DD277420B5 - Vorrichtung zum Spannen von schlanken buchsenf¦rmigen Werkst}cken zwischen Spitzen beim Aussenrundschleifen - Google Patents

Vorrichtung zum Spannen von schlanken buchsenf¦rmigen Werkst}cken zwischen Spitzen beim Aussenrundschleifen Download PDF

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DD277420B5
DD277420B5 DD32241488D DD32241488D DD277420B5 DD 277420 B5 DD277420 B5 DD 277420B5 DD 32241488 D DD32241488 D DD 32241488D DD 32241488 D DD32241488 D DD 32241488D DD 277420 B5 DD277420 B5 DD 277420B5
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DD
German Democratic Republic
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workpiece
tailstock
headstock
workpieces
tip
Prior art date
Application number
DD32241488D
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English (en)
Inventor
Klaus Dipl-Ing Schmiedgen
Gerd Dipl-Ing Trommer
Original Assignee
Schleifmaschinenwerk Gmbh Chem
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Publication date
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Landscapes

  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description

Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In einem, mit einem Axialanschlag 1 versehenen Prisma 2, befindet sich zwischen einer Spindelstockspitze 3 und einer Reitstockspitze 4 an einem Anschlag 5 ein Werkstück 6. Eine axial bewegliche Spindelstockpinole 7 und eine ebenfalls axial bewegliche Reitstockpinole 8 werden im Beispiel hydraulisch mittels Hydraulikzylinder 9; 10 angetrieben. Die Reitstockspitze 4 wird mittels einer Druckluftturbine 14 rotatorisch angetrieben, wobei die Druckluft gleichzeitig zur Schmierung der Lager und zur Abdichtung der Reitstockspindel benutzt wird. In einer Spindelstockhülse 11 ist die Spindelstockpinole 7 und damit die Spindelstockspitze 3 mittels einer Druckfeder 12 mit Federdruck beaufschlagt. Eine im Reitstock angeordnete Feder 15 hat eine höhere Federkraft, als die Druckfeder 12.
Im Ausgangszustand sind beide Spitzen zurückgezogen, so daß das Werkstück von einem Greifer, im Winkel von 90" zur Pinolenachse, in das Prisma abgelegt werden kann.
Nach dem Zurückbewegen des Greifers wird das Werkstück 6 von der Spindelstockspitze 3 in einer Bohrung aufgenommen, bis zu einem an einem Prisma 2 befindlichen Axialanschlag 1 bewegt und linksseitig angehoben. Danach bewegt sich die Reitstockspitze 4 zum Werkstück 6 hin, bis das Werkstück 6 gegen die unter Federdruck stehende Spindelstockspitze 3 gedrückt, rechtsseitig angehoben und damit radial zentriert ist. Durch eine Bewegung der Spindelstockspitze 3 und der Reitstockspitze 4 zum Spindelstock hin, wird das Werkstück 6 an einem Anschlag 5 positioniert, da die Reitstockfederkraft größer als die Spindelpinolenfederkraft ist. Nach der Bearbeitung werden die Spindelstockpinole 7 und die Reitstockpinole 8 nach rechts bewegt, bis das Werkstück 6 am Axialanschlag 1 des Prismas 2 anliegt. Die Reitstockspitze 4 wird aus der Bohrung des Werkstückes herausgezogen. Anschließend bewegt sich die Spindelstockspitze 3 mit dem Werkstück 6 zurück bis zum Anschlag 5, das Werkstück 6 wird von der Spindelstockspitze 3 abgestreift und in das Prisma 2 abgelegt. Die Winkel der Spindelstockspitze 3 und der Reitstockspitze 4 betragen dabei vorzugsweise 6°.
Aufstellung der verwendeten Bezugszeichen
1 Axialanschlag 8 Reitstockpinole
2 Prisma 9,10 Hydraulikzylinder
3 Spindelstockspitze 11 Spindelstockhülse
4 Reitstockspitze 12 Druckfeder
5 Anschlag 13 Reitstockspindel
6 Werkstück 14 Druckluftturbine
7 Spir.delstockpinole 15 Feder

Claims (1)

  1. Vorrichtung zum Spannen von schlanken buchsenförmigen Werkstücken zwischen Spitzen beim Außenrundschleifen, insbesondere beim Schrägeinstechschleifen, bestehend aus einem Werkstückspindelstock und einem Reitstock mit axial beweglicher Reitstockpinole, dadurch gekennzeichnet, daß
    - im Werkstückspindelstock eine Spindelstockpinole (7) in einer mit einem Anschlag (5) versehenen Spindelstockhülse (11) geführt ist, wobei die Spindelstockspitze (3) mit Federdruck beaufschlagt und rotatorisch angetrieben ist;
    - in der Reitstockpinole (8) eine rotatorisch angetriebene Reitstockspitze (4) geführt ist und
    - zwischen Spindelstockspitze (3) und Reitstockspitze (4) ein, m? einem Axialanschlag (1) versehenes Prisma (2) derart angeordnet ist, daß sich die fertig bearbeiteten Bohrungen eines darauf befindlichen Werkstückes (6) unterhalb der Spitzenhöhe - Spindeistockspitze (3)/Reitstockspitze (4) befinden.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung ist anwendbar beim Außenrundschleifen zum Spannen von schlanken buchsenförmigen Werkstücken, wie Pumpenzyindern, Hydraulikzylindern und ähnlichen Werkstücken, die eine innen bereits fertig bearbeitete Bohrung aufweisen.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Es ist allgemein üblich, innen bearbeitete schlanke buchsenförmige Werkstücke durch Spanndorne an der Innenseite aufzunehmen. In der DE-OS 2845056 ist zum Beispiel eine Spannvorrichtung in Form eines Spanndornes für rotationssymmetrische Werkstücke beschrieben, mit der das Werkstück mittels eines elastomeren Werkstoffes gespannt wird. Obwohl die Spannvorrichtung sehr schlank ausgebildet sein kann, so besteht insbesondere bei einer automatischen Zu- und Abfuhr von Werkstücken der Nachteil, daß beim Einlegen des Werkstückes im Arbeitsraum ein großer Platzbedarf erforderlich ist und daß der Greifer beim Zuführen des Werkstückes eine zusätzliche seitliche Bewegung ausführen muß. Die erforderliche Genauigkeit kann beim Schleifen aufgrund der Elastizität des Spannringes nicht erreicht werden. Ferner ist diese Vorrichtung zum Spannen von Werkstücken mit einer fertig bearbeiteten Bohrung-kleiner 10 mm-nicht anwendbar. Die DE-PS 862717 zeigt eine vollautomatische Rundschleifmaschine mit schräg angeordneter Werkstückzuführung und einer unter Federdruck stehenden axial verstellbaren Reitstockspitze. Obwohl die seitliche zusätzliche Bewegung des Greifers beim Zu- und Abführen des Werkstückes durch den schräg angeordneten Zubringerschlitten entfällt, so ist doch ein relativ großer Platzbedarf im Arbeitsraum erforderlich. Eine genaue Positionierung des Werkstückes beim Außenrundschleifen ist nicht gegeben, da die Anlagefläche des Werkstückes an der Spitze zu ungenau ist und auch ein stärkerer Druck eine Verformung des Werkstückes zur Folge hätte. Letztlich ist durch die DE-OS 2850193 eine Verbesserung am Werkstücktisch von Schleifmaschinen bekannt, indem der Werkstücktisch aus zwei getrennten Tischteilen besteht. Auf den zwei Tischteilen befinden sich der Werkstückspindelstock und der Reitstock, die hydraulisch zu- und zurückgestellt weren. Bei dieser Spanneinrichtung ist bei jedem Werkstückwechsel eine relativ große Masse zu beschleunigen. Der Arbeitsraum ist durch das Verstellen des gesamten Werkstückspindelstockes und des Reitstockes ebenfalls eingeschränkt, insb. bei Anwendung eines Schleifspindelstockes mit schräger Zustellachse.
    Ziel der Erfindung
    Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der die genannten Mängel beseitigt werden, um eine automatische Bearbeitung von schlanken, buchsenförmigen Werkstücken zu gewährleisten, mit der die genannten Werkstücke mit hoher Produktivität und kürzeren Hilfszeiten, sowie in besserer Qualität produziert werden können.
    Darlegung des Wesens der (Erfindung
    Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der schlanke buchsenförmige, innen bereite bearbeitete Werkstücke in einer Außenrundschleifmaschine automatisch zwischen Spitzen aufgenommen, zentriert, gespannt und nach Bearbeitung sicher abgelegt werden können.
    Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß im Werkstückspindelstock eine Spindelstockpinole in einer mit einem Anschlag versehenen Spindelstockhülse geführt ist, wobei in der Spindelstockpinole eine mit Federdruck beaufschlagte und radial angetriebene Spindelstockspitze angeordnet ist. In der Reitstockpinole befindet sich eine rotatorisch angetriebene Rei stockspitze und zwischen der Spindelstockspitze und der Reitstockspitze ist ein, mit einem Anschlag versehenes Prisma den rt angeordnet, daß sich die fertig bearbeiteten Bohrungen eines auf dem Prisma liegenden Werkstückes, wenig unterhalb der Spitzenhöhe befinden.
DD32241488D 1988-11-30 1988-11-30 Vorrichtung zum Spannen von schlanken buchsenf¦rmigen Werkst}cken zwischen Spitzen beim Aussenrundschleifen DD277420B5 (de)

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