DD279402A5 - Flexible implantate - Google Patents

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DD279402A5
DD279402A5 DD86290319A DD29031986A DD279402A5 DD 279402 A5 DD279402 A5 DD 279402A5 DD 86290319 A DD86290319 A DD 86290319A DD 29031986 A DD29031986 A DD 29031986A DD 279402 A5 DD279402 A5 DD 279402A5
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fractures
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Andrei Firica
Alexandrz Ion B Manof
Dragos Gheorghiu
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf flexible Implantate zur stabilen, flexiblen Osteosynthese von Femur- und Tibiafrakturen. Das Wesen der Erfindung besteht in neuartigen, spezifisch ausgebildeten Implantaten in Form von kurzen und langen Staeben, die in Abhaengigkeit von der jeweiligen Fraktur einzeln oder in Kombination miteinander und untereinander zur Stabilisierung der Bruchherde eingesetzt werden. Im Zusammenwirken mit Sonderwerkzeugen, die Gegenstand einer weiteren Anmeldung sind, wird ein relativ einfacher und kuerzerer chirurgischer Eingriff erreicht und die Genesungsdauer verkuerzt.

Description

Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Implantat der eingangs genannten Art vorzuschlagen, mit dem eine Befestigung erreicht wird, welche sowohl instabile Frakturlücken stabilisiert als auch das Prinzip des flexiblen Osteosynthese mit den bekannten biomrchanischon Vorteilen für alle Frakturen des Femurs und der Tibea erweitert.
Er'indungsgem jß wird die Aufgabe durch Implantate gelöst, die aus kurzen Stäben bestehen, von denen der eine der obere und der indp,-e de: untere ist, die bei der Osteosynthese von Frakturen des Femurknochens eingesetzt werden sowie aus einem langen Stsb, der allein oder mit einem anderen langen Stab und mit den kurzen Stäben bei der Stabilisierung von Frakturen mit einer Doppellücke eingesetzt wird, wobei diese den Oberschenkelhals und alle Teile des Femurs unter dem Trochanter major kreuzen, oder nur mit einem anderen langen Stab zur Stabilisierung von Diaphysenfrakturen von Tibia bzw. Femur und der oberen und Intercondylusf rakturen des Femurs, wobei der kurze, obere Stab aus einem aktiven oberen Teil mit einem geformten Ende besteht, an den sich ein nach oben gebogener oberer Abschnitt anschließt, gefolgt von einem langen, geraden Teil, der durch einen unteren, gebogenen und nach unten gerichteten Abschnitt mit einem zur horizontalen Richtung geneigten Teil verbunden ist, der in einer Öse endet, während der untere kurze Stab aus einem oberen, kurzen, geraden, aktiven Teil mit einem geformten Ende besteht, der durch einen nach unten gebogenen, oberen Abschnitt mit einem nach unten gebogenen, langen Teil verbunden ist, der wiederum durch einen Zwischen- bzw. unteren Abschnitt, die nach innen und außen gebogen sind, mit einem zur horizontalen Richtung geneigten Teil verbunden ist, der in einer Öse endet, während der lange Stab durch einen langen, geraden Teil mit einem geformten Ende gebildet wird, was das Eindringen und die Ausrichtung im Knochen erleichtert, der durch einen unteren bzw. oberen Teil, die nach innen und nach außen gebogen sind, mit einem flachen, schmalen Teil und einem am Ende aufgeweiteten Teil, das flach oder nach innen gebogen ist, vei bunden sind, wobei die Abmessungen so gewählt werden, daß das vollständige Eindringen des langen Stabes in den Knochenmarkkanal gestcopt wird, wobei der untere, kurze Stab im unteren, nach unten gerichteten, gebogenen Teil einen Krümmungsradius hat, der gleich dem des oberen, nach oben gebogenen Teils ist und zwischen 1 cm und 3cm beträgt, und wobei die Achse des oberen, aktiven Teils parallel zur Achse des zur horizontalen Richtung geneigten Teils verläuft und mit der Achse des langen, geraden Abschnitts einen Winkel von 40° bis 70° bildet, wobei der lange, gerade Abschnitt eine untere, gerade Fläche hat und durch eine obere Fläche begrenzt wird, deren Querschnittfläche die Form eines Kegelstumpfes hat, dessen kleinere Grundfläche zum unteren, flachen Flächenabschnitt hin gerichtet ist, wobei der untere kurze Stab im langen, nach unten gebogenen Abschnitt einen Krümmungsradius zwischen 7cm und 10cm hat und die Krümmungsradien der Zwischen- bzw. des unteren Teils, die nach innen und nach außen gebogen sind, einander gleich sind und Werte zwischen der Hälfte und einem Drittel des Krümmungsradius des langen, nach unten gebogenen Abschnitts haben und wobei diese Radien kleiner als der Krümmungsradius des oberen, nach unten gebogenen Abschnitts sind, wobei die Ebene, in der sich die Öse befindet, welche eine untere, flache, durch eine kegelstumpfförmige Fläche mit der kleinen Grundfläche zur unteren Fläche hin gerichtete Fläche hat, mit einer horizontalen Ebene einen Winkel von 40" bis 70°bildet und die Achse des oberen, kurzen, geraden Abschnitts mit einer horizontalen Ebene einen Winkel von 40° bis 70° bildet, wobei der lange Stab ein aktives, geformtes Ende mit einer oberen Neigung bis zu 45° und einer unteren Neigung bis zu 30° oder mit Kanten hat, welche Flächen begrenzen, die zur Längsachse des langen Stabes konvergieren, wobei der untere' zw. obere Teil, nach innen und nach außen gebogen, Krümmungsradien mit Werten zwischen 3cm und 5cm haben und der Endabschnitt durch den flachen, schmalen Teil über einige zur Längsachse des Stabes geneigte Stufen begrenzt ist, und mit dieser einen spitzen Winkel von 60° bis 75° bildet, der symmetrisch zu der entsprechenden Achse angeordnet ist, wobei der untere und obere, nach innen und nach außen gebogene Teil halb abgeflacht ist und die Breite dieser Teile gleich der Breite des flachen, schmalen Abschnitts bzw. dem Durchmesser des langen, geraden Abschnitts ist.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den dazugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: die Seitenansicht eines kurzen, glatten, oberen, flexiblen Implantats für die Osteosynthese des Oberschenkelhalses; Fig. 2: die Seitenansicht eines langen, glatten, unteren, flexiblen Implantats für die Osteosynthese des Oberschenkelhalses; Fig.3: die Ansicht eines Endes des flexiblen Implantats aus Fig. 1, welches mit der Oberschenkelkortikalhülle in Kontakt bleibt; Fig.4: die Seitenansicht eines langen, flexiblen Implantats für die Osteosynthese von Femur und Tibia; Fig. 5: eine Ansicht des Endes des flexiblen Implantats für die Osteosynthese von Femur und Tibia, welches mit der Oberschenkelkortikalhülle in Kontakt bleibt;
Fig. 6: den Schnitt A-A durch das Implantat, bezogen auf die Fig. 5; Fig. 7: eine partielle Ansicht eines Implantats für die Osteosynthese von Femur und Tibia ist, die nach einem anderen
Ausführungsbeispiel ausgeführt wurde; Fig. 66: eine schematische Darstellung für die Anbringung von kurzen, flexiblen Implantaten in Verbindung mit zwei langen,
flexiblen Implantaten; Fig.67: eine schematische Darstellung für die Anbringung von kurzen, flexiblen Implantaten in Verbindung mit einem langen,
flexiblen Implantat; Fig. 68: eine schematische Darstellung für die Anbringung von zwei langen, flexiblen Implantaten, die an zwei Punkten einander räumlich überlagern, die für die Osteosynthese von oberen und Interkondylus-, Mediodiaphysen- und subtrochantären
Frakturen des Fernurs; Fig. 69: eine schematische Darstellung der Anbringung von zwei flexiblen Implantaten, die nur an einem Punkt einander
räumlich überlagern, für die Osteosynthese einer instabilen Fraktur der Trochanter major; Fig. 70: eine schematische Darstellung für die Anbringung von zwei langen, flexiblen Implantaten, die einander an zwei PuVikten räumlich überlagern, für die Osteosynthese von Tibia-Diaphysenfrakturen, ausgeführt von unten nach oben;
Nach der vorliegenden Erfindung bestehen die flexiblen Implantate aus kurzen Stäben, 1 und 2, von denen der eine der obere und der untere Stab ist und die zur stabilen, flexiblen Osteosynthese für Frakturen des Oberschenkelhalses verwendet werden, sowie aus einem langen Stab 3, der mit einem anderen langen Stab 3 bei der stabilen, flexiblen Osteosynthese von Diaphysenfi akturen der Tibia verwendet wird, wobei ihre Anbringung von unten nach oben ei folgt, beginnend in der Supermalleolarebene auf einer Seite der Tibia, und eine räumliche Überlagerung in zwei Punkten im unteren und oberen Teil des Medullarkanal erfolgt, oder bei der stabilen, flexiblen Osteosynthese von Superinterkondylus-, Diaphysen- und subtrochantären Frakturen des Femurs, wobei die Anbringung des Stabes 3 in diesem Fall durch Einführung in den oder über den Kondylus, innen oder außen, erfolgt, was eine räumliche Überlagerung im unteren und oberen Teil des Medullarkanals ergibt; während bei instabilen Brüchen des Trochanter major-glatten oder Splitterfrakturen, inter- oder pertrochantären Brüchen -die beiden Stäbe über den Kondylus, innen und außeo, eingeführt werden, wobei eine räumliche Überlagerung nur im unteren Teil des Medullarkanals erreicht wird, während sie in Oberschenkelhals und -kopf parallel laufen.
Bei der Stabilisierung von Frakturen mit doppeltem Spalt, welche durch den Oberschenkelhals oder einen Teil des Oberschenkels führen, der sich unter dem Trochanter Major befindet, wird die Osteosynthese mit Hilfe der Stäbe 1 und 2 in Verbindung mit einem oder beiden Stäben 3 erreicht.
Stab 1 besteht aus einem oberen, aktiven Teil 4 mit einem geformten Ende oder Abschluß 5, welcher das Eindringen und die Ausrichtung erleichtert, wodurch beim Manipulieren von außen die Möglichkeit besteht, die zur Stabilisierung des Bruchspaltes erforderliche Linie zu erreichen; an diesen schließt sich ein oberer, nach oben gebogener Teil 6 an, gefolgt von einem langen, geraden Abschnitt 7, der durch ein unteres, nach unten gebogenes Teil 8 mit einem Krümmungsradius, der gleich dem des Teils 6 ist und zwischen 1 cm und 3cm beträgt, mit einem Teil 10 verbunden ist, das in horizontaler Richtung geneigt ist und in einer Öse 11 endet. Die Achse von Teil 4 verläuft parallel zur Achse von Teil 10 und bildet mit der Achse von Teil 7 einen Winkel von 40°-70°. Dieser Teil oder Abschnitt 7 hat eine untere, flache Fläche 12, die durch eine obere Fläche 13 begrenzt wird, deren Querschnitt als Kegelstumpf geformt ist, wobei die kleinere Grundfläche zur Fläche 12 hin ausgerichtet ist. Stab 2 besteht aus einem oberen, kurzen, gerade, aktiven Teil 1 4 mit einem geformten Ende oder Abschluß 15, welcher das Eindringen und die Ausrichtung erleichtert, wodurch beim Manipulieren von außen die Möglichkeit besteht, die für die Stabilisierung der 3ruchmitte erforderliche Linie zu wählen; dieser Teil ist durch einen oberen, nach unten gebogenen Abschnitt 16 mit einem langen, nach unten gebogenen Abschnitt 17 verbunden, der wiederum durch ein Zwischen- bzw. ein unteres Teil 18 und 19, die nach innen und außen gebogen sind, wobei die Krümmungsradien kleiner sind als der Krümmungsradius von Teil 16, mit einem Teil 20 verbunden sind, der zur horizontalen Richtung geneigt ist und in einer Öse 21 endet. Diese hat eine flache, untere Fläche 22, die durch eine obere Fläche mit dem Querschnitt eines Kegelstumpfes 23, begrenzt wird, wobei die kleinere Grundfläche zur Fläche 22 hin ausgerichtet ist. Der Krümmungsradius von Teil 17 beträgt 7cm bis 10cm, und uie Krümmungsradien der Teil 18 und m betragen V2 Hs '/3 (7 bis 10) cm. Die Ebene, in der sich die Öse 21 befindet, bildet einen Winkel von 40° bis 70" mit einer horizontalen Eberivj. Auch die Achse von Teil 14 bildet einen Winkel von 40" bis 70° mit einer horizontalen Ebene.
Stab 3 besteht aus einem langen, geraden Abschnitt 24, der in einem geformten, aktiven Ende 25 mit einer oberen Neigung von 45° und einer unteren Neigung von 30° abschließt, wodurch es bei der Manipulation von außen möglich wird, die für die Stabilisierung des Frakturspaltes erforderliche Linie zu wählen; dieser ist durch einen oberen und einen unteren, nach innen und nach außen gebogenen Teil 26 und 27, der einen Krümmungsradius mit Werten zwischen 3 mm und 5 mm hat, mit einem flachen, schmalen Teil 28 und einem aufgeweiteten, flachen oder nach innen gebogenen Endabschnitt 29 verbunden, der so dimensioniert ist, daß die vollständige Eindringung des Stabes 3 in einen Medullarkanal, der in den Abbildungen nicht gezeigt wird, gestoppt wird. Teil 29 wird von Teil 28 durch Stufen 30 begrenzt, die zur Längsachse des Stabes 3 geneigt sind, mit der sie einen spitzen Winkel von 60° bis 75° bilden, der um die jeweilige Achse symmetrisch angeordnet ist. Die Teile 26 und 27 sind halb abgeflacht, und die Breite des Teils 28 ist gleich der der Teile 26 und 27 bzw. dem Durchmesser des Teils 24. Der Endabschnitt 25 kann Kanten haben, welche zur Längsachse des Stabes 3 konvergierende Flächen begrenzen.
Für die Einführung der Stäbe 1,2 und 3 in den Knochen 9 ist zunächst einer oder beide der Stäbe 3 in den Knochen 9 bis zum Abschnitt unmittelbar über der Bruchstelle einzuführen, dann sind die Stäbe 1 und 2 einzuführen, anschließend sind die Stäbe 1 und 2 oder Stab 3 vollständig einzuführen, wobei die Stabilisierung der Befestigung bei den Stäben 1 und 2 mit Schrauben G1 und 62 erfolgt, und ist Abschnitt 29 von Stab 3 der Außenfläche des Femurkondylus in Kontakt zu bringen. Die Implantate nach der vorliegenden Erfindung bieten folgende Vorteile:
- die flexiblen Implantate ermöglichen aufgrund ihres Aufbaus, der ihren Einsatz in verschiedenen Gruppen von zwei, drei oder vier Elementen gestattet, die Osteosynthese aller Typen von Femurirakturen und einiger Tibiafrakturen;
- die oberen bzw. unteren, kurzen, flexiblen Implantate, die für die Osteosynthese von Oberschenkelhalsbrüchen eingesetzt werden, ermöglichen es aufgrund ihrer Konfiguration, die Abnahme der Fraktur durch innerhalb des Knochens ablaufende Taxien zu verbessern, beschädigen nicht die Gefäßanastomose innerhalb des Knochens, minimieren das Auftreten von Spätnckrosen des Oberschenkelkopfes, durch ihre Befestigung mit orthopädischen Schrauben an der Femurdiaphys wird eine Befestigung mit maximaler Stabilität über die Zeitspanne erreicht, auf Grund der flexiblen Eigenschaften der Implantate, die ihre unterschiedlich gebogene Form ermöglichen, wird es möglich, nach einem dynamischen Paar zu arbeiten und abwechselnd Zug- und Druckspannungen zu erzeugen, was die biologischen Prozesse der Frakturheilung durcn deren Beschleunigung fördert;
- die eingebrachten, langen, flexiblen Implantate, die räumlich im unteren und oberen Teil des Femur- oder Tibiamedullarkanals überlagert sind, haben den Vorteil, daß sie auf Grund der Implantatenden nicht zur Unterseite rutschen können, wodurch eine Perforation der Oberhaut und lokale Sekundärinfektionen oder beides verhindert werden, Situationen, die eine Beschädigung der Befestigung und einen Stabilisierungsverlust für die Fraktur bewirken;
- die eingebrachten, langen, flexiblen Implantate, die räumlich an der unteren Seite des Medullarkanals überlagert sind und im Oberschenkelhals parallel verlaufen, haben die Vorteil, instabile Frakturen des Trochanter major zu stabilisieren, wobei die Spannungen, die zur Verschiebung der Fraktur tendieren, von den Implantaten übernommen werden, die sich an den beiden Seitenflächen der Unterseite des Femurs befinden, und das Gleiten nach der unteren Seite zu verhindern, wodurch ». Perforationen der Oberhaut und lokale Sekundärinfektionen verhindert werden;
- der kombinierte Einsatz der kurzen und langen Implantate bei Doppelspaltbrüchen des Oberschenkelhalses oder eines anderen Teils des Femurs hat den Vorteil, daß die Flexibilität der Befestigung in den Bruchbereichen und über der gesamten Knochenlinie erhalten bleibt, wenn schnelle chirurgische Eingriffe vorgenommen werden, die für den Patienten weniger schwer sind.

Claims (4)

1. Flexible Implantate für die stabile, flexible Osteosynthese von Femur- und Tibiafrakturen, die bei einer Femurfraktur im Mediadiaphysen- und Oberschenkelhalsbereich als Zweiergruppe durch den Medullarkanal des Femurs, im Kondylus oder über dem Kondylus, außen oder innen, eingeführt werden und beide so gebogen sind, daß sie sich räumlich in zwei Punkten überlagern, im unteren und im oberen Teil des Medullarkanals, während ein anderes in einer Richtung parallel zur Oberkante des Oberschenkelhalses eingeführt wird und in deren unmittelbare Nähe kommt und das letzte im unteren Abschnitt des Oberschenkelhalses angeordnet wird und in einer Richtung parallel zur und dicht an der Kante des Oberschenkelhalses verläuft; bei einer Femurfraktur in Oberschenkelhals und in der Subtrochanterzone einmal durch den Medullarkanal in den Femur, im Kondylus oder über dem Kondylus, außen oder innen, eingeführt werden und schließlich eir.e gebogene Form haben, während ein anderes Implantat in einer Richtung parallel zur Oberkante des Oberschenkelhalses eingeführt wird und in deren unmittelbare Nähe kommt und das letzte im unteren Quadranten des Oberschenkelhalses in einer Richtung parallel zur und dicht an der Kante des Oberschenkelhalses eingeführt wird; bei einer Femurfraktur im Mediodiaphysen-, Subtrochanter-, oberen und Interkondylusbereich als Zweieigruppe in den Femur, im Kondylus oder über dem Kondylus, außen oder innen, eingeführt werden und so gebogen sind, daß sie sich räumlich an zwei Punkten überlagern, im unteren und oberen Teil des Medullarkanals; und bei einer Femurfraktur nur im Bereich des Trochanter major als Zweiergruppe der Implantate dürr h den Medullarkanal in den Femur, im Kondylus oder über dem Kondylus, außen oder innen, eingeführt werden und so gebogen sind, daß sie sich letztlich im unteren Teil an nur einem Punkt räumlich überlagern, während sie sonst einer parallelen Linie im Medullarkanal folgen; bei einer Fraktur nur im Bereich des Oberschenkelhalses einmal in der Richtung parallel zur Oberkante des Oberschenkelhalses eingeführt werden und in dessen Nähe kommen, während ein anderes im unteren Quadranten des Oberschenkelhalses eingeführt wird und in einer Richtung parallel zu und nahe der Kante des Oberschenkelhalses verläuft; schließlich bei einer Tibiafraktur im Diaphysenbereich als Zweiergruppe durch den Medullarkanal von unten nach oben, beginnend im Bereich über dem Knöchel, auf den Seiten der Tibia eingeführt werden und so gebogen sind, daß sie sich schließlich an zwei Punkten im unteren und oberen Teil des Medullarkanals räumlich überlagern, dadurch gekpr nzeichnet, daß sie zur Erreichung einer die Frakturstelle stabilisierenden Osteosynthese, welche die Wiederherstellung des Patienten in kurzer Zeit ermöglicht, bestehen aus kurzen Stäben (1 und 2), einem oberen und einem unteren, die für die Osteosynthese bei Frakturen des Oberschenkelhalses eingesetzt werden, sowie einem langen Stab (3), der allein oder mit einem anderen langen Stab (3) und mit öec\ kurzen Stäben (1 und 2) eingesetzt wird, um Düppelspaltfrakturen über den Oberschenkelhals und jeden Abschnitt des Femurs unter dam Tochanter major zu stabilisieren, oder nur mit einem anderen langen Stab (3) zum Stabilisieren von Diaphysenfrakturen der Tibia und des Femurs bzw. von oberen und Interkondylusfrakturen des Femurs, wobei der obere, kurze Stab (1) besteht aus einem oberen, aktiven Teil (4) mit einem geformten Endabschnitt (5), der sich in einem oberen, nach oben gebogenen Abschnitt (6) fortsetzt, an den sich ein langer, gerader Abschnitt (7) anschließt, der durch ein unteres, nach unten gebogenes Teil (8) mit einem Teil (10) verbunden ist, das zur horizontalen Richtung geneigt ist und in einer Öse (11) endet, wobei der untere, kurze Stab (2) besieht aus e inem oberen, kurzen, geraden, aktiven Teil (13) mit einem geformten Endabschnitt (15), der durch uin oberes, nach unten gebogenes Teil (16) mit einem langen, nach unten gebogenen Teil (17) verbunden ist, das wiederum durch zwischenliegende und untere Teile (18 und 19), die nach innen bzw. außen gebogen sind, mit einem Teil (20) verbunden sind, das zur horizontalen Richtung geneigt ist und in einer Öse (21) endet, während der lange Stab (3) besteht aus einem langen, geraden Teil (24), das in einem geformten Endabschnitt (25) endet, der das Eindringen in den und die Ausrichtung im Knochen (9) fördert und der durch untere und obere Teile (26 und 27), die nach innen bzw. außen gebogen sind, mit einem flachen, schmalen Teil (28) und einem flachen oder nach innen gebogenen, aufgeweiteten Endabschnitt (29) verbunden sind, der so dimensioniert ist, daß er das vollständige Eindringen des langen Stabs (3) in den Medullarkanal stoppt.
2. Implantate nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere, kurze Stab (1) an seinem unteren, nach unten gebogenen Abschnitt (4) einen Krümmungsradius hat, der gleich dem oberen, nach oben gebogenen Teils (6) ist und zwischen 1 cm und 3cm beträgt und daß die Achse des oberen, aktiven Abschnitt (4) parallel zur Achse des Teils (14) verläuft, das in der horizontalen Richtung geneigt ist und mit der Achse des langen, geraden Abschnitts (7) einen Winkel von 40° bis 70° bildet, wobei der lange, gerade Abschnitt (7) eine flache, untere Fläche (12) hat, die durch eine obere Fläche begrenzt wird, die im Querschnitt die Form eines Kegelstumpfes hat, wobei die kleine Grundfläche zur flachen, unteren Fläche (12) hin gerichtet ist.
3. Implantate nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der untere, kurze Stab (2) im langen, nach unten gebogenen Teil (17) einen Krümmungsradius zwischen 7cm und 10cm hat und daß der Krümmungsradus des dazwischenliegenden bzw. unteren, nach innen bzw. außen gebogenen Teils (18 und 19) gleich sind und Werte zwischen V2 und V3 des Krümmungsradius des langen, nach unten gebogenen Teils (17) haben, wobei diese Radien kleiner als der Krümmungsradius des oberen, nach unten gebogenen Teils (16) sind; daß die Ebene, in welcher sich die Öse (6) befindet, die eine flache, untere Fläche (22) hat, die durch eine Fläche (23) mit der Form eines Kegelstumpfes begrenzt wird, dessen kleinere Grundfläche zur unteren Fläche (22) hin gerichtet ist, mit einer Horizontalebene einen Winkel von 40° bis 70° bildet und die Achse des oberen, kurzen geraden, aktiven Teils (14) einen Winkel von 40° bis 70° mit einer horizontalen Ebene bildet.
4. Implantate nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der aktive Formabschnitt (25) des langen Stabes (3) mit einer oberen Neigung bis zu 45° und einer unteren Neigung bis zu 30° oder mit Kanten (i) versehen ist, welche Flächen begrenzen, die zur Längsachse des langen Stabes (3) konvergieren, wobei der untere bzw. obere, nach innen bzw. außen gebogene Teil (26 und 27) Krümmungsradien zwischen 3mm und 5mm haben; und daß der Endabschniti (29) durch den flachen, schmalen Teil (28) über Stufen (30) begrenzt wird, die zur Längsachse des langen Stabes (3) geneigt sind und mit dieser einen spitzen Winkel zwischen 60° und 75° bilden, der symmetrisch um die vertikale Achse angeordnet ist; und daß die nach innen bzw. außen gebogenen Abschnitte halb abgeflacht sind, wobei die Breite dieser Teile (26 und 27) gleich der Breite des flachen, schmalen Teils (28) bzw. dem Durchmesser des iangen, geraden Abschnitts (24) ist.
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Vorliegende Erfindung betrifft flexible Implantate, die bei der stabilen, flexiblen Osteosynthese von Brüchen des Oberschenkelhalses und des Trochanter major, von subtrochantären, Mediodiaphysen-, oberen und inneren Condylus-Brüchen und von Oiaphysenbrüchen der Tibia angewendet werden.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Bekannt sind flexible Impantatefürdie Osteosynthese von Lücken beim Diaphysenbruch der Tibia und bei Super-Intercondylus-, Mediodiaphysen- und subtrochantären Brüchen des Femurs oder von instabilen Brüchen des Trochanter major, die aus einem langen, dünnen Körper bestehen, der mit einem langen Mittelteil versehen ist, welcher durch einen gekrümmten Teil mit den kurzen vorderen bzw. hint, ren Endteilen verbunden ist, wobei sich der hintere in einem abgeflachten Abschnitt mit einem Fenster fortsetzt, sowie flexible Implantate für die Osteosynthese von Lücken bei der Oberschenkelhalsfraktur, die aus einem Körper bestehen, der mit einem geraden, langen Teil versehen ist, welcher durch einen gekrümmten Abschnitt mit einem kurzen Endteil verbunden ist, wobei sich der gerade Teil in einem abgeflachten hinteren Teil mit einem Fenster oder einem stabförmigen Abschnitt fortsetzt.
Die Nachteile dieser Implantate beruhen auf der Tatsache, daß die zur Stabilisierung der Bruchlücke durch Einführung von mehr als zwei flexiblen Implantaten in den Knochen herbeigeführte Befestigung nur schwer zu erreichen ist und sehr starr ist, was die Operationszelt unnötigerweise verlängert und außerdem auf Grund der Steifigkeit zu biomechanischen Bedingungen führt, welche das Heilen der Fraktur nicht fördern; außerdem bietet ihre Befestigung im Knochen nicht die über die Zeit erforderliche Zuverlässigkeit, da die Möglichkeit des Rutschens besteht, wns außerhalb des Knochens mit Perforation der Oberhaut oder im Medullarkanal geschehen kann und was zum Versagen der Stabilisierung der Bi uchlücke führt.
Ziel der Erfindung
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Osteosynthese zur Stabilisierung von Frakturlücken zu erreichen, welche die > Wiederherstellung des Patienten in kurzer Zeit unter den Bedingungen einer einfacheren Operation, mit minimalen Blutverlusten und mit der Möglichkeit, sie in allen Altersstufen ausführen zu können, ermöglicht und vorzeitige und spätere lokale und allgemeine Komplikationen bei den Brüchen auf ein Minimum verringert.
DD86290319A 1985-11-05 1986-05-16 Flexible implantate DD279402A5 (de)

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RO120633A RO89820B1 (ro) 1985-11-05 1985-11-05 Implanturi elastice, pentru osteosinteza elastica stabila, a fracturilor femurului si, respectiv, tibiei, precum si instrumentar de lucru

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