DD279169A5 - Vorrichtung zur kontinuierlichen extraktion - Google Patents

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DD279169A5 DD32647789A DD32647789A DD279169A5 DD 279169 A5 DD279169 A5 DD 279169A5 DD 32647789 A DD32647789 A DD 32647789A DD 32647789 A DD32647789 A DD 32647789A DD 279169 A5 DD279169 A5 DD 279169A5
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Wladyslaw Ostaszyn
Stanislaw Baraniecki
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Zaklady Urzadzen Przemyslowych Przedsiebiorstwo Panstwowe,Pl
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Abstract

Gegenstand der vorliegenden Erfindung stellt eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Extraktion dar. Die Erfindung betrifft die ununterbrochene Extraktion vom Saft aus pflanzlichem Rohstoff mittels Fluessigkeit. Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Steigerung der Leistung und die Verminderung von Zuckerverlusten in der Vorrichtung zur ununterbrochenen Extraktion. Die Vorrichtung zur ununterbrochenen Extraktion besteht aus einer geneigten Rinne, aus mindestens zwei vielgliedrigen Schneckenwellen, die mittels Kupplungen miteinander verbunden sind, mit Baendern versehen und in der Rinne angeordnet sind und in welcher von unten nach oben der der Extraktion unterzogene pflanzliche Rohstoff befoerdert wird, und in der von oben die Extraktionsfluessigkeit herabfliesst, dadurch gekennzeichnet, dass die Baender der Schneckenwellen eine irregulaere Schraubenlinie mit einer Reihe von Spruengen auf dem Umfang des schraubenfoermig gewundenen Bandes bilden, und die Hoehe der Spruenge der Hoehe des Tragarms, an welchem die Baender befestigt sind, entspricht. Die Vorrichtung findet bei der ununterbrochenen Extraktion vom Zucker aus Zuckerrueben mit Wasser ihre Anwendung. Fig. 8

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Extraktion von Saft aus Pfianzenrohstoff, insbesondere aus Rübenschnitzel, mittels Flüssigkeit.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Aus der PL PS-Nr.82391 ist eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Extraktion des Saftns aus Pflanzenrohstoff, insbesondere aus Rübenschnitzel, mittels Flüssigkeit bekannt. L'.c*e Vorrichtung besteht aus einer qp.ieigten Rinne, aus mindestens zwei vielgliedrigen Schnecken, mit einer regulären Schraibenlinie, welche sich um panlleie Achsen drehen, und in der vorgenannten Rinne angeordnet sind und den zerkleinerten pflanz ichen Rohstoff vom unterr.i :nde der Rinne in Richtung des oberen Endes im Gagenstrom gegenüber der Extraktionsflussigkf.it fördern. Die Vorrichtung br sitzt an ihrem oberen Ende Elemente zur Entladung des ausoxtrahierten pflanzlichen Rohstorfs aus der Rinne sowie Stutzen zur Einführung der frischen Extraktionsfiüssigkeit und an dem unteren Ende der Rinne einen Ablaßstutzen für den Saft sowie einen Eingabetrichter für den pflanzlichen Rohstoff.
üas schraubenförmig gewundene Rad der ersten linken Schneckenwelle nimmt, vom unter jn Ende der Rinne her betrachtet, an dem sich in der vertikalen Lage im Teil über die Achse der Welle befindlichen Tragarm seinen Anfang.
Der Anfang des schraubenförmig gewundenen Bandes jedes nächsten linken Gliedes der Schneckenwelle ist gegenüber dem Anfang des schraubenförmig gewundenen Bandes des vorherigen Gliedes winkelig um 60° in der mit dem Uhrzeigersinn übereinstimmenden Richtung Vorschoben.
Dos Ende des schraubenförmig gewundenen Bandes jedes Gliedes der linken Welle ist gegenüber dem Anfang des schraubenförmig gewundenen Bandes jedes Gliedes der linken Welle um 40° in der mit dem Uhrzeigersinn übereinstimmenden Richtung verschoben. Die Enden des schraubenförmig gewundenen Bandes der vorangehenden Glieder der linken Welle bilden mit dem Anfang des schraubenförmig gewundenen Bandes der nächsten Glieder eine scheinbare kontinuierliche Schraubenlinie.
Das schraubenförmig gewundene Band des ersten rechten Gliedes, der Schneckenwelle, nimmt, vom unteren Ende der Rinne her betrachtet, an dem Tragarm seinen Anfang, welcher in der horizontalen Achse liegt und gegenüber der Lage des Tragarmes des ersten linken Gliedes der Schneckenwelle um 90" winkelig in der dem Uhrzeigersinn entgegengesettten Richtung verschoben ist. Vom zweiten Glied anfangend, ist der Anfang des schraubenförmig gewundenen Bandes jedes nächsten Gliedes der rechten Schneckenwelle gegenüber dem Anfang des schraubenförmig gewundenen Bandes der vorangehenden rechten Welle um 90° winkelig in der dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten Richtung verschoben.
Das Ende des schraubenförmig gewundenen Bandes jedes rechten Gliedes, der Schneckenwelle, ist gegenüber dem Anfang des schraubenförmig gewundenen Bandes jedes Gliedes der rechten Welle um 40° in der dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten Richtung verschoben. Das Ende des schraubenförmig gewundenen Bandes des ersten Gliedes der rechten Schneckenwelle bildet mit dem Anfang des schraubenförmig gewundenen Bandes des zweiten Gliedes der rechten Schneckenwelle eino scheinbare kontinuierliche Schraubenlinie. Dagegen treten zwischen den Enden der schraubenförmig gewundenen Bänder des zweiten und der weiteren Glieder bis auf das fünfte Glied der ^echten Schneckenwelle gegenüber den Anfängen der schraubenförmig gewundenen Bänder de· nächsten Glieder der rechten Schneckenwelle Pausen in der Kontinuierlichkeit der Schraubenlinie auf. Kleine Axialspiele in den zwei ersten Paaren von Gliedern der Schneckenwellen, von dem unteren Ende der Rinne her betrachtet, sind der Grund für eine übermäßige mechanische Zerkleinerung des pflanzlichen Rohstoffes. Die Schraubengänge der sich gegenläufig drehenden Wellen verursachen während des Transportes ein ständiges Verdichten des früher übermäßig mechanisch zerkleinerten pflanzlichen Rohstoffes, indem sie ein freies Herabfließen der Extraktionsflüssigkeit im Gegenstrom erschweren. Diese Erscheinung verursacht das Auftreten von Zonen mit einer zerkleinerten Durchlaßfähigkeit für die Extraktionsflüssigkeit, hinter welchen sich das Niveau der Extraktionsflüssigkeit in der Vorrichtung erhöht. Der Unterschied des Niveaus der Extraktionsflüssigkeit vor und hinter der Zone mit einer verkleinerten Durchlaßfähigkeit stört die Gleichmäßigkeit der Bewegungsgeschwindigkeit des Rohstoffes und verursacht sein Schichten. Das sich erhöhende Niveau der flüssigen Phase auf der Seite der Einspeisung der Flüssigkeit, hinter der undurchlässigen Zone, verursacht ein weiteres Verdichten des Rohstoffes, erschwert den Extraktionsprozeß und führt zur Steigerung von Zuckerverlusten. In den Vorrichtungen dieses Typs ist im Bereich der Einspeisung mit der frischen Rückextraktionsflüssigkeit der Grad der Verdünnung des pflanzlichen Rohstoffes in der linken und der rechten Seite der Rinne unterschiedlich. Der größere Verdünnungsgrad tritt auf der rechten Seite der Rinne, in ihrem oberen Teil auf. Das ist dadurch verursacht, daß in zwei Endgliedern der rechten Schneckenwelle an der Verbindungsstelle der Glieder eine Unterbrechung zwischen den End- und Anfangsbändern auftritt. Diese Erscheinung beeinflußt das Entstehen von Konzentrationsunterschieden der Mischung des pflanzlichen Rohstoffes und der Extraktionsflüssigkeit im oberen Teil der Rinne im Bereich der Einspeisung der frischen Rückextraktionsflüssigkeit.
Das hat auf die Steigerung von Zuckerverlusten im Extraktionsprozeß des pflanzlichen Rohstoffes und insbesondere des Rübenschnitzels einen wesentlichen Einfluß, begünstigt das Entstehen von Schichten des zu verarbeitenden Rohstoffes und veruisacht eine ungleiche mechanische Belastung der linken und der rechten Schneckenwelle. In der in der polnischen PS-Nr. 82391 dargestellten Vorrichtung wurden zur Beseitigung der Folgen der Änderung der Zusammensetzung und Eigenschaften des während des Prozesses seiner Extraktion mit Flüssigkeit zerkleinerten Rohstoffes über den Achsen der Hauptschneckenwelle ein oder zwei HilfsSchneckenförderer angeordnet, welche sich parallel zu den Hauptwellen ausdehnen. Die Hilfsförderer sind zur ständigen Verlagerung des über den Hauptwellen aufgeschichteten pflanzlichen Rohstoffes längs der Hauptwellen in das untere Ende der Rinne der Vorrichtung zur Extraktion angepaßt. Die Wirksamkeit der vorgeschlagenen Mittel hat sich 'n der Praxis als unzufriedenstelle id erwiesen.
Zur Entgegenwirkung der Erscheinungen des Entstehet.s von Zonen mit verkleinerter Durchlaßfähigkeit, der Steigerung des Niveaus der Flüssigkeit und von Schichten ist eine ständige Kontrolle der Arbeit der Vorrichtung, eine periodische Ausführung von Korrekturen der Drehgeschwindigkeiten der Schneckenwollen, welche den pflanzlichen Rohstoff transportieren, aine Regulierung der Menge des zugeführten Rohstoffs und der Extraktionsflüssigkeit notwendig.
im Ergebnis führt das zu einer Senkung der Leistung der Vorrichtung, zur Steigerung von Zuckerverlusten und zur Störung des Massen- und des Wärmegleichgewichis.
Ziel der Erfindung
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, die Leistung von Vorrichtungen zur kontinuierlichen Extraktion zu vergrößern und die Zuckerverluste in der Vorrichtung zur kontinuierlichen Extraktion zu vermindern.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die / ufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung rur kontinuierlichen Extraktion zu entwickeln, mit der eine ununterbrochene Extraktion mittels in Rinnen angeordneter Schneckenwellen durchgeführt werden kann.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die schraubenförmig gewundenen Bänder der Schneckenwellen eine irreguläre Schraubenlinie mit einer Reihe von Sprüngen auf dem Umfang der schraubenförmig gewundenen Bänder bilden, wobei der Anfang des schraubenförmig gewundenen 3andes des ersten Gliedes der rechten Welle gegenüber dem Anfang des schraubenförmig gewundenen Bandes des ersten Gliedes der linken Welle um 1 10° winkelig in der dem Uhrzeigersinn
entgegengesetzten Richtung verschoben ist, der Anfang des schraubenförmig gewundenen Bandes des zweiten Gliedes der rechten Welle gegenüber dem Anfang des schraubenförmig gewundenen Bandes dos ersten Gliedes der rechten Welle um 60° in der dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten Richtung verschoben ist, die Anfänge der schraubenförmig gewundenen Bänder des dritten Gliedes gegenüber dem zweiten Glisd, des vierten Gliedes gegenüber dem dritten Glied der rechten Welle um 90° winkelig in dar dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten Richtung verschoben sind, der Anfang des schraubenförmig gewundenen Bandes des fü iften Gliedes der rechten Welle gegenüber dem Anfang des schraubenförmig gewundenen Sandes des vierten Gliedes der rechnen Welle um 60° winkelig in der dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten Richtung verschoben ist und das Ende des schraubenförmig gewundenen Bandes jedes Gliedes der rechten Welle gegenüber dem Anfang des schraubenförmig gewundenen Bandes jedes desselben Gliedes der rechten Wolle um 40° winkelig in der dom Uhrzeigersinn entgegengesetzten Richtung verschoben ist.
Es ist günstig, wenn auf jeden Gang des schraubenförmig gewundenen Bandes der Wellen auf dem Umfang jedes Bandes mindestens vier Sprünge fallen, und die Höhe der Sprünge der Höhe der Tragarme entspricht, an welchen die Bänder befestigt sind.
Die Konstruktionslösung der Bänder der Schneckenwellen zeichnet sich durch eine größere Neigung gegenüber der Längsachse der normalen auf die Verlagerung der Extraktionsmasse in die Richtung außerhalb der Rinne beeinflussenden Kraft aus. Die dem Abschnitt des Bandes tangierende Komponente ist über das 2fache größer als in den bekannten Vorrichtungen zur Extraktion.
Dagegen wurde infolge der Sprunglinie der Bänder eine häufige Lockerung der Extraktionsmasse auf dem Wege ihres Durchflusses in der Rinno erzielt, wodurch eine örtliche Lockerung des transportierten Rohstoffes an der Stelle der Sprünge ermöglicht wurde und die Durchlaßfähigkeit vergrößort wurde.
Die Änderung der Beeinflussungsrichtung von Abschnitten der Bänder auf die zu verschiebende Extraktionsmasse, verbunden mit der Vergrößerung der relativen Bewegung zwischen der Masse und den Bänder mit den Sprüngen, begünstigen eine effektive Durchmischung der festen Phase mit der flüssigen Phase. Ein Ausdruck dafür ist eine bessere Verschiebung der Extraktionsmasse längs der Rinne, wodurch bessere Betriebseffekte erzielt werden können.
Die Winkelverschiebung der Anfänge und der Enden der schraubenförmig gewundenen Sander von vier nacheinanderfolgenden Gliedern der rechten Schneckenwelle gegenüber den Anfängen und den Enden der schraubenförmig gewundenen Bänder von vier nacheinanderfolgenden Gliedern der linken Schneckenwolle vergrößert das Axialspiel zwischen den Bändern der linken und der rechten Welle um V12 des Ganges des schraubenförmig gewundenen Bandes, wodurch sich das Zerkleinern des pflanzlichen Rohstoffes während seines Transportes in den oberen Teil der Rinne vermindert, und hier insbesondere im Abschnitt der ersten Glieder der beiden Wellen. Gleichzeitig verursacht dieso Winkelverschiebung die Beseitigung der ungünstigen Unterbrechung zwischen den End- und Anfangbändern der zwei oberen Glieder der rechten Schneckenwelle, wodurch die gleichmäßige Verdünnung des pflanzlichen Rohstoffes im Einspeisungsabschnitt mit der frischen Rückextraktionsflüssigkeit erzielt wurde. Die Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung wird durch die günstige Verschiebung der flüssigen und der festen Phase im Gegenstrom gekennzeichnet, das dem Entstehen von Zonen mit einer verringerten Durchlaßfähigkeit vorbeugt und gleichzeitig auf die Verminderung von Zuckerverlusten in dem die Vorrichtung verlassenden zerkleinerten pflanzlichen Rohstoff und der Vergrößerung der Leistung des Extraktionsprozesses durch eine gleichmäßige Arbeit der linken und der rechten Schneckenwelle Einfluß hat.
Ausführungsbeispiel
Die erfindungsgemäße Lösung soll nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel anhand der zugehörigen Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1: eine Vorrichtung im Längsschnitt, schematisch dargestellt;
Fig. 2: eine Stirnansicht der Schneckenwellen entlang der Linie A-A in Tig. 1;
Fig.3: eine Stirnansicht der Schneckenwellen entlang der Linie B-B in Fig. 1;
Fig.4: eine Stirnansicht der Schneckenwellen entlang der Linie C-C in Fig. 1;
Fig.5: eine Stirnansicht der Schneckenwellen entlang der Linie D-D in Fig. 1;
Fig.6: eine Stirnansicht der Schneckenwellen entlang der Linie E-E in Fig. 1;
Fig. 7: eine Ansicht eines Teiles der Schneckenoberfläche an der Verbindungssteile du' Bänder in senkrechter Richtung zur
Achse der Schneckenwelle und
Fig.8: eine Draufsicht eines Teiles des Bandes an der Verbindungsstelle mit dem Tragatm.
Die Vorrichtung zur ununterbrochenen Extraktion hat eine zum Horizont unter einem Winkel geneigte Rinne 1, in welcher, wie in der Fig. 1 gezeigt, zwei parallele Schneckenwellen, die linke Welle 2 und die rechte Welle 3, angeordnet sind.
Die linke Welle 2 besteht aus fünf rechtsgewickelten Gliedern 21; 22; 23; 24 und 25, die untereinander mittels Kupplungen 4 verbunden sind. Die rechte Welle 3 besteht aus fünf linksgewickelten Gliedern 31; 32; 33; 34 und 35, die untereinander mittels Kupplungen 4 verbunden sind. Die Glieder der Wellen 2 und 3 sind mit Bändern 5 versehen, welche die Schnecken der Wellen 2 und 3 bilden. Wie in Fig. 7 und 8 gezeigt, bilden die Bänder 5 eine irreguläre Schraubenlinie auf den Wellen 2 und 3 mit einer Reihe von Sprüngen 6.
Es ist günstig, wenn auf einen Gang des schraubenförmig gewundenen Bandes 5 der Wellen 2 und 3 auf dem Umfang jedes Bandes 5 mindestens vier Sprünge 6 fallen. Die Höhe der Sprünge 6 entspricht entspricht der Höhe der Tragarme 7, an welchen die Bänder 5 der Wellen 2 und 3 befestigt sind.
Wie in den Fig. 1 bis 6 gezeigt, nimmt das schraubenförmig gewundene Band 5 des ersten Gliedes 21 der linken Welle 2, vom unteren Ende der Rinne 1 her betrachtet, am Tragarm 7 des Bandes 5 seinen Anfang., welcher sich in vertikaler Lage, am Teil über der Achse der linken Welle 2 befindet.
Die Anfänge der schraubenförmig gewundenen Bänder 5 jedes nächsten Gliedes 22; 23; 24 und 25 der linken Welle 2 sind gegenüber den Anfängen der schraubenförmig gewundenen Bänder 5 des vorhergehenden Gliedes 21; 22; 23; 24 der linken Welle2 um 60° winkelig in der mit dem Uhrzeigersinn übereinstimmenden Richtung verschobon. Das Endeder schraubenförmig gewundenen Bänder 5 der Glieder 21; 22; 23; 24; 25 der linken Welle ist gegenüber dem Anfang dor schraubenförmig gewundenen Bänder der Glieder 21; 22; 23; 24; 25 der linken WeIIb 2 um 40° in der dam Uhrzeigersinn entsprechenden Richtung verschoben.
Der Anfang des schraubenförmig gewundenen Bandes 5 des ersten Gliedes 31 der rechten Welle 3, von dem unteren Ende dsr Rinne 1 betrachtet, begin..ι am Tragarm 7 und ist gegenüber dem Anfang des schraubenförmig gewundenen Bandes 5 des ersten Gliedes 21 der linken Welle 2 um 120° winkelig in der dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten Richtung verschoben.
Der Anfang des schraubenförmig gewundenen Bandes 5 des zweiten Gliedes 32 der rechten Welle 3 ist gegenüber dem Anfang des schraubenförmig gewundenen Bandes 5 des ersten Gliedes 31 der rechten Welle 3 um 60° in der dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten Richtung winkelig verschoben.
Die Anfänge der schraubenförmig gewundenen Bänder 5 des dritten Gliedes 33 gegenüber dem zweiten Glied 32, dem vierten Glied 34 gegenüber dem dritten Glied 33 der rechten Welle 3 sind um 90° winkelig, in der dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten Richtung, verschoben.
Der Anfang des schraubenförmig gewundenen Bandes 5 des fünften Gliedes 30 der rechten Welle 3 ist gegenüber dem Anfang des schraubenförmig gewundenen Bandes 5 des vierten Gliedes 34 der rechten Welle 3 um 60° winkelig in der dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten Richtung verschoben. Das Ende des schraubenförmig gewundenen Bandes jedes Gliedes 31; 32; 33; 34 und 35 der rechten Welle 3 ist gegenüber dem Anfang des schraubenförmig gewundenen Bandes 5 jedes Gliedes 31; 32; 33; 34 und 35 der rechten Welle 3 um 40° winkelig in der dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten Richtung verschoben.
Die Rübenschnitzel werden in den unteren Teil der Rinne 1 eingeführt und mit den Bändern 5 der Schneckenwellen 2 und 3 in der Rinne 1 nach oben befördert.
Dagegen fließen vom oberen Teil der Rinne 1 frisches Wasser sowie Rückwasser, mit einer entsprechenden Temperatur, herab, welches in Berührung mit dem Rübenschnitzel das Ausspülen des Saftes verursacht, der im unteren Teil der Rinne 1 entnommen wird. Dagogen wird das ausextrahierte Rübenschnitzel in Form von Schnitzel im oberen Teil der Rinne 1 entnommen.
Die Bänder 5 der Wellen 2 und 3 mit der irregulären Schraubenlinie verleihen dem Schnitzel die Bewegung, welche sowohl eine lineare als auch eine Drehbewegung mit örtlichen radialaxialen Verlagerungen an den Stellen der in der Fig.8 gezeigten Sprünge 6 ist.
Die auf den schraubenförmig gewundenen Bändern der Wellen 2 und 3 auftretenden Sprünge 6 verursachen örtliche, zusätzliche, zielbewußte Änderungen der Bewegung des zerkleinerten Rohstoffes gegenüber der im Gegenstrom herabfließenden Flüssigkeit.

Claims (3)

1. Vorrichtung zur kontinuierlichen Extraktion von Saft aus pflanzlichem Rohstoff mittels Flüssigkeit, insbesondere aus Rübenschnitzel, bestehend aus einer geneigten Rinne, aus mindestens zwei vielgliedrigen Schneckenwellen, die sich um parallele Achsen drehen und in der vorgenannten Rinne zur Beförderung des zerkleinerten pflanzlichen Rohstoffs vom unteren Ende der Rinne in die Richtung ihres oberen Endes, im Gegenstrom gegenüber der Extraktionsflüssigkeit, angeordnet sind, wobei das schraubenförmig gewundene Band des ersten Gliedes der linken Schneckenwelle, vom unteren Ende der Rinne her betrachtet, seinen Anfang an dem sich in der vertikalen Lage im Teil über der Wellenachse befindlichen Tragarm nimmt, und die Anfänge der schraubenförmig gewundenen Bänder jedes weiteren Gliedes der linker. Schneckenwelle gegenüber den Anfängen der schraubenförmig gewundenen Bänder des vorhergehenden Gliedes um 60° winkelig, in der dem Uhrzeigersinn entsprechenden Richtung verschoben sind, dagegen das Ende des schraubenförmig gewundenen Bandes jedes Gliedes der linken Welle gegenüber dem Anfang des schraubenförmig gewundenen Bandes jedes desselben Gliedes der linken Welle um 40° in der dem Uhrzeigersinn entsprechenden Richtung winkelig verschoben ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bänder (5) der Schneckenwellen (2) und (3) eine irreguläre Schraubenlinie mit einer Reihe von Sprüngen (6) auf dem Umfang der schraubenförmig gewundenen Bänder bilden, wobei der Anfang des schraubenförmig gewundenen Bandes (5) des ersten Gliedes (31) der rechten Welle (3) gegenüber dem Anfang des schraubenförmig gewundenen Bandes (5) des ersten Gliedes (21) der linken Welle (2) um 120° in der dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten Richtung winkelig verschoben ist, der Anfang des schraubenförmig gewundenen Bandes (5) des zweiten Gliedes (32) der rechten 'Welle (3) gegenüber dem Anfang des schraubenförmig gewundenen Bandes (5) des ersten Gliedes (31) der rechten Welle (3) um 60° in der dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten Richtung winkelig verschoben ist, die Anfänge der schraubenförmig gewundenen Bänder (5) des dritten Gliedes (33) gegenüber dem zweiten Glied (32), des vierten Gliedes (34) gegenüber dem dritten Glied (33) der rechten Welle (3) um 90° winkelig in der dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten Richtung verschoben sind, der Anfang des schraubenförmig gewundenen Bandes (5) des fünften Gliedes (35) der rechten Welle (3) gegenüber dem Anfang des schraubenförmig gewundenen Bandes des vierten Gliedes (34) der rechten Welle (3) um 60° in der dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten Richtung verschoben ist und das Ende des schraubenförmig gewundenen Bandes (5) jedes Gliedes (31,32, 33,34,35) der rechten Welle (3) gegenüber dem Anfang des schraubenförmig gewundenen Bandes (5) jedes Gliedes (31,32,33,34 und 35) der rechten Welle (3) um 40° in der dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten Richtung winkelig verschoben ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf einen Gang des schraubenförmig gewundenen Bandes (5) der Wellen (2) und (3) auf den Umfang jedes Bandes (5) mindestens vier Sprünge (6) fallen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Sprungs (6) der Höhe des Tragarmes (7), an welchem die Bänder (5) befestigt sind, entspricht.
DD32647789A 1988-03-14 1989-03-10 Vorrichtung zur kontinuierlichen extraktion DD279169A5 (de)

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