DD279404A5 - Flaechenfoermiges, therapeutisches system, verfahren zu seiner herstellung und seine verwendung - Google Patents

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DD279404A5
DD279404A5 DD30185187A DD30185187A DD279404A5 DD 279404 A5 DD279404 A5 DD 279404A5 DD 30185187 A DD30185187 A DD 30185187A DD 30185187 A DD30185187 A DD 30185187A DD 279404 A5 DD279404 A5 DD 279404A5
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DD
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therapeutic system
skin
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DD30185187A
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English (en)
Inventor
Karin Wolter
Fritz Herrmann
Hans R Hoffmann
Guenther Simon
Thomas Kissel
Joerg Reinhardt
Original Assignee
Lohmann Gmbh U. Co. Kg,De
Sandoz Ag,Ch
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein flaechenfoermiges therapeutisches System zur Verabreichung von Wirkstoffen an die Haut, mit Wirkstoff-Reservoir (s) mit Wirkstoffabgabeflaechen und hautseitig angeordneten Hautadhaesionsflaechenabschnitten. Erfindungsgemaess liegen die mit der Haut in Kontakt zu bringenden Wirkstoffabgabeflaechenabschnitte und der/die hautseitig (n) Hautadhaesionsflaechenabschnitte auf gleichem Niveau. Das erfindungsgemaesse flaechenfoermige therapeutische System wird angewandt fuer die lokale oder systemische transdermale Wirkstoffverabreichung in der Human- oder Tiermedizin oder in der Kosmetik. Die Erfindung betrifft auch Verfahren zur Herstellung des flaechenfoermigen therapeutischen Systems. Fig. 2

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein flächenförmiges therapeutisches System zur Verabreichung von Wirkstoffen an die Haut, mit Wirkstoffreservoir(s) mit Wirkstoffabgabeflächen und mit hautseitig angeordneten Haftklebebereichen; ein Verfahren zur Herstellung des flächenförmigen, therapeutischen Systems sowie dessen Verwendung.
Die Erfindung bezieht sich also auf ein transdermalos therapeutisches System zur Verabreichung medizinischer Wirkstoffe oder auch kosmetisch wirksamer Substanzen an die menschliche oder tierische Haut.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Ein therapeutisches System ist eine arzneistoff- bzw. wirkstoffenthaltende Vorrichtung bzw. eine Darreichungsform, die einen oder mehrere Wirkstoffe in vorausbestimmter Rate kontinuierlich über einen festgelegten Zeitraum an einen festgelegten Anwondungsort abgibt.
Diese Systeme sind therapeutische Präzisionsinstrumente, deren Konstruktion außergewöhnliche Maßnahmen erfordern, um die kontinuierliche Wirkstoh rieisetzung sicherzustellen.
Therapeutische Systeme sind schon für die verschiedensten Anwendungsorte entwickelt worden, so auch für die Haut, wobei neben topischer auch systemische Wirkung erzielt werden kann. Die Vielfalt der auf diese Weise appliziorbaren Wirkstoffe und ihre unterschiedlichen chemischen, physikalischen und pharmakologischen Eigenschaften machen es unmöglich, mit nur einem System alle therapeutischen Problemstellungen abzudecken.
Es sind schon zahlreiche flächenförmige therapeutische Systeme zur Verabreichung von medizinischen Wirkstoffen an die Haut bekannt geworden, wobei eine Zusammenfassung beispielsweise in Klaus Heilmann: Therapeutische Systeme, Ferdinand Enke Verlag, Stuttgart, 1977 zu finden ist. In nicht allen Fällen konnte durch die Systeme nach dem Stand der Technik eine völlig befriedigende Wirkung erzielt werden.
Dabei ist ein üblicher Aufbau eines derartigen transdermalen therapeutischen Systems ein Arzneistoff reservoir, in dem der Wirkstoff in fester, flüssiger oder gelöster Form vorliegt und eine druckempfindliche Adhäsionsschicht, durch die das System mit der Haut eng verbunden wird.
Dieses Prinzip findet dort seine Grenzen, wo der Wirkstoff nicht durch die Haftkleber-Schicht diffundiert oder aber eine chemische Reaktion zwischen Wirkstoff und Haftkleber auftritt, oder aber der Wirkstoff im Haftkleber nicht oder nur schlecht löslich ist. In diesen Fällen ist versucht worden, ein nicht haftklebendes wirkstoffhaltiges Reservoir oder den Wirkstoff selbst in unmittelbaren Kontakt mit der Haut zu bringen und dieses Reservoir oder den Wirkstoff selbst durch zusätzliche Maßnahmen auf der Haut zu fixieren. Dazu eigenen sich beispielsweise separate haftklebende Streifen oder die Integration des Reservoirs oder des Wirkstoffes in einem Pflaster derart, daß das Reservoir oder der Wirkstoff ringsum von einem haftklebenden Rand umgeben ist
(s. bspw. DE-OS 2902183). Übersteigt die Kontaktfläche eine bestimmte Größe, ist der zur gesteuerten Therapie notwendige gleichbleibende Kontakt mit der Haut bei längerer Tragezeit, die bekanntlich Tage, ja Wochen betragen kann, wegen der unvermeidlichen Körper- und Muskelbewegungen nicht mehr gewährleistet.
In der DE-OS 3202775 ist nun vorgeschlagen worden, den Wirkstoff rasterartig auf eine Haftklebefläche zu verteilen. Die Klebefläche ist im Prinzip dann zur Fixierung des Wirkstoffes auf der Haut groß genug und sollte theoretisch eine flächige Fixierung des Wirkstoff-Reservoirs ermöglichen. Da sich der Wirkstoff aber auf der Klebeschicht, nicht auf dem gleichen Niveau mit derselben, befindet, steht diese nach Ankleben auf die Haut ständig unter Spannung. Aus diesem Grunde lösen sich die verklebten Stellen bei den untervermeidlichen Körper- und Muskelbewegungen sehr leicht wieder ab, beeinträchtigen den gleichbleibenden Kontakt der Wirkstoff-Fläche mit der Haut durch auftretende Druckänderung und verhindern damit jegliche gesteuerte Abgabe des Wirkstoffes.
Aus der DE-OS 3423328 ist ein aelbstklebendes Pflaster mit separaten Wirkstoffsegmenten bekannt geworden, bei dem kalottenförmige Wirkstoffsegmente und Klebstoffsegmente auf einer nicht klebenden Unterlage angeordnet sind. Dabei wird angeregt, daß Klebstoffsegmente und Wirkstoffsegmente gleiche Höhe haben sollen. Bei Applikation des Pflasters hängt die Größe der Hautkontaktsegmente und damit die freigesetzte Wirkstoffmenge vom Druck auf das Pflaster ab. Als therapeutisches System ist dieses Pflaster unbrauchbar.
In der DE-OS 3319469 ist vorgeschlagen worden, den Wirkstoff in den Poren einer mikroporösen Folie zu deponieren, die zur Fixierung an der Haut partiell oder vollständig mit einem Haftkleber beschichtet sein kann. Auch bei dieser Ausführungsform ist der Kontakt der Wirkstoffe in den Porenöffnungen mit der Haut beeinträchtigt, da die Porenöffnungen nicht auf dem gleichen Niveau mit den Haftklebebereichen liegen und demzufolge ein Kontakt zwischen Wirkstoff und Hautoberfläche durch die Haftklebeschicht verhindert wird. Auch mit diesem System ist daher eine gesteuerte Verabreichung von Wirkstoffen unmöglich.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung eines verbesserten therapeutischen Systems zur Verabreichung von Wirkstoffen an die Haut.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein flächenförmiges therapeutisches System zur Verabreichung von Wirkstoffen an die Haut zu schaffen, das unabhängig von ler Mwendigen Größe der Wirkstoffabgabefiäche auch bei längerer Tragezeit des Systems den bleibenden Kontakt der Wirk toff. bgabefläche zur Haut sicherstellt.
Die Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen flächenförmigen therapeutischen System gelöst, indem der (die) mit der Haut in Kontakt zu bringende Wirkstoffabgabeflächenabschnittfe) auf gleichem Niveau liegen. Das erfindungsgemäße System ist besonders vorteilhaft für die Verabreichung von Wirkstoffen, welche mit haftklebenden Substanzen ungünstig reagieren oder die nicht durch eine Haut-Klebeschicht diffundieren.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung des Erfindungsgedankens sind die Wirkstoffabgabeflächenabschnitte gleichmäßig oder ungleichmäßig in der Hautkontaktfläche verteilt. Es kann besonders vorteilhaft sein, wenn die Wirkstoffabgabeflächenabschnitte rund oder eckig sind. In der Hautkontaktfläche können Hautadhäsionsflächenabschnitte regelmäßig oder unregelmäßig verteilt sein. Die Hautadhäsionsflächenabschnitte können rund oder eckig sein. Eb kann für bostimmte Anwendungsformen aber auch besonders bevorzugt sein, daß die Hautadhäsions- und Wirkctoffabgabeflächenabschnitte streifenförmig alternierend angeordnet sind. Die Hautkontaktfläche kann bei einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung einen umlaufenden Hautadhäsionsrand aufweisen. Das erfindungsgemäße System kann ferner eine hautabgewandte flexible Rückschicht und gegebenenfalls eine ablösbare Schutzschicht aufweisen. Außerdem kann es zur Verbesserung der mechanischen Stabilität eine Öffnungen aufweisende Stützschicht besitzen. Die Stützschicht kann im wesentlichen aus Papier, einem textiler) Flächengerjjlde, einer Metall- oder einer Kunststoff-Folie oder aus Laminaten derselben bestehen. Zwischen Stützschicht und Wirkstoffreservoir kann ganz oder teilweise eine Haftklebeschicht vorhanden sein. Das Wirkstoffreservoir kann einen oder mehrere Wirkstoff(e) mit topischer oder systemischer Wirkung aufweisen.
Bevorzugt ist der/die Wirkstoffe ausgewählt aus der Gruppe der Herzglycoside aus Digitalis lanata-ß-Acetyldigoxin; Vasodilatoren, z.B. Pentaerithrityltetranitrat, Cinnarizin oder Nitroglycerin, den niusculotropen Spasmolylika, bspw. Moxaverin HCI; Coronartherapeutica, z. B. Oxyfedrin HCI, Coronardilatatoren, z. B. N-(3,3-Diphenylpropyl)-Alpha-methyl-benzylamin HCI (Fendilin), Antihistaminica, wie Clemastin oder Antiemeticum-Dimethhydrinat, Analeptica, wie Coffein; Analgetica, wie Phenazon-Chloralhydrat; Hypnotica, wie Chlorubutanol, Musculotrope Vasodilatatoren, wie Nicotinsäure, Vitamin B6, wie Pyridoxin, Broncholytica, Cardiaca, Diuretica, Phosphordiesterasehemmer Theophyllin und Verbindungen desselben, bspw. Cholin-Theophyllinav, Theophyllin-Ethylendiamin, Theophyllinnatriumglycinat, Theophyllinnatriumsalicylat; sowie Theophyllin-Derivate, Bromtheophyllin Chlortheophyllin, Etaminphyllin, Diprophyllin Etofyllin und Poxyphyllin sowie Rubefazientes, wie Nicotinsäure-ß-butoxyethylester und/oder Nonylsäurevanillylamid; Antiphlogistica, wie Ethylenglykolmonosalicylat oder Difithylaminsalicylat. Bevorzugte Wirkstoffe sind Amphetaminil, Bethahistin, Beta-Acetyldigoxin, Bopindolol, Buprenorphin, Clemastin, Diclofenac, Diitiazen, Dimenhydrinat, Diethylaminsalicylat, Ethylenglykolmonosalicylat, 5-Fluorouracil, Glibenclamid, Hydromorphon, Ibuprofen, lsopropyl-4-(2,1,3-benzoxadiazol-4-yl)-M-dihydro-B-methoxycarbonyl^.e-dimethyl-S-pyridin-carboxy-lat, Ketotifen, L-Thyroxin, Nicotin, Nicotinsäure-ßbutoxyethylester, Nonylsäurevanillylamid, Pindolol, Salbutamol, Tamoxifen, Tizanidin, sowie deren Basen, Salze und Derivate. Die Wirkstoffe können auch in sinnvoller Kombination miteinander eingesetzt werden, bevorzugt sind:
A. Herzglycosid aus Digitalis lanata-ß-Acetyldigoxin in Kombination mit
1. einem Vasodilatator, z. B. Pentaerithrityltetranitrat oder Nitroglycerin,
2. einem musculotropen Spasmolyticum, z. B. Moxaverin HCI
3. einem Coronarlherapeuticum, z. B. Oxyfedrin HCI oder
4. oinem Coronardilatator, z. B. N-(3.3-Diphenylpropyl)-Alpha-methyl-benzylamin HCI (Fendilin)
B. Antihistaminicum, Clemastin, in Kombination mit einem Glucocortiocoid, z. B. Dexamethason oder Clocortolon^i-pivalat;
C. Antihistaminicum, wie Antiemeticum-Dimenhydrinat- in Kombination mit einem
1. Vasodilatator, Antihistaminicum, z. B. Cinnarizin,
2. Analepticum,z.B.Coffein,
3. Analgeticum, Antipyreticum, z.B. Phenazon-Chloralhydrat;
4. Hypnoticum, Anaestheticum, Antisepticum, z. B. Chlorobutanol;
5. Musculotropen Vasodilatator, Lipidsenker, z. B. Nicotinsäure, oder
6. Vitamin B6, z.B. Pyridoxin.
D. Broncholyticum, Cardiacum, Diureticum, Phosphordiesterasohemmer-Theophyllin - in Kombination mit anderen
1. Theophyllin-Verbindungen, wie: Cholin-Theophyllinat TheophyMin-Ethylendiamin Theophyllinnatriumglycinat Theophyllinnatriumsalicylat, oder
2. Theophyllin-Derivaten.wie: Bromtheophyllin Chlortheophyllin Etaminphyllin Diprophyllin
Etofyllin Proxyphyllin
E. Rubefazientes, wie Nicotinsäure-ß-butoxyethylester und/oder Nonylsäurevsnillylamid - in Kombination mi' sinern Antiphlogisticum, z.B. Ethylenglykolmonosalicylat oder Diethylaminsalicylat.
Ein besonderer durch derartige Wirkstoff-Kombinationen erzielbarer Vorteil liegt darin, daß idealerweise mehrere Wirkstoffe gleichzeitig, ggf. mit unterschiedlichen Abgabegeschwindigkeiten, verabreicht werden können, die nicht in Mischung - sei es wegen Reaktionen untereinander oder unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften verarbeitet oder gelagert werden können. Die später erläuterten Herstellungsschritte lassen problemlos eine getrennte Einarbeitung der Wirkstoffe zu.
Besonders bevorzugte, im erfindungsgemäßen System einsetzbare Wirkstoffe sind:
Amphetaminil, Bethahistin, ß-Acetyldigoxin, Bopindolol, Buprenorphin, Clemastin, Diclofenac, Diitiazen, Dimenhydrinat, Diethylaminsalicylat, Ethytenglykol-monosalicylat, 5-Fluorouracü, Glibenclamid, Hydromorphon, Ibuprofen, lsopropyl-4-(2,1,3-benzoxadiazol^-yD-i^-dihydro-B-methoxy-carbonyl^.e-dimethyl-S-pyridin-carboxylat, Ketctifen, L-Thyroxin, Nicotin, Nicotinsäure-ß-butoxyethylester, Nonylsäurevanillylamid, Pindolol, Salbutamol, Tamoxifen, Tizanidin, Theophyllin, sowie die Basen, Salze und Derivate dsr vorgenannten bevorzugten Wirkstoffe.
Die Erfindung bezieht sich auch auf Verfahren zur Herstellung des flächenförmigen therapeutischen Systems, das folgende Schritte aufweist:
Vorlegen einer abweisenden Unterlage; Erzeugen einer Hautadhäsionsschicht auf der Unterlage, Zukaschieren eines Stützmaterials; Perforation des derart gebildeten Laminats, Austausch der abweisenden Unterlage gegen eine ablösbare Schutzschicht; Beschichtung der schutzschichtfreien Oberfläche mit wirkstoffhaltiger Reservoirmasse; Zukaschieren der ggf.
haftklebend ausgerüsteten Rückschicht und Konfektionierung.
Bei einer besonders bevorzugten Weiterbildung dieses Verfahrens wird nach der Perforation des Laminats eine Beschichtung mit der wirkstoffhaltigen Reservoirmasse durch Zukaschieren mit einer auf der Rückschicht erzeugten wirkstoffhaltigen Reservoirschicht unter Druck oder unter Druck/Wärme durchgeführt.
Bei einem weiteren besonders bevorzugten Verfahren werden Hautadhäsionsabschnitte auf eine Schutzschicht-Unterlage aufgebracht, diese Hautadhäsionsschichtabschnitte und die Schutzschichtunterlage mit wirkstoffhaltiger Reservoirmasse beschichtet, eine ggf. haftklebend ausgerüstete Rückschicht zukaschiert und das fertige System konfektioniert.
Die Erfindung befaßt sich auch mit der Verwendung des Systems für die lokale oder systemische transdermale )
Wirkstoffverabreichung in der Human- oder Tiermedizin oder der Kosmetik.
Dadurch, daß erfindungsgemäß die therapeutisch erforderlichen Wirkstoff-Abgabeflächen abwechselnd mit
Haftklebeflächen in einer Ebene liegen, kann eine zufriedenstellende lang andauernde innige Kontaktierung des Wirkstoffabgabereservoirs mit dsr den Wirkstoff aufnehmenden Hautfläche erfolgen, wodurch alleine die kontinuierliche Wirkstoffzufuhr, wie sie therapeutisch erwünscht ist, gewährleistet ist.
Im nachfolgenden soll die Erfindung nun anhand von Ausführungsbeispielen sowie der begleitenden Zeichnung erläutert werden. Dabei zeigen:
Fig. 1: schematisch die Hautkontaktfläche eines Abschnittes eines erfindungsgemäßen flächenförmigen therapeutischen Systems;
Fig.2: einen Querschnitt gemäß Linie l-l der Fig. 1 in Vergrößerung;
Fig. 3: einen Abschnitt der Hautkontaktfläche einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung; Fig. 4: schematisch vergrößert den Querschnitt nach Linie II-Il der Fig. 3; Fig.5: die Hautkontaktfläche einer pflasterartigon Ausführungsform der Erfindung; Fig.6: die Hautkontaktfläche einer weiteren pflasierartigen Austührungsform der Erfindung und Fig.7: eine Darstellung der in Vitro-Freisetzung von KetoÜfen und Bopindolol aus erfindungsgemäß therapeutischen Systemen.
Erfindungsgemäo erfolgt die Unterteilung der Hautkontaktschicht nach zwei Grundprinzipien:
Prinzip A:
Die Wirkstoffabgabeflächen werden vereinzelt in einer ggf. ebenfalls wirkstoff haltigen Hautadhäsionsfläche verteilt.
Prinzip B:
Eine Wirkstoffabgabefläche wird durch eine ggf. ebenfalls wirkstoff haltige Hautadhäsionsfläche unterbrochen.
Ausführungsformen der Erfindung gemäß Prinzip A sind in den Figuren 1,2 und 6 dargestellt; während in den Figuren 3,4 und 5 Ausführungsformen, die dem Prinzip B entsprechen, gezeigt sind.
In den Figuren 1 und 2 sind in einer haftklebenden Hautadhäsionsfläche 1 kreisrunde Wirkstoffabgabeflächen 2 symmetrisch verteilt. Selbstverständlich soll diese Ausführungsform lediglich beispielhaft genommen und nicht begrenzend für den Erfindungsgedanken gesehen werden, denn die Anordnung der Wirkstoffabgabeflächen, ihre Größe, ihre geometrische Form sowie ihr Abstand voneinander sind variabel und hängen von den therapeutischen und physikalischen Erfordernissen ab.
In rig. 2 ist der Schnitt entlang der Linie l-l in Fig. 1 dargestellt. Unter einer Rückschicht 3 ist eine Haftklebeschicht 4 angeordnet, die den Zusammenhalt mit einer Wirkstoffreservoirschicht F sicherstellt. Die Reservoirschicht 5 ist von einer perforierten Stützschicht 6 überlagert, die hautseitig eine Hautadhäsionsschicht 1 aufweist. Die durch Perforation entstandenen Hohlräume werden vollständig vom Material des Wirkstoffreservoirs 5 ausgefüllt, welches hier auch die Wirkstoffabgabeabschnitte 2 bildet, so daß sich an der Hautkontaktfläche Wirkstoffabgabeflächen 2 und Hautadhäsionsabschnitte 1 auf gleichem Niveau abwechseln.
In Fig.6 ist eine pflasterartige Ausführungsform des Prinzips A gezeigt, wobei vereinzelte Wirkstoffabgabeflächen 13 im Mittelbereich eines ansonsten haftklebenden pfiasterartigen Abschnitts erfindungsgemäß als kreisförmige Punkte symmetrisch verteilt sind. Im Randbereich ist ein umlaufender, ununterbrochener klebender Adhäsionsrand 12 vorgesehen, der bei Applikation des Pflasters eine sichere Randverklebung mit der Haut gewährleistet.
Die Figuren 3 und 4 stellen bevor jgte Ausführungsformen des Prinzips B dar. Dabei ist eine Wirkstoffabgabefläche 8 durch symmetrisch angeordnete sechsb^^ige Hautadhäsionsabschnitte 7 unterbrochen. Auch hier sind die Anordnung der Klebebereiuhe, der Abstand voneinander, ihre Größe und ihre geometrische Form variabel und können entsprechend herstellungstechnischen Notwendigkeiten abgeändert werden. Der Aufbau des in Fig. 3 von der Hautkontaktfläche aus gesehenen Systems geht aus dem in Fig.4 gezeigten, stark vergrößerten Querschnitt entlang der Linie H-Il hervor. Dabei grenzt eine Rückschicht 9 an eine haftgrenzende Zwischenschicht 10 an, die ihrerseits mit einer Reservoirschicht 11 in Kontakt steht.
Gewissermaßen eingelassen in die Reservoirschicht 11 sind Hautadhäsionspunkte 7, die mit der Oberfläche des Wirkstoffreservoirs 8 zur Haut hin in einer Ebene liegend abschließen. Die Klebepunkte 7 sind dabei ringsum von der Wirkstoffabgabefläche 8 umgeben.
In Fig.5 ist ein weiteres Ausfühtungsbeispiel des Prinzips B der Erfindung dargestellt, in Form eines applikationsfertigen Df lasterförmigen Abschnittes. Die Hautadhäsionsabschnitte sind dabei mit 12 und die Wirkstoffabgabeflächen mit 13 bezeichnet.
Die Wirkstoffabgabefläche ist bei dieser Ausführungsform symmetrisch mit quadratischen Hautadhäsionspunkten durchsetzt und allseitig von einem umlaufenden Hautadhäsionsrand umgeben. Auch hier ist es besondeis vorteilhaft, daß Randklebeprobleme der erfindungsgemäßen pflasterartigen Systeme dadurch vermieden werden können.
Die neuen flächenförmigen therapeutischen Systeme gemäß der Erfindung sind in ihren Applikationsmöglichkeiten sehr variabel, da sie-abgesehen von speziellen Ausführungsformen, wie sie beispielsweise in den Figuren 5 und 6 dargestellt sind als rapportfreie Bahnware hergestellt und damit in fast beliebige Zuschnitte zerteilt werden können. So kann die Applikation beispielsweise als Pflaster, Streifen oder sogar als Binde erfolgen. Bei willkürlichem Zerteilen der Bahnen ist es möglich, daß Schnittränder entstehen, die nicht vollständig mit Haftkleber belegt sind. Es sollte daher bevorzugt darauf geachtet werden, daß die Schnittlinien stets durch derartige haftklebende Streifen, Ringe ο ä. führen.
Die hautadhäsionsmaterialfreien Abschnitte können durch geeignete Wahl des geometrischen Desnigs des Systems so klein gehalten werden, daß auch bei längerer Tragedauer der Pflaster keine Ablösung vom Rande her auftritt. Die Fläche der tolerierbaren hautadhäsionsmaterialfreien Abschnitte hängt vr η der Wahl des Hautadhäsionsmaterials ab. Einen Sonderfall stellt in diesem Zusammenhang ein therapeutisches System de r, bei dem die Wirkstoffabgabefläche streifenförmig in der Hautadhäsionsfläche bzw. der Hautadhäsionsfläche streifenförmig in einer Wirkstoffabgabefläche verteilt ist. Hier darf der Schnitt nur parallel zur Streifenrichtung innerhalb eines haftklebenden Streifens liegen, um einen in dieser Richtung völlig klebefreien R and zu vermeiden.
Das neue System eignet sich insbesondere zur Verabreichung von medizinischen oder ko imetischen Wirkstoffen an die Haut, die aus haftklebehaltigen Systemen nicht oder nur mit Schwierigkeiten applizierbar sind. Es können aber auch alia einfach zu
applizierende Wirkstoffe eingesetzt werden, die alleine oder mit Hilfsmitteln in die Haut zu wandern vermögen. )
Es hat sich bereits gezeigt, daß das System besonders zur Verabreichung von Wirkstoffen, wie beispielsweise Ketotifen oder Bopindolol, geeignet ist.
Die Wirkstoffreservoirschicht kann in an sich bekannter Weise hergestellt sein, beispielsweise durch Lösen des Wirkstoffes in einer Matrix, Dispergieren des Wirkstoffes in einer Matrix oder Verteilen des Wirkstoffes in einer Matrix in mikroverkapselter Form; Verteilen des an einem inerten Träger adsorbierten Wirkstoffes in einer Matrix. Selbstverständlich kann das Wirkstoffreservoir auch aus reinem Wirkstoff oder im wesentlichen reinem Wirkstoff bestehen. Die Matrix selbst kann aus nieder- oder hochmolekularen, natürlichen oder synthetischen Stoffen bestehen, während sich ihre Auswahl nach den Eigenschaften des zu verabreichenden Wirkstoffes und den therapeutischen Erfordernissen, wie sie dem Fachmann auf diesem Gebiet bekannt sind, richtet. Im Zusammenhang mit Ketotifen und Bopindolol hat sich beispielsweise eine Matrix auf Basis von wasserquellbaren Polyacrylaten besonders bewährt.
Die Wirkstoffreservoirschicht kann neben den Matrixbestandteilen und Wirkstoffen weitere geeignete, dem Fachmann aufgrund seines Fachwissens bekannte bzw. naheliegende Zusätze, wie beispielsweise Lösungsvermittler, Weichmacher, Stabilisatoren, Füllstoffe und Enhancer enthalten. Die Dicke der Reservoirschicht, d. h. der Abstand zwischen Stützschicht ggf. haftklebend ausgerüsteter Rückschicht wird hauptsächlich durch die therapeutischen Anforderungen an das System bestimmt; es ist bevorzugt, daß die Gesamtdicke des Systems zwischen 40pm und 5mm, bevorzugt zwischen 80pm und 1,2mm, liegt. In Sonderfällen besteht das Reservoir nur aus der vollständigen oder teilweisen Füllung der Porenöffnungen im Laminat aus Stütz- und Hautadhäsionsschicht, so daß die haftklebend ausgerüstete Rückschicht in direktem Verbund mit der Stützschicht steht. Auch bei diesen Varianten liegen die Wirkstoffabgabeflächen in einer Ebene mit den Hautadhäsionsflächen, wie dies erfindungsgemäß gefordert wird.
Die das Reservoir an der hautabgewandten Seite abdeckende Rückschicht kann durchlässig oder undurchlässig sein. Sie muß flexibel sein und dient in erster Linie zur weiteren mechanischen Stabilisierung des Systems. Sind die Teile des Reservoirs oder der eingearbeiteten Wirkstoffe flüchtig - so muß die Rückschicht für diese Stoffe undurchlässig sein. Sie kann ein- oder mehrschichtig sein. Substanzen, die zu ihrer Herstellung verwendet werden können, sind polymere Substanzen, wie beispielsweise Polyethylen, Polypropylen, Polyethylenterephthalat und Polyamide. Als weitere Materialien können auch Metallfolien, wie beispielsweise Aluminiumfolie, allein oder mit einem polymeren Substrat beschichtet, eingesetzt werden. Durchlässige Rückschichten sind beispielsweise textile Flächengebilde, wie Gewebe und Vliesstoffe oder auch poröse Polymer-Materialien. Die erforderliche Dicke der Rückschicht ist vom gewählten Material abhängig, sollte aber im Bereich von 5 his15C Mikrometern, bevorzugt zwischen 10 und 60 Mikrometern liegen. Falls die Eigenklebrigkeit der Reservoirschicht für einen dauerhaften Verbund mit der Rückschicht nicht ausreicht, wird der Verbund mit Hilfe einer haftklebenden Zwischenschicht bewerkstelligt, wobei die Haftkräfte zwischen Rück- und Zwischenschicht größer sein müssen als die zwischen Hautkontaktfläche und der Haut. Dazu sind alle physiologisch unbedenklichen, gegenüber Wirkstoffen und übrigen Bestandteilen des Reservoirs inerten Haftkleber g ^eignet, beispielsweise auf Basis von Kautschuk, kautschukähnlichen synthetischen Homo-, Co- oder Blockpolymeren, P< yacrylsäure, Estern und deren Copolymerisate, Polyurethane und Silicone. Die Dicke der haftklebenden Zwischenschicht 10 liegt bevorzugt zwischen 10 und 100pm und besonders bevorzugt zwischen 20 und 40pm. Bei Aiisführungsformen gemäß der Erfindung gemäß Prinzip A- bei denen Wirkstoff abgabeflächen in einer Hautadhäsionsschicht angeordnet werden - hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Adhäsionsschicht auf einer Stützschicht aufgebracht ist, die mit dem Wirkstoff reservoir in Kontakt steht. Anordnungen ohne diese Stützschicht sind natürlich möglich und können bei besonders haltbaren Wirkstoff reservoirschichten vorteilhaft sein. Die Stützschicht weist Öffnungen auf, bevorzugt Durchgangsporen, die bis zur Hautkontaktfläche ganz oder teilweise mit einer Wirkstoffabgabemasse angefüllt sind. Als Materialien für diese flexible Stützschicht kommen beispielsweise Papier, Kunststoff und Metall-Folien oder textile Flächengebilde in Frage. Die Schichtdicke sollte zwischen 5 pm und 2 mm ,bevorzugt zwischen 10 pm und500pm liegen. Wenn ein sicherer Verbund zwischen Wirkstoff reservoir- und Stützschicht nicht durch die Eigenklebrigkeit des Reservoirs gewährleistet sein kann, kann er durch Anbringen einer zusätzlichen Haftklebeschicht zwischen Stützmaterial und Wirkstoffreservoirschicht herbeigeführt werden, wobei die Haftkräfte innerhalb des Gesamtsystems größer sein müssen als die zwischen Hautkontaktfläche und Haut. Die Haftklebeschicht kann die gesamte Kontaktfläche zwischen Wirkstoffreservoir- und Stützschicht bedecken oder aber auf die zur Haut parallelen Flächen der Stützschicht beschränkt sein. Der dabei zu verwendende Haftkleber muß, wie der Haftkleber der Zwischenschicht zwischen Reservoir und Rückschicht eine größere Adhäsion Innerhalb des Systems als zwischen Haut und Hautkontaktfläche bewirken. Die Dicke dieser Haftklebeschicht bewegt sicu bevorzugt zwischen 10 und 100pm, besonders bevorzugt zwischen 20 und 40μιτι.
Zum Schutz der Hautkontaktfläche und ggf. auch zur Vermeidung des Entweichens von Bestandteilen des Wirkstoffreservoirs an den offenliegenden Flächen der Wirkstoffabgabefläche wird das erfindungsgemäße System auf der Hautkontaktseite durch eine vor Applikation ablösbaren Schicht abgedeckt. Sie kann aus den gleichen Materialien, wie sie zur Herstellung der Rückschicht eingesetzt werden, hergestellt sein, vorausgesetzt, daß sie ablösbar gemacht werden, beispielsweise durch Aufbringen einer Siliconschicht. Andere ablösbare Schutzschichten, wie sie dem Fachmann allgemein bekannt sind, sind beispielsweise Polytetrafluorethylen. Erhandeltes Papier, Zellophan, Polyvinylchlorid u. ä. Zur leichteren Ablösbarkeit kann die Schutzschicht in an sich bekannter Weise mit Abziehhilfen versehen sein. Die Dicke der Schutzschicht ist nicht wesentlich, da sie wegen des Entfernens vor der Applikation den Tragekomfort nicht beeinflußt. Sinnvollerweise kann sie zwischen 10 bis 500 pm, bevorzugt zwischen 20 und 150 pm liegen; sie kann aber auch sehr steif - um Knicken des Systems vor der Aufbringung zu vermeiden ausgebildet sein.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung des neuen therapeutischen Systems ist eine Kombination an sich bekannter Verfahrensschritte. Zur Herstellung eines erfindungsgemäßen therapeutischen Systems gemäß dem Prinzip A-vereinzelte Wirkstoffabgabeflächen in einer Adhäsionsfläche-wird eine abweisende Unterlage mit Hautadhäsionsmaterial beschichtet und in einem zweiten Schritt die Stützschicht zukaschiert. Das derart erhaltene Laminat wird anschließend mit bekannten Verfahren, beispielsweise durch Stanzen oder mit Hilfe einer Stachel- oder Rasterwalze, perforiert, wobei die geometrisch angestrebten Öffnungen durch die Wahl des Werkzeuges festgelegt werden können. Bei diesem Perforationsvorgang., der ggf. auch bei erhöhter Temperatur durchgeführt werden kann, werden in jedem Fall Stütz- und Kleberschicht mit perforiert und die abweisende Unterlage angeprägt oder sogar mit perforiert. Letztere wird in einem weiteren Arbeitsschritt abgezogen und durch die wieder ablösbare Schutzschicht ersetzt. Anschließend wird auf die perforierte Hautadhäsionsschicht-Seite des Laminats die Wirkstoffreservoirschicht in an sich bekannter Weise aufgebracht
Falls sie als Lösung aufgebracht wird, muß vor weiteren Verfahrensschritten das Lösungsmittel abgedampft werden. Die
Konsistenz der für das Wirkstoff reservoir aufgetragenen Masse wird zunächst so eingestellt, daß ihr vollständiges Eindringen in die Öffnungen des Laminates sichergestellt ist. Durch Zukaschieren einer ggf. mit einer Haftklebeschicht ausgerüsteten (entspricht der Zwischenschicht) Rückschicht wird das System fortiggestellt. Das auf diese Art und Weise erhaltene Bahnmaterial kann nun, wie weiter oben beschrieben, unter Reachtung von therapeutischen Erfordernissen, konfektioniert und verpackt werden.
Eine bevorzugte Weiterbildung dieses Verfahrens besteht darin, daß die Wirkstoffreservoirschicht auf einer - ggf. mit einer Haftklebeschicht ausgerüsteten Rückschicht - erzeugt wird und durch Kaschieren unter Druck oder unter Druck und Wärme auf ein Öffnungen aufweisendes Laminat aus Stützschicht und Hautadhäsionsschicht aufgebracht wird.
Ist für den Verbund zwischen Reservoir- und Stüfzschicht eine zusätzliche Haftkleboschicht notwendig, so wird diese vor Perforation des Laminats aus Stütz- und Hautadhäsionsschicht auf die Stützschicht aufgebracht. Das derart erhaltene Laminat kann direkt oder nach Abdeckung mit einer wieder ablösbaren Hilfsschicht (beispielsweise Siliconpapier) der Perforation zugeführt werden.
Vor Aufbringen oder Zukaschieren der Reservoirschicht wird dann die Hilfsschicht wiedei abgezogen.
Bei Verwendung von Stützmateria'ien, die von der Herstellung her bereits mit geeigneten Öffnungen versehen sind, wie textile Flächengebilde (beispielsweise Gewebe oder Vliesstoffe) modifiziert man das Herstellungsverfahren insoweit, als beim ersten Schritt das Stützmaterial einseitig (beispielsweise durch Sprühen) oder allseitig (beispielsweise durch Tauchen) mit einem Haftkiebebelag versehen wird i'nd auf der wieder ablösbaren Schutzschicht aufgelegt wird. Die weiteren Verfahrensschritte entsprechen den weiter oben dargestellten nach der Perforation, wobei auf einen Austausch der abweisenden Unterlage verzichtet werden kann.
Die Herstellung von flächigen therapeutischen Systemen nach der ι Prinzip A ohne Stützmaterialschicht kann erfolgen, indem die Wirkstoffabgabeflächen in der gewünschten Anordnung, beispielsweise mit Hilfe eines Siebdruckverfahrens, auf einer Schutzschicht erzeugt, mit Haftkleber beschichtet und mit der Rückschicht abgedeckt werden.
Flächige Systeme gemäß der Erfindung nach dem Prinzip B - einer von Hautadhäsionsflächenabschnitten unterbrochene Wirkstoffabgabefläche - können gemäß der Erfindung durch die Kombination folgender Schritte hergestellt werden:
Herstellen von Hcutadhäsionsflächen in gewünschter Anordnung mit Hilfe beispielsweise eines Siebdruckverfahrens auf einer abweisenden Unterlage, die bevorzugt als Schutzschicht dient; Beschichten mit wirkstoff haltiger Reset voirmasse; Zukaschieren der ggf. mit einer Haftklebeschicht versehenen Rückschicht und Konfektionierung. Auch hier kann die o.g. Variante des Erzeugens der Reservoirschicht auf einer ggf. mit einer Heftklebeschicht beschichteten Rückschicht ausgewählt werden.
Die in den Figuren 5 und 6 dargestellten bevorzugten Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Systems sind ebenfalls nach den beschriebenen Verfahren herstellbar; wobei bei Pflastern gemäß Fig. 5 nur die das Hautadhäsionsmaterial auftragende Vorr'chtung (beispielsweise Siebdruckschablone) entsprechend ausgelegt werden muß, währbnd bei Pflastern gemäß der Fig. 6 das Perforationswerkzeug entsprechend strukturiert sein muß. In beiden Fällen muß bei aer Konfektioniereng der vorgebene Rapport beachtet werden.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nun anhand nachfolgender Beispiele näher erläutert.
Beispiel ',· Therapeutisches System nach Prinzip A:
Zur Herstellung wird auf ein durch Siliconisierung abweisend ausgerüstetes Papier (Flächengewicht: 95g/m2) durch Walzenantrag eine Schicht einer Acrylatcopolymer-Lösung (DUROTAK 280-2415, National Starch & Chemical 8. V., Niederlande) (Feststoffgehalt: 44%; 93,3 Teile Acrylat-Copoiymer + 6,7 Teile Kolophoniummethylester in Ethylacetat) in einer Dicke aufgebracht, daß nach anschließendem Trocknen bei 650C eine Haftklebeschicht mit einem Flächengewicht von 44g/m2 resultiert. Haftkleberseitig wird dann ein Polyamidspinnvliesstoff mit einem Flächengewicht von 33g/m2 zukaschiert und das Laminat einer beheizten Rasterwalze eines Prägekalanders zugeführt. Die Rasterwalze ist folgendermaßen ausgelegt: versetzte Reihen voi. Pyramidenstümpfen in lichtem Abstand von 2 mm; lichter Abstand der Stümpfe innerhalb einer Reihe: 2,5 mm; rautenförmige Grundfläche der Stümpfe: 2,7 mm2; rautenförmige Kopffläche der Stümpfe: 0,48mm2; Höhe der Stümpfe:
0,85 mm. Die Perforation wird bei 280°C durchgeführt und liefert ein Laminat, bei dem Vliesstoff und Haftklebeschicht in regelmäßigen Anordnungen Perforationen mit einem Gesamtanteil von 9% der Gesamtfläche aufweisen. Das Siliconpapier wird abgezogen und eine siliconisierte Polyester-Folie (Flächengewicht: 145g/m2) zulaufen gelassen.
Zur Herstellung der Reservoirmasse werden 32,5 Teile eines Copolymerisates auf Basis von Methacryls jureestern und Dimethylaminoethylmethacrylat (EUDRAGIT E, Fa. Röhm Pharma, BRD) in 32,5 Teilen Methanol gelöst und 30 Teile eines Gemisches Toluol 2-Octyldodecanol (1:1) zugegeben. Anschließend werden 20 Teile des Wirkstoffes 4-(1-Methyl-4-piperidylinden)-4H-benzo 4,5 cyclohepta 1,2-b thiophen-10 (9H)-on-hydrogenfumarat (Ketotifen-HFU) eingetragen und gelöst.
Die Viskosität der Masse wird mit Methylethylketon auf 0,!>5dPa.s eingestellt. Der Massenauftrag auf die nicht klebende Seite des oben hergestellten perforierten Vliesstoff-Laminates erfo gt mittels einer Walze in einer Schichtdicke, daß nach anschließendem Trocknen bei 65°C eine Reservoirschicht von 44g/m2 erhalten wird.
Die haftklebend ausgerüstete Rückschicht wird durch Bes:hichten eines silikonisierten Papiers mit einer Acrylat-Copolymer-Lösung (DUROTAK 280-2416, Fa. National Starch & Chemical B. V., Niederlande) in Ethylacetat (Feststoffgehalt: 41 %) und Aufkaschieren der nach Trocknung bei 65°C erhaltene, 30 g/m2 schweren Haftkleberschicht auf eine aluminisierte Polyesterfolie (Flächengewicht: 20g/m?) hergestellt. Anschließend wird sie dem Laminat aus Reservoirschicht, Vliesstoff und Haftkleberschicht auf der offenen Seite zukaschiert.
In der anschließenden Konfektionierung werden aus der erhaltenen Bahnware die Pflasterabschnitte so herausgestanzt, daß sie in der Größe den therapeutischen Erfordernissen entsprechen. Durch eine Stanzung der Schutzschicht über Eck kann eine Abziehhilfe für die Schutzschicht geschaffen werden.
Die Verpackung kann beispielsweise in geeigneten Siegelbeuteln erfolgen.
Beispiel 2: Herstellung eines Bopindolol-HMO-Pflasters:
Die Herstellung des therapeutischen Systems erfolgt analog Beispie! 1, bis auf die Herstellung und Zusammensetzung der Wirkstoffreservoirmasse. Sie wird hier durch Auflösen von 30,6 Gewichtsteilen eines Methacrylsäureester/ Dimethylaminoethylmethacrylat - Copolymerisates (EUDRAGIT E, Fa. Röhm Pharma, BRD), gelöst in 30,6 Gewichtsteilen Tetrahydrofuran, Zugabe von 25 Gewichtsteilen (±)-l-(tert.-Butylamino)-3-[(2-methyl-1-H-in-dol-4-yl)oxy)-2-propanol-benzoathydrogenmalonat (Bopindolol-HMO), 3,75 Gewichtsteile Malonsäure sowir IO Gewichtsteile 2-Octyldou'ecanol und Einstellen der Viskosität mittels Methylethylketon auf 0,55dPa.s hergestellt.
Beispiel 3: In-Vitro-Freisetzung von Wirkstoffen aus dem therapeutischen System:
Je ein 16m2 großer Stanzling aus der nach Beispiel 1 und 2 hergestellten Bahnware wird als therapeutisches System mit einer einseitig klebenden Kunststoff-Folie auf der Rückschicht verstärkt und in jeweils einem Gefäß bei37 "C einem Akzeptormedium (80ml physiologische Kochsalzlösung) ausgesetzt, so daß ein enger Kontakt mit den Gefäßwänden vermieden und die Freigabeseite ständig vollständig benetzt ist. Nach 2,4,8 und 24 Stunden nach Beginn der Insertion des Stanzlings in die physiologische Kochsalzlösung wird das Akzeptormedium erneuert. Die quantitative Bestimmung d( freigesetzten Wirkstoffe erfolgt fotometrisch. Di9 Ketotifen-HFU-Konzentration wird durch Messung der UV-Abscrption bei 265 nm und bei Bopindolol-HMU durch Messung der UV-Absorption bei 265nm bestimmt.
Die Ergebnisse dieser fotometrischen Untersuchung sind in Fig.7 dargestellt, wobei die freigesetzte Wirkstoffmenge in % über die Zeil aufgetragen ist. Es zeigt sich, daß die Freigabekinetik für beide Wirkstoffe gleich ist, allerdings werden aufgrund der unterschiedlichen physikalisch-chemischen Eigenschaften von Ketotifen-HFU und Bopindolol-HMO quantitativ unterschiedliche Wirkstoffmengen in Abhängigkeit von der Zeit freigesetzt. Beide Kurven zeigen aber eindeutig, daß über 24 Stunden eine gesteuerte Wirkstoff-Freisetzung vorliegt.
Beispiel 4: Ketotifen-haltiges System gemäß Prinzip B der Erfindung:
Eine beidseitig unterschiedlich silikonisierte Polyesterfolie mit einem Flächengewicht von 145g/m2wird im Siebdruckverfahren mit einer wäßrigen Dispersion eines carboxyl-gruppenhaltigen Acrylat-Copolymeren (ACRONAL 80 D, BASF, Ludwigshafen) (Feststoffgehalt: 56%), das mit einem Verdickungsmittel auf Diurethanbasis auf eine Viskosität von 8 Pa.s eingestellt worden ist, beschichtet. Die Siebtrommel ist mit Öffnungen von 1,5mm Durchmesser versehen, die einen mittleren Abstand von 3,7 mm aufweisen und zu einer offenen Fläche der Siebtrommel von 16,7% führen. Auf der Folie entstehen analog zur Siebtrommel angeordnete Klebstoffpunkte, die nach Trocknung bei 65°C ein Flächengewicht von 30g/m2 besitzen. Bei einer weiteren Beschichtung des Produktes durch Walzenantrag wird die in Beispiel 1 beschriebene Ketotifen-haltige Reservoirmasse aufgetragen. Das Verfahren wird wie in Beispiel 1 weitergeführt.
Beispiel 5: Herstellung eines Bopindolol-Systems gemäß Prinzip B der Erfindung:
Wie in Beispiel 3 beschrieben, wird ein erfindungsgemäßes therapeutisches System hergestellt, wobei die in Beispiel 2 beschriebene Wirkstoffreservoirmasse aufgetragen wird.
Beispiel 6: Herstellung eines therapeutischen Systems mit unterschiedlichen Wirkstoffen in Hautadhäsionsabschnitten und Wirkstoffabgabeabschnitten
Es wird ein wirkstoffhaltiges System, wie 'n Beispiel 4 beschrieben, hergestellt, wobei lanata-ß-Acetyldigoxin im Acrylatsystem als Reservoirmasse eingesetzt ist und Nitroglyzerin im Hautadhäsionsabschnitt.

Claims (23)

1. Flächenförmiges therapeutisches System zur Verabreichung von Wirkstoffen an die Haut, mit Wirkstoff-Reservoir(s) mit Wirkstoffabgabeflächen und hautseitig angeordneten Hautadhäsionsflächenabschnitten, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Haut in Kontakt zu bringenden Wirkstoffabgabeflächenabschnitte (2,8,13) und der/die hautseitige(n) Hautadhäsionsflächenabschnitt(e) (1,7,12) auf gleichem Niveau liegen.
2. Flächenförmiges therapeutisches System gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkstoffabgabeflächenabschnitte (2,8,13) gleichmäßig oder ungleichmäßig in der Hautkontaktfläche verteilt sind.
3. Flächenförmiges therapeutisches System cpmäß den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkstoffabgabeflächenabschnitte (2,13) rund oder eckig sind.
4. Flächenförmiges therapeutisches System gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Hautkontaktfläche Hautadhäsionsflächenabschnitte (7,12) regelmäßig oder unregelmäßig verteilt sind.
5. Flächenförmiges therapeutisches System gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hautadhäsionsflächenabschnitte (7,12) rund oder eckig sind.
6. Flächenförmiges therapeutisches System gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Hautadhäsions- und Wirkstoffabgabeflächenabschnitte streifenförmig alternierend angeordnet sind.
7. Flächenförmiges therapeutisches System gemäß den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hautkontaktfläche einen umlaufenden Hautadhäsionsrand aufweist.
8. Flächenförmiges therapeutisches System gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es ferner eine hautabgewandte flexible Rückschicht (9) und gegebenenfalls eine ablösbare Schutzschicht aufweist.
9. Flächenförmiges therapeutisches System gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es eine haftklebende Zwischenschicht (4; 10) zwischen Rückschicht (9) und Wirkstoffreservoir (11; 5) aufweist.
10. Flächenförmiges therapeutisches System gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Öffnungen aufweisende Stützschicht (6) in Kontakt mit dem Wirkstoffreservoir (5) aufweist.
11. Flächenförmiges therapeutisches System gemäß Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützschicht (6) im wesentlichen aus Papier, einem textlien Flächengebilde, einer Metalloder einer Kunststoff-Folie oder aus Laminaten derselben, besteht.
12. Flächenförmiges therapeutisches System gemäß Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen Stützschicht (6) und Wirkstoff reservoir ganz oder teilweise eine Haftklebeschicht befindet.
13. Flächenförmiges therapeutisches System gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Wirkstoffreservoir für die Aufnahme von einen oder mehreren Wirkstoffen mit topischer oder systemischer Wirkung aufweist, enthält.
14. Flächenförmiges therapeutisches System gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dali es ein Wirkstoffreservoir für die Aufnahme von mindestens einem Wirkstoff ausgewählt aus der Gruppe der Herzglykoside, der Vasodilatoren, der musculotropen Spasmolytika, der Coronartherapeutica; der Coronardilatatoren, der Antihistaminica, der Analeptica, Analgetica, Antipyretica, einem Hypnotioa, Anaesthetica, Antiseptica einem musculotropen Vasodilatator, Lipidsenker oder einem Vitamin B 6; Broncholytica, Cardiaca, Diuretica, Phosphordiesterasehemmer, Theophyllin, dessen Verbindungen und Derivate und Rubefazientes, auch in Form von freien Basen, Salzen oder deren Derivate enthält.
15. Flächenförmiges therapeutisches System gemäß Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Wirkstoff reservoir für die Aufnahme von Wirkstoffen ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Amphetaminil, Betahistin, Beta-Acetyldigoxin, Bopindolol, Buprenorphin, Clemastin, Diclofenac, Diltiazen, Dimenhydrinat, Diethylaminsalicylat, Ethylenglykol-Monosalicylat, 5-Fluorouracil, Glibenclamid, Hydromorphon, Ibuprofen, lsopropyl-4-(2,1,3-benzoxydiazol-4-yl)-1 Adihydro-B-methoxycarbonyl^^-dimethyl-S-pyridincarboxylat, Ketotifen, L-Thyroxin, Nicotin, Nicotinsäure-ß-butoxyethylester, Nonylsäurevanillylamid, Pindolol, Salbutamol, Tamoxifen,) Tizanidin, Theophyllin enthält.
16. Flächenförmiges therapeutisches System gemäß einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß es eine ein Wirkstoff reservoir für die Aufnahme einer Kombination von einem Herzglycosid aus Digitalis lanata-ß-Acetyldigoxin in Kombination mit: einem Vasodilatator, einem musculotrophen Spasmolytikum, einem Coronartherapeuticum oder einem Coronardilatator aufweist.
"!7. Flächenförmicjes therapeutisches System gemäß einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Wirkstoffreservoir für die Aufnanme eine Kombination von: einem Antihistaminicum mit einem Glucocorticoid, bevorzugt von Clemastin mit Dexamethason oder Clocortolon-21-pivalat oder einem Antihistaminicum, bevorzugt Antiemeticum-Dimenhydrinat mit einem Vasodilatator, einem Analepticun, einem Hypnoticum, einem musculotropen Vasodilatator oder einem Vitamin B 6, aufweist.
18. Flächenförmiges therapeutisches System gemäß einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Wirkstoffreservoir für die Aufnahme eine Kombination von: einem Broncholytikum, Cardiacum, Diureticum, Phosphordiesierasehemmer, wie Theophyllin, mit anderen Theophyllin-Verbindungen oder Theophyllin-Derivaten, aufweist.
19. Flächenförmiges therapeutisches System gemäß einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Wirkstoffreservoir für die Aufnahme von Rubefaziens, wie Nicotinsäure-ßbutoxyethylester und/oder Nonylsäurevanillylamid in Kombination mit einem Antiphlogisticum, wie beispielsweise Ethylenglykolmonosalicylat oder Diethylaminsalicylat, aufweist.
20. Flächenförmiges therapeutisches System gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Wirkstoffreservoir für die Aufnahme von mindestens eines ersten Wirkstoffes und ein Hautadhäsionsflächenabschnitt(en) für die Aufnahme von ein oder mehreren weiteren Wirkstoffen vorliegen.
21. Flächenförmiges therapeutisches System gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß es Hautadhäsionsabschnitt (1,7,12) für die Aufnahme von Nitroglyzerin als Wirkstoff aufweist.
22. Verfahren zur Herstellung des flächenförmigen therapeutischen Systems, gekennzeichnet durch: Vorlegen einer abweisenden Unterlage, Erzeugen einer Hautadhäsionsschicht auf der Unterlage; Zukaschieren eines Stützmaterials; Perforation des derart gebildeten Laminats; Austausch der abweisenden Unterlage gegen eine ablösbare Schutzschicht; Beschichtung der schutzschichtfreien Oberfläche mit wirkstoffhaltiger Reservoirmasse; Zukaschieren der ggf. haftklebend ausgerüsteten Rückschicht und Konfektionierung.
23. Verfahren gemäß Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Perforation des Laminats eine Beschichtung mit der wirkstoffhaltigen Reservoirmasss durch Zukaschieren mit einer auf der Rückschicht erzeugten wirkstoffhaltigen Reservoirschicht unter Druck oder unter Druck/Wärme durchgeführt wird.
24. Verfahren nach Anspruch 22, gekennzeichnet durch: Aufbringen von Hautadhäsionsschichtabschnitten auf eine Schutzschicht-Unterlage; Boschichten der Hautadhäsionsschichtabschnitte und Schutzschichtunterlage mit wirkstoffhaltiger Reservoirmasse;
Zukaschieren der gegebenenfalls haftklebend ausgerüsteten Rückschicht; und Konfektionierung.
Hierzu 4 Seiten Zeichnungen
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