DD277281A1 - Einrichtung zum induktiven haerten von rundmessern - Google Patents

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DD277281A1
DD277281A1 DD32200988A DD32200988A DD277281A1 DD 277281 A1 DD277281 A1 DD 277281A1 DD 32200988 A DD32200988 A DD 32200988A DD 32200988 A DD32200988 A DD 32200988A DD 277281 A1 DD277281 A1 DD 277281A1
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DD
German Democratic Republic
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gas
workpieces
rotary table
inductive
abschreckbrause
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Application number
DD32200988A
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English (en)
Inventor
Karl-Heinz Eckhold
Olaf Bauer
Kurt Herrmann
Original Assignee
Werkzeugind Forschzent
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum induktiven Haerten von Werkstuecken, insbesondere von Rundmessern fuer Mehrzweck- oder Allesschneider, bei der die Werkstuecke auf einem taktweise schaltbaren Rundtisch mit drehend angetriebenen Werkstueckaufnahmen aufgenommen und unter einem Induktor und einer Abschreckbrause der Waermebehandlung unterzogen werden. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorstehend charakterisierte Induktionshaerteeinrichtung zum induktiven Blankhaerten weiter zu entwicklen, wobei unter Wahrung des Vorteiles, den Haerteprozess unter Schutzgas auszufuehren, die Einrichtung fuer die Beschickung leicht zugaenglich sein soll, einfach aufgebaut ist, funktionssicher arbeitet, und bei der der Prozess zur Herstellung der Schutzgasatmosphaere bei sparsamer Gasverwendung rationell durchfuehrbar ist. Diese Aufgabe wird dadurch geloest, dass jeweils der in Arbeitsstellung gebrachten Werkstueckaufnahme eine auf dem Rundtisch gasdicht sitzende, den Induktor und die Abschreckbrause aufnehmende Haube zugeordnet ist, in deren unteren Abschnitt ein Gaseintrittsventil und in deren oberen Abschnitt eine Gasaustrittsoeffnung angeordnet ist. Figur

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Hinrichtung zum induktiven Härten von rtundmessern, bei der die Werkstücke auf einem taktweise schaltbaren Rundtisch aufgenommen sowie in auf dem Rundtisch o-ehend angetriebenen Werkstückaufnahmen gehalten und unter einem Induktor und einer Abschreckbrause der Wärmebehandlung unterzogen werden.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Zur Vermeidung oxidierender Werkstückoberflächen bei der Wärmebehandlung von Metallwerkstücken ist es bekannt, den Warmbehandlungsprozeß unter Schutzgasatmosphäre oder unter Vakuum durchzuführen. Solche Härtereianlagen zum Blankglühen oder Blankhärten bestehen zumeist aus einem Ofenteil mit einer tischartigen Werkstückaufnahme und aus einem Haubenteil, mit dom die Werkstücke gasdicht überdeckt werden kormori.
Der Haiibenteil kann hierbei mit dem Ofenteil fest verbunden und durch eine Tür zugänglich ausgeführt oder als gesondertes Bauteil durch eine Hebe- bzw. Absenkvorrichtung von dem im Ofen aufgenommenen Behandlungsgut abheb- bzw. absenkbar ausgeführt sein (DE-PS 973678).
Die Anbringung einer Hebe- und Absenkvorrichtung, deren rnaschinentechnische Steuerung und auch die Ausführung der jeweils an einem Drehkreuz mit Dreharmen angeordneten, zudem noch gegenüber der Atmosphäre abzudichtenden Haubenteile verursachen einesteils hohe Anlagenkosteu uno gestalten anderenteils den Arbeitsprozeß relativ umständlich.
Eine andere durch die DE-PS 12 24760 bekannte Vorrichtung zum induktiven Härten von Werkstücken sieht ein das Werkstück umkleidendes Gehäuse vor, in dessen Inneren ebenfalls der Induktor und die Abschreckbrause untergebracht sind, und das zum Zwecke der Zugänglichkeit beim Beschicken und Entleeren der Härteanlage mit einer Tür verschließbar ist.
Solche Umkleidungen des Arbeitsraumes sind ausschließlich dafür vorgesehen, um das Versprühen des Abschreckwassers, zumal bei bewegtem Härtegut, auf in der Nachbarschaft befindliche Geräte oder Gegenstände zu vermeiden.
Diese bekannten Härteanlagen zum induktiven Härten von Werkstücken sind wegen ihrer spezifischen baulichen Ausführung nicht zweckmäßig einsetzbar. Sie genügen auch nicht den heutigen Ansprüchen nach rationellen Warmbehandlungstechnologien und sind insbesondere für das Blankhärten von Rundmessern oder formgleichen Werkstücken nicht anwendbar.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, das Blankhärten von Werkstücken, insbesondere von Rundmessern rationell und mit hohem technischem Effekt durchzuführen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zum induktiven Blankhärten von Werkstücken, insbesondere von Rundmessern für Allesschneider zu entwickeln, die unter Wahrung des Vorteiles, den Härteprozeß unter Schutzgas bzw. unter Vakuum durchzuführen, für die Beschickung mit dem Härtegut leicht zugänglich ist, durch einen einfachen Anlagenaufbau gekennzeichnet ist, funktionssicher arbeitet und bei der der Prozeß zur Herstellung der Schutzgasatmosphäre bei sparsamer Gasverwendung rationell durchführbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß unter Verwendung einer induktiven Härteeinrichtung gelöst, bei der die Werkstücke auf einen taktweise schaltbaren Rundtisch aufgenommen sowie in auf dem Rundtisch drehend angetriebenen Werkstückaufnahmen gehalten und '.>nter einem Induktor und einer Abschreckbrause der Wärmebehandlung unterzogen werden, und die dadurch
gekennzeichnet ist, daß jeweils der in Arbeitsstellung gebrachten Werkstückaufnahme eine auf dem Rundtisch gasdicht sitzende, den Induktor und die Abschreckbrause in ihrem Inneren aufnehmende Haube zugeordnet ist, in deren unteren, etwa in Höhe des Werkstückes gelegenen Abschnitt ein Gaseintrittsventil und in deren oberen etwa in Höhe der Abschreckbrause gelegenen Abschnitt eine Gasaustrittsöffnung angeordnet ist.
In zweckmäßiger Ausgestaltung der Haubenkonstruktion kann das Gaseintrittsventil als Ringdüse ausgebildet sein, um im Bereich der Werkstückoberfläche einen verbesserten Spüleffekt zu erzeugen.
Die erfindungsgemäße Einrichtung zum Induktionshärten unter Schutzgas ermöglicht es, den Warmbehandlungsprozeß rationell und mit dem angestrebt guten technisch-funktionellen Effekt bei sparsamer Verwendung von Schutzgas auszuführen.
Die sonst üblicherweise auftretenden Glüh- und Anlaßfarben oder auch sonst nicht auszuschließenden Beeinträchtigungen im Härtebild der gehärteten We.kstückzone werden dadurch wirksam vermieden.
Ausführungsbeispiel
Die erfindungsgemäße Einrichtung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden.
In der zugehörigen Zeichnung ist die Einrichtung nach der Erfindung schematisch dargestellt.
Die in prinzipiell bekannter Weise auf einem taktweise schaltbaren Rundtisch 1 montierten, drehend angetriebenen Werkstückaufnahmen 2 sind durch eine auf dem Rundtisch 1 in der jeweiligen Arbeitsstellung dichtend sitzende, in ihrem Inneren den Induktor 3 und die Abschreckbrause 4 aufnehmende, von der Härtemaschine anheb- und absenkbaren Haube 5 umschlossen, um den Warmbehandlungsprozeß der Werkstücke 6 unter Schutzgas ausführen zu können.
Etwa in der Höhe der in die Werkstückaufnahmen 2 eingelegten Werkstücke 6 ist ein Gaseinlaßventil 7, das zweckmäßig als Ringdüse ausgeführt ist, angeordnet.
Durch das Gaseintrittsventil 7 tritt das Schutzgas in den Innen· aum der Haube 5 ein. Es umspült dort das Werkstück 6 und bildet dabei in dar Haube 5 einen Überdruck.
Durch eine im oberen Abschnitt der Haube 5 angeordnete Gasaustrittsöffnung 8 verläßt die innerhalb der Haube 5 zunächst befindliche atmosphärische Luft das Haubeninnere, so daß dort eine Schutzgasatmosphäre herrscht.
In diesem Zustand wird in an sich bekannter Weise der Warmbehandlungsvornang durchgeführt.
Nach dessen Beendigung wird die Haube 5 durch Anheben gelüftet und maschinenseitig gesteuert, den nachfolgenden Werkstückaufnahmen zugewiesen.

Claims (2)

1. Einrichtung zum induktiven Härten von Werkstücken, insbesondere von Rundmessern, bei der die Werkstücke auf einem taktweise schaltbaren Rundtisch aufgenommen sowie in auf dem Rundtisch drehend angetriebenen Werkstückaufnahmen gehalten sind und unter einem Induktor und einer Abschreckbrause der Wärmebehandlung unterzogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils der in Arbeitsstellung gebrachten Werkstückaufnahme (2) eine auf dem Rundtisch (1) gasdicht sitzende, den Induktor (3) und die Abschreckbrause (4) aufnehmende Haube (5) zugeordnet ist, in deren unteren, etwa in Höhe des Werkstückes (6) gelegenen Abschnitt ein Gaseintrittsventil (7) und in deren oberen, etwa in Höhe der Abschreckbrause (4) gelegenen Abschnitt eine Gasaustrittsöffnung (8) angeordnet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gaseintrittsventil (7) als Ringdüse ausgebildet ist.
DD32200988A 1988-11-21 1988-11-21 Einrichtung zum induktiven haerten von rundmessern DD277281A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1702993A1 (de) * 2005-03-16 2006-09-20 ThyssenKrupp Automotive AG Verfahren und Vorrichtung zum abschnittsweisen Durchhärten von aus Stahlblech fertig geformten Bauteilen sowie fertig geformtes, abschnittsweise durchgehärtetes Bauteil
EP2264192A1 (de) * 2009-06-15 2010-12-22 Ema Indutec GmbH Härtemaschine zum induktiven Härten unter Schutzgas
DE102013012936A1 (de) * 2013-08-02 2015-02-05 Efd Induction Gmbh Vorrichtung zum induktiven Härten von länglichen metallischen Werkstücken unter Schutzgas

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