DD276709A1 - Verfahren zum sofortigen erkennen von dosier- oder foerderstoerungen bei der schmelzefoerderung - Google Patents

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DD276709A1
DD276709A1 DD32137088A DD32137088A DD276709A1 DD 276709 A1 DD276709 A1 DD 276709A1 DD 32137088 A DD32137088 A DD 32137088A DD 32137088 A DD32137088 A DD 32137088A DD 276709 A1 DD276709 A1 DD 276709A1
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pressure
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pumps
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DD32137088A
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Uwe Rudolphi
Ruediger Lemme
Rainer Schmidt
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Engels Chemiefaserwerk Veb
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  • Control Of Positive-Displacement Pumps (AREA)

Abstract

Das Verfahren wird bei der Verspinnung von Polymerschmelzen, insbesondere aus Polyethylenterephthalat sowie Dosierung von Pigmentpasten und anderen Zusaetzen zum sofortigen Erkennen von Dosier- oder Foerderstoerungen eingesetzt. Die Stromaufnahme eines Pumpenantriebsmotors wird erfindungsgemaess in Zyklen von 1 s bis max. 2 s erfasst und der jeweils letzte Messwert mit dem unmittelbar vorhergehenden verglichen. Bei Unterschreitung eines vorher festgelegten Grenzwertes, der 40 bis 60% des Normalwertes betraegt, wird ein Impuls und damit ein optisches und akustisches Signal ausgeloest sowie gleichzeitig automatisch das Stellsignal der vorgelagerten Pumpe um einen den Durchsatzverhaeltnissen aequivalenten Betrag mit einer zulaessigen Abweichung von 20% reduziert.

Description

Ausführungsbeisplel
Bei der Herstellung von Polyesterfasern versorgt ein Polykondensationsreakior drei Spinnlinien. Zur Gewährleistung des erforderlichem Schmelzetrarsportes sind Zahnradpumpen installiert, wobei eine nach dem Polykondensationsreaktor befindliche Zahnradpumpe A den Produkttransport zu den drei Vordruckpumpen l-lll der einzelnen Spinnlinien, die wiederum mit jeweils 18 Spinnpumpen bestückt sind, absichert. Die Stromaufnahmen der drei Vordruckpumpen betragen für Pumpe I - 9A, für Pumpe Il - 10A und für Pumpe III ebenfalls 9A. Diese Stromaufnahmen worden zyklisch in Abständen von 1 Sekunde erfaßt und mit dem unmittelbar vorhergehenden Wort verglichen. Infolge einer technischen Störung kam es an der Vordruckpumpe I zu einem Scherstiftbruch. Die zyklisch ermittelte Stromaufnahme betrug als Folge der verringerten Leistungsaufnahme des Antriebsmotors nur noch 3A und lag damit unter dem mit 50% des Normalwertes festgelegten Grenzwert von 4,5A.
Dadurch wurde ein akustisches und optisches Signal ausgelost und gleichzeitig automatisch eine Reduzierung des Stellsignals der Zahnradpumpe A entsprechend des um 'Λ reduzierten Durchsatzes von 55,5% auf 37 % vorgenommen. Durch das erfindungsgemäße Verfahren war ein sofortiges Erkenner, der Förderstörung möglich und es konnte ein unzulässig hoher Druckstoß vormieden werden.

Claims (2)

  1. Verfahren zum sofortigen Erkennen von Dosier- odor Förderstörungen bei der Schmelzeförderung durch Erfassung der Stromaufnahme von der Schmelzförderung, dadurch gekennzeichnet, daß die Erfassung in Zyklen von 1 s bis max.
  2. 2 s erfolgt, der jeweils neu erfaßte Wert mit dem unmittelbar vorhergehenden verglichen und bei Unterschreitung eines Grenzwertes, der 40 bis 60% des Normalwertes beträgt, ein Impuls ausgelöst wird, der bei gleichzeitiger Signalisierung eine automatische Reduzierung der Fördermengenvorgabe der vorgelagerten Schmelzeförderung um einen den Durchsatzverhältnissen äquivalenten Betrag mit einer zulässigen Abweichung von ±20% bewirkt.
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum sofortigen Erkennen von Störungen in der Förderleistung schmelzefördernder Pumpen, insbesondere von PolyeEterschmelze dosierenden Zahnradpumpen. Das Verfahren ist auch zum rechtzeitigen Erkennen von Farbtonabweichungen bei der Spinnmassefärbung nach dem Injektionsprinzip anwendbar.
    Charakteristik des bekannten Standes der Technik
    Üblicherweise kann die Förderleistung von Dosierpumpen durch Überwachung des auf der Druckseite anliegenden Druckes kontrolliert werden. Diese Verfahrensweise hat den Nachteil, daß als Folgeerscheinung einer Dosierstörung der Druck abfaMt und somit immer ein Zeitverzug zwischen Auftreten und Erkennen der Störung eintritt. Ein weiterer Nachteil dieser Verfahrensweise besteht darin, daß bei Dosierung in ein unter Druck stehendes Rohrleitungssystem dieser Rohrleitungsdruck immer auf der Druckseite der Dosierpumpe anliegt, so daß in diesem Fall eine Drucküberwachung wirkungslos ist. Gemäß DD-PS 83481 wird eine Einrichtung zur Überwachung der Bewegung von in einem geschlossenen Gehäuse rotierenden oder oszillierenden Teilen beschrieben, die dadurch gekennzeichnet ist, daß in Umfangsrichtung auf einem Teilstück der Mantelfläche des zu überwachenden Teils eine leichtreflektierende Schicht, Folie oder Fläche angeordnet ist, und daß in dem Gehäuse ein aus lichtdurchlässigem Material bestehender Beobachtungskörper so angeordnet ist, daß ein von außen axial in den Beobachtungskörper sendbarer und vom zu überwachenden Teil reflektierbarer Lichtstrahl am Kopf des Beobachtungskörpers als Hell-Dunkel-Kontrast optisch wahrnehmbar ist. Der Nachteil dieser Einrichtung besteht darin, daß sie relativ aufwendig und insbesondere für ex-geschützte Bereiche nicht ohne weiteres anwendbar ist. In der DE-OS 2752249 wird eine elektrische Schutzeinrichtung gegen unzulässige Bctriebszustände bei elektromotorisch angetriebenen Pumpen beschrieben, die eine Zerstörung der Pumpe, beispielsweise durch Eindringen von Fostkörpern, Abreißen des Produktstromes oder Verschiebung des Läufers, verhindern soll. Diese Schutzeinrichtung besteht aus oiner Differenzierst jfe und einer Schaltstufe. Die Differenzierstufe enthält einen Strommesser und einen Tachogenerator, wobei dio Ankerwelle des Tachogenerators fest mit der Zeigerwelle des Strommessers goVoppolt ist. Am Tachogenerator ist die Schaltstufe, bestehend aus Haftrelais, Schalter und Zeitschalter angeschlossen. Mittels Strommesser dor Dit'ferenziorstufo wird dor effektive Strom des Pumpenantriebes erfaßt. Bei einer Änderung der Zeigen;tellung des Strommessers dreht sich auch die Ankerwelle des Tachogenerators, wodurch eine Spannung erzeugt wird, die der Ableitung des effektiven Stromes nach der Zeit proportional ist. Übersteigt diese Spannung den Ansprechwert des Haftrelais in der Schaltstufe, so wird der Stromkreis des Antriebsmotors unterbrochen und die Pumpe abgeschaltet. Der Nachteil dieser Schutzeinrichtung ist, daß bei kurzzeitigen Änderungen des effektiven Stromes im Millisekundonbereich, wie sie beispielsweise bei teilweiser Schwergängigkeit eines Lagers auftreten kann, durch die Ableitung ds Stromes nach der Zeit eine relativ hohe Spannung durch den Generator erzeugt wird, obwohl kein technisch/technologischer Störfall vorliegt.
    Ziel der Erfindung
    Das Ziel der Erfindung besteht darin, Fördorstörungen schmelzeführender Dosierpumpen, wio sie durch Ansprechen von elektrischen Sicht iheitseinrichtungen der Antriebsmotore b/w. mechanischen Schutzeinrichtungen der Kupplungen hervorgerufen worden k.önnon, ohne nachteiligen Zeitverlust zu signalisieren und dio dadurch auftretende Durchsatzroduzierung ohne unzulässig hoho Druckschwankungen im vorgolagerton System abzufangen.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Dor Erfindung liegt dio Aufgabe zu Grundo, boi störungsbodingtom Ausfall dor Fördorloistung boi dor Schmolzofördorung dioson Ausfall ohno nachtoiligon Zoitverlust zu signalisioron und außordom don damit vorbundonon Druckanstiog vor dor Schmelzofördorung auf oin Minimum zu reduzieren.
    Die Stromaufnahmo dor Schmolzofördorung wird orfindungsgomäß zyklisch orfaßt, wobei dio Zykluszeit 1 s bis maximal 2s betragt und dor jowoils nou orfaßto Wort mit dom unmittelbar vorhorgohondon vorglichon wird. Boi Untorschroitung oinos vorhor fostgologton Gronzwortos, der 40 bis 60% dos Normalwortoi beträgt, wird oin Impuls ausgelöst. Die Untorschroitung dos Gronzwortos kann beispielsweise auch durch Auslöson oinor oloktrischon odor mechanischen Überlastung hurvorgorufon wordon. Dor ausgolösto Impuls wird zur optischon und akustischon Signalisierung vorwondot und fühlt gleichzeitig zu oinor automatischen Roduziorung dor Fördormonuonvoroabo dor vorgoiagerton Schmolzofördorung um oinon don Durchsat/vorhältnisson äquivalonton Botrag mit oinor zulässigem Abweichung von i 20%.
DD32137088A 1988-11-02 1988-11-02 Verfahren zum sofortigen erkennen von dosier- oder foerderstoerungen bei der schmelzefoerderung DD276709A1 (de)

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