DD278130A1 - Verfahren zum beschriften von glasrohren - Google Patents

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DD278130A1
DD278130A1 DD32333988A DD32333988A DD278130A1 DD 278130 A1 DD278130 A1 DD 278130A1 DD 32333988 A DD32333988 A DD 32333988A DD 32333988 A DD32333988 A DD 32333988A DD 278130 A1 DD278130 A1 DD 278130A1
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DD
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glass
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laser beam
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absorption layer
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DD32333988A
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Inventor
Matthias Kupka
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Medizin Labortechnik Veb K
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Beschriften von Glasrohren, wie es z. B. in der Glasindustrie zum Aufbringen von Skalen und Schriftzeichen auf Messrohre, Schauglaeser, Fuellstandsmesser u. ae. angewendet wird. Als Absorptionsschicht ist auf das zu beschriftende Rohr eine resistente Einschmelzfarbe mit einer Temperaturfestigkeit zwischen 327 K und 627 K eingesetzt, die im getrockneten Zustand mit einem Laserstrahl von einer Leistung zwischen 20 W und 30 W zusammen mit dem Glasrohr behandelt wird. Der Laserstrahl wirkt ueber einen Zeitraum zwischen 0,03 und 0,06 Sekunden im cw-Betrieb auf jeden Punkt der vorgesehenen Beschriftungslinie ein, bis der Glaszylinder am jeweils beaufschlagten Punkt in einen mischungsbereiten viskosen Zustand gebracht und eine oberflaechige Verbindung zwischen Farbe und Glas eingetreten ist.

Description

Anwendungsgebiet der Erlindr'ici
Dio Erfindung betrifft oin Vorfahren zum Boschrifton von Glasrohron durch Aufbringon oinor Absorptionsschicht auf diose und anschließender Lasorstrahlbohandlung dor Absorptionsschicht und dos Glasrohros. Derartige Verfahren werden in der Glasindustrio beim Aufbringen von Skalen und Schriftzeichen auf Moßrohro, Schauglaser, Füllstandsmossor u.a. oingosotzt.
Charakteristik dos bekannten Standes der Technik
Bei dem in dor DD-Patontschrift WP 215776 beschriebene Vorfahren zur Herstellung farbiger Bilder auf Glas wird eine Diffusionsfarbe auf eine Glasunterlago aufgetragen, mittels eines Laserstrahles erhitzt und in die goschmolzene Glosoberflächo eingemischt, wobei die Farbionen in das Glas diffundieren.
Die für dieses Verfahren erforderliche Farbe ist jedoch relativ tourer und der mangelnde Kontrast zwischen Farbe und Glas macht die Bilder oftmals schlecht erkennbar, was sich besonders nachteilig auswirkt, wenn es sich um Skalen handolt, von denen Meßwerte abgelesen werden sollen.
In der DD-Patentschrift WP 216837 wird ein Vorfahren zum Einschmolzen von absorbioronden Toilchon in transparente Stoffe beschrieben. Darin wird die tronsparento Unterlage mit einer stark absorbierenden Schicht bedeckt. Durch die Bestrahlung mit Laser werden dio absorbiorendon Teilchen in die transparente Unterlage eingeschmolzen. Der nicht eingeschmolzene) Rosi der Toilchen wird anschließend von der Unterlage entfernt.
Die mit diesem Verfahren erziolbaren Markierungen lassen nach relativ kurzer Betriebszeit Wünsche bezü( liich der Exakthoit ihrer Ränder, die häufig ausplatzen, und der Haltbarkeit der Farbe offer ι. Unexakte Markierungen an Meßrohren u.a. führen häufig zu Fehlablesungen.
Ziel der Erfindung
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren soll oine qualitativ einwandfreie, auch auf die Dauer haltbare, lesbare und kostengünstig herstellbare Beschriftung von Glasrohren ermöglicht worden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Es bestand die Aufgabe, ein Verfahren zum Beschriften von Glasrohren zu entwickeln, das einen bleibenden tadellosen Kontrast zwischen Schrift und Glasrohr garantiert, der ein fehlerfreies Ablesen der Meßorgebnisse gestattet und boi dem auch nach langer Nutzungsdauer der damit beschrifteten Glasrohre oine Ablösung der Farbe auszuschließen und die Unversehrtheit dor Schriftränder garantiert ist.
Erfindungsgemäß ist die Aufgabe gelöst worden, indem auf die zu beschriftenden Glasrohre als Absorptionsschicht eine resistonte Einschmelzfarbe mit einer Temperaturfestigkeit zwischen 327 K und 627 K aufgetragen wird und oin Laserstrahl boi eine; Leistung zwischen 20W und 3OW die Glasrohre am jeweiligen ßeschriftungspunkt entsprechend des vorgesehenen Schriftzuges für einen Zeitraum zwischen 0,03 und 0,06 Sekundon im cw-Botrieb in einen mischungsboreiten viskosen Zustand bringt, wobei ein Verschmelzen von Glas und Farbe eintritt. Das Beschriften der Glasrohre wird im getrockneten Zustand der Farbe vorgenommen.
Ausf Uhrungsbeispiel
Anhand eines Ausführungsbeispieles soll die Erfindung erläutert werden:
Das Moßrohr eines Kleinst.-ömungsmoßgerätes ist mit einer Skale, d. h. mit Teilungsstrichen und Ziffern zu versehen. Dazu wird das Meßrohr auf der Hälfte seines äußeren Umfanges in Längsrichtung mit einer flüssigen resisienten Einschmelzfarbe eingefärbt. Die Trocknung der Farbe erfolgt in einem Trcckengestell an der Luft.
Das so oingofärbto Moßrohr wird in oinor Vorrichtung, die sich im Boreich oinos Nd-Yag-Lasors bofindot, eingelegt, wobei dio oingefärbte Seite der Richtung der Lasoraustrittsobono zugewendet ist.
Die Laseranlage arbeitet im cw-Botrieb mit einer Leistung von 25W. Zur Erzougung dos Schriftbildos in Form von Teilungsstrichon und Ziffern wird der laserstrahl über ein rechnergesteuertes Spiogolsystom in x-y-Richtung abgelonkt. Dabei trifft er für oine Dauor von 0,05 Sokundon auf jedon zu boschriftondon Punkt. Auf Grund dor Warmooinwirkung kommt ein Schmelzen dor Farbschicht und damit oino Vorbindung dieser Schicht mit dom vom Laserstrahl an diosor Stollo mischungsboroit viskos gestalteten Glaskörpor zustande
Infolge der durch die Farbschicht hervorgerufenen Absorption dos Lasorstrahlos und dor damit vorbundonon Warmoontwicklung kommt es zum örtlichen Schmelzen dor Farbschicht, wodurch gleichzeitig der Glaskörpor in oinon mischungsfahigen viskoson Zustand versetzt wird. Bei Materialzuständo führen zu einer solchen Verbindung zwischon Farbo und Glas, dio eine dauorhafto Festigkeit, oinon ausgezeichneten lösungsmittolboständigen Kontrast und einen Ausschluß cius Ausbrochens von Schriftrandern gewährleistet.
Beim Überfahron nicht zu beschriftender Boroicho dos Glasrohres wird dor Laserstrahl ausgeblendet.
Nach Abschluß des Boschriftungsvorganges wird das Rohr der Laseranlago ontnommon. Von den nicht dem Laserstrahl ausgosotzt gowosonen Boroichon dos Rohros wird die Farbschicht mit Wasser ontfornt.

Claims (2)

1. Verfahren zum Beschriften von Glasrohren durch Aufbringen einer Absorptionsschicht auf diese und anschließender Laserstrahlbehandlung der Absorptionsschicht und des Glasrohres, dadurch gekennzeichnet, daß als Absorptionsschicht eine resistente Einschmelzfarbe mit einer Temperaturfestigkeit zwischen 327 K und 627 K eingesetzt und mit dem Laserstrahl bei einer Leistung zwischen 20 und 30 W das Glasrohr am jeweiligen Beschriftungspunkt entsprechend des vorgesehenen Schriftzuges für einen Zeitraum zwischon 0,03 und 0,06 Sekunden im cw-Betrieb in einen mischungsbereiten viskosen Zustand gebracht wird, wobei ein Verschmelzen von Glas und Farbe eintritt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Beschriften der Glasrohre im getrockneten Zustand der Farbe vorgenommen wird.
DD32333988A 1988-12-19 1988-12-19 Verfahren zum beschriften von glasrohren DD278130A1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4022745A1 (de) * 1990-07-18 1992-01-23 Hans Lang Gmbh & Co Kg Ing Verfahren zum anbringen von konfigurationen, wie schriften, bildern o. dgl., auf der rueckseite eines spiegels
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WO2010057470A2 (de) 2008-11-21 2010-05-27 Proestler Karl Heinz Verfahren zur trockenbeschichtung
DE102014219480A1 (de) * 2014-09-25 2015-09-03 Heidelberger Druckmaschinen Ag Verfahren zum Bedrucken von gekrümmten Glassubstraten mit einem Fluid

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