Sonst wird der Datenport am EMR 2 auf Ausgabe programmiert und die Daten ausgegeben.
M it Setzen von SB 2-0undSB1 = 1 beendet der UC801 wie bereits oben beschrieben den Lesebefehl. Der EMR-Datenport wird wioder auf Eingabe programmiert. Anschließend wird SB 1 = 0 gesetzt. Mit Setion von SB 4 = 1 wird BUSRQ weggenommen, uru1 boide Prozessoren arbeiten normal weiter. Im EMR 2 wird das Ausgabeanfordorungsbit rückgesetzt. Die Zeit des Fcluittbetriebs des U8801 ist ebenfalls bestimmt von der Zeit bis zur INT-Annahme des EMR 2 plus Abarbeitungszeit der INT-Routine bis zum Setzen von SB 2 «= 1. Die Ausgabe von U8801 zum EMR 2 ist höher priorisiert als die umgekehrte Richtung.

Claims (3)

  1. Schaltungsanordnung zur Kopplung eines Einchipmikrorechners mit einem Mikrorechner, die über ihren Datenbus zur Datenübertragung direkt verbunden sind, und einem Dekoder zur Selektierung des Speicher- bzw. E/A-Bereiches, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Ausgabebit (SB
  2. 2, SB 4) des EMR (2) auf die Steuereingänge (/NMI und /BUSRQ) des Mikrorechners (1) geführt sind, daß ein weiteres Ausgabebit (SB 1) auf ein Tor (4) geschaltet ist, dessen Ausgang auf den /WAIT-Eingang des Mikrorechners (1) geführt ist, wobei dessen Freigabesignal (/MREQ oder /lORQ) zusammen mit Adreßsignalen über den Dekoder (3) ein Freigabesignal (/CS-EMR) bildet, welches auf das Tor (4) und einen interruptfähigen Eingang (SB3) des EMR (2) geführt ist.
    Hierzu
  3. 3 Seiten Zeichnungen
DD32121588A 1988-10-31 1988-10-31 Schaltungsanordnung zur kopplung eines einchipmikrorechners mit einem mikrorechner DD276550A1 (de)

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