DD276851A1 - Bremsfangvorrichtung fuer aufzuege - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Bremsfangvorrichtung fuer Aufzuege oder andere Hoehenfoerdergeraete, die gegen aeussere Einfluesse unempfindlich und nach dem Fangvorgang leicht aus der Fangstellung zu loesen ist. Erfindungsgemaess sind in einem Gehaeuse, beiderseits der Fuehrungsschiene einander gegenueberliegend, zwei Bremsbacken angeordnet, von denen eine laengsverschiebliche vom Gehaeuse umschlossen und eine schwenkbare im Gehaeuse angeordnet ist. Die schwenkbare Bremsbacke ist ueber ein Hebelsystem mit einer Feder verbunden, wodurch die notwendigen Bremskraefte erzeugt werden. Das Ausloesen des Fangvorganges erfolgt ueber ein an der schwenkbaren Bremsbacke angeordnetes Fanggestaenge, das mit dem Begrenzerseil eines Geschwindigkeitsbegrenzers verbunden ist. Fig. 1
Description
.' Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Bromsfangvorrir1· ig, insbesondere für Aufzüge, die beim Erreichen eines Gefahrenszustandes in Funktion tritt, indem sie den Fahrkorb abbiemv. jnd zum Stillstand bringt. Sie ist an allen Aufzugsanlagen, Verladegeräten, Hebebühnen o.a. Höhenfördergeräten, die für Personen- oder Lastenbeförderung vorgesehen sind, anwendbar.
Zum allmählichen Abbremsen von Fahrkörben für Höhenfördergeräte im Gefahrenfall kommen Bremsfangvorrichtungen zum Einsatz. Die beim Fangvorgang über die Gleitstücke auf die Führungsschiene wirkende Bremskraft muß gezielt beeinflußbar sein.
Dafür sind komplizierte Ausführungen bekannt.
So wird z. B. bei der Bremsfangvorrichtung nach der DE-PS 2139056 über mehrere Exzenter der Anpreßdruck für eine Bremsbacke erzeugt, während die andere Bremsbacke mit starken Federpaketen verbunden ist und so ein Widerlager bildet.
Der Nachteil dieser Lösung besteht in deren kompliziertem Aufbau und hohem Wartungsaufwand und daß die zum sicheren Stillsetzen des Aufzuges notwendigen Anpreßkriifte durch große, kompakte Federelemente erzeugt werden müssen.
Ein weiterer Nachteil bastoht darin, daß sie nach einem Fangvorgang nur schwer wieder zu lösen ist. Da das Lösen üblicherweise mit Hilfe der Aufzugsmaschine erfolgt, müssen bei dieser Lösung Motoren und Getriebe größer dimensioniert werden, als dies für den normalen Dauerbetrieb erforderlich ist.
Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer im Aufbau einfachen, leicht zu wartenden Bremsfangvorrichtung, die nach dem Fangvorgang leicht wieder zu lösen ist und deshalb den Einsatz kleinerer AufzugsniQschinen ermöglicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bremsvorrichtung zu schaffen die den Bremsvorgang weich und gleichmäßig einleitet und die kinetische Energie des abzubremsenden Fahrkorbes mit stetig wachsender und danach konstanter Bremskraft auf einem relativ langen Bremsweg in Reibungswärme umwandelt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß in einem Gehäuse beiderseits der Führungsschiene zwei Bremsbacken angeordnet sind, wobei eine längsverschiebliche Bremsbacke vom Gehäuse formschlüssig aufgenommen, und die zweite Bremsbacke schwenkbar im Gehäuse an einem Hebelsystem angeordnet ist. Die schwenkbare Bremsbacke ist durch ein Gelenk mit einem Stab verbunden, dessen anderes Ende in einem weiteren, am Gehäuse angeordneten Gelenk gelagert ist. Dabei kann der Stab sowohl direkt als auch über ein weiteres Zwischenglied gelenkig mit dem Gehäuse verbunden sein. An dem der schwenkbaren Bremsbacke gegenüberliegenden Ende des Stabes ist eine Feder angeordnet, die sich einerseits direkt oder über eine zusätzliche Abstützung am Gehäuse und andererseits am Stabende abstützt, deren Federkraft in Richtung der Bremsfläche der schwenkbaren Bremsbacke wirkt und deren Größe durch Spannelemente einstellbar ist. Der Bewegungsbereich der schwenkbaren Bremsbacke wird durch die Gehäuseinnenwand oder durch gesonderte, im Gehäuse angeordnete Anschläge begrenzt. Die schwenkbare Bremsbacke ist mit einem Fanggestänge verbunden, das im Bereich der oberen Wandung des Gehäuses durch eine Bohrung geführt und mit einem Auslösesystem verbunden ist, das bei Überschreiten einer vorgegebenen Betriebsgeschwindigkeit den Fangvorgang auslöst.
Die längsverschiebliche Bremsbacke ist an der inneren Stirnseite des Gehäuses oder an einer Traverse angeordnet. Die der Bremsfläche gegenüberliegende Fläche ist eben und parallel oder nach oben zur Bremsfläche konvergierend ausgebildet. Zwischen der unteren, horizontalen Fläche und dem Gehäuseboden befindet sich ein Spalt mit einer Druckfeder, die in einer in die Bremsbacke eingearbeiteten Bohrung seitlich geführt ist. Mit der Feder wird die Bremsbacke nach dem Lösevorgang in die obere Stellung gedrückt. Die Bremsflächen der Bremsbacken sind mit einem Reibbelag versehen. Die erfindungsgemäße Lösung ist in zwei Varianten realisierbar, die sich dahingehend unterscheiden, daß der an der schwenkbaren Bremsbacke angeordnete Stab als Druck- oder Zugstab ausgebildet ist.
Bei Ausbildung des Stabes als Druckstab weist der Stab an beiden Enden Radien auf, wobei der eine Radius in eine halbkreisförmige Ausnehmung der schwenkbaren Bremsbacke hineinragt und oin Gelenk bildet und der andere Radius in eine ebensolche Ausnehmung eines als Wippe ausgebildeten Zwischengliedes hineinragt und ain weiteres Gelenk bildet. Die Wippe weist eine Bohrung auf, durch die ein im Gehäuse gelagerter Bolzen geführt ist, wodurch nochmals ein Gelenk gebildet wird. An dem der Ausnehmung gegenüberliegende Arm der Wippe ist eine untere und eine obere Abtstützfläche vorgesehen. Zwischen dor unteren Abstüt2fläche und der Gohäuseinnonwand ist vertikal eine Feder angeordnet, deren Federkraft mittels Vorstelleinrichtung einstellbar ist, wodurch die Anpreßkraft der schwenkbaren Bremsbacke an die Führungsschiene den jeweiligen Betriebsbedingungen angepaßt werden kann. Der oberen, als Schräge ausgebildeten Abstützfläche ist an der gegonüburliegondon Gehäusoinnenwand oino Verstelleinrichtung zugeordnet, mit deren Hilfe die Größe des Luftspaltes zwischen Führungsschiono und Bremsbackon einstellbar ist.
Zwischon dor Ausnehmung und dem Golonk der Wippe sowie dem Angriffspunkt der Feder ander unteren Stützfläche dos nncloron Wippenarmes und dem Gelenk bostohon jeweils definierte horizontale und vertikale Abstände, durch aeren Wahl die »Größo dor Anpreßkraft dor Bremsbacke beeinflußt werdon kann.
Bei Ausbildung des Stabes als Zugstab ist dioser als ungleichartige Wippe ausgebildet, deren längerer Hebelarm die Führungsschiene umgreift und an soinom Ende oiner. Bolzen aufweist, der die schwenkbare Bremsbacke aufnimmt und ein Golonk bildot.
Der Stab ist in der Durchgangsbohrung eines als Lagerstück ausgebildeten Zwischengliedes längsbeweglich geführt.
Beiderseitig sind am Lagerstück in jeweils einer Bohrung des Gehäuses schwenkbar geführte Bolzen angeordm t, die ein Gelenk
Der Stab weist beiderseits des Lagerstückes verstellbare Anschläge auf, wobei ζ wischen den am Ende des Stabes angeordneten Anschlag und dem Lagerstück eine vorgespannte Feder angeordnet ist.
Auch bei dieser Variante ist durch die Wahl der Hebelverhältnisse und der Vorspannkraft der Feder die Größe der Anpreßkraft der Bremsbacke beeinflußbar.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel mit 2 Varianten näher erläutert. Die dazugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: Seitenansicht der Variante 1 in Bereitschaftsstellung,
Fig. 2: Seitenansicht nach Fig. 1 in Fangstellung,
Fig. 3: Seitenansicht der Variante 2 in Fangstellung,
Fig.4: Schnitt A-A nach Fig.3.
Nach Fig. 1 besteht die Bremsfangvorrichtung aus dem Gehäuse 2, in dem die Bremsbacken 3,4 angeordnet sind. Das Gehäuse 2 ist am Fahrkorb eines Aufzugs in üblicher Weise angeordnet und an der Führungsschiene 1 entlang geführt, wobei die meist T-förmige Führungsschiene 1 mit dem Steg in das Gehäuse 2 hineinragt und von diesem teilweise umschlossen ist. Zwischen Führungsschiene 1 und der Stirnwand des Gehäuses 2 ist die Bremsbacke 3 angeordnet, die auf der der Bremsfläche abgewandtun Seite ebenso wie die Innenwand des Gehäuses 2 keilförmig ausgebildet ist, wobei die beiden Schrägen gegeneinander verschieblich sind.
Zwischen der unteren Fläche der Bremsbacke 3 und dem Boden des Gehäuses 2 befindet sich eine in einer Bohrung 12 geführte Druckfeder 11, die die Bremsbacke 3 in ihrer oberen Stellung fixiert.
An der anderen Seite der Führungsschiene 1 ist, der Bremsbacke 3 gegenüberliegend, eine Bremsbacke 4 angeordnet. Diese hängt an einem in einem Lagerkegel 24 durch eine Bohrung 8 des Gehäuses 2 geführten Fanggestänge 13, das mit einem Auslösesystem verbunden ist.
Die Bremsflächen der Bremsbacke 3 und 4 sind mit Reibbelag 5 belegt.
In der der Bremsfläche abgewandten Fläche der Bremsbacke 4 befindet sich mittig eine halbkreisförmige Ausnehmung zur Aufnahme eines an seinen Enden halbkreisförmig ausgebildeten Druckstabes 6. Die Lagerung des Druckstabes 6 in der Ausnehmung der Bremsbacke 4 bildet einen Gelenkpunkt 15. Das andere Ende des Druckstabes 6 ist in einer ebenfalls halbkreisförmigen Ausnehmung einer Wippe 7 gelagert und bildet einen Gelenkpunkt 16.
Die Wippe 7 ist als Exzenter ausgebildet und dient durch Wahl der entsprechenden Hebelverhältnisse als kraftverstärkendes Element. In bestimmten horizontalen und vertikalen Abständen vom Gelenkpunkt 16 befindet sich in der Wippe 7 eine Bohrung zur Aufnahme eines Bolzens 20 als Gelenkpunkt 14. Der Bolzen 20 ist beiderseits im Gehäuse 2 gelagert.
An der der halbkreisförmigen Ausnehmung der Wippe 7 abgewandten Seite befindet sich eine Stützfläche 17, die auf ein Druckstück 21 und damit auf eine darunter angeordnete Tellerfeder 9 drückt, die sich gegen das Gehäuse 2 abstützt. An der Tellerfeder 9 ist eine durch das Gehäuse 2 führende Spannschraube 22 angeordnet. Oberhalb der Stützfläche 17 weist die Wippe 7 eine abgeschrägte Fläche auf, zwischen der und der Deckplatte des Gehäuses 2 ein keilförmiger Anschlag 18 angeordnet ist, der mittels einer durch die Gehäusewand führenden Stellschraube 23 betätigt werden kann.
Beim Fangvorgang wird über das blockierte Begrenzerseil das Fanggestänge 13 nach oben bewegt und damit die Bremsbacke 4 mit dem Druckstab 6 um den noch feststehenden Gelenkpunkt 16 auf einer kreisförmigen Bahn so lange bewegt, bis der Luftspalt zwischen Führungsschiene 1 und den Bremsbacken 3 und 4 aufgebraucht ist.
Danach wird die Bewegung der Bremsbacke 4, bei einer zwangsläufigen Verschiebung des Druckstabes 6 in Richtung der Wippe 7, auf einer geraden Bewegungsbahn an der Führungsschiene 1 bis zum Anschlag am Gehäuse 2 fortgesetzt. Durch die Verschiebung des Druckstabes 6 dreht sich die Wippe 7 um den Bolzen 20 und drückt mit der Stützfläche 17 auf das Druckstück 21 und drückt damit die Feder 9 zusammen. Die Größe der dabei im Druckstab 6 und damit an den Bremsbacken 3 und 4 wirkenden Kräfte ist sowohl über die Wahl der Hebelverhältnisse an der Wippe 7 als auch über die Federkonstante und -vorspannung der Feder 9 in weiten Grenzen veränderlich. Die Einstellung der notwendigen Federvorspannung erfolgt mittels der Spannschraube 22. Infolge der kraftverstärkenden Wirkung der Wippe 7 ist es möglich, die verwendeten Federelemento und damit die baulichen Abmessungen der Bremsfangvorrichtung klein zu halten.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, wird die Bewegung der Bremsbacke 4 durch Anschlag am Genäuse 2 gestoppt. Die bis dahin aufgebaute Bremskraft bleibt während des gesamten Bremsvorganges und auch im Stillstand konstant.
Der Neigungswinkel der Wippe 7 und damit die Größe des Luftspaltes zwischen den Bremsbacken 3 und 4 u ^d der Führungsschiene 1 ist über den Anschlag 18 mit Hilfe der Stellschraube 23 einstellbar.
Zum Entriegeln der Fangvorrichtung wird der Fahrkorb mit Hilfe der Aufzugsmaschine nach oben bewegt. Das mit dem Fahrkorb fost vorbundono Gohäuso 2 bewegt sich deshalb zwangsläufig ebenfalls nach oben.
Infolgo der großem Hafiroibungskräfto zwischen den Bromsbackon 3,4 und der Führungsschiene I bewegen sich diese nicht mit, sondern führen oino Rolativbowogung gegenüber dom Gehäuse 2 nach unten durch. Dabei wird zwangsläufig die zwischen der Bromsbacko 3 und dom Genauso 2 angeordnete Druckfeder 11 zusammengedrückt, da die Bremsbacke 3 infolge ihrer Ausbildung am Gohäuso 2 ontlong gleitot. Durch diese Bewegung und die relative Drehbewegung der Wippe 7 wird die Normalkroft zwischen Gon Bromsbacken 3,4 und dor Führungsschiene 1 sehr schnell abgebaut, wodurch ein Luftspalt entsteht, tier zur völligem Entriogolung dor Fangvorrichtung führt. Hinzu kommt, daß an der Bremsbacke 3 bei vorhandener Normalkraft oino Krsftkompononte ontsteht, dio den Lösovorgang untorstützt.
Zum Löson der Fangvorrichtung ist deshalb nur dio Überwindung der Lagorreibung in den wenigen Gelenkpunkten orfordorlich.
Eine zweite Variante der Bremsfangvorrichtung ist in Fig.3 und Fig.4 dargestellt.
In dem Gehäuse 2 ist die längsverschiebliche Bremsbacke 3 an einer Traverse 25, die die obere und unicre Wand des Gehäuses 2 miteinander verbindet, angeordnet. Zwischen der unteren Fläche der Bremsbacke 3 und dem Gehäuse 2 ist die in der Bohrung 12 geführte Druckfeder 11 angeordnet.
Die schwenkbare Bremsbacke 4 ist auf einem an einem Winkelstück 28 angeordneten Bolzen 26 gelagert. Das Winkelstück 28 ist aii der Führungsschiene 1 vorbeigeführt und mit dem Zugstab 29 verbunden. In Bereitschaftsstellung stützt sich die schwenkbare Bremsbacke 4 in einer kegligen Führung auf einem auf der unteren Fläche des Gehäuses 2 angeordneten Lagerkegel 31 ab und ist oberhalb über das durch die Bohrung 8 geführte Fanggestänge 13 mit einem Auslösemechanismus verbunden. Der Zugstab 29 ist als ungleichschenklige Wippe ausgebildet und in einer Durchgangsbohrung eints Lagerstückes 19 längsverschieblich gelagert. An beiden Seiten des Lagerstückes 19 sind im Gehäuse 2 gelagerte Bolzer, 30 angeordnet. Die in Richtung des kürzeren Hebelarmes der Wippe weisende Seite des Lagerstückes 19 \..x gleichzeitig Abstützfläche für eine Seite der Feder 9, die sich mit der anderen Seite gegen eine Stellmutter 10 abstützt. Der Feder 9 gegenüberliegend sind auf der anderen Seite des Lagerstückes 19 auf dem Zugstab 29 Stellmuttern 27 angeordnet.
Sobald das Fanggestänge 13 zum Stillstand kommt, wird die Bremsbacke 4 vom Lagerkegel 31 abgehoben und auf einer kreisförmigen Bahn so weit nach oben bewegt, bis die Bremsbacken 3,4 und die Führungsschiene 1 miteinander in Kontakt stehen, wobei der Zugstab 29 um den durch den Bolzen 30 gebildeten Gelenkpunkt 14 geschwenkt wird. Durch den entstandenen Kraftschluß wird diese Bewegung fortgesetzt. D.ibei wird die Feder 9 zusammengedrückt und erzeugt die notwendigen Anpreßkräfte an den Bremsbacken 3,4.
Die Anpreßkräfte der Bremsbacken 3,4 werden mittels des Anschlages 10 und die Größe des Luftspaltes zwischen den Bremsbacken 3,4 und der Führungsschiene 1 mittels der Stellmutter 27 eingestellt. Das Lösen der Bremsfangvorrichtung aus der Fangstellung erfolgt analog der Variante 1.
Die Vorteile der erfindungsgemäßen Lösung bestehen in dem einfachen Aufbau, dem geringen Wartungsaufwand und der leichten Lösbarkeit aus der Fangstellung.
Eine Anpassung der ertirtdungsgemäßen Lösung an. die unterschiedlichsten Fahrkorbmassen und Fahrgeschwindigkeiten ist durch Auswechseln der F 9Q<?rn oder Verändern der Hebolverhältnisse der Wippe und der Stäbe leicht möglich.
Claims (7)
- • Patentansprüche:1. Bremsfangvorrichtung für Aufzüge, mit zwei beiderseits der Führungsschiene gegenüberliegend in einem Gehäuse angeordneten Bremsbacken, gekennzeichnet dadurch, daß eine längsverschiebliche Bremsbacke (3) vom Gehäuse (2) formschlüssig aufgenommen und eine schwenkbare Bremsbacke (4) im Gehäuse (2) mit oinem Stab (6; 29! durch ein Gelenk (15) verbunden ist und das andere Ende des Stabes (6; 29) ein gegenüberliegendes Gelenk (14) aufweist, über das der Stab (6; 29) entweder direkt oder über ein mit einem weiteren Gelenk (16) versehenes Zwischenglied (7) gelenkig mit dem Gehäuse (2) verbunden ist und im Bereich zwischen der schwenkbaren Bremsbacke (4) und dem Gehäuse (2) eine sich einerseits entweder direkt oder über eine zusätzliche Abstützung am Gehäuse (2) und andererseits entweder am Stabende oder am Zwischenglied abstützende Feder (9) mit Wirkrichtung Bremsfläche angeordnet ist und der Bewegungsbereich der schwenkbaren Bremsbacke (4) entweder durch die Gehäuseinnenwand oder gesonderte Anschläge begrenzt ist.
- 2. Bremsfangvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die schwenkbare Bremsbacke (4) mit einem in Richtung der Führungsschiene (1) angeordneten Fanggestänge (13) verbunden ist und das Fanggestänge (13) im Bereich der oberen Wandung des Gehäuses (2) durch eine Bohrung (8) geführt ist.
- 3. Bremsfangvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Feder (9) durch ein Spannelement (10; 22) verstellbar und durch einen Anschlag (17; 19) in vorgespannter Ausgangsstellung fixierbar ist.
- 4. Bremsfangvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß an der längsverschieblichen Bremsbacke (3) die der Bremsfläche gegenüberliegende Fläche eben und zu ihr parallel oder nach oben zur Bremsfläche konvergierend ist und zwischen der unteren, vorzugsweise horizontalen Fläche der längsverschieblichen Bremsbacke (3) und dem Gehäuse (2) ein Spalt mit einer Druckfeder (11) vorgesehen und die Druckfeder (11) in einer in der Bremsbacke (3) eingearbeiteten Bohrung (12) seitlich fixiert ist.
- 5. Bremsfangvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Bremsflächen der Bremsbacken (3; 4) mit einem Reibbelag (5) versehen sind.
- 6. Bremsfangvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß der Stab (6) an beiden Enden Radien aufweist, wobei der eine Radius in eine halbkreisförmige Ausnehmung der schwenkbaren Bremsbacke (4) hineinragt und das Gelenk (15) bildet und der andere Radius in eine ebensolche Ausnehmung ties als Wippe (7) ausgebildeten Zwischengliedes hineinragt und das gegenüberliegende Gelenk (16) kennzeichnet und die Wippe (7) über eine Bohrung, durch die ein Bolzen (20) führt, mit dem Gehäuse (2) im Gelenk (14) verbunden ist und der der Ausnehmung gegenüberliegende Arm des als Wippe (7) ausgebildeten Zwischengliedes eine untere Stützfläche (17) aufweist, die mit der an der unteren Gehäusewand vertikal angeordneten Feder (9) in funktioneller Verbindung steht und eine obere Stützfläche, der gegenüberliegend an der oberen Gehäuseinnenwand ein Anschlag (18) zugeordnet ist und zwischen der Ausnehmung und dem Gelenk (14) der Wippe (7) sowie dem Angriffspunkt der Feder (9) an der unteren Stützfläche (17) des anderen Wippenarmes und dem Gelenk (14) jeweils definierte horizontale und vertikale Abstände bestehen.
- 7. Bremsfangvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß der Stab (29) als ungleicharmige Wippe ausgebildet ist, deren längerer Hebelarm die Führungsschiene (1) umgreift und im Gelenkpunkt (15) die bewegliche Bremsbacke (4) aufnimmt und der Stab (29) in der Durchgangsbohrung eines als Lagerstück ausgebildeten Zwischengliedes (19) längsbewegüch und durch rechtwinklig am Lagerstück (19) angeordnete Bolzen in einer Bohrung des Gehäuses (2) im Gelenk (14) schwankbar angeordnet ist und der Stab (29) beiderseits des Lagerstückes (19) verstellbare Anschläge (10; 27) aufweist, wobei zwischen dem verstellbaren Anschlag (10) und dem Lagerstück (19) eine Feder (9) vorgespannt ist.Hierzu 4 Seiten Zeichnungen
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DD276851A1 true DD276851A1 (de) | 1990-03-14 |
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Family Applications (1)
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| DD32159588A DD276851A1 (de) | 1988-11-09 | 1988-11-09 | Bremsfangvorrichtung fuer aufzuege |
Country Status (1)
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1988
- 1988-11-09 DD DD32159588A patent/DD276851A1/de not_active IP Right Cessation
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