DD279852A1 - Ausgleichswalze fuer farbwerke in druckmaschinen - Google Patents

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DD279852A1
DD279852A1 DD32561489A DD32561489A DD279852A1 DD 279852 A1 DD279852 A1 DD 279852A1 DD 32561489 A DD32561489 A DD 32561489A DD 32561489 A DD32561489 A DD 32561489A DD 279852 A1 DD279852 A1 DD 279852A1
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DD
German Democratic Republic
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roller
inking
compensating roller
compensating
printing machines
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Application number
DD32561489A
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English (en)
Inventor
Arndt Jentzsch
Wolfgang Mueller
Uwe Becker
Original Assignee
Polygraph Leipzig
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/02Ducts, containers, supply or metering devices
    • B41F31/14Applications of messenger or other moving transfer rollers

Landscapes

  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Ausgleichswalze fuer Farbwerke in Druckmaschinen, welche zusaetzlich auf einer Farbauftragwalze angeordnet ist. Das Ziel der Erfindung besteht in der Schaffung einer Ausgleichswalze fuer Farbwerke in Druckmaschinen, mit deren Hilfe ein gleichmaessiger Farbfilm auf die Druckplatte aufgetragen wird und somit entscheidend zur Steigerung der Druckqualitaet beitraegt. Die Aufgabe, Schaffung einer Ausgleichswalze, welche zur Beseitigung von Form- und Kanalrueckwirkungen vorzugsweise auf der letzten Farbauftragwalze beitraegt, ohne eine zusaetzliche Antriebsquelle fuer die Ausgleichswalze zu beanspruchen wird dadurch geloest, dass die Ausgleichswalze ueber Stellmittel sowohl mit dem Reibzylinder, der Auftragswalze und beiden Walzen gleichzeitig verbindbar ist. Figur

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet dar Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Ausgleichswalze für Farbwerke in Druckmaschinen, welche zusätzlich auf einer Farbauftragswalze angeordnet ist.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Bekannt sind Farbwerke (DE-AS 2013321), bestehend aus einer Duktorwalze, mehreren Reibzylindern mit einer Anzahl die Reibzylindbr verbindender Übertragungswalzen sowie zwischen dem Plattenzylinder und dem letzten Reibzylinder angeordneten Auftragswalzen. In Drehrichtung des Plattenzylinders gesehen, ist auf der letzten Auftragswalze zusätzlich eine aufgerauhte Walze lose mitlaufend angeordnet. Des weiteren ist bekannt, auf der genannten Auftragswalze eine changierende Reiterwalze anzuordnen.
Mit derartigen Einrichtungen soll der Vorgang der Farbspaltung in Richtung zur Druckplatte und auch nach rückwärts zum Farbkasten verbessert werden.
Beide Lösungen haben den Nachteil, daß Form- und Kanalrückwirkungen nur bedingt beseitigt werden und lediglich durch eine nochmalige Spaltung des Farbfilms auf der Auftragswalze den Farbschichtdickensprung, bedingt durch Motiv und Piattenzylinderkanal, reduzieren.
Die DD-PS 201423 offenbart ebenfalls ein Farbwerk für Druckmaschinen mit einer auf einer Farbauftragswalze angeordneten zusätzlichen Walze. Die zusätzliche Walze weist gegenüber der Farbauftragswalze eine Differenzgeschwindigkeit auf, um ein bewußt steuerbares Verziehen des Schichtdickensprunges, bedingt durch Form- und Kanalrückwirkungen, zu gewährleisten.
Der Nachteil dieser Einrichtung besteht im separaten Antrieb der zusätzlichen Walze, wodurch ein gesonderter Aufwand an mechanischen und elektronischen Bauelementen eintritt.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in der Schaffung einer Ausgleichswalze für Farbwerke in Druckmaschinen, mit deren Hilfe ein gleichmäßiger Farbfilm auf die Druckplatte aufgetragen wird und somit entscheidend zur Steigerung der Druckquuiität beiträgt.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ausgleichswalze für Farbwerke in Druckmaschinen zu schaffen, welche zur Beseitigung der eingangs erwähnten Form- und Kanalrückwirkungen vorzugsweise auf der letzten Farbauftragswalze beiträgt, ohne eine zusätzliche Antriebsquelle für die Ausgleichswalze zu beanspruchen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Ausgleichswalze über Stellmittel sowohl mit dem Reibzylinder, der Auftragswalze und beiden Walzen gleichzeitig verbindbar ist. Dabei sind die Stellmittel als Verbindungsglied mit Exzenterlager und als Zugfuder mit Einstellschraube ausgebildet.
Ausführungsb'jispie!
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die zugehörige Zeichnung zeigt die erfindungsgemäße Anordnung der Ausgleichswalze im Farbwerk einer Druckmaschine.
Ein Farbwerk besteht im wesentlichen aus einem Farbkasten mit der darin befindlichen Druckfarbe, einem Duktor sowie einem zwischen dem Duktor und einem Farbreibzylinder angeordneten Farbheber. Dem Farbreibzylinder sind mehrere Farbwalzen zur Vergleichmäßigung und in der Regel vier Farbauftragswal/en zum Auftragen der Farbe auf den Plattenzylinder nächgeordnet. Entsprechend der Zeichnung ist auf der in Drehrichtung des Plattenzylinders 1 gesehen letzten Farbauftragswalze 2 eine Ausgleichswalze 3 so angeordnet, daß die Walze 3 gleichzeitig in Oberflächenkontakt mit dem benachbarten Reibzylinder 4 bringbi rist.
Die Lag arung der Farbauftragswalze 2 erfolgt in geteilten Schwenkhebeln 5, welche einerseits im Reibzylindermittelpunkt exzentrisch gelagert sind und sich andererseits auf der Auftragswalzenabstellkurve 6 über die Rolle 7 abstützen. Der freie Hebelarm 8 des geteilten Schwenkhebels 5 ist üDer eine erste Einstellschraube 9 und eine Zugfeder 10 mil dem Rollenhebel 11 verbunden. Die Zugfeder 15 sichert dabei die Anlage des im Farbauftragswalzenmittelpunkt drehbar gelagerten Rollenhebels 11.
Über einen exzentrisch gelagertes Verbindungsglied 12 ist die Ausgleichswalze 3 mit dem Reibzylinder 4 gekoppelt. Diese Lagerung wird durch Exzenterlager 13 realisiert. Eino weitere Zugfeder 10.1 ist zwischen dem Verbindungsglied 12 und dem Schwenkhebel 5 befestigt. Der an einem Verbindungsglied 12 befestigte Führungssteg 14 trägt eins Einstellscnraube 9.1, welche sich am freien Hebelarm 8 des Schwenkhobels 5 abstützt.
Wirkungsweise ist folgende:
Der Plattenzylinder 1 und der Reibzylinder 4 werden im Gegenuhrzeigersinn formschlüssig angetrieben. Die Farbauftragswalze 2 sowie die Ausgleichswalze 3 enthalten ihren Friktionsantrieb über Oberflächenkontakt mit den Nachbarwalzen.
Durch eine definierte Pressungseinstellung der Ausgleichswalze 3 gegenüber dem Reibzylinder 4 mittels des Exzenterlagers und gegenüber der Farbauftragswalze 2 mittels der Zugfeder 10.1 wird eine gegenläufige Drehrichtung der Ausgleichswalze gegenüber der Farbauftragswalze 2 erreicht. Um die zu erreichen muß die Pressung der Ausgleichwalze 3 gegenüber dem Reibzylinder 4 größer sein als zur Farbauftragswalze 2.
Realisiert wird dies, wie bereits beschrieben, durch die Zugfeder 9.1 und das exzentrisch gelagerte Verbindungsglied 12.
Die Pressungseinstellung der Farbauftragswalze 2 gegenüber dem Plattenzylinder 1 erfolgt in bekannter Weise mittels der Zugfeder 10 in Verbindung mit der Einstellschraube 9. Durch diese Gegenläufigkeit der Ausgleichswalze 3 gegenüber der Farbauftragswalze 2 wird eine optimale Vergleichmäßigung von Form- und Kanalrückwirkungen auf der Auftragswalze 2 ohne zusätzliche Mittel erreicht.

Claims (2)

1. Ausgleichswalze für Farbwerke in Druckmaschinen, welche zusätzlich auf einer Farbauftragswalze angeordnet ist, gekennzeichnet dadurch, daß die Ausgleichswalze (3) über Stellmittel sowohl mit dem Reibzylinder (4), der Auftragswalze (2) und beiden Walzen gleichzeitig verbindbar ist.
2. Ausgleichswalze nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Stellmittel als Verbindungsglied (12) mit Exzenterlager (13) und als Zugfeder (10.1) mit Einstellschraube (9.1) ausgebildet sind.
DD32561489A 1989-02-08 1989-02-08 Ausgleichswalze fuer farbwerke in druckmaschinen DD279852A1 (de)

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