DD279532A1 - Verfahren und anordnung zur aufbereitung eines staub-rauchgas-gemisches - Google Patents

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DD279532A1
DD279532A1 DD32514889A DD32514889A DD279532A1 DD 279532 A1 DD279532 A1 DD 279532A1 DD 32514889 A DD32514889 A DD 32514889A DD 32514889 A DD32514889 A DD 32514889A DD 279532 A1 DD279532 A1 DD 279532A1
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pulverized coal
dust
separate
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coarse
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DD32514889A
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Inventor
Friedrich Bude
Dieter Koritz
Rolf-Dieter Nitschke
Dieter Kalz
Kurt Stroeer
Original Assignee
Orgreb Inst Kraftwerke
Luebbenau Vetschau Kraftwerke
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zur Aufbereitung eines Staub-Rauchgas-Gemisches fuer die Kohlenstaubfeuerung eines Dampferzeugers. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch eine thermische Kohlenstaubaufbereitung ein vollstaendiges Ausbrennen der Grobbestandteile zu erreichen. Dies wird erfindungsgemaess dadurch erreicht, dass der grobstaubreiche Teilstrom in einen separaten Teil der Brennkammer aufbereitet und/oder abgeschieden und/oder verbrannt wird. Fig. 1

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und e'^. J Anordnung zur Aufbereitung eines Staub-Rauchgas-Gemische;, für die Kohlenstaubfeuerung eines Dampferzeugers.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Ein Problem der Kohlenstaubverbrennung in Dampferzeugern besteht im langen Ausbrandweg für Grobkornanteile. Des weiteren ist Kohlenstaub schwur mahlbar. Bei Mühlen mit relativ geringer thermischer Mahlgutaufbereitung (geringe Rücksaugetemperatur) kann die Leistung (Kohledurchsatzleistung) nur mit grober Ausmahlung gesteigert werden. Unverbrannte Staubteilchen fallen als Verlust in der Naßasche bzw. Trockenasche an.
Bekannt ist ein Verfahren zur vollständigen Verbrennung von Rohkohle, wobei die Brennkammer unmittelbar zur Vortrocknung der aufbereiteten Rohkohle, die durch einen Zuteiler der Brennkammer aufgegeben wird, herangezogen wird, indem die Rohkohle vom Zuteiler durch freien Fall und/oder einer anderen Flugbahn zun Boden fäilt, dabei der Temperatureinwirkimg der Flamme ausgesetzt wird und durch eine Verteilereinrichtung, die als Prallblech das Aufschlagen der Rohkohle gestattet, eine Zuführung zu einer Mühle durch den Kanal zusammen mit dem heißen Rauchgas gewährleistet, dabei in der Mühle eine Zerkleinerungstrocknung realisiert, anschließend ein Sichter eine Sichtung durci führt und das Staub-Gas-Gemisch durch einen Brennstaubkanal einen Brenner übergibt, der der Brennkammer den Stoffstrom tür Verbrennung zuführt (DD-PS 207568). Nachteile des Verfahrens bestehen darin, daß die Sandanteile der Rohkohle mehrmals den Mahlprozeß durchlaufen, solange bis sie mit dem Rauchgasstrorn aus der Brennkammer ausgetragen werden, die Rücksaugegastemperatur für die thermische Staubaufbereitung in de: Mühle aus dem relativ kalten Trichterbereich der Brennkammer entnommen werden. Schlackeanteile aus dem Brennkammerbereich werden ebenfalls in die Mahlanlage getragen. Bei NichtVerfügbarkeit von Mühlen wird der Bereich der Trichterabsaugung nicht entascht bzw. unverbrannte Anteile gelangen nicht in die Mahlanlage.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Energieökonomie von Kohlenstaubfeuerungen wirkungsvoll zu erhöhen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch eine thermische Kohlenstaubaufbereitung ein vollständiges Ausbrennen der Grobbestandteile zu erreichen.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der grobstaubreiche Teilstrom in einen separaten Teil der Brennkammer aufbereitet und/oder abgeschieden und/oder verbrannt wird.
Der grobstaubreiche Teilstrom wird seitlich zur Strömungsrichtung impulsartig von einem Medium beaufschlagt, das aus einer separaten Kohlenstaubmühle abgezogen wird. Unverbrannte Grobbestandteile des Teilstromes gelangen aus dem separaten Teil der Brennkammor über eine Abzugsleitung in die separate Kohlenstaubmühle.
Es ist möglich, Rauchgase aus der Brennkammer der separaten Kohlenstaubmühle zuzuführen, wodurch eine Wirkungsgraderhöhung erreicht wird.
De Grobbestandteik durchlaufen den iviahl-Verbrennungsprozeß so oft, bis der Abbrandrückstand mit dem Heißgasstrom mitgetragen wird.
Die Anordnung zur Aufbereitung eines Staub-Rauchgas-Gomisches weist an einer Brennkammerwandung unterhalb des Kohlenstaubbrenners einen separaten Großkornauf bereitungs- und -ausbrandtrichter auf, der über eine Abzugsleitung mit einer separaten Kohlenstaubmühle und über eine Zusatzstaubleitur j mit einem Grobstaubbrenner verbunden ist.
Der Grobstaubbrenner wird zusätzlich durch einen Zuteiler mit Zufuhrleitung über die separate Kohlenstaubmühle mit Brennstoff versorgt und ist an einer Seitenwand des Trichters angeordnet.
Die am Trichter befindliche Abzugsleitung ist fiber eine Querverbindung mit der Rauchgasrücksaugung verbunden.
Ausfühlungsbeispiel
Nachstehend soll die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Dabei zeigt:
Fig. 1: die Brennkammer mit Trichter im Schnitt
Fig. 2: die Brennkammer mit Trichter in der Draufsicht.
Die Brennkammer 1 des Dampfkessels 2 mit dem zweiten Zug 3 besitzt die Hauptfeuerung, die aus der Rauchgasrücksaugung 4, der Mühle 5, der Staubleitung 6 und den Hauptbrenner'i 7 besteht (Fig. 1).
An der Stirnwand 8 der Brennkammer 1 sind mehrer« nuffangtrichter 9 so angeordnet, daß sich die Brennkammer 1 in ein großvolumiges Oberteil 10 und ein kleinvolumiges Unterteil 11 unterteilt.
Am Trichter 9 schließt sich die Leitung 12 an.
Zusätzlich Z'ir Hauptfeuerung sind die separaten Kohlenstaubmühle 14, die Zusatzstaubleitung 15 und die Grobstaubbrenner 16 angeordnet.
Zwischen der Leitung 12 und der Rauchgasrücksaugung 4 ist die Querverbindung 17 eingebunden. Die Mühle 14 weist die Zufuhrleitung 18 mit.. Zuteiler 19 auf (Fig.2).
Durch die Hauptfeueiung wird die Flamme 20 gebildet, die sich in dergroßvolumigen Brennkammer 1 gut ausbilden kann.
Zusätzlich zur thermischen Brennerleistung der Hauptfeuerung erfolgt eine Zuführung von Grobstaub, Koksstaub oder verbrennungs- und vermahlungsschwierigem Bremstoff 21. D3r Zusatzbrennstoff wird über den Zuteiler 19 und Leitung 18 der separaten Kohlenstaubmühle 14 zugeführt. In der ivlühle 14 erfelgt eine Grobausmahlung. Der Staub 22 wird dem in der Seitenwand 23 angeordneten Brenner 16 zugeführt und ohne Di all geradlinig eingeblasen, wobei sich eine langgestreckte Flamme 24 parallel zur Stirnwand 8 unmittelbar zwischen der Hauptbrennerflamme 20 und Auffangtrichter 9 ausbildet. Diese Flamme erfährt aus der Brennkammer 1 eine Heißgaseinleitung 25. Innerhalb der langen Flamme wird der Grobstaub oder Koksstaub (ausbrandschwierig) 26 teilausgebrannt. Diese schweren Teile 26 fallen bedingt durch die geringe Strömung in die unrrm'e.'bar darunterliegenden Auffangtrichter 9 und von dort über die Abzugsleitung 13 erneut der separaten Kohlens:aubmühle 14 zu. Gleichzeitig erfolgt gesteuert aus der Rücksaugung 4 eine Rücksaugegaszufuhr 27 über die Querverbindung 17 zur separaten Kohlenstaubmühle 14.
Die Groostaubteilchen 26 durchlaufen den Mahl-Verbrennungsprozeß so oft, bis der Abbrandrückstand 28 mit dem Heißgasstrom 29 mitgetragen wird. Durch diese mehrmalige Umlaufmahlung in der Mühle und thermischer Aufbereitung mit Teilabbrand in der Flamme 24 wird der Brennstoff 21 vollständig abgebrannt.
Vorteile
- Teilbrüdenabtrennung
- Anhebung der Nachmühlentemperatur durch Verringerung der Umlaufgasmenge
- Verringerung des Verschleißes an Mahlanlagen
- keine zusätzlichen Antriebe erforderlich
- geringer, einmaliger Aufwand
- kein zusätzlicher Bedienaufwand
- Erhöhung der Rücksaugegaswärme
- thermische Aufbereitung des Grobstaubes
- Steuerung der Grießmenge über die Verstellung des Kegels
- Ableitung der Asche in die Brennkammer

Claims (11)

1. Verfahren zur Aufbereitung sines Staub-Rauchgas- Gemisches, wobei das Gemisch in einen grobstaubreichen und e'nan feinstaubreichen Toilstrom aufgeteilt wird, gekennzeichnet dadurch, daß der grobstaubreiche Teilstrom in einen separaten Teil der Brennkammer aufbereitet und/oder abgeschieden und/oder verbrannt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß derTeilstrom durch ein Medium impulsartig beaufschlagt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Teilstrom durch das Medium seitlich zur Strömungsrichtung beaufschlagt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet dadurch, dari das Medium aus einer separaten Kohlenstaubmühle abgezogen wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet daduich, daß der grobstaubreiche Teilstrom über den separaten Teil der Brennkammer in eine Abzugsleitung und die separate Kohlenstaubmühle geleitet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 und4,gekennzeichnetdadurch,daßRauchgaseausderBrennkammer der separaten Kohlenstaubmühle zugeführt werden.
7. Anordnung zur Aufbereitung eines Staub-Rauchgas-Gemisches in einer über einen Kohlenstaubbrenner beaufschlagten und mit einer Rauchgasrücksaugung versehenen Brennkammer, gekennzeichnet dadurch, daß an einer Brennkammerwandung unterhalb des Kohlenstaubbrenners ein separater Grobkornaufbereitungs- und -ausbrandtrichter (9) angeordnet ist, der mit einer separaten Kohlenstaubmühle (14) und einem Grobstaubbrenner (10) verbunden ist.
8. Anordnung nach Anspruch 7, gekennzeichnet dadurch, daß der Brobstaubbrenner (10) an einer Seitenwand des Trichters (9) angeordnet ist.
9. Anordnung nach Anspruch 7, gekennzeichnet dadurch, daß der Grobstaubbrenner (10) über die separate Kohlenstaubmühle (14) mit einem Zuteiler (19) verbunden ist.
10. Anordnung nach Anspruch 7, gekennzeichnet dadurch, daß der Trichter (9) über eine Abzugsleitung (13) mit der separaten Kohlenstaubmühle (14) verbunden ist.
11. Anordnung nach Anspruch 7 und 10, gekennzeichnet dadurch, daß die Abzugsieitung (13) über eine Querverbindung (17) mit der Rauchgasrücksaugung (3) verb jnden ist.
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