DD278419A1 - Anordnung zur bestimmung physikalischer schiffsfelder, insbesondere der magnetfelder - Google Patents

Anordnung zur bestimmung physikalischer schiffsfelder, insbesondere der magnetfelder

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DD278419A1
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Ueberwachung der Durchlassspannung von Thyristoren, die fuer eine staendige Ueberpruefung der Thyristorbetriebsfaehigkeit insbesondere in Stromrichteranlagen geeignet ist. Erfindungsgemaess ist eine von der Durchlassspannung des zu ueberwachenden Thyristors spannungsgesteuerte Stromquelle vorgesehen, die mit einer Signalisiereinrichtung, einer Eigenstromversorgung und einer Schutzeinrichtung ausgestattet, parallel zu dem Thyristor angeordnet ist.

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Überwachung der Durchlaßspannung von Thyristoren, dio für eine ständige Überprüfung der Thyristorbetriebsfähigkeit insbesondere in Stromrichteranlagen geeignet ist.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es sind Thyristorüberwachungsschaltungen bekannt, die die Sperrspannung am Thyristor messen und damit Spannungen im Bereich der Durchlaßspannung des Thyristors mit dem Signal „Strom fließt" ausweisen. Weiterhin wird der Stromfluß in Thyristoren über das Verhalten des Gate Stroms ermittelt. Hierbei bildet sich während des Stromflusses an der Gate-Kathodenstrecke eines Thyristors eine Spannung ob, die durch geeignete Mittel erfaßt und mittels eines Fotokoppiers für weitere Auswertungen übertragen wird (DE-OS 2714627, 3641441). Diese Meßanordnungen beinhalten eine reine Zustandserfassung von Thyristoren und überwachen nur, ob die Thyristoren Sperrspannung übernehmen können. Weiterhin ist eine Schaltungsanordnung bekannt, die die Durchlaßverlustleistung zur Auswertung zur Verfügung stellt (DD-PS 149125). Ein Operationsverstärker wird mit der Ventilspannung, die der Durchlaßspannung proportional ist, beaufschlagt, wobei der Operationsverstärker mit einem Signal gesteuert wird, das durch Auswertung des Ventilstroms in einem Komperator gebildet wird. Gleichfalls wird über ein Shunt eine dem Durchlaßstrom proportionale Spannung abgenommen. Beide Teile werden einem Multiplizierer zugeführt.
Nachteilig ist es, die Durchlaßspannungsmessung mit einem Operationsverstärker vorzunehmen, der eine zusätzliche Energiequelle benötigt, und ein Schutz der Meßanordnung ist nur wirksam, wenn kein Strom durch den Meßwiderstand fließt.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, mit möglichst geringem Aufwand und einfachen Mitteln sich abzeichnende Defekte bzw. Ausfälle von Thyristoren insbesondere in Stromrichteranlagen frühzeitig zu erkennen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zu schaffen, die über einen längeren Zeitraum mit hinreichender Genauigkeit ohne zusätzliche Hilfsenergie wirksam während des Betriebes die Durchlaßspannung von Thyristoren überwacht.
Erfindungsgemäß ist eine von der Durchlaßspannung des zu überwachenden Thyristors spannungsgesteuerte Stromquelle vorgesehen, die mit einer Signalisiereinrichtung, einer Eigenstromversorgung und einor Schutzeinrichtung ausgestattet, parallel zu dem Thyristor angeordnet ist.
Die spannungsgesteuerte Stromquelle besteht aus einem Transistor, einem Emitterwiderstand, einem Kollektorwiderstand und einem Basiswiderstand. D:e Basis des Transistors ist über den Basiswiderstand mit der Anode des Thyristors und der Emitter des Transistors über den Emitterwiderstand mit der Kathode des Thyristors verbunden.
Zur Signalisierung ist dem Kollektorwiderstand des Transistors eine Leuchtdiode eines Optokopplers parallel geschaltet.
Zur Analogwertmessung kann eine Leuchtdiode eines Optokopplers in Reihe zu dem Kollektorwiderstand bzw. an Stelle des Kollektorwiderstandes angeordnet werden.
Eine Diode und ein kapazitiver Spannungsteiler bilden die Eigenstromversorgung. Der Fußpunkt des Spannungsteilers liegt auf Kathodenpotential des Thyristors. Der erste Kondensator ist mit der Anode dos Thyristors verbunden. Die Spannungsauskopplung erfolgt zwischen dem zweiten Kondensator und der Diode. Die Diode ist mit der Anode an den ersten Kondensator und mit der Kathode an den zweiten Kondensator angeschlossen.
Die Schutzeinrichtung besteht aus einer Reihenschaltung mit z-Diode, Widerstand und einem weiteren Transistor. Der Emitter dieses Transistors liegt auf Kathodenpotential des Thyristors. Der Kollektor des Transistors der Schutzeinrichtung ist an die Basis des ersten Transistors angeschlossen. Die Basis des zweiten Transistors ist über den Widerstand der Schutzeinrichtung, die Z-Diode mit der Anode des Thyristors verbunden.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Fig. 1 zeigt die Schaltungsanordnung zur Überwachung der Durchlaßspannung des Thyristors VT.
Parallel zu dem zu überwachenden Thyristor VT, der Bestandteil eines nicht näher dargestellten Ventilzweiges mit mehreren Thyristoren in einer Stromrichteranlage sein kann, ist die Überwachungsschaltung angeordnet. Die Bestandteile der Anordnung sind die spannungsgesteuerte Stromquelle I mit der Signalisiereinrichtung II, der Eigentumsversorgung III und der Schutzeinrichtung IV.
Die von der Durchlaßspannung UF des zu überwachenden Thyristors Vt spannungsgesteuerte Stromquelle I besteht aus einem Transistor T1, der mit hoher Stromverstärkung arbeitet, dem Emitterwiderstand R,, dem Kollektorwiderstand R2 und dem Basiswiderstand R3. Zur Signalisierung ist dem Kollektorwiderstand R2 die Leuchtdiode des Optokopplers OK parallel geschaltet.
Zur Analogwertmessung besteht die Möglichkeit, eine Durchlaßspannungsäquivalenz über die Leuchtdiode des Optokopplers OK zu erreichen. Hierzu ist die Leuchtdiode des Optokopplers OK in Reihe zu dem Widerstand R2 bzw. an Stelle des Widerstandes R2 angeordnet.
Die Basis des Transistors T, ist über den Widerstand R3 mit der Anode des Thyristors VT und der Emitter des Transistors T, übe.
den Widerstand R1 mit der Kathode des Thyristors VT verbunden. Die Diode Vi und der kapazitive Spannungsteiler Ci, C2 bilden die Eigenstromversorgung III. Der Fußpunkt des kapazitiven Spannungsteilers C,, C2 ist mit der Kathode des Thyristors VT und der Kondensator C, mit der Anode des Thyristors VT verbunden. Die Spannungsauskopplung erfolgt zwischen dem Kondensator C2 und der Diode V,, wobei die Diode V1 mit der Anode an den Kondensator C1 und mit der Kathode an den Kondensator C2 angeschlossen ist.
Die Schutzeinrichtung IV besteht aus der Reihenschaltung mit Z-Diode V2, Widerstand R4 und dem Transistor T2. Der Emitter des Transistors T2 liegt auf Kathodenpotential dos Thyristors VT. Der Kollektor des Transistors T2 ist an die Basis des Transistors T1 angeschlossen. Die Basis des Transistors T2 ist über den Widerstandd R4 und die Z-Diode V2 mit der Anode des Thyristors VT verbunden.
Funktionsweise der Schaltungsanordnung
Ist der Thyristor VT leitend, wird dem Transistor T2 über die Z-Diode V2 kein Basisstrom zugeführt. Der Transistor T2 gibt damit die Spannungss'sucrung für den Konstantstromquelle I frei. Über den Widerstand R3 wird die Durchlaßspannung UF an die Basis des Transistors T1 gelegt und bildet die Steuerspannung. Ein Spannungsabfall über den Widerstand R1 erzeugt einen Stromfluß im Kollektorzweig des Transistors T1. Ist die Spannung über den Widerstand R2 so groß geworden, daß die Durchlaßspannung der Leuchtdiode des Optokopplers OK überschritten wird, leuchtet die Diode des Optokopplers OK. Die Leuchtdiode des Optokopplers wirkt als Schwellelement, das bei Bereichsabweichung, erhöhte Durchlaßspannung Up des Thyristors V1-, einen fehlerhaften Zustand bzw. einen sich abzulehnenden Ausfall des Thy ristors Vt signalisiert.
Wird der Thyristor VT gesperrt, steigt die Spannung über den Thyristor VT an. Dies wird einerseits ausgenutzt, um die Schaltung über den kapazitiven Spannungsteiler C1ZC2 aufzuladen und andererseits die Schutzfunktion auszulösen.
Der Kondensator C2 wird über den Spannung.· teiler C1ZC2 1J .J die Diode V1 gemäß dem Kapazitätsverhältnis aufgeladen.
Gleichzeitig vird mit Durchschalten der Z-Dio Je V2 der Transistor T2 leitend und schließt die Basis des Transistors T1 mit dem Emitterpoten ial des Transistors T, kurz. Damit ist die Konstantstromquelle I gegen Überspannung geschützt und die Meßschaltung ausgeschaltet.

Claims (6)

1. Schaltungsanordnung zur Überwachung der Durchlaßspannung von Thyristoren, gekennzeichnet dadurch, daß eine von der Durchlaßspannung (UF) des zu überwachenden Thyristors (VT> spannungsgesteuerte Stromquelle (I), die mit einer Signalisiereinrichtung (II), einer Eigenstromversorgung (III) und einer Schutzeinrichtung (IV) ausgestattet, parallel zu dem Thyristor(VT) angeordnet ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die spannungsgesteuerte Stromquelle (i) aus einem Transistor (Ti), einem Emitterwiderstand (Ri), einem Kollektorwiderstand(R2) und einem Basiswiderstand (R3) besteht, wobei die Basis des Transistors (Ti) über den Widerstand (R3) mit der Anode des Thyristors (VT) und der Emittor des Transistors (Ti) über den Widerstand (R1) mit der Kathode des Thyristors (VT) verbunden ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Signalisierung dem Kollektor'widerstand (R2) des Transistors (T1) eine Leuchtdiode eines Optokopplers (OK) parallel geschaltet ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich zur Analogwortmessung in dem Kollektorzweig des Transistors (Ti) eine Leuchtdiode eines Optokopplers (OK) befindet.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Diode (V1) und ein kapazitiver Spannungsteiler (C1, C2) die Eigenstromversorgung (III) bilden, wobei der Fußpunkt des Spannungsteilers (C1, C2) auf Kathodenpotential des Thyristors (VT) liegt, der Kondensator (Ci) mit der Anode des Thyristors (VT) verbunden ist, die Spannungsauskopplung zwischen dem Kondensator (C2) upd der Diode (V1) erfolgt und die Diode (Vi) mit der Anode an den Kondensator^) und mit der Kathode an den Kondensator (C2) angeschlossen ist.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzeinrichtung (IV) aus 3iner Reihenschaltung mit Z-Diode (V2), Widerstand (R4) und Transistor (T2) besteht, wobei der Emitter des Transistors (T2) auf Kathodenpotential des Thyristors (VT) liegt, der Kollektor des Transistors (T2) an die Basis des Transistors (Ti) angeschlossen und die Basis des Transistors (T2) über den Widerstand (R4), die Z-Diode (V2) mit der Anode des Thyristors (V1-) verbunden ist.

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