DD277710A1 - Fadenliefervorrichtung fuer kettenwirkmaschinen - Google Patents

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DD277710A1
DD277710A1 DD32273788A DD32273788A DD277710A1 DD 277710 A1 DD277710 A1 DD 277710A1 DD 32273788 A DD32273788 A DD 32273788A DD 32273788 A DD32273788 A DD 32273788A DD 277710 A1 DD277710 A1 DD 277710A1
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DD32273788A
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Inventor
Frank Schubert
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Textima Veb K
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B27/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, warp knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B27/10Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B27/14Thread tensioning rod arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)
  • Looms (AREA)

Abstract

Die Fadenliefervorrichtung fuer Fadenscharen mit variabler Verarbeitungsgeschwindigkeit bestehend aus einem fadenlaengengesteuerten Kettbaumantrieb mit einem Fadenzwischenspeicher bestehend aus versetzbarem Fadenleitelement, das in Versatzrichtung belastbar ist, soll mit dem Ziel der Verringerung des Steueraufwandes so gestaltet werden, dass die vorgegebene Fadenlaenge gewaehrleistet wird. Dies wird dadurch erreicht, dass das dem Fadenzwischenspeicher zugeordnete Fadenleitelement an mehr als zwei Hebeln die ueber die Arbeitsbreite verteilt einzeln am Gestell gelagert ist, gefuehrt ist und die Hebel durch je einen Membrankolben in Versatzrichtung des Fadenleitelementes am Gestell abstuetzbar ueber Druckleitungen mit einem zentralen Druckbehaelter verbunden und durch ein elastisches Medium belastbar sind. Fig. 1

Description

Die Erfindung ist anwendbar für Fadenliefervorrichtungen für Fadenscharen mit variabler Verarbeitungsgeschwindigkeit, bestehend aus einem den Kettbaum antreibenden Getriebe mit einer Steuerung für die freizugebende Fadenlänge, mit einem Fadenzwischenspeicher zwischen Kettbaum und Fadenwippe, bestehend aus mindestens einer quer zu ihrer Achse versetzbaren Walze, die zum Zwecke der Auslenkung der Fadenschar in Versatzrichtung belastbar ist, und einer der Fadenverarbeitungsstelle vorgeordneten Fadenwippe zum Ausgleich der während eines Maschenbildungszyklusses auftretenden Fadenschwingungen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Eine Vorrichtung der oben beschriebenen Art ist durch die DD-Patentanmeldung WP D04B/310926 bereits bekannt. Dort wird einem in Abhängigkeit von der durchschnittlich zu verarbeitenden Fadenlänge gesteuert angetriebenem Kettbaum ein positiv angetriebener Fadenzwischenspeicher nachgeordnet. Dieser Fadenzwischenspeicher besitzt als Fadenleitelement eine Walze, die die Fadenschar zum Zwecke der Zwischenspeicherung durch eine Versatzbewegung seitlich auslenkt.
Diese Walze ist beiderseits des Arbeitsbereiches der Maschine am Gestell der Maschine geradlinig geführt. Der Antrieb der Welle in Versatzrichtung erfolgt über einen Spindeltrieb durch einen Motor, der mittels elektronischer Steuerung die Welle jeweils um den Betrag versetzt, der die Fadenlänge ausgleicht, die der Antrieb des Kettbaumes infolge seiner Trägheit nicht oder zuviel liefert.
Mit dieser Anwendung wird erreicht, daß der Antrieb für den Kettbaum nur mit relativ kleinen, beherrschbaren Beschleunigungen oder Verzögerungen beaufschlagt werden muß.
Alle für den An- und Auslauf der Maschine und alle rapportbedingten Goschwindigkeitsänderungen können problemlos durch don steuerbaren Fadenzwischonspeicher ausgeglichen werden.
Als nachteilig hat sich jedoch herausgestellt, daß bedingt durch die große Stützweite der Welle, die Welle in sich sehr stabil ausgeführt wordon muß. Die Antriobsbowegung für den Versatz der Welle muß von einem Motor auf die Spindeln an beiden
Wellenzapfen beiderseits des Arbeitsbereiches der Maschine übertragen werden. Dazu sind Übertragungsglieder nötig, die eine erhebliche Masse besitzen. Diese Masse und die Masse der Wolle weisen eine solche Größe auf, daß für deren Bewegung in der orfordorlichon Zoit enorme Kräfte notwendig sind. Das erfordert große, leistungsfähige Motoren und leistungsstarke Verstärker für die Umsetzung der durch Rechner ormittolton Steuerimpulse.
Das ist kostenaufwendig sowohl für den Hersteller der Maschinen als auch für den Anwender der Maschinen. Es ist auch bereits bekannt geworden, einer Fadenliefervorrichtung für Fadenscharen einen Fadenzwischenspeicher in Form einer-an den freien Enden zweier Hebel gelagerten Walze nachzuordnen. (DE 3136181) Die die WaI^e tragenden Hebel sind federbelastet. Diese Anordnung ist zwar billiger, aber sie ist nicht für die fadenlängengesteuerte Betriebsweise der Fadenliefervorrichtung geeignet.
Zwischen einer fadenlängengesteuerten Fadenliefervorrichtung und einem positiven Warenabzug, wie er für das Erzielen gleicher Flächengewichte für das textile Erzeugnis erforderlich ist, bleibt dem so belasteten Zwischenspeicher nur, sich auf den Wert einzustellen, bei dessen Belastung sich eine Fadenspannung einstellt, die das Gleichgewicht zwischen gelieferter Fadenlänge und abgezogenem Gewirke gewährleistet. Dies ist nur an einem einzigen Punkt der Fall. Muß der Fadenzwischenspeicher, bedingt durch die Trägheit des Kettbaumantriebes zusätzlich Faden speichern, dann muß der Zwischenspeicher seine ausgleichende Position verlassen und stellt, bedingt durch die Federkennlinie, eine völlig neue Position ein, bei der die Gleichgewichtsbedingung nicht mehr eingehalten werden kann.
Es kommt zum Lockern oder gar zum Reißen der Fadenschar. Diesem Mangel kann nur abgeholfen werden, wenn man sich für eine von der Fadenspannung abhängige Steuerung des Kettbaumantriebes entscheidet, so wie es in der DD 261578 für Einzelfäden beschrieben wurde. Diese Maßnahme führt aber dazu, daß man keine konstanten Flächengewichte mehr garantieren kann. Daraus folgen Verluste an Textilmaterial, die bei den in der Textilindustrie üblichen großen Mengen ökonomisch stark ins Gewicht fallen.
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, den Steuerungsaufwand für die längengesteuerte Kettfadenzuführung bei mustergemäß veränderlichem Fadenbedarf und der Anwendung großer Kettbäume deutlich zu reduzieren.
Wesen der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, die Belastung des Fadenzwischenspeichers so zu gestalten, daß ein aufwendiger Antrieb mit komplizierter Steuerung entfallen kann, ohne auf die längengesteuerte Fadenzuführung zu verzichten.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das dem Fadenzwischenspeicher zugeordnete Fadcnleitelement an mehr als zwei Hebeln, die über die Arbeitsbreite verteilt einzeln am Gestell gelagert sind, geführt ist und die Hebel durch je einen Membrankolben in Versatzrichtung des Fadenleitelementes am Gestell abstützbar über Druckleitungen mit einem zentralen Druckbehälter verbunden und durch ein elastisches Medium belastbar sind.
Mit dieser Gestaltung des Fadenzwischenspeichers und seiner Belastung ist es möglich, ein sehr massearmes Element in jeder Position mit einer praktisch konstanten Kraft zu beaufschlagen. Dadurch wird der Fadenzwischenspeicher sowohl seiner Speicherfunktion, als auch seiner Funktion hinsichtlich des Spannungsausgleiches zwischen positivem Warenabzug und längengesteuerter Fadenzuführung gerecht.
Eine hinsichtlich der Herstellung als auch für die Bedienung und Wartung der Maschine vorteilhafte Gestaltung der Vorrichtung wird gewährleistet, wenn der Membrankolben besteht aus einem Zylinder, der vorzugsweise am Gestell der Maschine schwenkbar gelagert ist, einem Kolben, der an dem Hebel befestigt und im Zylinder mittels Kugelkäfig geführt ist, daß der Kolbendurchmesser deutlich kleiner ist als der Innendurchmesser des Zylinders und zwischen Kolben und Zylinder ein Ringraum vorgesehen ist, und daß die Membrandichtung aus einer flexiblen, luftdichten Blase besteht, die sich unter Druck an die äußere Begrenzung des Hubraumes anlegt, und deren Füllstützen die Zylinderwand durchgreift und dort mit der Druckleitung verbunden ist.
Die Einstellung des Gleichgewichtes wird erleichtert, wenn der Druckbehälter ein flexibler, elastischer Hohlkörper ist, der einen Füllstutzen, ein Manometer und ein einstellbares Druckventil aufweist.
Die Einstellung des Gleichgewichtes kann automatisiert werden, wenn das Druckventil durch Steuerimpulse einer Steuervorrichtung ansteuerbar ist, die mit Sensoren im Bereich der Versatzbewegung der Welle des Fadenzwischenspeichers verbunden sind. Zusätzliche Sicherheiten können geschaffen werden, wenn die Sensoren im Bereich der Versatzbewogung zusätzlich mit der Steuervorrichtung für den Kettbaum und mit dem Maschinenantrieb verbunden sind.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen,
Fig. 1: eine schematische Darstellung der Fadenzwischenspeicherung und ihre Einordnung in die Kettfadenzuführung einer
Kettenwirkmaschine und Fig.2: oino schematische Darstellung des Membrankolbens.
Dio Kot! nwirkmaschine vom Typ oiner Häkelgalonmaschine zur Herstellung von ein- oder doppelseitgem Polgewirke besitzt für die Fadenverarbeitung oino Schiobornadelreihe 1 und mehrere Lochnadelbarren 2 (nur eine gezeigt) für die Zuführung mehrerer F&donsystemo. Unter anderem werden zur Herstellung von Frottiergewirken mindestens zwei Polfadensysteme zugeführt. Zur Bildung von Mustoroffekton und zur Bildung des Trennrandes werden polfreie Bereiche gewirkt. In diesen Bereichen wird pro Maschenreihe deutlich woniger Polfaden verarbeitet als in einer Maschenreihe,in der normaler Pol gebildet wird. Jodes Fadensystem wird auf einem Kettbaum 3 gespeichert. Im Interesse einer Erhöhung der Verfügbarkeit der Kettenwirkmaschine worden in zunehmendem Maße Kettbäume mit großem Durchmesser verwendet. Deren Massonträgheitsmomento sind so groß, daß für die mustergomäße Fadenzuführung sehr große und kräftige Antriebe mit
leistungsstarken Verstärkern und Steuerungen erforderlich sind. Aus diesem Grund wird der Kettbaum über ein nicht dargestelltes Untersetzungsgetriebe von einem gesteuerten Motor so angetrieben, daß er pro Maschenreihe eine durchschnittliche Fadenlänge abgibt.
Zum Ausgleich eines eventuellen Mehrbedarfes oder zum Speichern einer evtl. überschüssigen Fadenlänge ist ein sogenannter Fadenzwischenspeicher 4 vorgesehen. Dieser besteht aus einer ortsfest gelagerten Walze 5 und einer pendelnd gelagerten Walze 6. Die pendelnd gelagerte Walze 6 ist an mehrarmi über die gesamte Breite der Maschine verteilt angeordnete Hebel 7 gelagert. Diese Hebel 7 sind um mittige gestellfeste Lager 8 schwenkbar. An ihrem unteren Ende 7 a tragen sie Kugellager 7 b, die mit ihrem äußeren Lagerring im Hebel 7 befestigt sind und mit ihrem inneren Lagerring die Welle 6 umgreifen. Der Antriebsarm des Hebels 7 erstreckt sich nach oben und ist mit seinem äußeren Ende 7 c mit dem Kolben 9 a des Membrankolbens 9 gelenkig verbunden.
Der Kolben 9a ragt mit seinem aktiven Teil in den Zylinder 9 b des Membrankolbens 9 hinein und wird dort mittels Kugelkäfig 9c leichtgängig und geradlinig geführt. Der Innendurchmesser des Zylinders 9b ist deutlich größer als der Außendurchmesser des Kolbens 9a. Zur verlustfreien Beaufschlagung des Kolbens 9a mit einem Medium ist der Hubraum des Membrankolbens 9 mit einer Blase 9d umschlossen. Deren Füllstutzen durchgreift die Wand des Zylinders 9b und wird von außen mit der Druckleitung 10 verbunden, Die Blase 9d besteht aus einem flexiblen, luftundurchlässigen Material, das sich faltenfrei an die Wand des Zylinders 9b und die Oberfläche des Kolbens 9a innerhalb des Hubraumes anlegt. Die während des Kolbenhubes unterschiedlich lange ringförmige Falte der Blase 9d legt sich problemlos in den Ringraum zwischen dem Außendurchmesser des Kolbens 9a und dem Innendurchmesser des Zylinders 9b.
Pro Fadensystem - gegebenenfalls auch für die gesamte Kettenwirkmaschine - ist ein Druckhalter 11 vorgesehen, in ihm münden die Druckleitungen 10 aller Hebel 6. Dieser Druckbehälter 11 ist mit einem Füllstutzen 12 versehen, an dem zeitweilig oder ständig ein Druckerzeuger angeschlossen werden kann.
Ein Druckventil 13 und eventuell sin Manometer 14 vervollständigen diesen Druckbehälter 11 in der Weise, daß in ihm ein genau vorgegebener Druck eingestellt werden kann, der dann über einen langen Zeitraum in gleicher Höhe gehalten werden kann.
Durch die Anordnung mehrerer Membrankolben 9 pro Fadensystem ist der Druck in dem Druckbehälter 11 relativ niedrig' Der Überdruck von 1-2 kp/cm2 kann dabei als Richtgröße dienen.
Das Volumen des Druckbehälters 11 ist wesentlich größer als die Summe der Volumina der Zylinder 9 b. Die während des Arbeitens des Fadenspeichers sich einstellende Volumenänderung bewirkt somit nur eine sehr geringe Druckveränderung in dem geschlossenen System, die sich praktisch nicht als Änderung der Fadenspannung der Fadenschar auswirkt.
Im Bedarfsfalle können diese Fehler entweder durch eine Vergrößerung des Volumens des Druckbehälters 11, oder durch das Einfügen einer begrenzt elastischen Wand in den Druckbehälter 11 minimiert werden.
Die in der Mittelstellung senkrechte Lagerung der Hebel 7 und die extrem leichte Ausführung der Welle 6 vermeidet die schädliche Wirkung unerwünschter Kraftkomponenten aus der Schrägstellung der Hebel 7 und unerwünschter Kräfte aus der Beschleunigung derWelle 6.
Wird von extrem unterschiedlich geschärten Kettbäumen abgearbeitet, empfiehlt es sich, den Druck im Druckbehälter 11 ausgehend von der Position der Welle 6, die durch Sensoren 15 abgenommen wird, durch ein mittels Schrittmotor oder Magnet gesteuertes Ventil oder einen Kolben auf die erforderliche Größe einzustellen. Auf diese Weise wird eine Korrektur des Kettbaumantriebes der eine vorgegebene Fadenlänge pro Maschinenzyklus bzw. pro Rapport freigeben soll, vermieden. Eine geringfügige Veränderung der Fadenspannung stellt schnell das notwendige Gleichgewicht im System wieder her und garantiert, daß pro Rapport stets die gleiche Fadenlänge verarbeitet wird. Die Führung des Kolbens 9a im Zylinder 9 b mittels Kugelkäfig 9c bewirkt eine sehr reibungsarme Bewegung und schaltet auch Störungen von dieser Seite aus.
Als Medium findet vorzugsweise Luft Anwendung. Sie ist elastisch und massearm und gewährleistet so ein störungsfreies Arbeiten. Natürlich ist auch die Anwendung anderer Medien möglich, auch solche, die nahezu unelastisch sind. Hier gewinnt aber eine teilweise elastische Wand am Druckbehälter und ein gesteuerter Kolben zur Volumenveränderung besondere Bedeutung. Auch in diesem Falle ist es zweckmäßig alle Kolben als Membrankolben auszugestalten. Die oben bereits erwähnten Sensoren 15 können natürlich auch dazu genutzt werden, bestimmte Steuerinformationen an den Kettbaumantrieb und/oder an den Maschinenantrieb zu geben.

Claims (5)

1. Fadenliefervorrichtung für Kettenwirkmaschinen für Fadenscharen mit variabler Verarbeitungsgeschwindigkeit,bestehend aus einem den Kettbaum antreibenden Getriebe mit einer Steuerung für die freizugebende Fadenlänge, mit einem Fadenzwischenspeicher zwischen Kettbaum und Fadenwippe, bestehend aus mindestens einem quer zu seiner Achse versetzbarem Fadenleitelement, das zum Zwecke der Auslenkung der Fadenschar in Versatzrichtung belastbar ist, und einer der Fadenverarbeitungsstelle vorgeordneten Fadenwippe zum Ausgleich der während eines Maschenbildungszyklus auftretenden Fadenschwingungen, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Fadenzwischenspeicher (4) zugeordnete Fadenleitelement (6) an mehr als zwei Hebeln (7), die über die Arbeitsbreite verteilt einzeln am Gestell gelagert sind, geführt ist und die Hebel (7) durch je einen Membrankolben (9) in Versatzrichtung des Fadenleitelementes (6) am Gestell abstützbar über Druckleitungen (10) mit einem zentralen Druckbehälter (12) verbunden und durch ein elastisches Medium belastbar sind.
2. Fadenliefervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Membrankolben (9) besteht aus einem Zylinder (9 b) und einem Kolben (9a), der im Zylinder (9 b) mittels Kugelkäfig (9c) geführt ist, daß der Kolbendurchmesser deutlich kleiner ist als der Innendurchmesser des Zylinders (9b) und zwischen Kolben (9a) und Zylinder (9b) ein Ringraum vorgesehen ist und daß die Membrandichtung aus einer flexiblen, luftdichten Blase (9d) besteht, die sich unter Druck an die äußere Begrenzung des Hubraumes anlegt und deren Füllstutzen (12) die Zylinderwand durchgreift und dort mit der Druckleitung (10) verbunden ist.
3. Fadenliefervorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckbehälter (.11) ein flexibler, elastischer Hohlkörper ist, der einen Füllstutzen (12), ein Manometer (14) und ein einstellbares Druckventil (13) aufweist.
4. Fadenliefervorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckventil (13) durch Steuerimpulse einer Steuervorrichtung ansteuerbar ist, die mit Sensoren (15) im Bereich der Versatzbewegung der Welle (6) des Fadenzwischenspeichers (4) verbunden sind.
5. Fadenliefervorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensoren (15) im Bereich der Versatzbewegung zusätzlich mit der Steuervorrichtung für den Kettbaum (3) und mit dem Maschinenantrieb verbunden sind.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
DD32273788A 1988-12-07 1988-12-07 Fadenliefervorrichtung fuer kettenwirkmaschinen DD277710A1 (de)

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DE19893935205 DE3935205A1 (de) 1988-12-07 1989-10-23 Fadenliefervorrichtung fuer kettenwirkmaschinen

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