DD277758A1 - Einlauf fuer feuchte- und dichtemessgeraet fuer fliessfaehige schuettgueter - Google Patents

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DD277758A1
DD277758A1 DD32269488A DD32269488A DD277758A1 DD 277758 A1 DD277758 A1 DD 277758A1 DD 32269488 A DD32269488 A DD 32269488A DD 32269488 A DD32269488 A DD 32269488A DD 277758 A1 DD277758 A1 DD 277758A1
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DD32269488A
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Inventor
Rainer Haussig
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Muehlenbau Dresden Veb
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Einlauf für Feuchte- und Dichtemessgeräte für fließfähige Schüttgüter, vorzugsweise für Körnerfrüchte bei der Getreidenetzung und -trocknung. Das Ziel besteht darin, einen konstanten Füllungsgrad eines ständig durchflossenen Messbehälters bei unterschiedlichen Zuflussmengen und variablen Abflussmengen zu garantieren und gleichzeitig den Zulaufimpuls abzubauen. Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, dass in einem Führungsgehäuse Prallflächen und Gleitflächen unter bestimmten geometrischen Beziehungen so angeordnet werden, dass verschiedene Fließebenen des Gutstromes in Verbindung mit der Oberkante des Messbehälters gebildet werden. Fig. 1{Einlauf, Feuchtemessgerät, Dichtemessgerät, Messbehälter, Prallflächen, Gleitflächen, Fließebene, fließfähige Schüttgüter, Gutstrom, Körnerfrüchte}

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung beinhaltet einen Einlauf für ein Feuchte- und Dichtemeßgerät für fließfähige Schüttgüter, insbesondere für Körnerfrüchte, und wird vorzugsweise in der Getreidenetzung und der Getreidetrocknung in automatischen Bearbeitungsanlagen eingesetzt.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es sind verschiedene technische Lösungen des Einsatzes von Prall- und Gleitflächen in der Fördertechnik bekannt, die in unterschiedlicher Anordnung Teilungs-, Leit- oder Bremsprozesse realisieren. Dabei erfolgt die Gestaltung auf der Grundlage empirischer Untersuchungen oder auf der Basis einfacher geometrischer Zusammenhänge.
Bei der Realisierung von Feuchte- und Dichtemeßaufgaben ist die Einlaufgestaltung nur in Verbindung mit der konstruktiven Gestaltung des Meßbehälters zu lösen. Dabei besteht die Forderung, daß ein konstanter Füllungsgrad bei variablen Durchflußgeschwindigkeiten durch die Meßstrecke und bei der Dichtemessung durch Wägung des völlig gefüllten Meßbehälters der Abbau des Einlaufimpulses beziehungsweise der Minimierung der Kraftwirkung des Gutstromes auf den Meßbehälter gewährleistet ist.
Im WP 228902 wird eine Verteil- und Leiteinrichtung mit Prallplatte beschrieben, wobei die Oberkante der Prallplatte einen spitzen Winkel zur Horizontalen bildet, der dem Schüttwinkel der jeweils zu messenden Körnerfrucht entspricht. Mit diesen Prallplatten wird der Einlaufimpuls des Förderstromes abgebaut. Es entsteht jedoch in Abhängigkeit vom Differenzdurchsutz, zwischen dem Durchsatz durch die Meßstrecke und dem Zulaufstrom, eine variable Schicht oberhalb der Fläche zwischen Oberkante Seitenwand Meßbehälter und Oberkunte Prallplatte, die zu einer Verfälschung des Dichtemeßwertes und auch zu einer Beeinflussung der Kapazität des Meßkotidensators bei der Feuchtemessung führt.
Im AP 160080 erfolgt die Zuführung zum Meßbehälter über eine Keilfläche aus einem gefüllten Vorbehälter.
Nachteile dieser Variante sind die Gewährleistung des Füllungsgrades des Vorbehältersund die Druckwirkung des Meßgutes im Vorbehälter auf den Meßbehälter.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, einen Einlauf für Feuchte- und Dichtemeßgeräte für fließfähige Schüttgüter zu schaffen, der mit geringem Aufwand und einfachem Aufbau bei minimierter Bauhöhe und gesichertem Getreidefluß einen konstanten Füllungsgrad des Meßbehälters bei unterschiedlichen Zulauf- und Ablaufbedingungen gewährleistet und den Abbau von Impulskräften, die durch den Einlauf bedingt auftreten, sichert.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Einlauf für Feuchte- und Dichtemeßgeräte für fließfähige Schüttgüter zu schaffon, der oine derartige Gutstromteilung vornimmt, daß das vorgegebone Ziel erreicht wird.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß durch den Einsatz von Prallflächen und Gleitflächen, die zwischen den Soitenwändon des Einlaufos angeordnet sind, und der exakten Zuordnung der Oberkante der Seitenwand des Meßbehälters sowio der Begrenzungen der Einlauföffnung eine Ebenenteilung des Gutstromes erfolgt. Symmetrisch zum Einlauf sind zwei Prallflächen nach innen unter dem Rutschwinkel mit einem Abstand geneigt, der größer als der größte Korndurchmesser ist.
Seitlich, oberhalb der Prallfläche, sind zwei Gleitflächen nach außen abfallend unter einem Winkel, größer als dem Rutschwinkel, geneigt angeordnet. Die Kanten der Prall- und Gleitflächen der Seitenwand des Meßbehälters und der Einlauföffnung sind folgendermaßen zugeordnet, Oberkante Prallfläche, Oberkante Gleitfläche und Einlaufkante bilden eine vertikale Linie, und die Oberkante Prallfläche bildet mit der Oberkante des Meßbehälters einen Winkel zur Horizontalen, der dem Schüttwinkel entspricht, Ein entsprechend der Wurf parabel gedachter überhöhter Punkt der Oberkante der Seitenwand des Meßbehälters bildet mit der Gleitfläche und der gegenüberliegenden Kante der Einlauföffnung eine Ebene.
Ausführungsbeispifil
Die Erfindung soll an nachstehendem Ausführungsbeispiei näher erläutert werden.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch den Einlauf und die Zuordnung zum Meßbehälter.
Der Einlauf besteht aus zwei Seitenwänden 1, die oben mit einer Abdeckung verbunden sind, in der die Einlauföffnung 2 angebracht ist.
Symmetrisch zur Einlauföffnung 2 sind zwischen den Seitenwänden 1 je zwei Prallflächen 3 und Gleitflächen 4 angeordnet. Da liegen folgende Kanten vertikal untereinander, Einlaufkante - obere Kante Gleitfläche und obere Kante Prallfläche. Die Gleitfläche 4 ist nach außen und die Prallfläche 3 nach innen unter dem Rutschwinkel geneigt angeordnet. Die Oberkante der Prallfläche 3 bildet in Verbindung mit der Oberkante der Seitenwand des Meßbehälters 5 eine Ebene, die gegenüber der Horizontalen unter dem Schuttwinkel des Fördergutes geneigt ist. Die Kante der Einlauföffnung 2 wird durch die Schnittgerade der vertikalen Verbindungsebene der Oberkanten von Prallfläche 3 und Gleitfläche 4 und der Ebene der gegenüberliegenden Oberkante Seitenwand Meßbehälter 5 und Gleitfläche 4 gebildet.
Beim Betrieb des Einlaufes mit dem Meßbehülter wird vorausgesetzt, daß der Gesamtdurchsatz der Linie über dem Teildurchsatz durch den Mußbehälter liegt. Dementsprechend füllt sich der Meßbehälter, und der Differenzdurchsatz fließt über die Gleitfläche ab, während die Prallflächen den Einlaufdruck des Gutstromes aufnehmen. Das Meßvolumen wird durch die Begrenzungen des Meßbehälters, die Unterkanten der Gleit- und Prallflächen und der vertikalen Verbindungslinie der Oberkanten der Gleit- und Prallflächen gebildet.

Claims (1)

  1. Einlauf für Feuchte- und Dichtemeßgerät für fließfähige Schüttgüter, vorzugsweise für Körnerfrüchte bei der Getreidenetzung und -trocknung mit oberhalb eines ständig durchflossenen Meßbehälters angeordnetem Führungsgehäuse und darin befestigten Prallplatten, wobei die Oberkante der Prallfläche mit der Oberkante der Seitenwände des Meßbehäiters einen spitzen Winkel zur Horizontalen bildet, der dem Schüttwinkel des Fördergutes entspricht, gekennzeichnet dadurch, daß zwei Gleitflächen (4), größer oder gleich dem Rutschwinkel des Fördergutes, so angeordnet sind, daß die Gleitebene eine Verbindungslinie zwischen der wegen der Wurfparabel geringfügig nach unten versetzten Oberkante der Seitenwand des Meßbehälters (5) und der gegenüberliegenden Kante der Einlauföffnung (2) bildet und die Oberkante der Gleitfläche (4) in der vertikalen Verlängerung der Oberkante der Prallfläche (3) und der Einlauföffnung (2) endet und der Abstand zwischen der Unterkante der Gleitfläche (4) und der Oberkante der Seitenwände (1) größer als die maximale Korngröße des Fördergutes ist.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
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