DD276729B5 - Anordnung zur automatischen kompensation der stehachsenschiefe bei vermessungsgeraeten - Google Patents

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DD276729B5
DD276729B5 DD32133288A DD32133288A DD276729B5 DD 276729 B5 DD276729 B5 DD 276729B5 DD 32133288 A DD32133288 A DD 32133288A DD 32133288 A DD32133288 A DD 32133288A DD 276729 B5 DD276729 B5 DD 276729B5
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Inventor
Rudi Heinze
Peter Dipl-Ing Mueller
Original Assignee
Zeiss Carl Jena Gmbh
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Description

Ausführungsboisplel
Fig. 1 und Fig. 2 zeigen eine erfindungsgemäße Ausführungsform einer Anordnung zur automatischen Kompensation der Stehachsenschiefe mittels der zum Ablesen des Vertikalkreises benutzten Ablesemarko, wobei ein Kompensationsglied an einom Punkt befestigt ist in einem Vermessungsgerät mit optoelektronischer Erfassung der Winkelwerte.
Fig. 2 ist eine Schnittdarstellung von Fig.1.
Fig. 1 und 2 zeigen die erfindungsgemäße Ausführung cinor Anordnung zur automatischen Kompensation der Stohachsenschiofo mit einor gerätefesten Basis, die mit einom Federgelenk (Kreuzband- odor Blattfeder) ? verbunden ist. An diesem Federgelenk 2 hängt ein Pendelkörper 3, mit dem oine Apertur in einom undurchsichtigem Material in Form und Größe des Index Ί fest verbunden ist. Die Apertur in einem undurchsichtigem Material in Form und Größe des Index 4 besieht vorzugsweise aus einem dünnen, antimagnetischen Metallblech mit in die Legierung eingearbeiteten Index und schwingt zwischen der Codekreisebeno eines Vertikalkijises 6 und einem Empfänger 7. Der Abstand zwischen Codekreisobena 5 und dem Empfänger 7 beträgt <0,3mm und liegt damit in dem Tiefenschärfenbereich der nicht dargestellten Empfängerelektronik.

Claims (2)

1. Anordnung zur automatischen Kompensation der Stehachsenschiefe bei Vermessungsgeräten mit optoelektronischer Winkelauswertung mit einem vor einem Vertikalcodekreis angeordneten Höhenindex, wobei der Höhenindex auf einem beweglichen Kompensationselement angeordnet ist und das bewegliche Kompensationselement auf einem Pendel angeordnet ist und das Pendel sich selbsttätig auf das Lot einstellt, wodurch das Kompensationselement den Höhenindex je nach Stehachsenschiefe verstellt und damit die Stehachsenschiefe in einer Richtung kompensiert, gekennzeichnet dadurch, daß das Kompensationselement zwischen der Vertikalkreisebene und einer optoelektronischen Empfängeranordnung angeordnet ist und wobei das Kompensationselement eine Apertur in einem undurchsichtigen Material in Form und Größe des Index ist.
2. Anordnung zur automatischen Kompensation der Stehachsenschiefe bei Vermessungsgeräten mit optoelektronischer Winkelmessung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß das undurchsichtige Material ein dünnes, antimagnetisches Metallblech ist.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft oino Anordnung, bei dor als automatischer Höhenindex ein von einem Pendel getragenes, sich selbsttätig auf das Lot einstellendes, bewegliches Kompensationseloment zur automatischen Kompensation dos bei Höhenwinkelmessungen fehlerverursachenden Einflusses der Stehachsenschiofe bei Theodoliten und Tachymotern auf die Meßergebnisse des Vertikalkreises, vorgesehen ist.
Charakteristik dos bekannten Standes der Tschnlk
Es ist bekannt, daß bei Höhenwinkelmessungen mit Vermessungsgeräten, die auf die Stehachsenschiefe zurückzuführenden Meßfehler in der Weise ausgeschaltet werden, daß entweder eine mit der Übertragungsoptik oder mit dom Index fest verbundene Koilimationslibello von Hand entsprechend eingestellt, oder die Stehachsonschiofo automatischen mit der zum Ablesen des Vertikalkreisos benutzten Ablesemarke, dem Höhenindex kompensiert wird. In optischen Theodoliten worden für den automatischen Höhenindex frei schwingende Pendel, Pendel mit erzwungenen Schwingungen und FlüssigMtskompensatoren verwendet, indem an dem Pendel als Kompensationsglied Prismen, Objektive, brechend wirkende Flüssigkeitskoilo oder reflektierende Flüssigkoitsoberflächen angeordnet sind, um den Sirahlengang in der Ableseoptik so zu beeinflussen, daß das Bild der Kreisstello bei gleicher Fernrohrneigung unabhängig von der Stehachsenschiefe immer in dieselbe Lage auf den Ableseindex fallt. Bei elektronischen Theodoliten und Tachymetern sind die Neigungskompensatorer. als Pendel- oder Flüssigkeitssensoren ausgebildet. Der Nachteil der bekannten technischen Lösungen besteht in der Notwendigkeit eines optischen Übertragungssystems.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist eine Anordnung zur automatischen Kompensation der Stohachsenschiefe bei Vormessungsgeräten mit optoelektronischer Erfassung der Winkelwerte ohne ein optisches Übertragungssystem.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zur automatischen Kompensation der Stohachsenschiefe mittels der zum Ablösen des Vertikalkreises benutzten Ablesemarke, wobei ein Kompensationsgliod an einem Pendel befestigt ist so zu gestalten, daß diese pendelnde Ablcsemarko ohne ein optisches Übertragungssystem in einem Spalt < 0,3mm angeordnet werden kann. Gemäß der Erfindung, wird diese Aufgabe mit einem Höhenindex, der als ein von einem Pendel getragenes, sich selbsttätig auf das Lot einstellendes, b..vegliches Kompensationselement vorgesehen ist und die Stehachsenschiefe in einer Richtung kompensiert, dadurch gelöst, daß das Kompensalionselement eine Apertur in einem undurchsichtigen M iiorial in Form und Größe des Index, vorzugsweise aus einem dünnen, antimagnetischon Metallblech mit eingearbeitetem Index zwischen Vertikalcodekreisebeno und einer optoelektronischen Empfängeranordnung vorgesehen ist, zur direkten Kompensation der Stehachsenschiefe.
DD32133288A 1988-11-02 1988-11-02 Anordnung zur automatischen kompensation der stehachsenschiefe bei vermessungsgeraeten DD276729B5 (de)

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DD276729A1 DD276729A1 (de) 1990-03-07
DD276729B5 true DD276729B5 (de) 1994-03-31

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