DD277421A1 - Verfahren zum spannen von schlanken buchsenfoermigen werkstuecken zwischen spitzen beim aussenrundschleifen - Google Patents
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Abstract
Verfahren zum Spannen von schlanken, buchsenfoermigen Werkstuecken zwischen Spitzen beim Aussenrundschleifen. Anwendbar ist die Erfindung insbesondere beim Schraegeinstechschleifen. Aufgabe ist es, schlanke, buchsenfoermige, bereits innen bearbeitete Werkstuecke, bei relativ geringem Arbeitsplatzbedarf, automatisch zwischen den Spitzen aufzunehmen, und nach der Bearbeitung sicher abzulegen. Dabei ist eine hoehere Arbeitsproduktivitaet, eine kuerzere Hilfszeit und eine bessere Qualitaet zu erzielen. Dies wird dadurch erreicht, das ein, in einem Prisma befindliches Werkstueck, durch eine erste Bewegung der Spindelstockspitze, linksseitig angehoben, durch eine zweite Bewegung der mittels Druckluft angetriebenen Reitstockspitze rechtsseitig angehoben und durch eine weitere Bewegung der Spindelstock- und Reitstockspitze, am Anschlag positioniert und gespannt wird. Nach der Bearbeitung wird das Werkstueck in das Prisma abgelegt. Die Druckluft schmiert gleichzeitig die Lager und bewirkt eine Abdichtung der Reitstockspindel. Figur
Description
Erfindungsgmeäß wird dies dadurch erreicht, daß ein in einem fest angeordneten, mit einem Axialanschlag versehenen Prisma befindliche Werkstück, das sich mit seiner fertigbearbeiteten Bohrung unterhalb der Mittellinie - Spindelstockspitze/ Reitstockspitze- befindet, durch eine erste Bewegung der Spindels'.ockspitze zum Werkstück hin, linksseitig angehoben, durch eine zweite bewegung der Reitstockspitze zum Werkstück hin, rechtsseitig angehoben und somit radial zentriert und durch eine weitere Bewegung der Spindelstock- und der Reitstockspitze zum Spindelstock hin, am Anschlag axial positioniert und gespannt wird, und das Werkstück nach der Bearbeitung durch Zurückziehen der Reitstockspitze und darauffolgenden Zurückziehen der Spindelstockspitze in das Prisma abgelegt wird. Die für den Antrieb der Reitstockspitze verwendete Druckluft schmiert gleichzeitig die Lager und bewirkt eine Abdichtung der Reitstockspindel.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In einem, mit einem Axialanschlag 1 versehenen Prisma 2, befindet sich zwischen der Spindelstockspitze 3 und der Reitstockspitze 4 an einem Anschlag 5 ein Werkstück 6. Eine axial bewegliche Spindelstockpinole 7 und eine ebenfalls axial bewegliche Reitstockpinole 8 werden im Beispiel hydraulisch mittels der Hydraulikzylinder 9; 10 verstellt. Die in der Reitstockpinole 8 gelagerte Reitstockspindel 13 wird mittels einer Druckluftturbine 14 zur Unterstützung des vom Spindelstock auf das Werkstück 6 übertragenen Antriebsmomentes zusätzlich angetrieben.
Zwischen der Spindelstockhülse 11 und der Spindelstockpinole 7 befindet sich eine Druckfeder 12, die die Spindelstockspitze 3 gegen das Werkstück 6 drückt, bevor es am Anschlag 5 anliegt. Die Federkraft der Feder 15, die auf die Reitstockspitze 4 wirkt, ist größer als die der Druckfeder 12.
Im Ausgangszustand sind die Spindelstockspitze 3 und die Reitstockspitze 4 zurückgezogen. Das Werkstück 6 ist in einem Prisma 2 abgelegt. Zuerst bewegt sich die Spindelstockpinole 7 zum Werkstück hin, die Spindelstockspitze 3 fährt in die Bohrung des Werkstückes 6, bewegt es bis zu einem an einem Prisma 2 befindlichen Axialanschlag 1 und hebt es linksseitig an. Danach bewegt sich die Reitstockpinole 8 zum Werkstück 6 hin, das Werkstück 6 wird gegen die unter Federdruck stehende Spindelstockspitze 3 gedrückt, rechtsseitig angehoben und radial zentriert. Durch die Bewegung der Spindelstockspitze 3 und der Reitstockspitze 4 zum Werkstückspindelstock hin, wird das Werkstück 6 am Anschlag 5 positioniert. Nach der Bearbeitung werden die Spindelstockpinole 7 und die Reitstockpinole 8 nach rechts bewegt, bis das Werkstück 6 am Axialanschlag 1 des Prismas 2 anliegt. Die Reitstockspitze 4 wird dabei aus der Bohrung des Werkstückes 6 herausgezogen. Anschließend bewegt sich die Spindelstockspitze 3 mit dem Werkstück 6 zurück bis zum Anschlag 5, das Werkstück 6 wird von der Spindelstockspitze 3 abgestreift und in das Prisma 2 abgelegt. Die Winkel der Spindelstockspitze 3 und der Reitstockspitze 4 betragen vorzugsweise 6°.
Claims (1)
- Verfahren zum Spannen von schlanken buchsenförmigen Werkstücken zwischen Spitzen beim Außenrundschleifen, insbesondere Schrägeinstechschleifen, dadurch gekennzeichnet, daß ein, in einem fest angeordneten, mit einem Axialanschlag (1) versehenjn Prisma (2) befindliches Werkstück (6), das sich mit seiner fertig bearbeiteten Bohrung unterhalb der Mittellinie Spindelstockspitze (3) und Reitstockspitze (4) - befindet, durch eine erste Bewegung der Spindelstockspitze (3) zum Werkstück (6) hin, linksseitig angehoben, durch eine zweite Bewegung der mittels einer Druckluftturbine angetriebenen Reitstockspitze (4) zum Werkstück (6) hin, rechtsseitig angehoben und somit radial zentriert und durch eine weitere gleichzeitige Bewegung der Spindelstockspitze (3) und der Reitstockspitze (4) zum Spindelstock hin, am Anschlag (5) axial positioniert und gespannt wird, wobei die für den Antrieb der Reitstockspiize (4) verwendete Druckluft gleichzeitig die Lager schmiert und eine Abichtung der Reitstockspindel bewirkt und daß das Werkstück nach der Bearbeitung durch Zurückziehen der Reitstockspitze (4) und darauffolgenden Zurückziehen der Spindelstockspitze (3) in das Prisma abgelegt wird.Hierzu 1 Seite ZeichnungAnwendungsgebiet der ErfindungDie Erfindung ist anwendbar beim Außenrundschleifen, zum Spannen von schlanken, buchsenförmigen Werkstücken, wie Pumpenzylindern, Hydraulikzylindern und ähnlichen Werkstücken, die eine innen bereits fertig bearbeitete Bohrung aufweisen.Charakteristik der bekannten technischen LösungenEs ist allgemein üblich, innen bearbeitete schänke buchsenförmige Werkstücke durch Spanndorne an der Innenseite aufzunemen. In der DE-OS 2845056 ist zum Beispiel eine Spannvorrichtung in Form eines Spanndornes für rotationssymmetrische Werkstücke beschrieben, mit der das Werkstück mittels eines elastomeren Werkstoffes gespannt wird. Obwohl die Spannvorrichtung sehr schlank ausgebildet sein kann, so besteht insbesondere bei einer automatischen Zu- und Abfuhr von Werkstücken der Nachteil, daß beim Einlegen des Werkstückes im Arbeitsraum ein großer Platzbedarf erforderlich ist und daß der Greifer beim Zuführen des Werkstückes eine zusätzliche seitliche Bewegung ausführen muß. Die erforderliche Genauigkeit kann beim Schleifen aufgrund der Elastizität des Spannringes nicht erreicht werden. Ferner ist diese Vorrichtung zum Spannen von Werkstücken mit einer fertig bearbeiteten Bohrung - kleiner 10mm - nicht verwendbar. Die DO-PS 862717 zeigt eine vollautomatische Rundschleifmaschine mit schräg angeordneter Werkstückzuführung und einer unter Federdruck stehenden axial verstellbaren Reitstockspitze. Obwohl die seitliche zusätzliche Bewegung des Greifers beim Zu- und Abführen des Werkstückes durch den schräg angeordneten Zubringerschlitten entfällt, so ist doch ein relativ großer Platzbedarf im Arbeitsraum erforderlich. Eine genaue Positionierung des Werkstückes beim Außenrundschleifen ist nicht gegeben, da die Anlagefläche des Werkstückes an der Spitze zu ungenau ist und auch ein stärkerer Druck eine Verformung des Werkstückes <ur Folge hätte.Letztlich ist durch die DE-GS 2850193 eine Verbesserung am Werkstücktisch von Schleifmaschinen bekannt, indem der Werkstücktisch aus zwei getrennten Tischteilen bes'.eht. Auf den zwei Tischteilen befinden sich der Werkstückspindelstock und der Reitstock, die hydraulisch zu- und zurückgestellt werden. Bei dieser Spanneinrichtung ist bei jedem Werkstückwechsel eine relativ große Masse zu beschleunigen, da der gesamte Werkstückspindelstock und der Reitstock zurückgefahren vverden müssen. Der Arbeitsraum ist durch dieses Zurückstellen ebenfalls eingeschränkt, insbesondere bei der Anwendung eines Schleifspindelstockes mit schräger Zustellachs6.Ziel der ErfindungZiel der Erfindung ist es, die genannten Mangel zu beseitigen um eine automatische Bearbeitung von schlanken, buchsenförmigen Werkstücken zu gewährleisten, mit der die genannten Werkstücke mit hoher Produktivität und kürzeren Hilfszeiten, sowie in besserer Qualität produziert werden können.Darlegung des Wesens der ErfindungAufgabe dor Erfindung ist os, schlanke, buchsenförmige und bereits innen fertig bearbeitete Werkstücke in einer Rundschleifmaschine bei rolativ goringem Arbeitsplatzbodarf automatisch zwischen den Spitzen aufzunehmen, zu zentrieren, zu Spannen und nach der Bearbeitung sicher abzulegen.
Priority Applications (2)
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| DD32241588A DD277421A1 (de) | 1988-11-30 | 1988-11-30 | Verfahren zum spannen von schlanken buchsenfoermigen werkstuecken zwischen spitzen beim aussenrundschleifen |
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| DD277421A1 true DD277421A1 (de) | 1990-04-04 |
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ID=5604430
Family Applications (2)
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0454093A3 (en) * | 1990-04-27 | 1992-04-08 | Toyoda Koki Kabushiki Kaisha | Spindle apparatus for supporting and rotating a workpiece |
| CN111975521A (zh) * | 2020-08-06 | 2020-11-24 | 邵阳县振华机械锻造配件有限责任公司 | 一种钢柱加工用自动化批量打磨设备 |
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1988
- 1988-11-30 DD DD32241588A patent/DD277421A1/de not_active IP Right Cessation
- 1988-11-30 DD DD32241588D patent/DD277421B5/de not_active IP Right Cessation
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0454093A3 (en) * | 1990-04-27 | 1992-04-08 | Toyoda Koki Kabushiki Kaisha | Spindle apparatus for supporting and rotating a workpiece |
| US5303511A (en) * | 1990-04-27 | 1994-04-19 | Toyoda Koki Kabushiki Kaisha | Spindle apparatus for supporting and rotating a workpiece |
| CN111975521A (zh) * | 2020-08-06 | 2020-11-24 | 邵阳县振华机械锻造配件有限责任公司 | 一种钢柱加工用自动化批量打磨设备 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DD277421B5 (de) | 1994-04-28 |
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