DD277395A1 - Verfahren und vorrichtung zur erzeugung kugelfoermiger teilchen aus schmelzbaren pulverfoermigen stoffen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur erzeugung kugelfoermiger teilchen aus schmelzbaren pulverfoermigen stoffen Download PDF

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DD277395A1
DD277395A1 DD32232988A DD32232988A DD277395A1 DD 277395 A1 DD277395 A1 DD 277395A1 DD 32232988 A DD32232988 A DD 32232988A DD 32232988 A DD32232988 A DD 32232988A DD 277395 A1 DD277395 A1 DD 277395A1
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powder
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air
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DD32232988A
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Inventor
Peter Dressler
Herbert Brettschneider
Christa Dressler
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Verkehrswesen Hochschule
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Aenderung der Teilchen bei Pulvern wo die Pulverteilchen durch eine Waermezone bewegt und z. T. aus flockenartigen zu kugelfoermigen Teilchen mit glatter Oberflaeche und kleinerem Teilchendurchmesser umgeschmolzen, von einem Luftstrom mitgenommen, abgekuehlt und abgeschieden werden. Das Pulver (1) gelangt entweder ueber ein Dosiersieb (2) oder aus einer Wirbelkammer (17) in eine Waermezone (4), danach in einen Kuehlgasraum (5) und mittels einer Absaugung (9) an ein Rueckhaltesieb (8). Ueber eine Pulverabfuellung (12) wird das Pulver abgefuellt.

Description

Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Pie Anwendung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zurÄnderung derTeilchen bei Pulvern zwecks Einsatz in Wirbelsinter-, elektrostatischen Tauchbeschichtungs- und elektrostatischen und/oder elektrokinetischen Pulverauftragsgeräten.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Bei den bisher bekannten technischen Lösungen werden körnige Feststoffe durch Fluidisation und danach in der Gasflamme (DD-WP 150852) oder durch Fluidisation und nachfolgenden Einsatz einer Flüssigkeit (DD-WP 219360) granuliert. Bisher werden z.B. Plastpulver wie Polyethylen mit Teilchengrößen zwischen 50Mm und 400Mm hergestellt. Der mittlere Teilchendurchmesser dieses Gemisches liegt bei etwa 200μητι. Beim Mahlen erhalten die Teilchen außerdem eine Schneeflockenform und haben teilweise fadenartige Fortsätze.
Ein Nachteil dieser Verfahren und der dazugehörigen Vorrichtung besteht darin, daß sich das Pulver schlecht fluidisieren
Ein weiterer Nachteil ist das zu hohe Luftvolumen bei fadenförmigen Pulvern in der auf Werkstücken aufgetragenen Pulverschicht, wodurch die Einschmi ztemperatur stark erhöht werden muß.
Ein dritter Nachteil ist durch das grot ;örnige Pulver gegeben, das sich nicht oder sehr schwer mit pistolenartigen elektrostatischen oder elektrokinetischen Auftragsgeräten ?<>f Werkstücke auftragen läßt.
Nachteilig für z.B. Plastpulver ist der Einsatz einer offenen Gasflamme, da sie die Pulverteilchen verbrennt.
Eine technische Lösung zur teilweisen Behebung der genannten Nachteile ist das nochmalige Vermählen des Pulvers im Kaltzustand. Dabei wird die Teilchenform erhalten, die mehr quaderförmig ist, sich also leichter fluidisieren läßt. Die Oberflächenrauhigkeit, die Teilchengröße und in geringem Umfang auch die fadenartigen Fortsätze an den Teilchen bleiben erhalten.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Vorrichtung für die Pulverumwandlung zu erhalten, wo die Puiverteilchen zu kugolförmigon Teilchen mit glattor Oberfläche geschmolzen werden. Dadurch verbessern sich die Rioselfähigkeit und die Fluidisierung des Pulvers. Außerdem verringert sich der Lufteinschluß in der auf das Werkstück aufgetragenen Pulverschicht, wodurch oino Sonkung dor Einschmelztemperatur erreicht wird. Die geringere Teilchengröße führt zu dünneren Plastschichten und ermöglicht den Einsatz von elektrostatischen und/oder elektrokinetischen pistolenartigen Pulverauftragsgeräten.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, wo die Teilchenform, die Teilchenoberfläche und die Teilchengröße so verändert werden, daß sich das Pulver leichter verarbeiten läßt. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Pulverteilchen aufgewirbelt werden oder sich im freien Fall und mittels Unterdruck durch eine ruhende Wärmezone bewegen, die elektrisch, mit Gasflamme oder der Abwärme eines anderen Produktionsprozesses beheizt wird. In einem bestimmten Temperaturbereich schmelzen die flockenartigeri Teilchen zu kugelförmigen um mit vorwiegend glatter Oberfläche und kleinerem Teilchendurchmesser. Die umgeschmolzenan Teilchen werden über eine Absaugung, Kühlung und zusätzliches Kühlgas oder Löschgas abgeschieden und abgefüllt. Ist die Temperatur der Wärmezone etwas höher als die Schmelztemperatur von Thermoplast-Teilchen, bilden sich kugelförmige Teilchen mit glatter Oberfläche. Ist die Temperatur in der Wärmezone gleich der Anschinelztemperatur von Duroplast-Teilchen, entstehen quaderförmige Teilchen mit glatter Oberfläche.
Zur Verhinderung des Ansinterns werden vor dem Heizgas poröse Abdeckplatten angebracht, die von der Heißluft oder dem Heizgas oder einer anderen Luft oder einem anderen Gas durchflossen werden und damit ein Ansintern der geschmolzenen Plastteilchen verhindern
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend an drei Ausführungsbeispielen beschrieben. Dabei zeigen
Fig. 1: das Verfahren zur Erzeugung kugelförmiger Teilchen,
Fig.2: eine Darstellung der Vorrichtung zur Erzeugung kugelförmiger Teilchen und Fig.3: eine weitere Vorrichtung zur Erzeugung kugelförmiger Teilchen.
Fig. 1 zeigt den Ablauf der Pulverumwandlung nach dem beschriebenen Verfahren. Die Pulverteilchen gelangen aus einer Wirbelkammer 17 austretend oder durch ein Dosiersieb 2 in die Wärmezone 4, werden dort umgewandelt und im Kühlraum 5 abgekühlt. Durch die Absaugung 9 hinter dem Luftkasten 10 bewegen sich die Pulverteilchen in dem Pulverbehälter 11 zum Rückhaltesieb 8 und gelangen von dort zur Pulverabfüllung 12.
Fig. 2 zeigt die Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Pulverumwandlung. Das Pulver 1 fällt auf ein Dosiersieb 2, gelangt in die Wärmezone 4 der Heizung 3 und danach in den Kühlgasraum 5. Über das Absaugrohr 6 mit der Kühlschlange 7 wird das Pulver in den Pulverbehälter 11 transportiert und an einem Rückhaltesieb 8 abgeschieden. Eine Absaugung 9 erzeugt in Luftkasten 10 und davor einen zusätzlichen Unterdruck. Über die Pulverabfüllung 12 wird das Pulver abgefüllt. Fig.3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel. Über die Pulverzuführung 16 gelangt das Pulver 1 in die Wirbelkammer 17. Durch die Wirbelluft 13, die über den Anströmraum 14 und den porösen Filter 15 in die Wirbelkammer 17 gelangt, bildet sich eine Wirbelschicht und darüber eine Pulverwolke aus. Die Pulverteilchen gelangen in die Wärmezone 4 der Heizung 3, von dort in den Kühlgasraum 5 und durch das Absaugrohr 6, welches mit einer Kühlschlange 7 versehen ist, zum Rückhaltesieb 8. Der Unterdruck zum Pulvertransport wird durch die Absaugung 9 erzeugt. Das Rückhaltesieb 8 trennt den Luftkasten 10 vom Pulverbehälter 11. Über eine Pulverabfüllung 12 kann das Pulver abgefüllt werden.

Claims (5)

1. Verfahren zur Erzeugung kugelförmiger Teilchen aus schmelzbaren pulverförmigen Stoffen, die aus einer Wirbelschicht austreten oder durch den freien Fall bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Pülverteilchen in der Wärmezone geschmolzen, über den Kühlgasraum durch die Absaugung zu einem Pulverbehälter transportiert und dort an einem Rückhaltesieb abgeschieden und danach abgefüllt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschmelzen der Teilchen in der Wärmezone mittels elektrischer Heizung, durch indirekte Beheizung mit der Gasflamme oder mittels Abwärme 6ines anderen Produktionsprozesses erfolgi.
3. Vorrichtung zur Erzeugung kugelförmiger Teilchen aus schmelzbaren pulverförmigen Stoffen, dadurch gekennzeichnet, daß einer Wirbelkammer (17) odor einem Dosiersieb (2) eine Wärmezone (4) mit der Heizung (3) folgen und sich danach ein Kühlgasraum (5) und ein Absaugrohr (6) mit Kühlschlange (7) und ein Rückhaltesieb (8) befinden, wobei eine Absaugung (9) und ein Luftkasten (10) an den Pulverbehälter (11) angeschlossen sind und sich am Puiverbehälter (11) eine Pulverabfüllung (12) befinden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich vor der Heizung (3) poröse Abdeckplatten befinden, die von der Heizluft oder dem Heizgas oder anderer Luft oder einem anderen Gas durchflossen werden und damit ein Ansintern der geschmolzenen Plastpulverteilchen verhindern.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich in der Wirbelkammer (17) und in den Kühlgasraum (5) ein Löschgas befindet.
DD32232988A 1988-11-29 1988-11-29 Verfahren und vorrichtung zur erzeugung kugelfoermiger teilchen aus schmelzbaren pulverfoermigen stoffen DD277395A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6027814A (en) * 1994-12-29 2000-02-22 Elf Atochem S.A. Pulverulent polyamide composition for the coating of metal substrates

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